Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

DAS KUNDEN-BUCH

Blues in Thüringen, von Michael Rauhut, ist bei meiner Vorstellung im letzten Jahr etwas zu kurz geraten…
Hier noch ein winziger Nachtrag!
Vergaß letztens auch noch den Hinweis auf eine Mucke vom Sommer 2010, da gab es ein Revival*, des in jener Dokumentation erwähnten Tanzmusikorchesters aus Weimar, der berühmten KNUFF-Band. Wegen ihres unstillbaren Dranges nach westlich/dekadentem R´n´B, landeten einige schließlich auf der anderen Seite von Mauer und Zaun. Während ihrer großen Zeit im Osten, war es mir Gott sei Dank schon lange vergönnt, die Originale zu genießen.
Ach so, werde demnächst endlich mal beginnen meine vielen Bootlegs auf jener Wolke zu platzieren, angefangen von den vielen Blues&Rock-Sessions in unserer Wohnung…

Sharp(Mit dieser kleinen Möhre wurde der Gig aufgenommen. Erstanden hatte ich jenes Teil mal in MG, zwei Tage nachdem die Twin Towers abgebust wurden. Getreu einer sowjetrussischen Reparatur läuft dieser Digi-Aufnahmeautomat immer noch…)

*Hier die damalige Besetzung: Stefan Meier (dr), Wolfram „Wolle“ Schröter (g, harm, viol, mando), Dieter „Ditschek“ Tzschentke (g, voc), Micha Roetsch (g), Robert Boddin (b)

Kneipenkultur in Berlin

Unbenannt

Das “Alt Berlin” schließt nach 121 Jahren
Hier noch ein Beitrag* von Freya Reiß: Vor der Umsiedlung – Letzter Frühschoppen in der Bierstube “Alt Berlin”

* Wobei der DF aus irgendwelchen Gründen auf die politisch korrekte Verbalhurerei verzichtet und deshalb bei den Mitarbeiterinnen auch nur „Autor“ steht! Was journalistisch vorbelasteten Damen heutzutage sicher mit Gelassenheit ertragen, da sie ein ganz anderes Selbstbewusstsein an den Tag legen, im Gegensatz zu den älteren „Klassenkämpferinnen“, denen dieser „unerträgliche“ Fauxpas noch nicht aufgefallen ist! Ich meine damit jene Tanten, die damals in lila Latzhosen und mit fettigen Haaren in der Gegend herumsterzelten…

BIERSTUBE – Alt Berlin

„Das schönste aller Dinge, ein schneller Schluck bei Heinz & Inge
Nun ist Sense!
121 Jahre haben sich hier Leute die Kante gegeben. Jene Pinte hat den Kaiser überlebt, Weimarer Zeiten, Adolf, sogar Ulbricht und Honecker fast schadlos überstanden aber nach einem viertel Jahrhundert „Demokratie“ ist nun alles im Arsch…
Dennoch ist Radek guter Dinge.
Es bleibt dem jungen Mann auch nichts anderes übrig, schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt!
Allerdings gehen trotzdem sämtliche ideellen Werte den Bach hinunter.
Am kommenden Sonntag besteht die Chance, sich bei einem letztmaligen großen Beißen noch einmal den Ranzen vollzuschlagen…
Vielleicht sollte jemand zu dem Event eine entsprechende Voo-Doo-Puppe mit dem Konterfei von HM-S mitbringen…

PS.
Die meisten Photos meines heutigen Stream sind fast alle von den S-Bahnbögen in der Dircksenstraße, ab Liebknecht- in westlicher Richtung und der unmittelbaren Umgebung

Diskussion um Ehrentitel

Bitte keinen Dr. Dankeschön, doch!
Für Nettchen Schavan aber gleich in doppelter Ausführung, falls ihr der eine auch wieder abhandenkommt!
Leute! Lasst uns zusätzlich noch etwas Knete sammeln und ihr einen weiteren Dr.!? h.c. von der University of the South Pacific in Tonga kaufen!
…möglicherweise ist solch ein Para-Doktor-Titel ja wesentlich billiger bei Ebay zu ersteigern, wir sollten es versuchen!

Möbelhaus ruft Hitler-Tasse zurück (Warum eigentlich?)

Aus den Höhen des hundeverschissenen Bundeshauptdorf, dem Prenzelgebirge, erreichte mich vor einigen Stunden jener Hinweis (Danke!) den das HANDELBLATT wie folgt titelte: „Peinliche Panne“.
In meiner mir eigenen Art sehe ich jenen Import-Gag noch nicht mal als Witz oder Faux pas an!
Da es sich bestimmt um eine, dem Zeitgeist entsprechende Form von proletarischen Internationalismus handelt! Jener gewendete Maoist (der Produzent!) agiert vielleicht irgendwo im Reich der roten Mitte schon länger als Gauleiter im Untergrund und deshalb nun brüderliche Kampfesgrüße an die schwarzen Langnasen in Europa – rechtzeitig zu den vollkommen demokratischen (!) Wahlerfolgen der “Front National” in Frokreisch und dem neuerlichen Sieg des weichgespülten Abziehbildes von Admiral Miklós Horthy im Reich der Magyaren…
Na denne mal: „Suff Heil!“

Es grünt so grün…

Für den heutigen Fotostream habe ich versucht mindestens einen Grünton auf jedem Bildchen einzufangen – abgesehen von den farbigen Schnipseln an der Autobahn.
Nebenher lichtetet ich diverse Hinkelsteine ab.
Die witzigste Inschrift stand auf dem in Knesebeck, von den gestolperten Helden
Mir war schon immer klar, weshalb mir das Heldensein nie so richtig lag, denn jene Leutchen müssen mausetot sein. Zumindest son büschen, siehe den Medienstarheld Schumi…
Gewisse Kreise in Beetzendorf sind auch irgendwie Komiker

