missbrauchsskandaL

„Erzbistum will stärker gegen sexuelle Übergriffe vorgehen“– etwa nur hier?!?

Ich frage mich was dahinter steckt, dass irgendjemand diese alten Kamellen vom Canisius-Kolleg wieder aufwärmen musste. Natürlich ist es erbärmlich, wenn solche Sachverhalt entstehen und auch noch gedeckelt werden. Diese Art des zwischenmenschlichen Umgangs ist mit Sicherheit weiter verbreitet, als man es sich in seinen kühnsten Träumen vorstellen kann, aber in allen sozialen Schichten. Warum spielt sich Özcan Mutlu (bildungspolitischer Sprecher der Grünen) überhaupt so populistisch auf? Kindesmissbrauch macht schließlich vor keiner menschlichen Rasse, oder anderen religiösen Gemeinschaft halt! In autoritären Gruppierungen ist einfach nur der Hang zum Kaschieren wesentlich ausgeprägter, da rate ich dem Genossen etwas vorsichtiger zu agieren!Als vor Jahren dieses Thema in einem Krimi transportiert wurde, es betraf eine alevitische Familie, da fand ich es als einziger am Tresen total bescheuert, als ob so etwas in Bundesgermanien nicht auch vorkäme – muss hinzufügen, den Film nicht gesehen zu haben, aber einiges im Vorfeld darüber gelesen. (ich glotze prinzipiell keine Serienkrimis) Dieses nicht enden wollende Gelaber brach nach einem zynischen Statement meinerseits plötzlich ab. Mir fiel jenes vor längerer Zeit stattgefundene Gespräch ein, es ging um den Vergewaltigungsvorwurf gegen Daniel Ortega (u.a. ein Jesuitenschüler!). Als meine Diskussionspartnerin das Gespräch apprupt abbrach: „ Was soll das? Auch wenn es zutreffen würde, man muss das Ganze sehen, was dieser Mann geleistet hat!“

„Was echauviert ihr euch denn, ich finde es schon einen Fortschritt, wenn Pappi es mit seiner fast erwachsene Tochter treibt. Denn wo er herstammt, da entspannen sich die armen Leute in ihren wenigen Haustieren. Es hat sich meines Wissens nach niemals jemand für geschändeten Ziegen, Schafe, Esel und anderem Getier eingesetzt…“

Über diese Vorliebe eigene Unzulänglichkeiten mit Hilfe von sexueller Gewalt an Schwächeren zu kompensieren, da findet man ein Haufen Literatur und deren Umsetzung. Mir fallen momentan nur diese Leute ein: Alenka Puhar, Yaşar Kemal und Gavino Ledda – dessen Buch die Brüder Taviani verfilmten. Was mir in diesem Zusammenhang durch die Birne ging, ich finde es schon sehr progressiv von der katholischen Kirche, dass sie seit zweitausend Jahren – beständig Scheintote als Päpste krönen, denn die agieren weit weg von „Gut und Böse“ auch mit dem sehr jungen Gemüse in ihrer Umgebung. Allerdings kamen diese alten Knaben nicht immer so keusch daher, siehe Aufzeichnungen z. B.: Benvenuto Cellini, Boccacio oder Francoise Villon…

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