Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Von einer “süßen Maus” und männlichem Machterhalt

…wieso eigentlich männlichem Machterhalt?!?
Richtig lustig, wie Springer vornweg, den Herrn Henkel abschießen will.
Schon klar, der hätte nach der „Wahl“ sofort abtauchen sollen, allerdings Genosse Müller ebenso!
Nun folgen andere Medien ebenso, wie hier D-Radio, scheinbar wegen der Quoten.
Die Berliner CDU-Politikerin Jenna Behrends hat sich gewehrt und schwere Vorwürfe gegen Frank Henkel erhoben…
Allerdings sehr merkwürdig, dass sich jenes Frollein nun als Königsmörder*in verstehen will und irgendwo abließ: Als der Senator, auf einem Parteitag meine Tochter begrüßte: „Oh, eine kleine süße Maus.“ Der dann pausierte, mich ansah und fortfuhr: „Und eine große süße Maus.“ Derselbe Senator, der einen Kollegen aus dem Abgeordnetenhaus vor meiner Nominierung fragte: „Fickst du die?“
Wow, diese Sprüche entsprechen wirklich einer Todsünde!
Wenn ich es richtig, politisch vollkommen inkorrekt betrachte, kann ich den Henkel absolut nicht verstehen. Gut, das Kind mit: Oh, eine kleine süße Maus, zu begrüßen, kann ich bedingungslos gelten lassen.
Aber!
Schon klar, über Geschmack kann man sich vielleicht sogar streiten, ich tue es in ganz seltenen Fällen, nun passt bekanntlich auf jeden Topf ein Deckel, aus meiner Sicht leidet der große CDU-Macher aber unter einer leichten Geschmacksverirrung, die vollkommen sein Problem ist. Mir wäre niemals eingefallen, das Frollein als eine große süße Maus zu bezeichnen.
Weshalb lässt sie außerdem überall, die von ihr nie vernommene Frage, „Fickst du die?“, überall noch ab.
Als Kind wurde mir beigebracht, „Jungchen, du kannst alles fragen, ob du allerdings immer eine dich befriedigende Antwort erhältst, steht auf einem ganz anderen Blatt!“
Dabei spricht doch jene Begrüßungsfloskel für Herrn Henkel! Soviel Gefühlsduselei hätte ich ihm niemals zugetraut, denn bis zur staatlichen Sanktionierung seiner Zweierbeziehung, dachte ich immer er sei schwul. Was in jeder Hinsicht vollkommen egal ist. Aus eigener Erfahrung kann ich nur bemerken, dass eine vorgenommene Verehelichung überhaupt keine Aussagekraft über den eigentlich sexuell bevorzugte Umgang mit anderen Partnern aussagt. Mein Erzeuger kam auch vom anderen Bahnsteig und hat trotzdem, während vermeintlich sinnlos verbrachter Tanzpausen, zwei Gören angerührt…
Was die Fickereifrage betrifft, geht sie bei mir als vollkommen legitim durch. Allerdings sollte man in jener Richtung lieber schweigen und still genießen, deshalb erinnert mich dieser gönnerhafte zwischenmenschliche Umgang an das Getratsche von Waschweibern.
Aber so sind sie halt, jene respektlosen Emporkömmlinge! Wer mit halber Schallgeschwindigkeit durch seine Kinderstube düste, dem konnte auch niemals der Umgang mit bürgerlichen Sekundärtugenden vermittelt werden, da befindet sich Henklers Franky Boy doch auch in sehr guter Gesellschaft.
Was den Umgang mit solchen Begebenheiten angeht, da scheint sich die frische CDU-Politikerin Jenna Behrends auf ähnlicher Ebene zu bewegen, wie ihr Nochscheffchen! In der Situation hätte ein spontaner Satz warme Ohren, für beide Seiten bestimmt heilsamere Wirkungen gezeigt, allerdings nicht unbedingt nach einer Mäuschenanmache! Ein gut platzierter verbaler Konter auf anderer Ebene, wäre da angebrachter gewesen. Dazu fehlt ihr in solchen Momenten scheinbar die Traute und entsprechende Schlagfertigkeit – kenne das von der meiner Scheffin, sie wacht dann auch immer erst nach mehreren Minuten auf. Jetzt steht ja zu ihrer Unterstützung selbiger Softi aus Moabit an der Seite, vielleicht auch nur eine Anmache, lediglich mit anderer Qualität.
visitenkarteAnlässlich recht belangloser Fälle, zücke ich sogleich nur meine Karte, wobei sich da ewig bestätigt, das Schweigen wirklich goldig ist.

