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Der Carl Hanser Verlag gibt sich die Ehre – Leseprobe

Letztens fand ich im Netz das vollständige Vorwort zu Thomas Rietzschels: „Die Stunde der Dilettanten – Wie wir uns verschaukeln lassen“…
Komme nochmals zur Seite 10!
Allerdings kann ich Herrn F.J.R. überhaupt nicht folgen…
Weshalb entsetzt er sich überhaupt nach seiner Erkenntnis betreffs der Aussage von Sepp?
Fischers „ehrlicher Standpunkt“ entspricht doch weiß Gott keiner einmaligen Entgleisung, wie sie ausschließlich unter Chlorophyllmarxisten vorkommt. Jene „Ausnahme“ bestätigt auch nicht die Regel!
Selbige Mentalität scheint lediglich dem vorherrschenden lifestyle zu entsprechen!
Wahrscheinlich ist solche Geisteshaltung eine zwingende Voraussetzung um in der heutigen Politik überhaupt bestehen zu können, egal unter welchem farblichen Wimpel die Karriere beginnt.
Deshalb spielt es später auch keine Rolle, wo man als Renegat endet…

Siehe auch hier: “DSdD”

Das “Frauenachtel” Nadja Drygalla musste Heim ins Reich

Es wird doch immer rumgehurt, dass Sport nix mit Politik zu tun hat.
Bisher schien der deutsche Ruderverband doch auch dieser Meinung zu sein, denn Michael Fischers Faible für braune die Ideologie stand nie zur Debatte.
Welchen Machenschaften in dieser Republik ist es überhaupt zu verdanken, wenn es bereits lange als „demokratisch“ gilt, dass die NPD politisch mitmischen darf?
Ist es dann nicht verbrieftes Recht, wenn sich jemand auf dem Boden der FDGO bewegt und bei einer „demokratischen“ Landtagswahl kandidiert?
Hegt und pflegt dann derjenige „braunes Gedankengut“, der „lediglich“ sein „passives Wahlrecht“ in Anspruch nimmt oder gelten Legislative, Exekutive und Judikative im Endeffekt als die wahren Wegbereiter für diese Werte?
Hatten wir doch schon mal Anfang der 30er Jahre im letzten Jahrhundert, was dabei herauskam – bei dem „rundherum demokratischen“ Rummel – sollte eigentlich bekannt sein!
Oder ist schon wieder alles vergessen worden und deshalb keimt von Neuem der unstillbare Drang in jene Richtung auf?
Momentan spiegelt diese erbärmliche Posse lediglich einen winzigen Teil aus dem Puzzeln wieder, der übrig blieb vom jahrtausendealten Gedanken an Olympia – der übrigens mal in Griechenland gebastelt wurde.
Wenn UNSER „Frauenachter“ das vergoldete Stück Blech gewonnen hätte, bestimmt wäre nichts gekommen, außer einer optimalen Deckelung dieser hochgespielten Affäre, schließlich sind Drygalla&Fischer seit vielen Jahren keine unbeschriebenen Blätter mehr…
Bei der Betrachtung dieses „Falles“ – wie er nun unter das Volk gelangt, komme ich zu etwas anderen Schlussfolgerungen.
Mir scheint nämlich, dass Nadja Drygalla als Bauernopfer in die Rolle eines Feigenblattes umgemodelt wird um der gesamten Welt endlich zu beweisen, mit welcher „brutalen Aufklärung“ der Rechtsextremismus in Deutschland bekämpft wird. Weiterlesen

Das “Franzi” und dem “Bobbele”

Kaum war die Fußball-EM endlich den Bach runter, kurz darauf ging es bekanntlich weiter – fast noch schlimmer.
Nirgendwo kann ich mich der verbalen und visuellen Folter entziehen, mir genügen dafür bereits die Sekunden beim Zappen oder der Blick auf die Titelseite eines Presseerzeugnisses. Weshalb soll mir eigentlich während der Berichterstattung jener Milliardenspielchen, die unter dem Feigenblatt des Sports irgendwo stattfinden, ewig einer abgehen?
Wie man sich auch dreht und wendet, überall wird man von dümmlich-romantisch dreinschauende Larven angeglotzt, wenn die dazugehörigen Nasen nicht ewig soviel Blödsinn von sich geben würden, wäre es fast erträglich. Aber sie schnacken in jeder Lebenslage ewig drauf los – besonders die „Experten“, es handelt sich dabei oft um besondere „Experten“, solche die durch die Bank weg auch noch respektlos agieren dürfen und dafür ein Haufen Kohle in die mittige Perforierung ihrer Sitzwangen gesteckt bekommen.
Wo man heute hinschaut, überall hängen nur „Experten“ und „Stare“ herum, momentan meine ich aber nur „Franzi“ und das „Bobbele“. Nun soll mir aber niemand erzählen, dass die Medien ihnen nur etwas Gutes angedeihen lassen wollen, wegen der Verarbeitung ihrer Kind- und Jugendtraumata, weil sie immer nur funktionieren musste. Letztendlich machen sie es immer noch, dem Zeitgeist entsprechend als moderne Hofnarren für Brot und Spiele – forciert vom Kapital – darüber hinaus stehen sie permanent in den Startlöchern zu ihrer weiteren Verwurstung in Presse, Funk und Fernsehen.
Bei  F. van A. kommt vielleicht noch so ein inneres Bedürfnis der Mitteilsamkeit hinzu, welches von mütterlicher Seite stammen könnte…
UNSER Besenkammer-Erotomane hat mächtig zugelernt, in seinen beiden ersten Lebensjahrzehnten schien er ja nicht mal in der Lage, auch nur einen vollständigen Satz zusprechen.
Und heute versteht er seine kleine Welt nicht mehr – dass Sportfreunde seines Metiers herumlaufen, denen eine Olympiade schlicht am Arsch vorbeigeht…
Was interessiert es wohl einen ausgewachsenen Baum, wenn ihn ein Köter anpisst?
Haben die beiden nicht genug mit sich selber zu tun?
Sollten mal überlegen, weshalb sie unbedingt Pädagochen einer kleinbürgerlichen Anstandsschule imitieren müssen…

US-Schriftsteller Gore Vidal geht nicht mehr einkaufen

Das große intellektuelle Lästermaul aus Amiland ist in die ewigen Jagdgründe entfleucht.
Vidal setzte seine sehr spitze Zunge nicht nur im geschliffenen Florettkampf ein, er konnte auch mit einem stumpfen Säbel überall dazwischen dreschen…
Viel bewegt hat er trotzdem nicht.
Dessen ungeachtet gefiel seine unkonventionellen Art dem anderen Amerika, die jene Flachzangenmentalität der Schwanzlutscher des Kapitals und deren willfährigen Lakaien ablehnten, allerdings schienen gewisse Kreise ihn ebenso als Feigenblatt zu missbrauchen.
Jedenfalls war er vom Schlage eines vielseitigen Literaten, deren Spezies in Europa schon lange ausgestorben scheint.
Hier schleichen momentan nur ähnlich geartete Möchtegerne herum.
Kokotten mit blakender Allwissenheit, die sich darin gefallen, in betont verstandesmäßigen Filzpantoffeln an ihren Gehwarzen, durch dröge Talkshows zu tingeln. Dabei bonbonfarbene, aufblasbare Moralkeulen schwingen, die sie benötigen um all jene unsäglich-politisch korrekten Sprechblasen ihrer Gegenspieler zu parieren…
8-ung: Das empfohlene Werk ist nichts für sensible Schöngeister der Literatur!
Hatte vor vier Jahren bereits auf dieses Buch hingewiesen.
Dort bezieht sich Vidal in einem Text auf: „The Day America Told the Truth“ und kommt in dem Zusammenhang zu folgendem Schluss: „… Offensichtlich gibt es für unsere verwirrten Massen nichts Aufregenderes, als sich von George und Barbara Bush einen blasen zu lassen…“
Damals tauchte beim Lesen folgende Frage bei mir auf – da bekanntlich zwischen Amis und Deutschen kein so großer Unterschied besteht, was deren Lebensgefühle angehen. Ob auch in unserem Lande Leute existieren, für die es nichts Aufregenderes geben sollte, als sich von Helmut und Hannelore Kohl einen schnattern zu lassen?
Wenn dem nicht so sei, sind die US-Amerikaner doch etwas anders drauf…

