Archiv für den Autor: ede

Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

Ulli geht nun auch nicht mehr einkaufen

Muss allerdings bemerken, wenn ich eine politisch/korrekte Verbalnutte wäre, könnte dies nicht so stehen bleiben! Da Ulli an einer Frühkindliche Hirnschädigung litt, ging er sowieso die letzten Jahrzehnte nicht mehr shoppen, außerdem verbrachte er die letzte Zeit hauptsächlich liegend…

Erhielt heute den folgenden Satz in einem Elektrobrief: Hey, habe ich gerade von B. J. (……) erhalten. Nun hat er seine Ruhe.
Grusss
Verteilte ihn an einige Leute weiter, langsam trudeln Antworten ein.
# danke – grüße an die, die es noch gibt – zicke
# Wieder einer von unseren alten Gang von uns gegangen
Ich hoffe, er hat seine Ruhe da oben…
Gruß, Alter

Ist schon sehr spät, hänge morgen noch eine Ergänzung an!

„The New Troglodytes“

Troglodyt, WIKI meint dazu: (griechisch τρωγλοδύτης „Höhlenbewohner“) steht für: veraltet: Höhlenmensch, daraus übertragen abwertend für Menschen mit niederer Kultur oder schlechtem Benehmen.
Neuerdings kann noch eine Interpretation hinzugefügt werden: Rudel von unbedarften, manchmal Fußball kickender Gören, die sich von ihrer Trainer-Flachzange in einen unbekannten thailändische Hohlraum führen ließen!
Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen.
Zweibeinige Grautiere latschen aus Ermangelung von gefrorenem Wasser dann einfach in Höhlen. Was sollten sie bei den klimatischen Verhältnisse in Süd/Ostasien auch anders anstellen? Nix Eis, aber viele große Erdlöcher, dies hat doch schließlich als schnöder Ersatz auch etwas…
Kommt mir alles recht spanisch vor!
Da wird im Milliardenspiel der Fédération Internationale de Football Association(*FIFA) während ihrer Dauerwerbesendungen mal eine Pause eingelegt und prompt machen jugendliche Balltreter am anderen Ende der Welt von sich reden. Alle vom Fußballverein Moo Pah („Wildschweine“) aus der Provinz Chiang Rai aus dem nördlichen Thailands.
Ist doch merkwürdig, oder?
Ein toller Pausenfüller für die spielfreien Tage in Russland!
Und wie sich die gesamte Medienmischpoke da sofort reinkniete, auch bewundernswert, für Boulevard-Presse-Junkies war ebenfalls schon etwas dabei, als Kollateralschaden konnte ein verblichener Taucher präsentiert werden…
Im Höhlendrama von Thailand wächst nach über zwei Wochen Bangen und Zittern die Hoffnung auf ein glückliches Ende.
Klingt richtig gut der vorherige Satz von T-online!
Frage mich allerdings, weshalb man jene hochgradig-sträfliche Torheit und die entstandenen Folgen, als Drama sehen soll? Diese Ansicht stehe ich allerdings den Freunden, Bekannten und Familienangehörigen der schmerzlich vermissen Untertagewanderer zu!
Mir fällt etwas anderes ein, möchte nicht wissen, wie viel stark pigmentierte Leute, allein im Amiland, während dieser Zeit von kalkgesichtigen Polizisten in putativer Notwehr abgeraucht wurden, wo bleibt da Bangen, Zitter und Hoffnung? Hoffnung auf was? Gut, einen Toten wird dies nicht mehr interessieren…
In Nantes stellte sich, nach Polizeiangaben, der tödlich Schuss als Unfall dar. Ist für mich nachvollziehbar, musste sich denn der vermeintlich kriminelle Depp gerade in der Bahn des Geschosses aufhalten? Sein Tod stilisierte ihn zum Märtyrer und ward schließlich die Initialzündung für alle nächtlichen Ausschreitungen. Letztlich interessiert niemand Ursache und Wirkung in dem speziellen Fall, übrig bleiben nur irgendwelche Statistiken, der Rest läuft anschließend weiter wie gehabt…
In Thailand kommt es nach dem Höhlenfall nur zu positiven Überraschung, die nächsten Tage natürlich auch viele irrwitzigen Statistiken. Nach der Regenzeit wird sich die erfolgte Höhlendrama-Werbung in pure Münze umwandeln, denn an der Tham-Luang-Höhle im Waldpark Khun Nam Nang Non, werden Touris, Gaffer, Taucher und anderes Gesocks in Scharen auftauchen. Weiterlesen