Fußnote: Henkel sei dank! Endlich wird das politisch korrekte F-Wort volksnah benutzt! Ficken finde ich gut, allerdings gefällt mir vögeln besser!

 

 

 Emotionen statt Fakten – Warum ist Trump so erfolgreich?

Im Anschluss nach den letzten zehn Minuten des Presseklubs, der sich sogar mit zwei Quotendamen präsentierte, lief der Hinweis für eine abendliche Sendung, in der die Klofrau jener öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalt wiedermal eine sehr illustre Runde zum Entleeren ihrer Sprechblasen an die emotionale Pissrinne geladen hatte.
Nach dem Sonntagskrimi sind für mich die gleich anschließenden Sendungen so etwas ähnliches, wie der Schwarze Kanal damals im Ostfernsehen.
Muss aber eine dringende Ergänzung einschieben, denn so wenig, wie ich mir zu meinen Zonenzeiten Willi Schwabe einzog, geschweige denn Herrn Sudelede, bin ich meiner Tradition doch treu geblieben. Zumindest, was das zweite erwähnte Programmteil betrifft.
Scheinbar treibt die Langeweile nun auch Meister Gottschalk in Richtung Politik. Vielleicht möchte er ja sachte ausleuchten, wie seine Aktien stehen würden, wenn es demnächst wieder um das vakante Plätzchen im Schloss Bellevue geht…
Nicht ausgeschlossen, dass Martin Schulz ihm heute schon seinen Segen gibt.
Wenn mir irgendwann mal wieder Georg Schramm über den Weg laufen sollte, werde ich ihn fragen, ob er seine Meinung nicht doch revidieren will, eine etwas ältere Aussage betreffend.
Denn was mir ewig aus den Printmedien haften bleibt, scheinen sich heutzutage in den prestigeträchtigen Pinkel-Etablissements oftmals nur noch pseudointellektuelle Trockenpisser einzufinden…

Neu im Kino: “Die glorreichen Sieben”

 

