Fußnote: wg. Franzi Giffey

Hat man der Ministerin vielleicht versprochen, wenn sie sich unauffällig sehr ruhig verhält, werden bestimmt viele Untertanen ihr kleines Malheur einfach vergessen, anderseits, im Dunkeln ist sehr gut munkeln, dazu alles übrige stillschweigend und geduldig abgewartet werden muss.
Bereits vor Monaten waren sich zechende Eksperten, während ihrer verbalen Luftschlachten am Tresen einig, dass Gottes Mühlen sehr langsam mahlen, aber die der unabhängigen toitschen Gerichtsbarkeit sind so viel schneller auch nicht. Es ist bestimmt nicht einfach, mit vermeintlich gut getarnten Winkelzügen hinter den Kulissen, entsprechenden Bestrebungen freien Lauf zulassen für eine positive Verlautbarung. Denn in dem Zusammenhang sollen schließlich, wegen mehrerer anstehender Wahlen im abgehängten Neufünfland, auf keinen Fall weitere Steilvorlage für die rechten und linken Ränder dabei erauskommen.
Ansonsten läuft für jemanden, welcher schon lange nicht mehr so richtig überzeugt ist, was die Rechtsprechung im Land betrifft, weil eine Menge permanent schief läuft. Davon ab, man sitzt in der Regel sowieso einem weit verbreiteten Irrglauben auf, nämlich jenem, dass Gerichte Recht sprechen, sie fällen Urteile!
Mit dem vermeintlichen, monatelangem Nichtstun, kann man doch nur zu befremdlich Schlussfolgerungen gelangen. Dabei existierten sogar in der Bundesrepublik Politiker, die gleicht zu Beginn der geringsten Zweifel an ihrer politischen Handlungsweise, sofort zurücktraten. Denke dabei an Willy Brandt, er hätte im Fall der Guillaume-Affäre, im April 1974, absolut nicht zurücktreten müssen, schließlich hatte der BND auf ganzer Linie versagt, zumal diese zweifelhafte Organisation sogar von einem Nazi aus der Taufe gehoben ward. Aber der SPD-Kanzler wollte nicht, dass wegen der erheblichen Hetze gegen ihn, welche hauptsächlich von christdemokratischer Seite ausging, seiner Partei immenser Schaden zugeführt worden wäre…
Man bedenke seine menschliche Größe, die ihn trotzdem zu jenem Schritt bewog.
Es ist doch mehr als nur ein dröges Trauerspiel, wenn sich Giffey´s Doktormutti plötzlich hinstellte und lapidar erklärte, es hätte alles seine Richtigkeit gehabt, da sie lediglich Prüfungsmaßstäbe amerikanischer Universitäten gebrauchte. Da sich ihr Elfenbeinturm aber auf bundesdeutschem Boden befindet, entsprach alles aber einer Fehlkalkulation und dazu kam noch die unverschämte Rechtfertigung ihrerseits.
Jedem Angehörige aus dem Rund des werkelnden Lohngesindels, wäre bei solch grober Verfehlung sofort die Kündigung nahegelegt worden…
Würde der lehrenden und kontrollierenden Dame sicher auch gut anstehen. Ihrem Wunsch weiter an der Universität zu bleiben, hätte man bestimmt ebenso entsprechen können, vielleicht als Facilitymanagerin im dort angestellten Besengeschwader oder in der Pförtner-Lounge – aber mit der dort vorgesehenen Entlohnung!

Fußnote: 2019.08.16.
Franziska Giffey bietet Rücktritt als Ministerin an

 

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