Der heutige Freitag, aber für welche Zukunft?

Die Gegenwart ist lediglich ein vollkommen untauglicher phantasieloser Adapter von ausgesprochener pathologischer Eleganz zwischen der ewig irgendwie verschandelten Vergangenheit und jener anschließenden, ebenso deformierten Ära, der man für die kommende Periode hoffnungsfroh den irritierenden Begriff Zukunft anhängt. Und dies alles geschieht seit Jahrtausenden unter der Regentschaft jener Kompetenz simulierenden niveaulosen Imitate sog. Führungseliten. Ohne Unterscheidungen, nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Geburt oder sonstigen Umständen…
Wobei im weltumspannenden Hamsterrad der dauerhaften gesellschaftlichen Miseren, die jeweils folgenden Generationen zwangsläufig eben sowenig bereits sind, aus den fatalen zwischenmenschlichen Missgriffen der Altvorderen auch nur ansatzweise entsprechende Lehren zuziehen. Im Gegenteil, sie tuen es ihnen vollkommen gleich. Alles geschieht dann lediglich auf immer niederträchtigeren nachhaltig vollkommen undurchschaubaren Ebenen des gerade angesagten Zeitgeistes. Dafür wird die Vergangenheit mit nebulösen Mythen verschleiert und im weiteren Verlauf ganz dramatisch unter Ulk verbucht…
Was blieb nun bei mir hängen?
Auf meiner Radtour vom Alex zum Brandenburger Türchen, gewahrte ich anfangs die vielen Anti-Terrorpralinen, welche zu UNSEREM Schutz, jenen saumistigen Platz zierten. Diese dreckige Ansicht wurde ich bis zum Schluss nicht los, am Ziel meiner kurzen Reise kamen überall noch unendlich viele E-Scooter hinzu…
Dabei ist diese zentrale Gegend optimal mit S- und U-Bahn zu erreichen! Ist halt immer das gleiche Spielchen – der gravierende Unterschied zwischen Theorie und Praxis – was ganz bestimmte Handlungsweisen betreffen.
Obwohl mir das hysterische Gekreische des Mädels auf der Bühne, doch mächtig auf den Keks ging, fand ich die Stimmung recht gut. Gut, manche Aktionen erinnerten an den Ausflug, von allen Angehörigen sämtlicher Waldorfschulen dieser Republik, will aber sonst nicht weiter meckern.
Unverständlich war für mich, dass sich die Veranstalter auf die gleiche Route, vom 24. Mai, einließen, alles weit weg vom Zentrum. Für jenen abseitigen Marsch, hätte man auf einem entsprechender Parcours auf dem Tempelhofer Feld, doch wesentlich gemütlicher herum latschen können.
Kurzzeitig erinnerte ich mich an Rotenburg ob der Tauber, vor einigen Jahren, als vier Grüppchen von kichernden mandeläugigen Schönheiten* anfragten, ob sie mich fotografieren dürften…
*(Mir schon klar, diese Bezeichnung wird heutzutage als chauvinistisch/rassistisch ausgelegt. Auf den anderen Seite, bezeichne ich die Sehschlitze einer gewissen recht unhübsche Politikerin, auch nicht glubschäugig.)
Was das weltweite demokratische Klimabrimborium betraf, landete ich während der ZDF-Nachrichten wieder auf dem Boden der Tatsachen. Dies taten die Figuren der übermackerte GroKo-Runde auf der Bühne, mit Hilfe ihrer absolut nichts sagenden Dampfplauderei,
Wer sich da nicht verscheißert vorkam, weeß nich!
Absolut gelungen war natürlich die Einspielung vom VW-Präsident-Ober-Scheff-Lobbyisten T. Steg.
Als zweckpessimistische Mumie ist mir allerdings klar, jener angekündigte und letztlich ausbleibende Schmus sollte mich nicht weiter interessieren, da am Horizont bereits die Urne dräut…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.