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Bekam erst heute in der U-Bahn mit, dass im Amiland eine neuerliche Glorreiche Sieben gedreht wurde. Empfand es als recht merkwürdig, was dort über den stillen Monitor lief – scheinbar eine ganz frische Opfergabe auf dem Altar des krankhaft gutmenschelden Zeitgeistes der politischen Korrektheit...
Im selben Moment kamen mir ein Haufen nostalgische Erinnerungen hoch.
Die erste Hollywoodverfilmung wurde damals in der Zone sehr schnell in den Kinos gezeigt. Die Sangerhausener Uraufführung fand auf der kleinen Freilichtbühne des Rosariums statt.
An sich hätte man uns damals, vom Alter hergesehen, gar keine Karten verkaufen dürfen, da es sich ja um eine Nachtvorstellung handelte.
Unserer Gruppe entschloss sich dann ziemlich schnell, die Karten für einen wesentlich höheren Preis gleich wieder zu verkaufen und dann im hinteren Bereich, unter dem Maschendrahtzaun durchzukriechen. Auf jene Idee des anderweitigen Eintritts waren aber eine Vielzahl andere ebenso gekommen.
Kurz vor Beginn der Vorstellung begannen nun ein Haufen sitzplatzlose junge Gesellen ringsherum auf die Bäume zu klettern, deshalb sollte die Vorstellung gar nicht erst beginnen.
Da es plötzlich zu lautstarken Protesten unter den Zuschauern kam, was ziemlich schnell zu chaotische Ausmaßen führte, richtete der besonnene Männe Bär (Der eigentliche Chef vom innerstädtischen Kino) besänftigende Worte ans Publikum. Bis auf ewig einsetzende lautstarke Bemerkungen zum Geschehen zwischendurch, nebst entsprechender Kommentare von allen Seiten, welche oft in brüllendem Gelächter untergingen, wobei die Dialoge zum Leinwandgeschehen natürlich mächtig litten, verlief der Abend doch recht friedlich. Allerdings kochte ganz sachte eine gewisse Aggressivität hoch, die sich dann im Anschluss entlud und zu riesigen Schäden an den Rosenrabatten führte, da viele Leute respektlos, geradewegs direkt zum Ausgang strebten…
In der gleichen Woche wurde der Film im ganzen Land verboten, deshalb konnte ich ihn mir nicht noch mal anschauen.
Später, dann im Westen, stand er auf meiner unbedingten To-do-Liste, nach einer halben Stunde reichte es dann bereits. Dies ging mir mit vielen Filmen so, deren Schnipsel von Helmut Langes ARD-Show “Kennen Sie Kino?“, haften geblieben waren. Was war da für ein Scheiß drunter! Der Mann schienen oft nur wenige Sekunden von irgendwelchen Highlights herausgepickt zuhaben.
Oft war es mir außerdem nicht möglich, Filme im Nachhinein, dem damals vorherrschenden Zeitgeist während ihrer Drehtage anzupassen, dies betraf besonders viele Ami-Produktionen und deutsche Schinken. Wobei solche Schwierigkeiten niemals bei sozialkritischen Streifen aus Italien und Frankreich auftraten.
Dass die ostdeutschen Zensoren viele japanische Produktionen freigaben, lag sicher daran, weil schlicht kein größerer Markt vorhanden war, dabei bargen viele Filme sozialen Sprengstoff. So manches mal hockten dann im Lichtspielhaus keine zehn Hanseln, ähnlich auch bei großartigen russischen, polnischen und tschechischen Filmen. Ungefähr zwanzig Jahre nach Kriegsende saß es in den Köpfen der Leute immer noch drin, ward auch bereits an die folgenden Generation weitergegeben worden, dass aus den letztgenannten Ländern sowieso nur kulturloses Zeug kam.
Lange Schlangen bildeten sich aber immer bei den vielen Endsiegschmonzetten mit Moser, Albers und Konsorten, die ich mir natürlich auch reinzog. Bis zum Mauerbau rutschten auch immer mal wieder belanglose Filmchen aus der jungen Bundesrepublik durch… Weiterlesen

