Fotzetsung von jestern

…UNSERE Probierpolitiker fahren doch nur deshalb zweigleisig, selbstverständlich mit einem heftigen Antilinksdrall, der sich traditionell natürlich wesentlich besser verhökern lässt, und lenken damit lediglich sehr geschickt von ihren eigenen politischen Unfähigkeiten ab. Verkaufen sich dabei selbstverfreilich zum Kotzen politisch korrekt ohne Punkt und Komma, ohne Furcht und Tadel gehören dazu permanente selbstverliebte Aufwertungen. Der scheinbar immer undurchsichtiger werdende blinde Aktionismus dient letztlich nur einer raffinierten Verschleierung, um dauerhaft zu kaschieren, mit welcher bodenständigen Ignoranz sie in den letzten Jahrzehnten Politik gegen ihre Völker und dem schnöden Rest der Welt betrieben. Was in deren Folge zu den überall anzutreffenden nicht mehr korrigierbaren Auswirkungen der Gegenwart führte.
Momentan spricht einiges für die Annahme, ausschließlich die eindimensionale Ausrichtung gegen LINKS ist „cool“ und „in“.
Mit realer Linkslastigkeit kann doch aktuell nur noch ein Herrenschneider etwas anfangen. Wenn er beim Kunden während des Maßnehmens feststellen muss, ob es ihm beliebt, sein edelstes Teile linksseitig baumeln zu lassen…
Ebenso wird überall und ewig der Schwarze Block erwähnt, wahrscheinlich, da er mittlerweile international agiert. Bestimmt eine Art Sozialneid der aus Brüssel herüberschwappt.
Wiedermal positiv betrachtet, scheint es schon länger der einzige Verein auf freiwilliger Basis zu sein, der europaweit optimal funktioniert, da könnten sich die widerlichen Laberköppe sämtlicher EU-Regierungen mal ein Beispiel daran nehmen!
Abschließend will ich zur Rechts/Links-Ausrichtung noch etwas ablassen. Angefangen damit, dass beide extremistischen Randerscheinungen ganz unterschiedlich zur Kenntnis genommen werden. Die einen empfinden sie lediglich als wages Gefühl, die anderen sehen darin etwa sehr bedrohliches. Wer, wie, was darin sieht oder spürt, liegt am Standpunkt des Betrachter.
Seit Beginn des neuen Jahrtausends beobachte ich aber auch das Erstarken eine extremen Mitte, vor der allerdings Politiker keinen Bammel haben müssen. In den ehemaligen Cola-Sektoren rekrutierten sie sich hauptsächlich aus Mumien beiderlei Geschlechts. Darunter hauptsächlich Hardcore-Sympathisanten der SPD und frustrierte Genossen jenes Vereins. Wobei viele dem ehemaligen lauwarmen Oberdorfschulze einiges ankreiden. Beginnend mit seiner lapidaren Erkenntnis: Berlin sei arm, aber sexy! Die Krone setzte Genosse PWobwereit dem Ganzen auf, als er den ganzen Bettel hinschmiss und manch einer seine Unlust, wie ein Strichcode auf ihmchens Stirn prangen sah.
Viele Leutchen darunter, die das zertrümmerte Berlin mit harte körperliche Arbeit wieder aufbauten. Frohgemut zu bestimmten Anlässen die geballten Fäuste reckten, nebenher aus alter Tradition die Sozen wählten und damit auch den roten Westberliner-Filz verfestigten. Später ihre Fäuste nur noch in Hosentaschen ballten, dabei ebenso Abstand zur hiesigen Politik gewannen. Mancher sogar die schwarze Konkurrenz auf den Schild half, was letztlich auch nichts positives brachte.
Und heute mit einer Politikverdrossenheit traurig durch die Kieze schlurfen, dabei den guten alten Zeiten nachtrauern.
Der eine oder andere würde deshalb gewissen Volksvertretern liebend gern mal in deren fetten Bürokratenärsche treten, damit sie endlich mal aufwachen! Was aber wegen der morschen Knochen schlicht und ergreifend ein unerfüllbarer Traum bleibt.
Oder diesen regierenden Grottenolmen in ihre Sitzwangen beißen!
Aber wer von der Kukident-Generation will schon dafür seine dritten Zähne aufs Spiel setzen…

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