charlie hebdo mohammed karikaturen Und Der Galgen Von Dresden

Weshalb soll man eigentlich einen großen Unterschied erkennen zwischen den teilweise sehr respektlosen Mohammed-Karikaturen und jener hölzernen Persiflage in Dresden oder auch in dem Modell einer Fallschwertmaschine, welche vergangenen Samstag im Berliner Anti-TTIP-Demonstrationszug mitgeführt wurde?
Wie kommt es eigentlich, dass Bobbele Dombrowski in seinem Text sämtliche angesprochenen Personen durchgängig mit Ziffern versah? Anfangs dachte ich, dabei handelt es sich bestimmt um die Dauer der entsprechenden Parteizugehörigkeiten, aber dann kam es mir doch!
Durch Meinungsfreiheit ist dies nicht gedeckt. Zwar hat laut Grundgesetz jeder das Recht, “seine Meinung in Wort, Schrift und Bild Wie sieht es aber bei dreidimensionalen Darstellungen aus? frei zu äußern und zu verbreiten”, selbst in polemischer Form und in überspitzter Formulierung. Die Würde von Personen darf dabei jedoch nicht angetastet werden. Schmähkritik ist nicht statthaft.
Ob es wirklich die BZ-Leser interessiert, dass der Schneemann für seine Anal yse mit dem Urschleim begann? Außerdem schaut er auf dem Bildchen sehr merkwürdig in die Runde…
Wie mir scheint, haben beide Texter nix mit Kunst (Die bekanntlich alles darf!) am Hut.
Spätestens seit dem NSU-Prozess wissen wir: Nazis sind auch terroristisch organisiert. Ob Meikel im Text bewusst den ‚Pluralis Majestatis‘ einsetzte? Dann sicher nur, weil er die vorangegangene Zeit offenbar schlicht verpennt hat. Hinzu kommen ja die vielen Stunden, als ihm lustbetontere Perioden wesentlich wichtiger erschienen…
Mit keinem Wort wurde darüber hinaus das Fallbeil (Ein optisch auch recht gelungenes Objekt!) im Anti-TTIP-Demozug erwähnt, aber bestimmt nicht aus Sympathie zur demokratischen Bewegung.
Zumindest ein Satz zur Orthographie wäre wirklich angebracht gewesen: “!PASS! blos auf SIGMAR”

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