Ausstellung im Victoria & Albert Museum- Die schnellsten Jahre

Endlich mal zwei Briten die ihre Finger aus den Perforierungen ihrer Sitzwangen zogen und statt zu lamentieren, sich auf Zeiten besannen, in denen es nach vielen Pleitejahren, endlich aufwärts ging. Jener harte Ära, die nach Ende des II. Weltkrieges begann, UK fast in den finanziellen Ruin trieb, wo bis Anfang der 1960er, der anschließende Verluste fast sämtlicher Kolonien alles noch toppte.
Fast zwanzig Jahre später begannen Teile, jener noch während des brutalen Waffenganges gezeugten Nachkommen, sich gegen die bis dato vorhandenen stockkonservativen Rahmenbedingung aus Kriegstagen aufzulehnen.
Witzigerweise holten diese blutjungen Musiker ihre Inspirationen ausgerechnet von der schwarzen US-amerikanischen Minderheit. Was in einem Land, mit nicht nur latent vorhanden Rassenproblemen, zu weiteren Konflikten führte.
Die befreiende Explosion des Pop nach 1966, wurde nicht nur über den großen Teich als British Invasion verschrien, sie breitete sich auch flugs gen Osten auf dem europäischen Festland aus. Knallte voll in den samstäglichen Nachmittagsfrohsinn des „Blauen Bocks“ und in das gewandelte Volksliedgut eines Peter Alexanders, einer Marika Röck und den drauf folgenden Newcomern Heintje, Wilma, Roy Black und wie sie alle hießen. In der Zone entwickelte sich alles noch wesentlich verschärfter. Eine Bemerkung war in den Tagen der Mitsechziger in beiden deutschen Staaten noch allgemeingültig: Solche wie euch, hätte man früher vergast!  Im Frühsommer 1966 sagte der Vater eines Schulfreundes zu mir, wenn wir mal wieder bestimmen, wer ein Deutscher ist, da liefere ich dich persönlich im Lager ab und von dort gibt es für dich nur ein Entkommen – durch die Esse!
(Eine Fußnote nebenher. Jener noble Herr war am Ende des Krieges Major der Wehrmacht. Nach dem Mauerfall wurde seine Pension entsprechend hochgerechnet und mit dem Dienstgrad verquickt, den er nach dem Endsieg hätte erreichen können oder anschließend bei der Bundeswehr. Es existieren dazu Tabellen im Netz, da kann sich jeder ausrechnen, welche Rentennachzahlung er nach dem 3. Oktober ´90 als Neubundesgermane einstrich.)
Weil ich den Kuratoren Victoria Broackes und Geoffrey Marsh etwas unterstellen möchte, wird mit einem Spruch von Ortega y Gasset (Dabei handelt es sich nicht um die Typenbezeichnung eines spanischen Automobils der Luxusklasse!) begonnen! Der da lautet: „Traditionen pflegen heißt, die Flamme bewahren – nicht die Asche anbeten.“
Möglicherweise kennen beide weder den Philosophen, noch selbigen Spruch. Dann haben sie unbewusst etwas erkannt und zugleich angeschoben, nämlich, dass noch etwas Glut vorhanden ist, um ein neuerliches Feuer zu entfachen, sich dabei aber eine Mehrheit wieder an gute alte britische Tradition erinnern sollte, ergo auch zwingend nach ihnen handeln muss.
Jene steinige Route wird in den nächsten Jahren bestimmt kein leichter Gang werden, darüber hinaus mit einer Konsumreduzierung verbunden sein. Letztlich nur die Abkehr vom sinnlosen Überfluss, kann doch aber als befreiend empfunden werden, zwar in die Richtung, lieber etwas ärmer sein, dafür aber frei!
Wenn ich daran denke, dass die Bexit-Insulaner demnächst z. B. Bananen und Gurken fressen können, ohne Rücksicht auf EU-Vorgaben betreffs Krümmung und Länge – dies wirklich bis zum Erbrechen! Wobei sie dann vollkommen straffrei in Richtung Kontinent kotzen dürfen, ohne dusselige Abmahnungen der unterbelichteten Selbstdarsteller, Aschenanbeter und Rosstäuscher aus Brüssel befürchten zu müssen, diese Vorstellung ist doch einfach nur geil!

Den anschließenden Artikel sollte man sich aber auch noch einziehen!
Ein Gespräch mit Martin Roth, dem Direktor des Victoria & Albert Museum, er hängt der berechtigten Vermutung an: Brexit ist überall Weiterlesen

