Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Ob es jemand bemerkt hat? Heute ist Robert Zimmermanns 71ster Geburtstag!

BOBs-RADIO
Seit Tagen gab es in d-Radio den Countdown zum heutigen Tage.
– Gestern zog man bereits einen „Experten“ heran – Klaus Theweleit – der sich vor wenigen Jahren bereits an Hendrix verging. Zu einer damaligen Lesung (im Brecht-Haus) verkrümelte ich mich noch vor der Pause.
Seine „Männerphantasien“ hätten mir als Warnung dienen sollen. Wäre heute bestimmt interessant, selbigen Schmöker auf Plagiatierungen abzuklopfen, fand damals, dass er scheinbar sehr viel von Hirschfeld abgekupfert hatte…
Nun muss Bob als Opfer herhalten, darf er ja, wenn man mich nicht dazu zwingt, dieses neuerliche Machwerk einzuziehen.
Natürlich war Dylan auch eine feste Größe für meine Wenigkeit als Heranwachsender, sah ihn aber nie als den Allerweltprotestler, dies taten andere wesentlich besser und überzeugender – siehe z. B Woody Guthrie.
Fand lediglich, als ungehorsames Zonenkind meiner Zeit, dass er mit seinen Texten auch für mich die Dinge auf den Punkt brachte.
Später verblasste seine Aura zunehmend, als Ende der Fahnenstange galt seine bekehrende Art in Richtung des Herrn INRI.
“Like a Rolling Stone” war damals der Aufbruch in eine neue Zeit, aber ich hatte mich bereits vom Mississippi-Blues, den stampfenden Rhythmen aus Chicago zugewandt (Dank der nächtlichen Sendungen von Wolfman Jack auf AFN.) und der sich daraus entwickelnden Musik der Stones und ähnlicher Gruppen. Irgendwann wurde auch klar, Dylan war zum Geschäftsmann geworden und konnte einmalig sogar in der Zone erstanden werden. Weiß gar nicht mehr wann, glaube ´65. Ebenso ist mir total entfallen, wie ich in den Besitz einer dieser fünf Scheiben für Sangerhausen gelangte… Weiterlesen

In Potsdam ward der „Salzburger Stier“ losgelassen

Mit Wehmut gedachte ich mal wieder jener Jahre, als noch Salons in unserer bescheidenen Hütte stattfanden. Leider ergab es sich nicht, dass der erste Preisträger des gestrigen Abends auch mal dort auftrat – leider!
Zumal er aus meiner kalten Heimat stammt und Lichtjahre entfernt vom Sangerhäuser JammerOssiKai Niemann – agiert…
Na ja, selektive Wahrnehmung ist halt sehr unterschiedlich ausgeprägt…
Schon möglich, dass dieser Kai nicht aus der Kiste kroch, aber schon als Jungpionier ein Brett von selbiger vor seinen Sehschlitzen trug.
Betreffs Nicole K. und Olga T., muss ich dem Schilderer des Programmheftchens allerdings widersprechen, der da meint, dass sie bereits „alle Absurditäten des 21. Jahrhunderts karikiert“ haben. So alt können die beiden gar nicht werden, um in den kommenden Jahren nur einen Bruchteil der Dummheit, Ignoranz und dem Dilettantismus von irgendwelchen Flachzangen aufzuspießen. Bekanntlich ist gegen jene „Tugenden“ des Homo vulgaris kein Kraut gewachsen.
Leider kommt auch hinzu, egal in welcher Form man solche Individuen parodiert, dass alles mit einer ungeahnten Aufwertung der „elitären“ Pfeifen gepaart ist und Pointen vielmals im Nichts verpuffen.
Als Ventile „unserer“ makaberen Gesellschaft fiepsen doch Politkabarettisten bereits auf dem letzten Loch…
Trotzdem bleibt zu hoffen, dass die Mädels auf ihre Art so weiter machen.
Cordoba“ fiel für meine Begriffe etwas aus dem Rahmen, aber der Ösie brachte die Problematik geil rüber, obwohl ich mit mancher ostmärkischen Redewendung haderte.
Kabarettpreis “Salzburger Stier”

