Was hätten sämtliche Medien in den vergangenen Tagen eigentlich getan, wenn es dass Massaker in Hanau nicht gegeben hätte? – (1)

Statt einer Antwort, beginne ich wie folgt und stelle endlich mal eine Erklärung meinerseits hier rein. Sie betreffen die Sichtweisen und anschließenden Positionierungen in meiner unmittelbaren Umgebung, weil mir damit oftmals auf den Zünder gegangen wird.
Will es kurz machen!
Linxwixer stellen mich immer sofort in die rechte Ecke und umgekehrt bin ich für die rechtslastige Seite, oftmals sogar ein extremer Linker. Mich haben jene Klassifizierungen nie sonderlich interessiert, obwohl ich mit meinen Ansichten viel Zeitgenossen ewig irritiere und dies macht mir aber auch ein Heidenspaß!
Zumal viele Agitatoren reichlich ungebildet umhersterzeln, sie können zwar im entsprechenden Parteichinesisch parlieren, aber der Rest lässt doch oftmals zu wünschen übrig…
Wobei etwas augenfällig ist, was unterschiedliche Standpunkte beider Ränder betreffen, wenn sie denn aufs Trapez kommen. Bei der linken Seite ist es wesentlich ausgeprägter, dass regelmäßig den Leute überhaupt nicht bekannt ist, was man unter Streitkultur versteht und jene ganz spezielle Tugend wird sofort auf die Spitze getrieben, wenn Jenossen im Rudel über einen herfallen.
Dabei würden sich viele verbalen Offensiven sofort auf den Punkt bringen lassen, wenn sie zuhören könnten!
Also, ideologisch gesehen, stehe ich deshalb lieber zwischen allen Stühlen, denn es liegt mir weit entfernt, auf irgendeinem dargebotenen Schemel Platz zunehmen. Muss allerdings bemerken, in den 1980er/90er Jahren gab es von meiner Seite für die Chlorophyllmarxisten doch etwas mehr, als nur den bekifften Hang zu deren Aktionen, ist nun aber schon lange abgehakt.
Seit geraumer Zeit, muss ich von meinem Leitspruch Abschied nehmen, mittlerweile brauch ich nämlich nüscht mehr fressen oder saufen, um aus meiner Magengegend etwas hochzuwürgen, muss mich deshalb sogar mächtig bremsen, um nicht brachial loszulegen. Denn mir kommen schwere Bedenken, dass sich momentan mein Inneres dabei nach außen kehrt, wenn man mich mit irgendwelchen verbalem Betroffenheirsejakulat bespritzt oder identischen Dünnschiss aus den Printmedien triefen sehe.
Bin heilfroh, wenn mir einfällt, dass jegliche Tage bloß 24 Stunden haben, wobei ein Viertel mit Augenpflege verbracht wird und während dieser kurzen Regenerationsphase fast alles ausgeblendet ist.
Zu den gerade angesagten Sternstunden der unendlich vielen Dummschwätzer, die vielfach etwas eint, ihr ödes selbstherrliches Herumstochern in der Fülle von inhaltsleeren Spekulationen, wobei ihnen intellektuell verbrämt, pseudologische Offenbarung in Endlosschleifen über ihre gespaltenen Zungen glitschen und immer alles dargeboten mit entsprechenden Betroffenheitslarven.
Hatte mich gestern erstmalig gezwungen und mir wirklich das gesamte MIMA eingezogen, sonst ist nämlich nach spätesten fünf Minuten Sense, mag außerdem die Moderatorin, Jana Pareigis, nicht.
Kann so nette muttihaften Typinnen absolut nicht ab.
Was mich in dem Zusammenhang wirklich interessieren würde, ob eine Moderatorin vorher eigentlich ihr Minenspiel trainiert, damit es entsprechend zu den Beiträgen passt? Oder erscheint auf dem Teleprompter dazu entsprechende Smileys?
Mir kam zu der Sendung folgende Frage auf, wie es Zuschauer eigentlich raffen, täglich dem Lieben Gott die entsprechende Zeit zu stehlen, um sich solcherart Machwerke einzuverleiben?
Mir wurde heute endlich klar, weshalb diese Sendung als Magazin firmiert. Alles erinnerte mich nämlich an Märcheneinlagen der Oma, wenn ich als Göre einpennen sollte. Wobei ihre kurzen Vorträge wesentlich gehaltvoller daherkamen und mich auch für das kommende Leben bleibend prägten, was man, auch mit sehr viel Phantasie, von jener ganz wichtigen Mittagssendung absolut nicht behaupten kann!
Was die Folgen von Großmutters Indoktrination mit Grimmschen Märchen betrafen, fand ich bereits als Halbstarker Antworten in ganz bestimmte Richtungen. Die Basis meine legendäre Weisungsresistenz ist dem „Wolf und die sieben Geißlein“ zu verdanken! Mir lief als Kind niemals irgendwer über den Weg, der jenes Märchen so extrem bevorzugte und auch verinnerlicht hatte.
Fast 30jährig, fiel mir dann Bruno Bettelheim´s „Kinder brauchen Märchen“ in die Hände. Witzig, mit was für Erklärungsmuster er dort aufwartete. Mit welchen konträren Interpretationen ganz bestimmte Kreise damals aufwarteten, war zum Schreien komisch!
Als die Diskussion an Fahrt aufnahm, hatte ich gerade einen Vorbereitungskurs für mein späteres Neckermann-Abitur begonnen und fast die Hälfte der anwesenden Damen, liefen mit violetten Latzhosen und fettigen Haaren herum.
Gegen deren idiotischen Interpretationen musste ich natürlich gegenhalten. Zumal einige Tussis sich daran aufgeilten und mir immer wieder einen mitgeben wollten, weil ich als bekennender Fan vom Macho Hans Christian Andersen galt und seine brutalen Märchen guthieß…

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