Laptop-Sabotage mit Natursekt

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©Ines Huber, eingefangen in Oranienburg.
Dazu passt die ganz wichtige Meldung in der heutigen BZ, ohne Nennung einer Agentur.
Zu dem Mehrzeiler fällt mir etwas ein.
Handelte es sich nun um einen Werbegag, weil jene hübschen Mädels umgezogen sind oder ging es im Text lediglich um die zweimal dort erwähnte Luxuskarosse?
Vor Jahren hatte das Kleine Arschloch mal etwas über das Körperwasser vom Herrn INRI abgelassen, prompt wurde der Film in Bayern verboten.
Wenn ich mich richtig erinnere, verkündete er folgende Offenbarung, dass Jesus in der Lage war und aus Wasser Natursekt fabrizierte…

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ZDF – „heute journal“ – Merkel, Gabriel, Mali

Gehen eigentlich auf dem Kanal der Einäugigen nur noch Troubadixe der „Christdemokaten“ auf Sendung?
Was wollte Merkel eigentlich erklären? Kann es sein, dass sie vielleicht den Text gar nicht kannte – schließlich war doch alles als Selbstkritik angekündigt.
Also, ihr kurzer Satz war nicht so gemeint, wie denn sonst? Wollte Änschie lediglich auf der Pisse von Obama Kahn fahren und hat dabei die vielen Untiefen nicht bedacht? Auf der anderen Seite, was haben sich plötzlich für ahnungslose Komiker um die Flüchtlingsproblematik gekümmert, bis runter nach Hintertupfingen…
Yes We Can
Sie hat aber immer noch nicht erkannt, dass ihr Sätzchen doch nur ein schlichtes Motto war, eine Leer- oder Lehrformel? Letztlich eine ihrer üblichen implodierenden Sprechblasen…

Irgendwann tauchte Albrecht von Lucke auf, für mich so eine Art H. Münkler-Verschnitt, Eksperte für das Politische. Kleber stellte ihm Fragen, die eigentlich Merkel hätte beantworten müssen, der ganz wichtige Herr in der Totalen, erging sich dafür in ausschweifendem Cocktail smalltalk.
Lucke plapperte ohne Punkt und Komma, fast mit der Geschwindigkeit eines G36, was ich nicht nur respektlos für viele abendlichen Empfänger empfand, sondern auch recht unverschämt, für all jene Leute mit einem Rest von politischen Interesse, deren graue Zellen allerdings etwas langsamer miteinander agieren…

Dann wurden die Gabriel touchiert. Blase ward das Glück hold oder hat er seine Mitgenossen*Innen auf irgendeines Weise erpresst? Der Martin präsentierte sich dabei, in der ihm bekanntermaßen eigenen medienträchtigen Art seiner Selbstdarstellungen, besonders kühn. Sein Scheffchen hätte den Parteikonvent sogar aufgerockt! Ich hätte den Begriff zynisch verwendet. Zur Erinnerung, Gabriels Karriere begann mit dem neu erschaffenen Posten eines Rockbeauftragten in der Provinzregierung des roten Pygmäen vom Maschsee. Unbedarften sei gesagt, dabei handelte es sich nicht um den Posten eines Frauenbeauftragten!
Der Dicke, in weiser Voraussicht wieder klitternd, schob jene Abstimmung einen Tag! nach der Berliner Wahl über die Bühne. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben, deshalb wurde mit selbiger Demutsgeste, lediglich das Abgleiten des Sozenvereins in die Bedeutungslosigkeit, etwas weiter auf die lange Bank geschoben.
Dementsprechend gefielen sich die verbliebenen, tonangebend Rückstände der ehemaligen Volkspartei, einmal mehr in der Rolle von vermeintlichen Schwanzlutschern des Kapitals. Blase brachte es abschließend auf den Punkt, seinen Punkt, politisch gesehen scheint er damit die drei kleinen runden Flecken auf einer gelben Armbinde zu meinen…
Nun blinkt weit an Horizont für ihn endlich wieder der Kanzlersessel. Bei dem Gedanken wird mir wirklich bange, schlimmer kann man die Merkelin nun wirklich nicht toppen.
Vielleicht sollte man ihm mal stecken, dass WIR die Folgen der lavierenden Politik und der sogenannten Marktwirtschaft des 20. Jahrhunderts, tagtäglich vor der Haustür beobachten können. Kein Wunder, dass der rote Möchtegernkanzler abschließend solch gefährlichen Dünnschiss verbreitete. Zu einer Zeit, als Kleinsiechmar noch mit der Trommel um den Christbaum flitzte, warnte ein Willy Brand bereits vor den heute allgegenwärtigen Auswüchsen.
Vielleicht sollte Blase mal auf die spezielle Art der Erkundungstouren in seinem Luxuspromi-Panzer verzichten, wo er dann lediglich irgendwo aussteigt, den erigierten Mittelfinger reckt und einsilbig: „Pack“ in die Gegend posaunt.
Wie wäre es denn, wenn er die Traute hätte, mal eine Burka überzustülpen und ohne sein Bodyguardrudel, sich in dem Aufzug dann unters Volk zumischen?! Weiterlesen