Die vielen Identitäten des Essad Bey

Hier etwas von Deutschlandfunk Kultur: Jude und Muslim, Orientale und Europäer
Die 30 Minuten sind eigentlich enttäuschend, hat irgendwie den Eindruck eines Pausenfüllers hinterlassen. Alles erinnerte mich an die sächsische Hausfrau, welche ihren Kühlschrank plünderte und die Gemüsereste aus der Speisekammer in einen Topf schmeißt und den dann entstehenden Moppelkotz als Leipziger Allerlei anpreist…
Wer trotzdem einen leichten Anflug von Interesse an Essad Bey, eigentlich Лев Абрамович Нуссимбаум, in sich aufkeimen spürt, der sollte allerdings zur Biographie von den amerikanischen Journalisten Tom Reiss greifen: „Der Orientalist“, Auf den Spuren von Essad Bey!
Habe einiges von ihm gelesen, „Ali und Nino“, „Öl und Blut im Orient“ und natürlich die Biografie von „Mohammed“! Wer sich noch nie mit dem Propheten beschäftigt hat, der wird ein etwas anderes Bild von jenem illustren Herrn, dessen Familie und seinem Wirken in der damaligen Zeit erhalten, und vielleicht sogar bemerken, dass hinter der Verbreitung jener Religion doch etwas ganz anderes steckt, als man uns, mit Hilfe von weichgspülten politisch/korrekten Interpretationen, von allen möglichen Seiten immer wieder versucht darzulegen…

Zwangsruhestand – Polnische Gerichtspräsidentin geht aus Protest zur Arbeit

Eigentlich weiß ich schon lange nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll, bei den immerwährenden Reaktionen vom Pöbel, wenn er sich in irgendeiner Form demokratisch gebärdet, vor und nach sog. „Parlamentswahlen“.
Will absolut keinen meiner Zeige- oder Mittelfinger in Richtung des Nachbarlandes ausstrecken, dafür gibt es Weiß Gott keinen Grund, letztlich ist es nur eine andere Konsistenz von demokraturischer Kacke, die auch bei uns am Dampfen ist!
Fakt ist doch, dass die später Herrschenden, immer schon mit dem schlichten Gemüt der Plebse jonglierten und es von Anbeginn bereits entsprechend in ihre Systeme einbauten, welche besonders nach dem I. Weltkrieg, weltweit auch seltsame Blüten trieb.
Deutschland war da ein außergewöhnlicher Vorreiter. Dies belegen recht merkwürdige Verhaltensmuster, besonders der großen der Parteien, während der Weimarer Republik. Denke dabei nur an den zeitweiligen Kuschelkurs von Kommunisten und Nazis oder die Steigbügelhalterei vom Zentrum, mit ihrer gefährlichen, auf politischen Katholizismus ausgerichteten Grundeinstellung, die letztlich für den endgültigen Aufstieg von Adolf dem Gütigen verantwortlich zeichneten.
Solch explosiv-demokratischen Lernphasen haben DIE Polen in ihrer Geschichte nicht durchstehen müssen, aber…
Das damalige Verhalten von Kommunisten und Zentrum belegt allerdings, welcher Art die Führungsflachzangen beider Parteien waren, die ihren Mitläufern solche irrläuferischen Kompromisse aufdrückten!
Hinzu kam allerdings, dass alles mit einer recht hohen Wahlbeteiligung der Sympathisanten einherging, was man DEN Polen, anlässlich ihrer 2015 stattgefundenen Parlamentswahl, nicht nachsagen kann, deren Wahlbeteiligung gerade mal bei 50,92 Prozent lag, was natürlich zu dem kometenhaften Aufstieg der PIS führte.
Die Katholen wurden garantiert von ihren Pfaffen sofort aus den Kirchen zu den Wahlurnen genötigt. Ist auch egal, ob es den Tatsachen entsprach, jedenfalls hat die Hälfte des wahlberechtigten Pöbels, die Finger nicht aus der Perforierung ihrer Sitzwangen gezogen und so fiel das Kind schließlich in den Brunnen. Dabei hätte sich doch jeder, der daheimgebliebenen mündigen polnischen Bürger, an seinen zehn Fingern abzählen können, was das Muttersöhnchen Jarosław Kaczyński anschließend für eine Katze aus dem Sack lassen wollte.
Was ich immer noch nicht verstehe, was ich eigentlich unter Demokratie verstehen soll?
Was DIE Polen momentan verzapfen, firmiert westlich der Oder unter demokratischen Protestgehabe, weshalb eigentlich? Als Richtschnur sollte doch der demokratisch Zustand nach der 2015er Wahl gelten, alles andere wäre doch undemokratisch, oder?
Jedes Volk hat schließlich die Regierung die es verdient! Weiterlesen

Die beiden „C“-Schwestern umgarnten sich mit einem neuerlichen Kompromiss, nun muss die hellrote Stiefschwester noch mit in den Kokon – wird reichlich eng werden!