„In Concert“

Gestern gab es wiedermal eine affenscharfe Mittwochsmucke auf d-radio, nebenbei wurde gelesen.
Über die Jungs brauche ich nichts abzulassen, wer damals als Kind seiner Zeit auf der richtigen Seite stand, wird mich auch so verstehen. Leider war unsereins ja in den Arsch gekniffen, wegen der Bahnsteigkarte als Passersatz.
Ein halbes Jahr nach dieser Konzertaufnahme verabschiedete sich Jimi, einen Monat später auch noch Janis und zum Jahresende wurde alle in der “Villa Bajeczka” mit den Doors genervt. Unsere Gastgeber, wieder auf einem längeren Depri-Trip, spielten ab nachmittags, den 29., bis gegen 20 Uhr an Silvester – nur „The end“…
Nächst Woche gibt es Robert Zimmermann!
Anschließend folgte ein recht ungewöhnliches Hörspiel. Nix mit sozialistischen Heroen. Eine chronisch untervögelte Beziehungswitwe, auch noch im Schichtdienst tätig, drangsaliert mit ewigen Generve ihren halbstarken Ableger und Töchterchen opponiert gegen alles.
Das Thema war und ist immer wieder aktuell, kann ich täglich live erleben. Im Nachbarhaus besitzt eine tragende Säule der hiesigen Gesellschaft auch zwei Blagen, noch nicht ganz im Alter von „Suse“…

Café Lyrik – “klein, aber fein”

Chanson, Klassik, Tango, Jazz … in Prenzlauer Berg
Veranstaltungsort: “Café Lyrik”, Kollwitzstr. 97, 10435 Berlin
Inhaberin: Gerwine Sinapius
Telefon: (030) 44 31 71 91, www.cafe-lyrik.de
geöffnet zu den Konzerten Do-So ab 19 Uhr
Oktober bis März: So ab 16 Uhr

Sommerpause vom 19. Juni 2011 bis zum 18. August 2011
————————————————————————–

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
im Juni 2011 gibt es im Café Lyrik folgende Veranstaltungen:

————————————————————————–

Konzert (Blues): Donnerstag 02.06.2011, 20:00 Uhr
“Blueberry Junction”
Wummernde Bässe und wildes Techno-Schlagzeug gibt es bei Blueberry Junction nicht zu hören. Dafür aber alles wozu 2 Gitarren, 1 Ukulele, Cajones und Percussion, 1 Kazoo, 1 Glockenspiel und 2 Stimmen in allen möglichen Kombinationen fähig sind. Hierfür verantwortlich sind Ines Cagle und Jan Hirte, die ihre Liebe zu selbstgemachter, ehrlicher Musik hörbar zelebrieren. Songs aus dem Blues & Jazz, Covers sowie eigene Stücke und viel Phantasie sind der Schlüssel zu dem angenehmen Sound von Blueberry Junction. Beide Musiker haben in den verschiedensten Projekten viel Erfahrung gesammelt und konzentrieren sich hier gemeinsam auf das Wesentliche: GUTE MUSIK!!
Gitarre, Gesang, Cajon, Percussion, Kazoo, Glockenspiel: Ines Cagle und Jan Hirte
www.myspace.com/blueberryjunction
www.josie-music.com
www.janhirte.de

(Dr.) Oliver Welke gibt sich die Ehre

Vom Kanal der Einäugigen.
„Mit dem Zweiten sieht man besser“ – aber nicht unbedingt klarer.
Manchmal doch – nur mit der „heute show“ – allerdings von gestern

13 Minuten eine albernde Claudia Roth waren schon gewöhnungsbedürftig. Mit ihr verbinde ich immer folgende Tatsache, dass sie als erste Mitglied_in bei den Grünen daherkam und sogar in der Öffentlichkeit lautstark lachen konnte.
Clorophyll-Marxisten bevorzugen in der Regel jene verwegene Mimik eines Buster Keaton. Bei Cemmy Ö. lässt sich diese Eigenart besonders gut beobachten. Wenn in unkontrollierten Momenten ganz bestimmte Muskelpartien in seinem Antlitz erwachen und man annehmen könnte, jetzt rafft er es, wird aus dem ganz sachten Anflug des Lächelns sofort eine steinerne Maske. (Herr Fischtaler legte sich in diesen Situationen immer die verbissene Beckenbauer-Maske zu.) Bei Jupp F. kam es mir dann immer vor, als ob ihm jemand einen stinkenden Harzer unter den Gesichtserker hielt…
Warum kam O.W. nicht auf die Idee seine Gast_in als Nummerngirl einzusetzen? Statt quergestreiftem T-Shirt, nur mit Watte in den Ohren?
Vielleicht auch nicht so lustig