Bayer schluckt Monsanto…

und anschließend kotzen sie uns und die nachfolgenden Generationen fürchterlich an.
Auf Seite der BZ befand sich heute eine halbseitige Reklame eines Berliner Möbelladens und unten links die belanglose Notiz über die unstillbare Gier der Bayer-Werke.
img_3746ae img_3747ae img_3749aeNoch winziger der Kommentar vom Ex-Zoni und letzten Vertreter des Frontstadt-Journalismus – so titelte die Schülerzeitung vor etlichen Jahren – der als begeisterter Wasserträger des Kapitals mehr eine Chance, denn ein Risiko preist…
Ein Renommier-ISIS-Knabe, der vor Gericht schweigt, durfte natürlich nicht fehlen. Ihm bleibt ja nix anderes übrig, wenn er noch einige Jahre, zwar unter etwas eingeschränkten Bedingungen, sein Leben irgendwie fristen will.
Weiß doch auch der kleinste Karnickeldieb, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist. Davon machten bekanntlich auch ganz große Demokraten der hiesigen Republik Gebrauch, wie z.B. Birne oder Schily´s Otto u.a.
Retour zur wichtigsten Notiz. Nachts gab es noch eine Kurz-Doku über Monsanto – Reportage & Dokumentation, selbigen Streifen kann man angeblich ein Jahr lang abrufen!?
Mittendrin wird kurz die Agent Orange-Produktion des Konzern erwähnt, da fällt mir ein weiterer Schweiger, Vergessender und Unwissender ein (Erwähne es hier nur, da die meisten Leute immer alles aus ihren Gehirnwindungen verlieren…), jener edle Blaublüter, Freiherr R. von Weizsäcker, gelangte trotz seiner entscheidenden Handicaps zu vielen Ehren und Jobs, als Berliner Oberdorfschulze, schließlich sogar zur Nummer 1, dieser UNSEREN Republik…
Als Mitglied der Geschäftsführung des Chemie- und Pharmaunternehmens Boehringer Ingelheim,
hatte er mit großer „Mit großer Betroffenheit (Beliebteste Begriff von Politkern, der immer dann sofort eingesetzt wird, wenn sie mit vollkommen unschuldigen Minen, gekonnte Verbalhurereien für die Plebse veranstalten und dabei verstört auf ihre weißen Westen hinweisen.) “, erst nach seiner Tätigkeit bei Boehringer, etwas in jene Richtung munkeln gehört – eine Aussage, die angezweifelt wurde. Leider fand sich niemals jemand, der da mal etwas mehr herumstocherte. Die Rheinische Bude lieferte nämlich tonnenweise Trichlorphenolatlauge an Dow Chemical… Weiterlesen