Der Fall Pussy Riot ist eine Schande für Putin

Dem Artikel von Kaminer ist nicht viel hinzuzufügen.
Klar ist, bei Putin handelt sich um eine grenzwertige Persönlichkeit, dies bewies er bereits als Edelbolschewik und zu seiner Zeit als Schefffspitzel in Dresden.
Den folgenden Spruch hängt man ja Wolodja an: „Wer den Zusammenbruch der Sowjetunion nicht bedauert, hat kein Herz. Wer sie zurückwünscht, hat keinen Verstand.“
Falls die Worte wirklich von ihm stammen sollten, dann belegen sie hinlänglich seine realistische Sicht als gelernter Opportunist. Auf der anderen Seite stellt sich aber auch die Frage, wie soll man dieses riesige Reich eigentlich zusammenhalten? Mit humanistischer Gefühlsduselei bestimmt nicht…
Außerdem habe ich das „russische Seelchen“ nie so richtig kapiert, weder in der Literatur noch im privaten Umgang mit den Menschen.
Irgendwie ist ihnen während der langen Entstehungsgeschichte, vom Großfürstentum Moskau und dem ostslawischen Reich des Kiewer Rus bis hin in die Neuzeit, eine gewisse Affinität zur Knute nicht ganz abzusprechen. (Wer irgendwo auf diesem Planeten mal neureiche Russen vollkommen respektlos agieren sah – beziehe da alle Lebenslagen mit ein – der wird mich vielleicht verstehen, wie ich das mit der Knute meinen könnte…) Weiterlesen

Nix Timoschenko! “Pussy* Riot” haben Hilfe nötiger!

Herr Prof. Dr(?!) med. Karl M. Einhäupl, hat doch bestimmt als Leiter der Berliner Charite auch vor seiner Hütte etwas zu kehren, statt ewig in die Ukraine zu touren. Wenn er wenigstens mal auf die Idee käme und ganz beiläufig eins dieser Lager besuchen würde, wo viele tausende Gefangene schmachten – so mancher bestimmt auch von Julias Schergen eingelochte.
Soweit scheint seine Eitelkeit nicht zugehen, mir schon klar, von dort wurde er noch nie zu einer Audienz gebeten. Westliche „Experten“ hielten es außerdem schon immer mit den Politchamäleons, besonders dann, wenn sich jene gewendeten Edelbolschwisten bester Gesundheit erfreuten…
Scheinbar ist man deshalb so um das Wohlergehen der strohblonden Zarin bemüht, denn irgendwann wird sie doch wieder auf der politischen Matte herumturnen.
Was unterscheidet diese Dame überhaupt von manchen Figuren in ihrem Land und in den merkwürdigen Staatsgebilden in der nächsten Umgebung?
Wenn ich mir vorstelle, dieses Dilemma begann mit великий товарищ Владимир Ильич vor fast hundert Jahren unter der Federführung des deutschen Generalstabes… (Waren die Russen damals noch nicht in der Lage Eispickel zu schnitzen?)
Der Letzte Absatz in der heutigen „SZ“ über Timoschenko endet damit, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte am 28. August eine mündliche Verhandlung über den Fall angesetzt hat.
Gott nochmal! Wer hat denn da so schnell die Finger aus seinem Arsch gezogen – bereits am 28.August(!) soll diese Masturbationsperformance über die Bühne gehen. Habe nochmals genau hingeschaut, mein Optimismus wird von einer Geringfügigkeit getrübt, denn der Schreiber vergaß die Jahreszahl!
Wenn es richtig lustig werden soll, dann muss unbedingt Ban Ki Moon die Laudatio halten oder der hier…
Eigentlich sollten Herr Prof. Dr(?!) med. Karl M. Einhäuplda und seine Gang die Ukraine nur im Transit streifen und sofort nach Moskau weiter düsen! Юлія Володимирівна Тимошенко könnte ja etwas Solidarität walten lassen, denn die Punkmädels von „Pussy Riot“ sind nicht so luxuriös untergebracht! Nun brummen die jungen Frauen bereits fünf Monate und es ist nicht viel  Verbundenheit mit Gleichgesinnten von der Straße her zu vernehmen. Dabei hätte es ein Fanal sein können!
Der Pöbel richtet sich bereits auf maue Zeiten ein. Irgendwann ist es dann wieder soweit, siehe Karikatur – statt Stalin3 – wird dann das Konterfei vom neobolschewistischen Erdnuckel aufgestellt…
Was ist bloß im heutigen Russland los?
Dabei spottete doch ihr roter Gaudillo einst über die Lahmarschigkeit der Deutschen: „Revolution in Deutschland? Das wird nie etwas, wenn Deutsche einen Bahnhof stürmen wollen, kaufen die sich doch erst mal eine Bahnsteigkarte!“
Weil Moskau auf Hilfe vom „Klassenfeind“ verzichtet, besinnt man sich erneut auf sowjetische Gegenbenheiten: 
Wie aus gutunterrichteten Kreisen verlautet, wurde für die gesundheitliche Betreuung jener reiferen Girlgroup bereits am 1. Mai ein 90-jähriger Schamane nebst Muli aus der Tuva-Region angefordert! Allerdings wird mit seinem Eintreffen erst anlässlich der Feierlichkeiten zum Tag der Oktober-Revolution, am 7. 11. 2012, gerechnet…

