LOST PLACES – das sind verlassene und verfallene Ort, an denen die Zeit stillzustehen scheint.

Meist sind sie verborgen hinter hohen Zäunen und verbarrikadiert.
L. P. – fast jeder hat schon einmal solch einen verlassenen und verfallen Ort gesehen, beim Vorbeifahren, am Stadtrand oder mitten im Wald. Meist liegen die Ruinen hinter Zäunen und Absperrungen. Fenster und Türen sind verbarrikadiert. So bleiben ihre Geheimnisse verborgen, ihre Geschichten unbekannt. Die Dokumentation öffnet diese Türen und führt die Zuschauerinnen und Zuschauer an Orte, an denen die Zeit stillzustehen scheint. Es ist der Reiz des Vergessenen, die Schönheit des Verfalls, die ihre magische Anziehungskraft ausmacht. Hier lässt sich beobachten, wie sich die Natur die maroden Gebäude zurückerobert.
Beide Teile waren recht witzige Dokus, allerdings wurde doch etwas viel geschnackt, aber nicht wie bei ähnlichen Machwerken, wo sog. Promis ewig nur Mist quatschen…
Zwei Vijos wurde mal nach kurzer Zeit abgeschaltet, weil es sich bei dem dusseligste Kunden um Locke Gysi handelte…
War ein paar Monate im Westen, befand mich gerade in der Probezeit, als mich ein Kumpel anrief, ob ich mir in der Firma eine Akku-Lampe mit viel Power leihen könnte. Weil an der Hochbunker­ruine am Humboldthain, sich neuerdings ein riesiges Loch befand…
Dies war mein erster Trip in ein L.P. Als wir nach gut anderthalb Stunden wieder draußen waren und relaxend ein Dreiblatt einzogen, kam uns der Gedanke, dass wir uns auf eine unbändig idiotische Sache eingelassen hatten – Ende der Fußnote!
Was an Bunkern in Berlin begehbar sind habe ich allen einen Besuch abgestattet. Vor vielen Jahren erlebten wir eine niederländisches Pärchen, unter der Hermannstraße ein Event mit elektronischer Mucke, zwischen Jean-Michel Jarre und den Floyd´s in einem als Proberaum umfunktionierten Luftschutzbunker…
Jene Behauptung aus dem Netz ist ein Fake: Öffentliche, funktionsfähige Schutzräume existieren im Land Berlin heute jedoch nicht mehr!
Habe nur einmal einen Besuch mit Führer unternommen, weil zwei Kumpels, im beginnenden Win­ter, unbedingt einen Polenmarkt besuchen wollten.
Nach 10 Minuten auf dem großen Basar, sonntags gegen 14 Uhr, hieß es, „genug, wir können re­tour!“
„Nüscht da, wir düsen jetzt noch ungefähr 100 km gen Osten!“
Äußerte mich aber nicht, wohin es ging, schrieb ihnen den Begriff auf, den sie nun lernen soll­ten: Międzyrzecki! Was natürlich für vollkommen unbedarfte absolut nicht klappt!
Alles war mit einer leichten Malaise verbunden, weil es sich dort unten um die größte Überwinter­anlage Osteuropas handelt, mussten wir sehr ruhig sein und durften keinen dieses Schläfer anleuch­ten, falls irgendwo einer hing…
Handelte sich lediglich um einen Hinweis, da die eigentlichen Schlafplätze mit sehr stabilen Gitter­toren verschlossen waren. Nur ein Zwergfledermäuschen kam uns während der Zeit unter.
Oben gab es dann einen unvorbereiteten Klatscht an die Birne, denn es begann zu schneien. Was dann bis Berlin noch verstärkte und dazu führte, dass wir für die knapp 200 km fast 5 Stunden be­nötigten, wegen der abgefahrenen Sommerreifen. Es kam während unserer Tour auch niemand auf die Idee, mal einen Ton nachhause zusenden.
Nach der Parkplatzsuche versackten wir auch noch kurz in der Kneipe…
Beende hier meine Betrachtungen weil mir bereits an den Gedanken schlecht wird, wie viele Nega­tive, Dias und Bilder irgendwo in der Bude herumschwirren…
Es wurde zwar Kolkwitz erwähnt, was mir unbekannt war, aber in der riesige Anlage von Beelitz schlamperte ich, nach Abzug der Russen, mehrere Tage herum. Zwei Tage stundenlang sogar allein, da der Kumpel keinen Trieb verspürte dort weitere Fotos zu produzieren.
Hier noch etwas Text und wenige Ablichtungen
Sangerhausen, Müntzer- und Koenen-Schacht
Die Brauereien am Prenzlauer Berg

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