Kategorie-Archiv: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

„Wir brauchen einen Mietenstopp für fünf Jahre“

Wenn es sich bei dem Artikel nicht um Gefälligkeitsjournalismus handelt, was Stephan Haselberger + Hans Monath mit ihrer Hilfe auf fast einer gesamten Seite präsentiert haben, dann weiß ich nüscht mehr! Sicherlich haben sie der großen Vorsitzendenin auch vorher noch die Fragen irgenwie zukommen lassen und die anschließenden Antworten verzapfte jemand aus ihrem Redenschreiberstab…
Gut geknurrt Miezekatze! Vor einigen Monaten sprang sich noch wie eine wild gewordene Löwin herum, nervte großkotzig mit proletarischer Lautmalerei auf ihren Lippen, nun kommt sie mir schon vor, als ob sie eine unschickliche Landung als Bettvorleger hinlegte. Wahrscheinlich waren die beiden Schreiber auch in jener Richtung beseelt und mitleidig artete deshalb alles in einen seichten Cocktail-Small-Talk aus.
Will mich nicht über den Inhalt dieser Plapperei auslassen, mir fiel bloß auf, dass Madame die politisch korrekte Verbalhurerei nicht fehlerlos beherrscht, man muss dazu die ansatzweisen anderen populistischen Verkündigungen mit einbeziehen.
Eine TAGESSPITZEL-Seite voller Bla Bla und fünf Jahren Mietzinsstop in Gänsefüßchen, icke weeß nich, keine Glanzleistung aller Beteiligten!

„Der Kitt der Demokratie“ – heutiger Tagesspiegel, Hannes Soltau

Eigentlich ein recht vernünftiger Artikel, Adorno hätte man aber nicht erwähnen brauchen, die wenigsten Leute könne ja noch nicht mal etwas mit dem Namen anfangen.
Außerdem wurden bereits vor tausenden von Jahren bestimmte Verhaltensmaßnamen in Tontafeln gekratzt…
Als den witzigsten Typ, in jene moralische Richtung, muss man allerdings Immanuel Cunt sehen, der zwar unendlich viele Denkansätze niederschrieb, als Mensch aber einer recht armen Kreatur glich. Päpste sind so ähnlich, lassen sich permanent über Vögelei und deren Folgen aus, dürfen aber selber noch nicht mal Hand an sich legen…
Hier zeigt sich die ewige unüberwindbare Kluft zwischen Theorie und Praxis.
Meister Immanuel übertrieb alles auch noch, jedoch in seinen letzten Jahrzehnten.
Seine Parole des kategorische Imperativ klingt im ersten Moment richtig gut: „Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“
Er ist im System Immanuel Kants das grundlegende Prinzip der Ethik. Er gebietet allen endlichen vernunftbegabten Wesen und damit allen Menschen, ihre Handlungen darauf zu prüfen, ob sie einer für alle, jederzeit und ohne Ausnahme geltenden Maxime dienen können, auf ihren lustwandelnden Pfaden in Richtung Urne… Weiterlesen

Chemnitzer Allerlei

Das Handling mit jenem Perforierungsfall nimmt mittlerweile sehr spannende und interessante Wandlungen an, wobei niemand etwas bemerkt, denn letztlich kommen dabei nur Steilvorlagen für den rechten Rand heraus.
Wobei hinterher sich mancher Rechte bestimmt in seinen Arsch biss, als herauskam, dass der verblutete Menschen einen DNA-Migrationhintergrund besaß.
Was sämtliche Reaktion darauf betreffen, momentan gibt es ja nüscht anderes für die Medien und Luschen von Politikern. Kommt mir so vor, wenn es nicht passiert wäre, hätte man es schlicht erfinden müssen…
Als bisheriges Fazit, kann ich nur feststellen, dass alle etwas davon hatten, jeder auf ganz spezielle populistische Art sein Scherflein in Trockne bringen konnte. Sogar Helene Fischers Management wachte irgendwann auf und schien sie zu einem Statement verdonnert zu haben…
Schließlich haben ihrer trällernden Kollegen, lange vor ihr, die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und letztlich ein Haufen Werbekosten einsparen können.
Hatte ja vor ein paar Tagen bereits mein Senf dazu abgelassen, nun wedelt sogar Konfliktforscher Anatol Itten mit einem Fähnchen aus seinem Elfenbeintürmchen. Vielleicht hat ja der Eksperte schon mal den Namen, T.W. Adorno, vernommen. Selbiger Frankfurter Durchblicker nahm sich bereits vor 50 Jahren diese seltsame Verquickung von Popmusik und Protest vor, (Zitiere ihn in dem Text.) Weiterlesen