Irgendwie merkwürdig, eigentlich dachte ich bisher immer, jenes „C“ steht grob gesehen, irgendwie für christliches Allerlei. Wofür seit über 2000 Jahren, nur der alleinige christliche Glaube als ehernes Fundament hinsichtlich sozialen Handelns und sozialer Normierungen gelten durfte. Sonst wären ja sämtliche mörderischen Kreuzzüge und die perversen Auswüchse der Inquisition vollkommen für umsonst gewesen!
Das kann doch wohl nicht sein, oder?
Auf den ersten Blick scheinbar doch!
Einige Jahrzehnte bevor der Scharlatan aus Nazareth seine Sprüche klopfte, tat dies im fernen Rom bereits ein berühmter Musensohn, der sich Ovidix nannte. Ihm wird folgender Satz nachgesagt: Omnia mutandur, nihil interit – alles wandelt sich, nichts geht unter
Dagegen ist nichts einzuwenden!
Aber, das Schlechte gewinnt durch Nachahmung an Ansehen, das Gute verliert dabei.
Wenn ich mir überlege, wie es in den letzten 40 Jahren mit der Regierungsverantwortung den Berg abwärts ging, nicht nur in Bundesgermanien, und da war es vollkommen egal, wer irgendwo als demokraturische Galionsfigur, aufs Schild der Macht gehievt wurde!
So schräg kann man gar nicht denken, wie heutige Machteliteriche*INNEN usw. sich präsentieren, mit Hilfe ihrer wichtigtuerischen, nichtssagenden Eigentümlichkeiten. Nebenher werden all jene Störche die sie uns dabei braten, von kriecherischen, politisch-korrekt verbalhurenden Gefälligkeitsjournalisten, anschließend auch noch als freiheitsliebende hochfliegende europäische Aare präsentiert.
Von was für einer krankhaften Symbiose soll man eigentlich bei den hiesigen „C“-Parteien ausgehen?
Da fällt mir wiederholt der Spruch von Ovidix ein. Wegen seiner damals schon festgestellten permanenten Wandlung, muss mir etwas entgangen sein. Kann es nicht sein, dass jenes „C“ vermeintlich für Chuzpe steht? Allerdings könnte ja mittlerweile selbiger Buchstabe in sämtliche Parteikürzel eingefügt werden!
Dabei müssen die da oben vorher den folgenden Spruch gabeln: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Wenn „C“ doch imaginär für Chuzpe stehen sollte, scheint alles klar zu sein, da könnte man folglich von einer ganz bestimmten inneren Einstellung ausgehen, oder sind sie mutmaßlich einfach nicht mehr in der Lage, den Sinngehalt intellektuell nachzuvollziehen?
Mir fallen noch wesentlich andere Begründungen ein, weshalb es zwangsläufig immer wieder zu den krassen Gegensätzen zwischen der trocknen Theorie und der darauffolgenden praktischen Tätigkeit kommen muss…
Hatte mittags herum kurz das flache Verblödungsmöbel angeschaltet, wirklich nur Dampfplauderer*INNEN usw. mit ganz wichtigen Minen schafften sich da.
Lustig finde ich immer die thürinische Ostquotentante, die als demokratische Ausgeburt UNSERER merkwürdigen Wahlprozedur gilt. Niemand der Wahlesel*INNEN usw. will sie, allerdings gibt es ja die Möglichkeit, jedes Mal mit Hilfe der Seilschaften, dann doch über die Landesliste einzusteigen.
Der Meister aller 100% und mehr, tauchte ebenso auf wie Kai aus der Kiste, nebst seiner nebst seiner vollendet proletarischen Wortwahl.
Alles nur gekonnte Pausenfüllerei, da mittlerweile noch nicht mal ansatzweise etwas Durchblick geschaffen wird, deshalb kann auch nicht von Lügenmedien gesprochen werden! Denn entscheidend sind nicht die implodierenden Sprechblasen der vorgeführten Akteure*INNEN usw., sondern die Gesamtheit all jener Inhalte, die dem Zensor zum Opfer fallen und bewusst zurückgehalten werden. Ähnlich der Printmedien, zu meinen Zonenzeiten konnte ich wenigstens noch zwischen den Zeilen lesen, dies ging bis vor einigen Jahren auch hier noch, aber heute ist Pumpe!
Nebenher, verscheißern kann ich mich auch selbst!
Da zwischen den Parteien noch nicht mal ansatzweise wönzige Schnittmengen zu finden sind, die dem Wohle der gesamten Bevölkerung dienlich wären, sondern überall nur noch der krankhafte Hang zu Scheißkompromissen zum eigenen Machterhalt, warum soll ich dann dem Lieben Gott die Zeit stehlen und vorm Fratzenradio hocken?
Letztlich wird durch die erfolgte nachhaltig Klüngelei, lediglich der Schrecken ohne Ende weiter verlängert.
Glückwunsch an beide unsäglichen Architekten, ihren Knechten und Mägden, welche aus dem angesammelten Geifer ein hübsches Kartenhäuschen zusammenklebten, das auf den irrwitzigen Grundfesten undurchschaubarer Kompromisse steht, es aber beim nächsten Furz ohnehin bersten wird, denn es irren überall in Europa ein Haufen Leute mit Blähungen herum!

 

Umtausch- † allgemeines Rückgaberecht bei Nichtgefallen: Die Rückgabe von Migranten

Das Bildnis von Frau Kanzler und der entsprechende Text animierten mich zum folgenden Geschreibsel.
Bereits Anfang der 1970er warnte Willy Brandt vor dem aufkeimenden Nord-Süd-Gefälle, und dies tat er nicht aus einer Kognak-Laune heraus! Allerdings entwickelte sich sein späteres Engagement in der Nord-Süd-Kommission im Endeffekt auch nur zu einer dauerhaften Dampfplauderei.
Letztlich wurden nie konkrete Schritte gegen die rasant wachsende Verarmung in der Dritten Welt unternommen, im Gegenteil, die Blöcke überboten sich gegenseitig bei der hemmungslosen Unterstützung irgendwelcher barbarisch agierender Potentaten. In deren Folge es weltweit zu massiven Flüchtlingsströmen kam, deren Ende nicht abzusehen ist.
Es folgen die ersten beiden Sätze einer Schrift über Garantie und Rückgabe-Rechte, allerdings etwas umgepfriemt.
Man kennt es nur zu gut. Gerade jetzt, wo eine neue Flüchtlingswelle wieder unmittelbar bevor steht, harren wieder viele vermeintliche Migranten an den Grenzen und ehe man sich versieht sind sie schon irgendwo mitten in Europa. Doch kann kann man sie anschließend nicht einfach so zurück gegeben…
Nun wird aber Frau Kanzler fertig haben!
Da trat sie vor drei Jahren vollkommen respektlos eine Flüchtlingslawine los, alles über die Köpfe sämtlicher EU-Staaten hinweg, ohne sich irgendeinen Kopf zumachen über die anschließenden Folgen un nu?

Nicht erst seit der Ära vom dicken Oggersheimer sind bekanntlich die Plebse sehr nachsichtig, was die anschließende Handhabung sog. Blackouts von Politikern betreffen. Möglicherweise war es bei Frau Kanzler 2015 ähnlich. Was den Umständen entsprechend, sich dann auf eine entsprechende Laufmasche in ihrem Denkapparat zurückführen ließe, der mit jenem realitätsfernen Filmriss endete. Sie deshalb der Überzeugung anhing, endlich mal dem proletarischen Internationalismus bedingungslos freie Bahn zu gewähren. Schließlich konnte sie diesen klassenkämpferischen Akt, auch während ihrer knallroten Agitations- und Propagandaphase im ersten deutschen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern, nie praktisch umsetzen.
Vielleicht macht die geübte Renegatin noch mit einem weiteren Fauxpas von sich reden, der ihr auch aus alten Tagen geläufig sein müsste. Wenn sie im Zusammenhang mit Seehofer, nach ihrer schalen Definition, irgendwann ein steinaltes Zitat von Karl Liebknecht anbringen würde, welches da lautete: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!
Allein der Gedanke daran, belustigt mich schon…

