Das verborgene Museum – Olga Desmond
Pia meint:
Wir basteln uns einen Osterhasen
Für all jene eine Bastelanleitung, denen diese Konsumfeste mächtig auf den Senkel gehen.
Es muss nicht unbedingt die Miezekatze oder ein Köter dafür herhalten. Es bieten sich dazu auch die Horchwaffeln von Mama und Papa an. Allerdings sollte man Obacht geben und niemals zum Anpappen der neuen Lauscher Sekundenkleber, den Tacker oder die Klebepistole benutzen!
Arminus, teutscher Söldner in römischen Diensten
Terra X befasste sich gestern mit dem I. Teil einer zusammengeschusterten Legende über Arminius, den sie früher Herrmann nannten. (Vielleicht hat sich ja Klamottenhermann heimlich Arminus Göringus genannt.)
Material für Pauker findet manInnen unter – zdf
Vielleicht sollten Pedagochen mal dahingehend mit ihren Schülern reden, warum Hegels Aussage: „Der germanische Geist, ist der Geist der Freiheit“, welcher eingangs zu dieser Sendung über den Bildschirm flimmerte, mächtig schräg ist. Schließlich haben diesen unstillbaren Drang, infolge dieses „Leidspruchs“, nicht nur viele Millionen Wehrmachtstouries mit dem Leben bezahlt…
Isaac Asimovs Leitsatz: Gewalt ist der letzte Ausweg der Unfähigen, sollte bei der Betrachtung einbezogen werden, warum heute „Bundesgermanischer Geist der Freiheit“ auch am Hindukusch verteidigt werden muss.
Meine etwas verbogene Variante stammt ursprünglich von einem SPD-Genossen
UntermieterInners
U-Mieter sind durch die Bank weg recht merkwürdige Gestalten.
Die erste bei Frau E. aus B. war Anfang der achtziger ein junges Mädel.
Nennt man eigentlich weibliche Angestellte in einem Callcenter auch Callgirls? Wenn ja, dann war sie eins – bei „OTTO“.
Als Langzeitstudi verbrachte sie ihre Freizeit am Teflon dieses Versandhauses. Dieses Blondchen kaufte sich vom monatlichen Salär jede Menge Markenklamotten, trug manches gute Stück nur aus dem Kaufhaus in ihr Zimmer. Alle halbe Jahre mistete sie den Schrank aus und die Klamotten landeten dann im Prenzelgebirge.
Da ihr Mitteilungsbedürfnis nicht über Cocktail-Smalltalk unterstes Niveau hinausging, versuchte ich ihr aus dem Weg zu gehen…
1986 zog ich dann ein, als Hintertürchen für meine Freundin musste die WG in Schöneberg am Leben erhalten bleiben, was meinen damaligen Mitbewohnern nur recht war.
Als die beiden erwachsenen Bonsais meiner Vermieterin eigene Nester unterhielten, hieß es für mich, in der Wohnung umzuziehen. Von den 170 □-Metern, wurde ab nun das schönste Zimmer möbliert untervermietet. Nebenbei ließen wir, nach 24-jähriger Probezeit, unsere Zweierbeziehung staatlich sanktionieren.
Alle neuen Mitbewohner hatten es irgendwie mit der Fresserei. Weiterlesen
Ein Streifen – kein Streifen
Planwirtschaft
… bedeutet:
Zufall durch Irrtum ersetzen
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JOHN SCOFIELD
Während der heutigen 3Sat-Kulturzeit klingelte das Telefon, mit halbem Ohr vernahm ich nur Miles Davis… John Scofield.
Mein erster Gedanke – Scheiße, jetzt hat der auch Jimi Hendrix getroffen.
Nix, sie stellten en passant nur seine neue Scheibe vor: Pietry Street, sie soll am 20.03.2009 herauskommen.
FRITZ TEUFEL – der letzte Eulenspiegel des vergangenen Jahrtausends
Einem Tippp von Micha war es zu verdanken, dass ich gestern den Finger aus der Vertiefung meiner Gesäßfalte zog und in der Groninger Strasse landete.
Im Telegrammstil:
Witzige Beschreibung von Radtouren im späteren „Neufünfland“…
Fritz ließ gar nicht ab, auf was für einem Drahtesel er seine Exkursionen Anfang der 90er unternahm – „Knofo“, kann ich mir überhaupt nicht auf einem Stahlross vorstellen…
(Zu jener Zeit düste auch ich partiell mit dem Radel in Meck-Pom rum, bis zu den Kreidefelsen und drei Tage Hiddensee, wo wir in der Literaturbaude vom „Bär“, in Neuendorf, wie Sprotten povten.)
Bis auf die respektlose, junge Mammi, die ihre Monster im Raum zur Langeweile verdonnerte und die Brut deshalb entsprechend reagierte, war es ein gelungener Abend. Besondere Erwähnung muss der „Thailändische Pausensnack“ hier noch finden – sehr lecker!!! Weiterlesen