(*) Persönlich hätte ich statt Pussy einen identischen Begriff wesentlich besser gefunden, der würde nebenbei sogar an den großen Viehlosofen Immanuel Cunt erinnern!

Manche „demokratischen“ Urteile verstehe wer will

Mir sagte vor vielen Jahren mal ein Richter am…, „unsere Entscheidungen sind freie Entscheidungen und manchmal recht unverständlich für die breite Masse. Letztendlich belegen sie aber die Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme durch die Politik…“
Was blieb mir da über? Ich lachte auf und wollte aber noch wissen, ob er als 68er seinen Spruch ernst nahm? Der Knabe wurde richtig tückisch – „Hohes Gericht sehen sie meine Frage als nicht gestellt an!“, damit war dann alles erledigt.
Nach dem Kölner „Beschneidungsurteil“ wusste ich nicht so richtig, war es nun ein Witz zum Lachen oder zum Weinen.
Ließ es dann dabei, dass sich jemand einbrachte um das Sommerloch auf tragische Weise zu füllen, wobei man in der nächsten Zeit bestimmt mit viel bösem Blut rechnen kann.
Pustekuchen!
Nur einige der üblichen Schwätzer meldeten sich ungefragt zu Wort, darunter Gutmenschen, humanistische Traumtänzer, Migrationsromantiker und selbstverliebte Selbstdarsteller.
„Godwin’s law“ ließ grüßen. Eigentlich nicht so richtig, denn es betrifft mehr verbale Auseinandersetzungen im Amiland. In deutschen Landen geht es ausnahmslos vom Sinngehalt sofort in Richtung einer Einschätzung von Richard Sexton.
Da werden nach wenigen Worten moralische Keulen geschwungen, irgendwann dazwischen gehauen mit immer neuen Nazi-Vergleichen, bis niemand mehr weiß, worum ging es anfangs in jener „Diskussion“ überhaupt.
In der heutigen  ORTSZEIT auf d-radio war es etwas anders, das POLITISCHES FEUILLETON bestritt: Richard Szklorz. (Siehe auch: „Mehr zum Thema“)
Allerdings touchierte er zum Ende hin dennoch Mr. Godwin… (Die Meinung von R. S. uferte aber nicht aus.)
Was mir nicht in die Gehirnwindungen will, was treibt überhaupt Leute dazu, wenn sie irgendwann versuchen ganz alte Traditionen zu canceln, mit denen sie eigentlich überhaupt nichts am Hut haben, wo letztlich nur Unfrieden entsteht, der sich letztendlich nicht mehr kanalisieren lässt.
„Traditionen pflegen heißt, die Flamme bewahren – nicht die Asche anbeten.“ (Ortega y Gasset – dabei handelt es sich nicht um die Typenbezeichnung eines spanischen Automobils der Luxusklasse!) Solche respektlosen Ascheanbeter finde ich nur verachtenswert, allerdings nimmt  deren Anzahl beängstigend zu.
Was verlangen diese “berufen fühlende Psychologen, Psychoanalytiker und Juristen“ überhaupt von den Betroffenen? Sollen sie selbst Hand an sich legen?
Das kann aber mächtig schief gehen. Hatte es ein berühmter niederländischer Maler nicht auch mal probiert, raffte es im Endeffekt doch nicht und semmelte sich dabei versehentlich sein linkes Ohr ab? Irgendwas war doch da… Weiterlesen

Οδηγίες για μια σπασμένη τουαλέτα πίεση πιάτων

Bin heute wiedermal nicht aus der Hüfte gekommen, fischte aber aus den Tiefen meiner digitalen Bermudadreiecke die folgende Gebrauchsanweisung – sie stammt aus alten Salon-Zeiten.
Zum Leidwesen meines Weibes ließ ich mich auch hier etwas aus. Jenes Schriftstück prangte, wenn man auf dem Zylinder hockte, in Höhe der Kniee rechts an der Wand.                                                                                                                           Weiterlesen