Ganz neuer Wein in uralten Schläuchen

Schon eine merkwürdige Zeit, wenn Weicheier und Luschen mit dem Großen Zapfenstreich entlassen werden…
Eigentlich ist Guida in den vergangenen 10 Jahren beständig ins Abseits gesegelt, statt einer verbalen Kielholung wird der Versager mit “stehenden Ovationen” verabschiedet.
Schwesterwelle hatte es ja immer mit Wasserfahrzeugen und den daraus resultierenden Funktionen. Wieso bekam er denn keine Kapitänsmütze zum Weggang?
Beseelt vom vielen Friede, Freude, Eierkuchen setzte Guida den Schlusspunkt in Reimform.
Als 1989 der Saarländische Dachdecker begann Verse zu schmieden, waren seine Tage bereits gezählt.
Schade, dass sie ihn als Außenminister nicht in die Wüste geschickt haben, als Großer Vorsitzender war er doch köstlich.
Nun ist der Neue dran und will als politischer Heimwerker alles richten in jener Partei, bei der man sich fragt, warum sie überhaupt noch existiert. Eigentlich gehört sie dahin, wo in den letzten 160 Jahren (Ab dem zaghaften Versuch von Parlamentarismus in der Paulskirche) bereits viele Parteien und Ähnliches landeten, als Fußnote in Geschichtsbüchern.
Vermutlich barschelte Herr Rösler gleich zu Beginn seiner Amtsperiode, wie sollte es auch anders sein. Schließlich konnte jeder die Mauscheleien der letzten Tage beobachten und er regelte den Hickhack als Politprofi.

Überall sind “Experten” am Werk

Heute Abend lag mal nichts an und was tat ich?
Hockte 19 Uhr bereits vor der Glotze, pennte dabei ein, bekam von „Kulturzeit“ nur partiell etwas mit. War dann viertel nach 8 hell wach.
Fragte mich nach kurzer Zeit, weshalb man Folterprotokolle archiviert und nach 50 Jahren „freigibt“. Allerdings war auch nichts neues dabei, vielleicht der Nebensatz, dass unter „demokratischen Verhältnissen“ öfters mit Narkose „gearbeitet“ wird.
„Nicht immer, aber immer öfters“ (Ein Plagiat, ich verrate nicht, wo dieser dämliche Satz herstammt.) werden in sämtlichen Medien solche Abartigkeiten breitgelatscht. Welcher Sinn verbirgt sich dahinter? Erhöhung der Einschaltquoten, Steigerung der Verkaufszahlen?
Ist bestimmt alles ganz banal, nichts weiter als die sachte Gewöhnung an Perversionen dieser Art.
Vielleicht mit der Intention, dass „zufällig“ misshandelte Opfer in der Öffentlichkeit  endlich mal daran denken sollten – wenn sie jene Action halbwegs überlebten – welch Glück ihnen eigentlich widerfuhr.
Der Filmschnipsel belegt es schließlich, unzählige Menschen müssen solche Willkür sehr lange Zeit ertragen und dies unter den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit
3SAT
Folterexperten – Die geheimen Methoden der CIA – So geheim finde ich ihre Methoden nun wirklich nicht

Hillary Clinton versucht ihre Schreck-Geste zu erklären

Wieso war in jener Situation überhaupt ein Paparazzo anwesend?
Nun vermarktet man dieses Photo unter Pressefreiheit und ein Haufen Pücholochen werden sämtliche Larven deuten wollen…
Was ich aber überhaupt nicht verstehe, wieso Hillary jetzt solche merkwürdigen Statements ablässt.
Auf der anderen Seite handelt es sich um ein gefundenes Fressen für Cartoonisten und Leute vom Kabarett.
Als „Schreck-Geste“ würde ich ihren Gesichtsausdruck aber nicht bezeichnen.
Vielleicht wurde die dpa-Meldung lediglich falsch übersetzt, möglicherweise klingt es im Original so:  “Ich fürchte fast, dass ich einen filmbedingten allergischen Lachanfall unterdrücken wollte. Es könnte also überhaupt keine Bedeutung haben.”
Erklärungsnöte haben in der Familie Clinton auch eine etwas längere Tradition.
Wenn ich an Bills Zigarre und Mo Lewinskys Hilfestellung denke, oder die Geschichte mit dem Joint der nicht inhalliert wurde, den er lediglich“bogarte“…

Als „Schreck-Geste“ würde ich ihren Gesichtsausdruck aber nicht bezeichnen.