Aus jener, von ihr angeleierten Malaise, führt auch die pausenlos plappernde Klüngelei mit dem jungen Franzmann nicht wieder hinaus. Zumal doch manche Zeitgenossen darin mehr eine unbewusst machterotische Komponente erkennen wollen, sie als Mutti und Emmanuel Jean-Michel Frédéric mutmaßlich als der vermeintliche Bewunderer jener bärinnenstarken Milf…
Ebenso wenig helfen momentan die inflationären stattfindenden geselligen Zusammenkünfte in Brüssel und sonst wo, schon deshalb nicht, weil ausgerechnet jetzt der Scheff-Präsidenten-Ober-Eksperten-Bundes-Kickertrainer seine Jungs nicht in den Griff bekam. Was hätte man da alles deckeln können, bei weiteren zwei irre taumelnden Wochen: WIR-NATÜRLICH-WIEDER-WELTMEISTER!
Und niemand wäre dabei Meister Seehofer unvermeidlicher Schleudersitzabgang aufgefallen.

Wie ich eben aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr, hat UNSER führerloses Kicker-Grüppchen verwonnen

die Jungs haben so beschissen gespielt, dass sie über das Ergebnis eigentlich froh sein müssten!
Kam mir gleich alles sehr spanisch vor, während der ganzen Zeit nur das fröhliche Geschrei der gefiederten Freunde im Garten, dazwischen nix mit Heimwerkerbomberei.
Jetzt kann Jogi gar nicht soviel eigene Nasensteine fressen, wie er kotzen könnte…
Hatte ihn doch die Mentalität der Merkelin auch schon lange gekrallt, ewig dummes Geschwätz in allen Medienkanälen, nebenher den Rest einfach so laufen lassen und in seligen alten Zeiten schwelgen, als ob sich auch nur eine Uhr zurückdrehen ließe.
Panem et circenses – während des pseudo-hedonistischen Tanzes um das goldene Kalb, damit die Plepse nicht registrieren, wie um sie herum alles den Bach runter geht…
Wo sind WIR denn gelandet, wenn als erste Meldung der TAGESSCHAU sich über jenes Spiel ausgelassen wird, worüber man eigentlich den Mantel des Schweigens ausbreiten sollte.
Schließlich noch eine nachfolgende Sendung zum Dilemma angesagt wird.
Wird sicherlich auf Anweisung beliebig dahergelaufener Pücholochen geschehen sein, die wohl Sorge tragen, dass irgendwelche Hardcore-Fans bereit sind, nun freiwillig ihr Leben zurückzugeben. Reisende soll man doch nicht aufhalten, zumal sie vielleicht der Meinung sind, dass sie sich damit irgendwie verbessern können…
Henri Heine ließ irgendwann etwas ab, allerdings in einem anderen Zusammenhang, jener Satz aus seinen Nachtgedanken findet auf irgendeine Weise doch immer wieder die entsprechende Legitimierung: Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Soweit ist es bei mir, gottlob, noch nicht gekommen…
Ach so!
Gruß natürlich an den möglichen Vizeweltmeister aus Asien, welcher dem momentanen selbstgerechten Klüngel zeigte, was eine Harke ist und sie in ihre Schranken wies!
Da man 1966, wegen der aufgebrachten Massen, dass italienische Verwinner-Team auf dem militärischen Teil des römischen Flughafen landen ließ, um es anschließend mit gepanzerten Armeefahrzeugen in Sicherheit zubringen, bin ich gespannt, welcher Bundeswehrflughafen heutzutage dafür herhalten muss…

[WIR SIND] BLANKENBURGER & BERLINER

WIR SAGEN, NEIN
Wegen meiner Spurenlegereien im Netz und woanders, nun etwas zum gestrigen Bewegungsprofil nebst den entsprechenden Ablichtungen…
Vormittags schlich auf dem Holländischen Stoffmarkt herum, in einer glühend heißen Betonwüste. Von dort wäre nur zu berichten, dass trotz der hochsommerlichen Witterungsbedingungen, im Gegensatz vergangener Jahre, sehr wenig attraktive Tintenbuketts zusehen waren, dies fiel mir wirklich auf…
Woran das wohl liegen mag?
Beschloss nach einer Stunde mal die naheliegende „Stasi-Gedenkstätte“ aufzusuchen, was ich aber nicht wusste – Achtung: Das Stasi-Gefängnis kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden!
Eingangs befindet sich eine Reliefdarstellung vom Objekt, dessen Beschriftung ist absolut nicht lesbar, schlimmer als im Jüdischen Museum und im DHM! Wo wichtige Dokumente in Kurrentschrift herumhängen, was ich aber zumindest lesen kann!
Hockte ein Weilchen rauchend auf Treppenstufen, dabei drang das Betroffenheitsgesülze von drei Gruppenführern an meine Lauscher. Machte mich dann doch allein auf und wurde nach kurzer Zeit mehrfach entsprechend belehrt! Dabei gab es in den Räumlichkeiten gar nichts zusehen, weder im Keller noch anderswo. Alles schön zurecht gemacht, im Nachhinein Zellenwände zu streichen, ist wie Bücherverbrennung! Ganz schlimm ist die neuerliche Renovierung im ehemaligen Knast in Köpenick zu bestaunen…
Da war ich richtig froh, alles mal selbst erlebt zuhaben, in längst vergangenen Tagen als Häftling und nicht als perspektivischer Zeitzeuge!
Was nach solchen Führungen bei den Leuten hängen bleibt, lässt sich im Gästebuch am Eingang nachlesen!
Is nich ville!
Wer trotzdem alles toppen möchte, der kann noch etwas über Иосиф Виссарионович Джугашвили einziehen.
Jene Sonderausstellung: Stalin und die Deutschen, ist noch schlechter!
Der erste Raum ist lichtdurchflutet in gleißendem Rot! Wenn es nicht so grell wäre, käme alles eher einer luxuriösen Puffbeleuchtung gleich. Ebenso ist der gesamte Untergrund an Wänden und Vitrinen in Karminrot und die Schrift in Weiß gehalten.
Ansonsten erinnerten mich die dortigen Darstellungen an alte Zonenzeiten, Widerstand gegen die Nazis gab es nur aus kommunistischer Richtung.
Kein Wort über Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, ADGB, Afa-Bund, SPD(!), ATSB und der späteren Eiserne Front.
Fast sämtliche Wände sind mit riesigen Vijo-Wänden verunstaltet – Gott nochmal, zeigen sie darauf einen Bockmist.
Weshalb die Macher ausgerechnet dies Buch über den …verratenen Sozialismus an die Wand nagelten und auf alle Erklärungen dazu verzichteten, weeß nich! Es handelt sich zwar um ein interessantes Buch – ist allerdings mit Vorsicht zu genießen! Wesentlich interessanter ist das darin befindliche Bildmaterial.
Was wäre noch erwähnenswert?
Ach so, irgendwo in einer Vitrine befindet sich ein Ohr vom großen Sowjetführer, allerdings aus Stein und mit der entsprechenden Anekdote!
Ansonsten findet man Van Gogh´s Ohr im Lügenmuseum und jede Menge Schweineohren im nostalgischen Angebot von bestimmten Bäckereien…
Irgendwann landete ich dann noch sehr verspätet im Botanischen Garten von Pankow. Dabei handelt es sich um eine tolle recht überschaubare Anlage. Jenes, im dortigen Gewächshaus befindliche Café, sollte auch noch Erwähnung finden.
Aber Achtung! Dort einzukehren, kann ein sehr gefährliches Unterfangen sein!

– Lichtete abschließend noch den demokratischen Protest der BLANKENBURGER & BERLINER an der dortigen Kleingartenanlage am S-Bahnhof ab.
Hi, hi! Vor vielen Jahrzehnten konnte man noch erfahren, beim Kapital handelte es sich um seltsame Chimären, die an scheue Rehe erinnerten. Mittlerweile ist die Impertinenz der Investoren grenzenlos, es soll ja Zeitgenossen*INNEN usw. geben, die solche Leute als Heuschrecken und Spekulanten-Pack bezeichnen, da kann man allerdings in Berlin auf eine lange Tradition verweisen und immer waren und sind die hell- und dunkelroten Macher darin verstrickt.
Vor vielen Jahren meinte mal ein sehr oller SPD-Traditionalist zu mir, bin ich froh, wenigstens einen in meinem Bekanntenkreis zuhaben, der noch etwas gegen meine „Genossen“ unternimmt, für deren Handeln ich mich schon lange schäme: „Denn nur Steine, machen den Politikern Beine!“
Eine Antwort darauf, bekam er von mir nicht…

Hierbei handelt es sich um einen Nachtrag!
Hatte ihn schon vor längerer Zeit verzapft, er wurde von mir radikal gekürzt…