Souvenir aus Laos

Der Beipackzettel zu jenem Schlüsselanhänger – ein Geschenk für die Scheffin – animierte mich zu den folgenden Zeilen.
Beide Brösel wurden kreiert aus Altlasten eines Krieges in Fernost, den damals die Völkergemeinschaft fast vollständig ignorierte. Mir war seinerzeit Laos eigentlich nur dadurch bekannt, dass in den 1960ern, teilweise der Ho-Chi-Minh-Pfad parallel zur Vietnamesischen Grenze durch deren Gebiet verlief und sich in der angrenzenden Region zu Burma und Thailand, das sogenannte Goldene Dreieck befand…
Der Begriff entstand angeblich Anfang der 1970, in der Hong Kong bereits als Puff für relaxende GI´s aus Südvietnamesischen Gefilden galt und die Jungs sich dort von ihrem „Rock´n Roll-Krieg“ am Mekong etwas erholten. Was Barry Levinson in seinem „Good Morning, Vietnam“ mächtig geklittert, anhand der Biographie von Adrian Cronauer rüber bringen wollte. Man merkte, der Saigoner AFN-Moderator schien in Wolfman Jack sein großes Vorbild zusehen. In meiner ausgehenden Kindheit hörte ich mit Begeisterung WJ in den Nächten ab 22:PM, auf der Welle von AFN-Frankfurt.

Passend zu seinem eigentümlichen Erscheinungsbild ertönte wolfsähnliches Geheul (hier nahm er sich offensichtlich den legendären Bluesmusiker Howlin’ Wolf zum Vorbild, welcher ihn auch zu seinem Künstlernamen inspirierte) zwischen seinen mit Gags reichhaltig gespickten heiseren Ansagen und typischerweise Rhythm-and-Blues-, Jazz- oder Soul- und Funk-Songs.(WIKI) Weiterlesen

20. Jahrestag des Völkermordes – Ruanda gedenkt der Toten

Wochenlang hurten die Medien wegen eines Jubiläums herum, in den letzten beiden Tagen kam es nun endlich zu den multiplen Orgasmen in Presse, Funk und Fernsehen.
In den heutigen Fernsehnachrichten  wurden dann entsprechende visuelle Pornos präsentiert, mit jeder Menge „Friede, Freude, Eierkuchen“. In hellen Scharen waren ganz wichtige Leute (zumindest solche, die sich dafür halten) eingetrudelt und jeder amüsierte sich im Stadion von Kigali auf seine Art – so mancher der Gäste schien recht gelangweilt auf der Tribüne zu hocken – als der Genozid nachgespielt wurde.!!???
…davon traumatisierte Zuschauer konnten sogar Ruheräume aufsuchen
Was sollte das denn nun wieder?
Ob in ARD oder ZDF, die Zusammenschnitte der Beiträge waren schon recht merkwürdig, auch was dortige Reporter und hiesige Moderatoren abließen, alles geschwängert mit trügerischer Hoffnung und ebenso euphorisch vorgetragen.
Was meinen denn sämtliche momentanen Traumtänzer, wie es weiter geht, wenn Ruandas Präsident Paul Kagame mal weg ist vom Fenster?
Ach so, da sind ja noch die Blauhelme!
Auf die wird wohl in Ruanda und nicht nur dort, keiner auch nur einen roten Heller setzen.
Ist doch klar warum!
Für mich ist dieses merkwürdige Feigenblatt der Völkergemeinschaft schon lange nichts weiter als ein global agierendes Tourismusunternehmen, welches sich absolut ineffizient einer besonderen Kategorie von Abenteuerurlaub widmet und dafür jährlich Milliarden US-Dollar sinnlos verpulvern darf…
Aus gegebenem Anlass durfte heute sogar der Hauptfilialleiter Sprechblasen aufsteigen lassen…
Für mich allerdings vollkommen unverständlich, weshalb man auf die Franzosen verzichtete und ausgerechnet diesen Mann einlud. Zumal das Verhalten der UN-Friedensbewahrer in Ruanda kein Einzelfall war und lediglich dem ewigen Alltag dieser Blauhelmtruppe entspricht. Nun könnte ich mit einigen ähnlich gelagerten Highlights der vergangenen 20 Jahre aufwarten, jedoch nicht mit Aktion von der Qualität jenes Genozids in Ruanda. Aber Statistiker werden belegen können, dass in der Zeit, weltweit noch deutlich mehr Menschen ins Gras bissen…
Immerhin hat sich der Herr Ban bei den Ruandaern entschuldigt!? Weiterlesen

Auf dem Staudenmarkt im Botanischen Garten

Eine "hezká holka", sie verkaufte Pflänzchen aus bergigen GefildenMir fiel im Moment dieser Photographiererei etwas ein.
Bereits als Kind lernte ich die unmöglichsten Schimpfwörter  und Gesten aus vielen Herren… und Damenländern – nicht in der Schule – sondern auf der Straße! Erst viel später wurde mir klar, da waren Begrifflichkeiten drunter, die man besser nicht anwenden sollte, wenn man nicht augenblicklich ein Messer zwischen die Rippen haben möchte…
Nur mit dem Tschechischen verhielt es sich ganz anders!
Der Grund war, Božena, die hübsche Cousine meines Schulfreundes…
Seine Mutter brachte mir damals folgenden Satz bei: „Hezká holka dej mi hubičku!“
Und das war auch gut so!!! Weiterlesen