Kultur „#wirsindmehr“ in Chemnitz

Wir“, sagt Casper, „schreiben heute Geschichte“
Recht hatte er, Herr Darwin! Der Mensch stammt von tierischen Lebewesen ab. Andere bezeichnen jenes Konstrukt sogar als Krone der Schöpfung, jener Vergleich stammt aber aus einer anderen Ecke, ist auch egal.
Jedenfalls kommt Darwins Aussage meiner Interpretation wesentlich näher.
Will aber vorher noch etwas einschieben, wie Angehörige späterer Generationen, möglicherweise den gestrigen Spruch von Kasper interpretieren werden. Der dann noch nicht mal die geringste Wertigkeit einer x-beliebigen damaligen Polit-Fußnote entsprechen wird und sie werden anschließend in Lachkrämpfe ausbrechen.
Den veranstalteten musischen Krach werden Eksperten später, lediglich als hilfloses Pfeifen im Walde, einer linkslastigen Minderheit, leichtsinniger übermütiger und recht unbedarfter junger Traumtänzer, interpretieren.
Bei einer Herde von Schafen kann man es sehr gut beobachten, wie sie bereits flugs zusammenrücken, wenn es in großer Entfernung donnert, ist das für sie nicht nachvollziehbare Phänomen endlich vorüber, widmen sich sich wieder ihrer ureigenen Bestimmung, grasen friedfertig weit verstreut vor sich hin, bis irgendwann der Metzger erscheint, dem sie dann nichts entgegensetzen können…
Bei Gänsen verhält es sich ähnlich, bei denen kommt hinzu, dass sie in solchen Momenten, gemeinschaftlich mit schiefen Hälsen und saudoofen Blicken in Richtung des Donnergrollens glotzen…

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arte – Seiji Ozawa, zurück in Japan

Verfügbar von 26/08/2018 bis 01/11/2018
Zappte bei arte herum und stieß auf jene sehr gelungene Doku über diesen Kosmopolit. Seinen Namen vernahm ich irgendwann in den 1970/80ern, im Zusammenhang mit einer Mucke der Siegel-Schwall Band: Three Pieces for Blues Band and Symphony Orchestra.
Kam nicht oft vor, dass es Musikstücke gab, bei denen man jedes mal nach einem Hörnchen, permanent noch bis dahin unbekannte Töne vernahm, die drei kurzen Stücke machten es möglich.
War außerdem sehr ungewöhnlich, schwarze Musik im Zusammenhang mit symphonischen Klängen zu erleben, kommt aber geil rüber…
Hier die drei Teile: Parts 1 & 3, 2nd Part

 

Popsängerin gesteht – Lily Allen: Habe für Sex mit Frauen bezahlt

Eine gelungenen Schlagzeile für Spießer aller sexuellen Richtungen…
Muss dazu auch etwas ablassen!
Lieber lesbisch auf ´m Esstisch , als locker vom Hocker!
Hier für eine andere Fraktion: Lieber Schamlippen küssen, als sich lahm schippen müssen… (Dies sollte eigentlich gar nicht kommen!)
Wäre ja noch schöner gewesen, wenn sie nicht gelöhnt hätte – immerhin handelte es sich ja um eine Dienstleistung!
Hoffentlich war sie mit den Therapeutinnen zufrieden und hatte viel fun dabei gehabt…

