Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad – ohne Bremse ohne Hupe ohne Licht…

So tief sind wir schon gesunken, denn im abendlichen 3sat wurde heute „Oma-Gate“ als Kultur angeboten: Bei der absurden Diskussion um das Satirevideo „Oma ist ’ne Umweltsau“ ist an vielen Stellen etwas schief gelaufen. Eine Zusammenfassung …
Zu Landespappi Laschet, der sich auch in den sog. sozialen Medien herumtreibt, fiel mir in dem Zusammenhang etwas ein.
Die freudig erregte und sehr lustig ausschauenden Sängerschar, könnten dem Minipräsi von NRW mal als Vorbild angedient werden. Der wichtige Herrn hat in meiner Erinnerung sein Gesicht immer leicht zur Faust geballt und seine Fresse* (*© Parteifreund Ronald Pofalla) erinnert an sieben Tage Regenwetter…
Weshalb die Kulturzeittante auch noch einen Medienwissenschaftler – Digitale Medien und Methoden bemühte, weiß wieder nur der Deibel! Beider Dialog hätte man sich wirklich sparen können!
Bescheuert finde ich allerdings den ausgewählten und veränderten Inhalt. Er wird nämlich sämtlichen zu bemerkenden Gegebenheiten nicht gerecht, deshalb ist falsch, wenn man nur die Oma als Umweltsau tituliert!
Als Göre hatte ich auch öfters Malaisen wegen irgendwelcher moralisch verwerflicher Inhalte.
Dies mit dem Lehrer ginge ja nun überhaupt nicht, schließlich stellte er jetzt eine sozialistische Persönlichkeit dar, die unbedingt zu achten sei!

O Tannenbaum, o Tannenbaum
Der Lehrer mich blau gehau’n
Nun muss ich in der Ecke stehn
Und ihm die Zigaretten drehn.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Der Lehrer mich blau gehau’n

Sehr beliebt in den Ferienlagern und zu Wandertagen, galt ewig jener nostalgische Song, dessen etwas abgewandelter Text sogar im Netz zu finden ist. Als Kinderlied fand ich ihn nicht, aber in jazziger Form:

Warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Haarmann auch zu dir,
mit dem kleinen Hackebeilchen,
macht er Leberwurst aus dir.
Aus dem Kopf da macht er Sülze,
aus dem Hintern macht er Speck,
aus den Därmen macht er Würste
und den Rest, den schmeißt er weg.

In Hannover an der Leine,
Rote Reihe Nummer 8,
wohnt der Massenmörder Haarmann,
der schon manchen umgebracht.
Haarmann hat auch ’nen Gehilfen,
Grans hieß dieser junge Mann.
Dieser lockte mit Behagen
viele kleine Jungens an.

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