Ehe-Aus für den Altkanzler

Verquirle mal einige Zeilen aus dem etwas älteren Artikel mit meinem Senf.
Eine große Ekspertin meint: Politiker-Ehen sind offenbar besonders gefährdet. So sagte die Bam­berger Familienforscherin Marina Rupp bereits 2007 zur Trennung Günther Oettingers (61, CDU) von seiner Ehefrau Inken: “Es herrscht ein größerer Stress als in anderen Ehen.” Die gemeinsame Zeit fehle, durch das parallele Leben entfernten sich die Alltage voneinander.
Aha, das parallele Leben gefährdet offenbar besonders die Alltage, wenn sie das so in ihrem Kaf­feesatz heraus forschte, dann wird das wohl so sein.
Von wen die folgende bahnbrechende Erkenntnis stammt, bleibt ein Geheimnis, aber jemand mun­kelte: Wenn zudem ein Partner daheim bleibe und sich um die Familie kümmere, fühle er sich ver­nachlässigt. “Dann wird es oft schwer, diese Partnerschaft aufrecht zu erhalten.” Aha, aha!
Was ist dies eigentlich für eine dusslige Begründung, wenn sich dann jemand aus dem Zweierteam vernachlässigt fühlt, hat das wohl eher etwas mit einem recht schwachen Selbstbewusstsein zu tun.
Sogar Altkanzler Helmut Schmidt (96, SPD), der mit seiner “Loki” bis zu ihrem Tod 2010 stolze 68 Jahre verheiratet gewesen war, gestand jüngst: “Ich hatte eine Beziehung zu einer anderen Frau.”
Warum auch nicht, schließlich gehört zu jedem Auto auch ein Ersatzreifen…
Nun sollte aber im Nachhinein, bei Loki, niemand den Versuch starten und sich der Spekulation hingeben, sie hätte davon nichts gewusst. Letztlich ist doch eine staatlich sanktionierte Partnerschaft auch nur eine Geschäftsbeziehung, allerdings auf besonderer Ebene. Gewachsen in historisch vor­gegebenen Situationen, wobei letztlich die Herrschenden ewig den größten Nutzen dabei zogen – noch immer ziehen – im Zuge dessen, alles global immer schön mit den gerade angesagten gottge­fälligen Abstraktion verknüpfen…
Ungeachtet dessen, muss man doch für solch Bündnis, nicht zwingend erst vor dem Popen oder auf dem Amt einen Meineid leisten.
Psychologen zufolge sind solche Beziehungen für beide Seiten reizvoll: Junge Frauen finden Reife und Sicherheit, Männer bekommen neue “Lebenskraft”. Ei jei jei, was sich die Pücholochen*Innen da fortwährend so ausknautschen und in den Medien als absolut verkaufen dürfen, man rafft es nicht.
Das mit der Sicherheit könnte ich ja eventuell nachvollziehen, falls Kohle vorhanden ist, aber Rei­fe?! Möglicherweise genügte es ja mancher Frau schon, wenn sie sich im Schatten eines prominen­ten Hutschenschleuderers sonnen darf – und wenn er in schlechtsitzenden Brioni-Nadelstreifen daherkommt und im Vorübergehen kariert quatscht. Dabei gibt noch nicht mal eine Aufwertung für solchen Blender, auch wenn er in jeder Hand mit einer Cohiba kokettiert und für jede Zigarre mit einer Praktikantin aufwarten könnte.
Bei altersstarrsinnigen, schon leicht senilen, der schwindenden Manneskraft nachtrauernden Typen, sehe ich auch ähnlich, wenn sie die Aura von Frischfleisch als Jungbrunnen begreifen wollen. Aller­dings sollten sich solche Traumtänzer endlich von der Vorstellung freimachen, vielleicht durch eine Therapie, dass ihre Zeiten als Walfische doch rasant dem Ende entgegen gehen, weil nix mehr mit ewig im Tran und die meiste Kraft im Schwanz…
Das Handycape bei solchen Muttersöhnchen und Emporkömmlingen ist doch wohl ein ganz anderes, in den prägenden Jahren mussten sie ihr gesamtes Leben zum Wohlgefallen der übermächtigen Glucke abstellen.
Solche kraft­losen Leute suchen bis zur Urne keine Frau als Partnerin, sondern ewig einen weiteren Mamaersatz, deshalb wird auch jeder OneNightStand sofort an die Kette gelegt.

Wahlkrampf im beschaulichen Wilmersburg

Seit Tagen nervt morgens der CDU-Fuzzi, schafft sich vor FEINKOST-Reichelt als verhinderter Rosenkavalier und nervt die holde Weiblichkeit mit seinen billigen Strunken…
IMG_3364äDafür schiebt der neuerliche Freilandschläfer für ihn Reklame, da er mit zwei Beuteln seinen rollenden Hausstand ergänzte.
Seit dreißig Jahren wohne ich hier im Kiez, davon 25 in der Nassauischen Straße. Mir ist vor Berliner Wahlen nie ein SPD-Stand an der Ecke Güntzel aufgefallen. Heute lungerten, diagonal an zwei Ecken, Häufchen unentwegter Soziknechte der extremen Mitte dort herum, IMG_3370äauf der einen Seite mit Quotenfrau nebst Glücksrad, auf der anderen sogar mit einem Renommier-Krüppel…
Nach längerem Suchen fand ich in Netz endlich das merkwürdige Bildchen, mit den Berliner Parteienstare, der Oberdorfschulze wieder mit seinem Breitmaulfroschgrinsen. Im Text war zu lesen, dass jeder nur 60 Sekunden Redezeit bei der IHK erhielt. Bestimmt eine Vorsichtsmaßnahme um zu verhindern, dass sich währen der massenhaften Implosionen ihrer unzähligen Sprechblasen, befüllt mit knallbunten Beschwichtigungsnotwahrheiten, die dortigen Balken nicht auch noch menschengefährdend verbiegen.
In zwei Wochen würden alle ganz anders aus der Wäsche schauen. Schätze für das Bundeshauptdorf die Situation so ein, falls NPD und AfD eine Wahlkoalition eingehen würden, könnten sie sogar die SPD überrunden…
Musste feststellen, gegen 21 Uhr MESZ darf man die Glotze nicht mehr anschalten. Gestern Punkt 9PM erschien Komiker Plasberg, ganze 8 Minuten hielt ich es aus, die meiste Zeit plapperte da Hasi.
Ein Bekannter war erst gegen Ende eingepennt – alles vollkommen chaotisch und nichtssagend. Scheint wohl ein Qualitätsmerkmal jener Sendung zu sein, weil mir das immer wieder zugetragen wird…
Heute nun rbb zur gleichen Zeit, Chaos und recht wenig Substanz, schaute trotzdem fast 20 Minuten zu. Redaktionswitzbolde*Innen nannten ihr Machwerk: Erste Talkrunde vor der Abgeordnetenhauswahl – Spitzenpolitiker ringen(!) um Abgrenzung
So wie sie dort, in ihrer dümmlich/selbstdarstellerischen Art und Weise auf einem mürben lokalpatriotischen Fundament miteinander rangen, so gestalteten sie bereits ihre bisherige Politik und die kommende wird auch nicht anders aussehen.
R i n g e n – mich erinnerten die paar Minuten mehr an konfuses Schattenboxen oder an eine bestimmte japanische Kampfsport, wobei ich Mikado meine…
Im dritten Programm mal ein Moderator und eine Moderatorin, trotzdem bekamen es beide nicht in den Griff.
Die Besetzung war identisch zum Plasberg, eine übermackerte Runde mit obligatorischem Quotenmäuschen…
Gleichartig gestaltete sich der Ablauf, keiner besaß Streitkultur, deshalb meine Schlussfolgerung, sämtliche Leute scheinen als Kinderstube nur eine dunkle Ecke im Flur gehabt zuhaben, könnte ja bei den ganzen Emporkömmlingen noch weiter ausholen… Weiterlesen