„Mein Krampf“

In November ´68 lag eine Zeit hinter mir, die ich bis dato als die unsinnigste erlebte und begann sie unter Ulk abzubuchen. Niemals versuchten mich später solche Unmengen von Flachzangen zu verbiegen, wie sie mir in den geschilderten 18 Monaten über den Weg liefen, und denen man Tag und Nacht fast hilflos ausgeliefert war…
Ich hänge einige, nicht redigierte Seiten aus jener Zeit an.

…verschollen unter Hallensern, Halloren und Halunken

…und weitere short stories bis 1974 – …nicht abgebucht!

 

2 Gedanken zu „„Mein Krampf“

  1. Lafontaine

    Jib twoi matj! Ich hab’s gelesen und mittendrin hört’s auf! 66/68 hab ich meinen WEHR-dienst abgeleistet. Als Ausbilder hatten wir da einen übergelaufenen NVA-Uffz, der nahtlos in Deinen Bericht gepaßt hätte.Als ich 74 den KRIEGS-dienst verweigert habe (mit Erfolg), fragte mich eine Heppenheimer CDU-Abgeordnete als Mitglied der Prüfungskommission „Wenn sie unseren Staat nicht verteidigen wollen, dann gehen Sie doch dahin zurück, wo Sie hergekommen sind !“ (1954 war ich 9!)
    Wenn man das heute bedenkt: Kurras, der bundesdeutsche Notwehrheld ein Stasiagent mit Waffenschein.Die Prügelperser. Die FdGo-Prüfungen mit Berusverboten für Lokführer und Briefträger… Und wir echauffieren uns heute über Leute wie Christian und Bettina.Und erst die balina Preßwurst.
    Und im übrigen heißt das in Halle nich Nüschel sondern Nischl,ooch Ponim,und in de Brandberje konnt ma nich hin, „da sind de Russen“.Kak djela? Koroscho!

  2. Lafontaine

    Eigentlich wollte ich (66) nur mal sehen ob noch jemand TARANTEL-Hefte hat und bin bei der KVP in Halle gelandet. An der Kaserne am Reileck bin ich Anfang der 50er als Knabe mit dem Handwagen zum Schrebergarten an der Dessauer Brücke gelaufen (Photografieren verboten!) „Wir sind die Junge Garde des Proletariats“ und „Die Rosa Lux-xem-burg, die haben wir verloren“ waren die Shanties, die man gratis hören konnte. Heute ist da wohl alles schnieke rekonstruiert für die Agentur für Arbeit.
    54 sind wir dann fortgemacht. Der andere Spruch heißt übrigens „In Halle wärn de Dummn nich alle.“ Und noch zwei Hallenser Mauersprüche: 1953 „Ami go home – nimm Adenauer mit“ und 2005 „Radfahrer von Halle – ihr habt nichts zu verlieren als eure Ketten!“ So ändern sich die Zeiten… Draußen tobt Djed moros uns ich muß jetzt 99 Seiten lesen.

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