(Numero 2) – Das Horrorszenario ist schon Realität

Trumps Amerika…
Warum eigentlich immer über den Teich schauen, wenn es um Dystopie geht?
Beginne mal damit, dass ich Stöckers Ausführen schon interessant finde.
Logisch, solche weitverzweigten Betrachtungen müssen zwangsläufig in der Hamburger BILD für Intellektuelle erscheinen. Wobei es sicherlich auch nur eine gewisse Minderheit betrifft, welche den Text (nebst Verlinkungen), schon wegen seiner vielen Fremdwörter, zwar bruchstückhaft wahrnimmt, aber ihn tiefgründig umso weniger versteht. Weil doch so manch wichtigem Zeitgenossen*INNEN usw., zwar vielfach geschmückt mit Diplomen und Titeln, letztlich ein gewisses Quantum an Bildung fehlt.
Deren Ursachen bei solchen Emporkömmlingen*INNEN usw., anhand ihrer verinnerlichten pädagogischen Defizite während der Sozialisation in frühkindlichen Tagen und den Flegeljahren zu finden sind. Hinzu kommt, ab eines gewissen Alters ganz bestimmte Maßnahmen nicht mehr angesagt sind, wenn es darum geht, irgendwelche auftretenden Irrläufe mit der entsprechenden Dressur (welche einstmals unter Erziehung firmierte) sofort zu korrigieren, um die schnöden Übeltäter*IN usw. wieder auf ehemalig vorgegebenen elterlichen Wege zu manövrieren. Sei es nur mit Hilfe jener bedingungslosen Knebelung unter der Herrschaft von Mamis krankhaften Harmoniebedürfnissen, alles verbunden mit den entsprechenden Sätzen von warmen Ohren ihrerseits oder den Prügelorgien von Papa, der damit seinen vermissten Respekt einforderte…
Zumal da jeglicher Anflug von Empathie vollends auf der Strecke bleibt!
Wo sollte jene Tugend auch herkommen, wenn sie bereits unter den erziehungsberechtigten Altvorderen, zu ihren prägenden Zeiten, eine große Unbekannte war…
Mir wurde als Heranwachsender das Privileg zuteil, zweierlei Erziehungsversuche zu erleben, auf der einen Seite die verständnisvolle Herangehensweise meiner gütigen Großeltern, zusätzlich die andere Art von Manipulation – frei nach Антон Семёнович Макаренко – von ihrer stalinistischen Tochter. Die einen wollten mir den Weg zu einem allseitig interessierten und gebildeten Menschen ebenen, die andere ließ keinen Versuch ungenutzt, mich auch mit permanenter Hilfe von staatlicher Fürsorge, in Richtung einer sozialistischen Persönlichkeit zu verbiegen.
Dem Himmel sei Dank, weil die Einflüsse ihrer Eltern, den ihrigen Teil immer deckelten.
Opas Spruch, jedes Kind muss eine vernünftige Basis im Elternhaus bekommen und anschließend eine dauerhafte Chance in der Gesellschaft, leuchteten mir irgendwann ein. Von ihnen lernte ich immer rechtzeitig Bedürfnisse anzumelden und mit offenen Augen und Ohren die Umgebung zu erkunden. Trotz der Verinnerlichung bürgerlicher Sekundärtugenden, mutierte ich zwangsläufig zu einem Pickel am Arsch der dortigen Gesellschaft. Blieb mir allerdings auch im Westen jener Devise treu, was dann auch hiesige Linxwixer bestätigten, die mich oft als kleinbürgerlichen Individualisten abstempelten. Jene Klassifizierung bereitete mir nie Kummer, damit kann ich auch weiterhin leben!
Eine erzieherische Devise (allerdings keine aus dem kommunistischen Nähkästchen) der Mutter meiner Schwester leuchtete mir aber ein, sie meinte sehr oft: Was dich nicht tötet, macht dich aber hart fürs Leben! Richtig, mir gab es etwas, meine Schwester wusste mit diesem Slogan nie etwas anzufangen, sie zahlte hernach drauf und entwickelte einen scheinbaren unstillbaren Drang zu Typen, von denen sie ewig Prügel bezog.
Mir fällt gerade siedend heiß ein, heute wäre ihr Geburtstag!
Weiß allerdings nicht, ob sie überhaupt noch auf der hiesigen Seite der Grasnarbe UNSERER Erdenscheibe herum sterzelt…

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