ARTE – ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 2015

Beginne mit einem 56 sekündlichen Statement aus dem Film, welches aber nicht aus einem aktuellen bundesgermanischen Streifen stammt! Mit kleinen Abänderungen trotzdem alles auf den Punkt bringen würde, was die heutige Zeit betrifft.
Denn es geht um jene Definition UNSERER obskuren Gesellschaftsform: welche hartnäckig als Demokratie feilgeboten wird! (Für ganz unbedarfte: Plymouth)
Dabei stammt das Zitat von einem schwarzen Schriftsteller, der bereits seit 30 Jahren nicht mehr einkaufen geht. Da sich fast sämtliche Episoden in dem Streifen von Raoul Peck hauptsächlich auf jene Ära der 50er/60er Jahre bezieht, wird der Spruch schon seit über einem halben Jahrhundert Bestand haben. Seit diesen Tagen wurde bis heute, nicht nur im Amiland, lediglich mit durchtriebener politischer Korrektheit, jedwede Makulatur immer wieder kaschiert
Bedingt weichgespült lässt sich fast durchgängig alles auch auf diese Republik münzen, da sämtliche Ebenen lediglich etwas verschoben sind. Bei genauerer Betrachtungsweise ähneln sich die Handlungsstränge, obwohl über ein halbes Jahrhundert ins Land gingen. Wer es registrieren will, könnte ohne großen Aufwand zu betreiben auch feststellen, dass der gewöhnliche Rassismus hier genauso vorhanden ist, wie in den USA. Dort haben auch zwei Amtsperioden einer farbigen Nummer 1 nichts geändert, eben sowenig die merkwürdigsten Koalitionsschattierungen in Bundesgermanien…
Was Peck gewählt über seine pigmentierten Getreuen abließ, er bezog sich da kurz auf Sidney Poitier und Harry Belafonte, welchen Bogen er da schlug, war nicht von schlechten Eltern.
Ich muss dazu sagen, als es zu meinen Zonenzeiten kurzfristig zu einer Schwemme von Filmen mit Poitier kam, sackte er nicht nur bei mir auf die Stufe des Renommier-Niggers von Hollywood ab. Harry Belafontes Musik mochte ich anfangs sehr, hätte ihn sehr gern mal live erlebt, allerdings ohne die ewig bestellten Claqueure der Partei. Irgendwann mutierte er sehr schnell zu einem nützlichen Polit-Idioten der Kommunisten, fehlte anschließend auf keinem Vermehrungstreffen der FDJ…
Mir kommt permanent das Kotzen an, da haben sich die GEZ-Sender damals von den privaten La-La-Stationen einseifen lassen, dürfen deshalb bestimmte Filme nur wenige Tage in ihre Mediatheken versenken. Lassen aber irgendwelchen Dünnschiss dauerhaft dort liegen.
Falls wirklich jemand I Am Not Your Negro einziehen sollte, dem sei geraten, es unbedingt mit Gespräch mit Raoul Peck, ebenso zu händeln.
James Baldwin ist mir im Osten nie untergekommen, was sich irgendwann änderte. Allerdings setzt seine Literatur doch einiges voraus. Wer nun in den letzten Jahrzehnten bei 68er-Knallchargen, unter der Obhut von netten Softies oder klassenkämpferischen Mädels mit violetter Latzhosen und fettigen Haaren, deren Amerikabild aufgedrückt bekam, derjenige hat schlechte Karten.
Deshalb empfehle ich zum Einstig:

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