Schäuble: Corona-Krise gut gemeistert – Lob für Kretschmer

Berlin – 22.05.2020, 20:43 Uhr | dpa
Bei t-online.de fand ich Schäubles Wortlaut, welcher sogar in den Nachrichten von Deutschlandfunk Kultur über den Sender ging.
Da sie den Schmarren demnächst bestimmt in die Tonne treten, zitiere ich den Wortlaut. Setze auch das Photo hinzu, darauf sieht der Präsident des Deutschen Bundestages aus, wie´n Tod sein Spion…
Es latschen bekanntlich immer wieder Leute herum, die irgendwelche Sprüche entsprechend kommentieren, denen man beim besten Willen nicht folgen kann, ich sowieso nicht, auch wenn ich mir noch so viel Mühe geben würde!
Für die einen ist solch substanzloser Schmus lediglich Süßholz raspeln mit der Kettensäge, andere bekommen vom gleichen Sermon multiple Orgasmen.
Weder das eine noch das andere erweckt in mir irgendwelche Gefühlsduseleien, weil zwischen den Zeilen etwas ganz anderes steht!
Dafür muss man momentan in Herrn S. den vermeintlich rollenden Minenhund auf dem gefährlich explosiven Kanzlerkandidatenterrain sehen. Nun kraucht die räudige Katze langsam aus dem Sack, wobei es sich bei jenem verbalen Akt, weder um Altersweisheit noch um Altersstarrsinn handelt! Als schlitzohriger Realist ist ihm vollkommen klar, dass es sich um seinen letzten großen Auftritt handelt, denn sämtlichen christdemoliertenkratischen Kandidaten, von Merz bis Röttgen sind nämlich alle richtiggehend verbrannt, wenngleich sie schon länger auf dem Rost ihrer eigenen Unfähigkeit schmörgelten.
Nun soll aber kein Kaffeesatzleser auf die Idee kommen, dass dafür die mediengehypte Corona-Pandemie als Brandbeschleuniger herhalten muss! Es lag schlicht an ihrer selbstverliebten Kurzsichtigkeit, als sie sich ewig gegenseitig übertrumpfen mussten, frei nach der abgewandelten Devise: Strebe immer nach den Dingen, die auch Dümmeren gelingen!
Aller Voraussicht nach, kam auch noch der irrwitzige Glaube hinzu, um den Bazi müssen wir uns nicht kümmern, dies werden unsere Fans später regeln! Denn nördlich des Mains bekommt der keinen Fuß in Richtung des Kanzleramtes in den saupreussischen Gefilden…
Die farblosen Egomanen aus dem Norden agierten dabei ewig planlos irgendwo herum, wollten dabei idiotischerweise immer an der Spitze liegen, was ihnen immer noch zu weit hinten erschien, Söder reagierte auf deren Pirouetten nur sehr sparsam und als neuer Medienliebling punktete er dabei unendlich…
Dem will Schäuble nun endlich einen Riegel vorschieben, wenn es nicht schon zu spät ist, und möchte deshalb Kai Kretschmer aus der Kiste zaubern.
Solche Kinkerlitzchen sind bestimmt nicht sein Ding. Derweil er unbedingt Regie führen will, damit sein unbeleckt erscheinender kommender Säulenheiliger, unter allen Umständen wie Phönix aus der Asche aufsteigen muss!
Hier folgt der entscheidende Text.
Ebenso noch eine recht merkwürdige Seite, welche sich ua. mit diversen Kanzleraspiranten beschäftigt…

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Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble sieht in der Corona-Pandemie eine „neue Erfahrung für die Menschheit“. Seit dem Zweiten Weltkrieg habe man nichts Vergleichbares erlebt, sagte der CDU-Politiker am Freitagabend in einem ARD-„Extra“. Aufgabe der Politik sei es am Anfang auch gewesen, Panik zu verhindern. „Das ist gut gelungen“, sagte Schäuble. Inzwischen würden auch Beobachter im Ausland finden, „dass es in Deutschland gar nicht so schlecht gelaufen ist“, sagte Schäuble. Der Föderalismus habe gut funktioniert, in der „unmittelbaren Notlage“ hätten alle auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) geschaut. Nun sei es gut, regional unterschiedliche Regelungen für Lockerungsmaßnahmen zu treffen.

Schäuble sagte, wenn man aus der Pandemie die richtigen Lehren zöge, dann könne die Chance eines Neuanfangs auch genutzt werden, um in Zukunft besser zu werden. Das werde nicht einfach sein. Krisen seien aber immer auch eine Chance, verkrustete Strukturen aufzubrechen. Als Herausforderungen der Zukunft nannte Schäuble den Klimawandel, den Rückgang der Artenvielfalt und den dramatischen Landverbrauch.

Lobende Worte fand der Bundestagspräsident für den sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU), der auf Demonstrationen gegen Corona-Auflagen mehrfach mit Menschen diskutiert hatte. Es gebe zwar Menschen, mit denen man nicht ernsthaft diskutieren könne. „Was Ministerpräsident Kretschmer gemacht hat, war natürlich trotzdem toll, denn viele bei diesen Demonstrationen sind ja nicht Verrückte, sondern sie sind vielleicht anfällig für Verschwörungstheoretiker oder irgendwelche Parolen“, sagte Schäuble.

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