ZEUGHAUSKINO im De hi muhhh

Bei WIKI heißt es: Das Zeughauskino ist ein nichtkommerzielles Kino in Berlin. Es ist Teil des Deutschen Historischen Museums und ist im Zeughaus untergebracht (Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite). Es ist neben dem Arsenal das wichtigste Programmkino Berlins.
Ich finde, umgedreht wir ein vernünftiger Schuh draus, denn seit dem Umzug zum toten Potsdamer Platz, ist das Niveau vom Arsenal mächtig abgeglitten. Hängt sicher mit den kulturlosen Ansichten der damals folgenden rötlichen Senatsfuzzis zusammen. Der Oberdorfschulze, Genosse Pobereit, brachte es seinerzeit frisch, frei und fröhlich auf sein kleinkariertes Pünktchen: „Berlin ist arm, aber sexy!“
Er hat sich bestimmt häufig im Fuggerkiez aufgehalten, aber bestimmt nie ein Fuß über die Schwelle vom Arsenal gesetzt.
Schon O.K., auch Darkrooms und endlose Promi-Feten sind ein Ausdruck von Kultur…
Wenn ich daran denke, was die Freunde der Freunde der Deutschen Kinemathek, in den 1970/80er Jahre alles auf die Beine gestellt hatten, da wird mir im Nachhinein noch ganz anders.
Weiß nicht mehr genau, glaube 5 Mmmchen musste eine Gruppe von mindestens 12 oder 15 Zuschauer pro Nase abdrücken und dann wurden Wunschfilme nach Möglichkeit besorgt!
Ist doch geil, dass man die Leuchtschrift der alten Fassade im Erdgeschoss-Foyer des neuen Kinos installierte, wenigstens noch ein Hauch aus längst vergangenen kulturellen Tagen. Was natürlich dem Zony-Center auch gut ansteht. Weiterlesen

1968 war Prag weit weg von mir und doch ganz nah

An solchen Tagen, noch dazu einem 50. Geburtstag, verzichte ich immer vollends auf die Medienkacke, wegen der vielen Dummschwätzer mit ihren Betroffenheitslarven.
Dabei hat sich weltweit in der ganzen Zeit nicht viel geändert, lediglich die Ebenen haben sich verschoben, während anderswo identische Verbrechen weiterhin gesche­hen…
Hänge zwei Dateien rein.
Die eine stammt aus meinem 67/68 Geschriebsel: Unter Hallenser, Halloren und HalunkenDas letzte halbe Jahr waren von den acht Soldaten auf meiner Bude, vier IM´s...
Das andere geschah 11 Jahre später und ist aus: Hundescheißhaufen sehen in Berlin manchmal wie Sachertorten aus
PS. Noch etwas familiäres.
Während ich meiner Verachtung gegenüber dem Schweinesystem freien Lauf ließ, stellte mein zukünftiger Schwager, an jenem Besatzerstag, den Antrag auf Kandidatur für die Partei im ersten sozialistischen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern…

Kritik bei Leichtathletik-EM: „Warum war Frau Merkel nicht da?“

Weshalb genügt es denn diesen Kleingeistern nicht, wenn sie zum vorhandenen Brot etwas für die dazugehörigen Spiele tun dürfen. Scheinbar wollen solche Leute nebenher auch noch ihre unstillbare Promigeilheit ausleben. Da hat es bei der Kugel werfenden Muskelklopsin gerade für Silber gereicht – wobei der zweite Platz immer der erste Verlierer in einer langen Reihe ist – und wollte dafür scheinbar von der Frau Kanzler auch noch gestreichelt werden. Was bilden sich diese ewigen Reklamefuzzis eigentlich ein?
Im letzten Abschnitt des FAZ-Artikels lassen die Macher jene entscheidende Katze aus dem Sack, denen ging es dabei mehr um sämtliche Quoten, welche selbstverständlich mit Millionenumsätzen einhergehen und sportliche Betätigung findet als Mittel zum Zweck natürlich auch Erwähnung…
(Frau Kanzler als Sportfannin! Zur vergangenen EM seiberte ihr Sprecher dazu. Sportliche Gafferpräsenz musste Änschie bekanntlich erst im Westen lernen. Wie selbstverständlich lungerte sie in früheren Jahren, als aufblühende rote Zecke, bekanntlich mit Gleichgesinnten nur auf entsprechend geselligen Polit-Kränzchen herum…)
Nebenher surfte ich etwas im Netz herum, fand dabei etwas über Cherno Jobatey. Merkwürdig, was die intellektuelle BILD für eine spekulative Begründung fand, dass er in die Wüste geschickt wurde. Vor einigen Jahren mussten wir, während des Potsdamer Stadtwerke-Festes, stundenlang sein dämliches Gequatsche über uns ergehen lassen. