Verkauft den Feldflughafen Schönefeld nach Leipzig oder Düsseldorf!

Schon recht merkwürdig, dass etliche Jahre nach dem dieses merkwürdige, “vierblättrige Kleeblatt” (Tiefensee, Platzeck, Wowereit und der DB-Napoleon) den „Ersten Spatenstich“ tätigte, so langsam eine neue Feierabendkultur aufkeimt. Was niemand verstehen will, es bewarben sich damals viele ehemalige Wehrmachts-Rote-Armee-Flugplätze rund um Berlin, richtige Pampa-Flughäfen darunter, z. B. „Marxwalde“, Eberswalde, Wünsdorf.
Aber jeder hat sich bezirzen lassen, wegen der zwei versprochenen Arbeitsplätze – die sind lange weg, da haben Platzeck und Mehdorn schon Kumpels untergebracht.
Außerdem laufen viele herum, die wollen sich mindestens dreimal im Jahr, ganz weit weg als Herren- und Damenmenschen fühlen und alles für einen Appel und een Ei, oder nicht?
Wenn ich für die einfache Fahrt mit der Bahnkart50, einen Hin- und Rückflug stechen kann, da ist es mir auch scheißegal, wenn die Düsentaube um Mitternacht abhebt, denn da sollten die unter mir längst pennen.
Da trudeln -„nicht immer, aber immer öfters“ – an bestimmten Tagen, Stinos, Spießer, Grauchen, gemäßigte Nickelbrillenträger, Leute mit fleischfarbenen Badekappen, Gaffer, Langeweiler, Atheisten, Katholen, Protestanten und andere Protestierer, auch Renommiere-Ausländer darunter, ebenso sensationshungrige Medienvertreter, irgendwo im ländlichen Süd-Osten von Berlin ein.
„n’ Tschuldijung“, natürlich sind auch in jeder genannten Gruppierung die …Innen mit einbezogen!
Was fällt mir seit geraumer Zeit auf, wenn Abgesandte dieser Rudel, Jahre später, noch halb verschlafen, nun ganz artig ihre „demokratische Beanstandung“ in die vorgehaltenen Kameras flöten?
Es existiert kein „Schwarzer Block“, farbiger Zwirn aus den Häusern H&M, sowie C&A beherrschen das gesamte Panorama. Alle „tragbaren  Sichtagitationen“ – ein schöner Ausdruck aus Zonentagen – sind ordentlich hergestellt, jene sorgfältig ausgesuchten Sprüche und deren Versmaß lassen auf ein kleinbürgerliches Bildungsniveau schließen, die farblichen Gestaltungen mit sehr korrekten Schriftbildern sind garantiert auf dem Mist von Beamten gewachsen. Kann mir vorstellen, dass sich da so mancher, jahrelang unterforderte „Kunstpädagochen“ einbringen durften.
Alles so ordentlich, nicht wie im Wendland!
Was mir auch bei vergleichbaren Aktionen auffiel, wie bei „Sturgart 20+1“, das ist der Gebrauch von Krachinstrumenten. Beide (kl.)bürgerlich/demokratischen Bewegungen verzichten fast gänzlich auf den Einsatz von Vulvazelas. Allerdings vermute ich in beiden Org.-Komitees Lobbyisten der chinesischen Trillerpfeifen-Manufakturen. Ob etwa der alte Chlorophyll-Maoist Trittin Verbindung zu vergangenen Seilschaften aufnahm?
Wo ist Ulla Schmidt überhaupt abgeblieben? Zupft sie etwa Unkraut aus den Plattenfugen vor dem Mausoleum des Großen Vorsitzenden und geht en passant einer subversiven Tätigkeit nach, sorgt nebenbei für den Import dieser Instrumente..?
Den Grund für die reduzierte Anwendung von Trillerpfeifen in den südlichen Stadtgebieten und dem Speckgürtel, sehe ich im fortgeschrittenen Alter der dort niedergelassenen Bausparfüchse.
So mancher Angehörigen der Kukident-Generation wird sich wegen der neuen, nicht gerade billigen Häckerchen, Entsagung auferlegt haben. Hinzu kommt die Rücksichtnahme betreffs der seitlich spazierenden ProstestlerInnen wegen der aufkommenden Geräuschpegel.
Man stelle sich das Malheur vor, wenn der Nachbar seine Lauscher mit Hörhilfen der AOK bestückte und die selbstredend nicht elektronisch regulierbar sind…
Wer soll für den anschließenden Schaden aufkommen?
Jahrelang haben es sich die dortigen Anwohner nach dem Sankt-Florians-Prinzip gut gehenlassen, wie behindert sind dieses Leute überhaupt? War doch alles absehbar. Was dachten sie denn, was die beiden roten Wasserträger des Kapitals heimlich ausknautschten?
Klar, denen wurde von den Airlines eingebläut, nachts landen alle Düsenjets,wie weiland die „Fieseler Störche“ und tagsüber sind es Senkrechtstarter, bis in eine Höhe von 30 000 Fuß.
Mittlerweile sehe ich System hinter all diesen Aktionen.
Nix demokratischer Protest!
Man kann es sich an den Fingern abzählen, Magnet-Bahn, Stuttgart, Berlin-Schönefeld, am Horizont dräut das Areal von Tempelhof, Gorleben, Migranten, Tornados, Hochwasser, demnächst 1 Meter Schnee und wochenlang -20 Grad – aber Fahrenheit; im Frühjahr eine Maikäferplage – die Biester so groß wie mitteleuropäische Feldsperlinge…
Wem haben wir das zu verdanken?
Richtig: Osama bin Laden zieht im Hintergrund die Fäden und nicht in Pakistan, der hockt in einem ganz geheimen Stasi-Bunker in der Schorfheide

Ernst mal beiseite.
Mich hat Flugzeuglärm nie besonders genervt, das ewige Überschallgedöns zog unsereins mit der Schulmilch ein. Anfang der 70er erlebte ich, mit meinem Kumpel Ali, wie eine sowjetische Friedenstaube in gesicherter Entfernung, etwa 5 km weiter, sich bei Pfeiffersheim (nordwestlich von Sangerhausen) in den Berg raste. Beim Anblick der Rauchsäule kam etwas Bammel auf, weil sie kurz an einen Atompilz erinnerte – aber diese farbliche Kompositionen und dann ein infernalischer Knall…
Mitte der 70er fand ich monatlich diese Samstage immer sehr lustig, wenn sich von morgens 10 Uhr MEZ bis zum späten Nachmittag, vom Flughafen Tempelhof, PAN-AM-Piloten in Starts und Landungen probierten und bei der Entsprechenden Windrichtung alles 100 Meter über unserer Hütte ablief…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert