Seit gestern geht Peter Fonda nicht mehr einkaufen

„Zu Ehren von Peter, bitte erhebt ein Glas auf die Freiheit“, heißt es in einer Erklärung von Fondas Familie…
Dem ist eigentlich nichts weiter hinzuzufügen…
Noch etwas zu „Easy Rider“.
In den ersten Tagen legte ich mir bereits im Lager Marienfelde eine To-do-Liste an, auf der jener Streifen ganz oben stand.
Was die Anzahl meiner Kinobesuche dieses Moped-Schinkens betrafen, toppte ihn lediglich die Rocky Horror Show
Da beide Movies absolut nicht glotzentauglich sind, ging´s dafür immer in das entsprechende Lichtspielhaus – im „Capitol“ lief E R Jahrzehnte…
Fiel mir irgendwann die Decke auf den Kopf und es war noch Brösel Harz vorhanden, wurde ein Horn gebaut, dann rin in die U-Bahn und ab nach Dahlem.
Hinzu kamen weitere Vorstel­lungen immer dann, wenn wieder mal jemand mit Zonenmigrationshintergrund bei mir auf der Matte stand…

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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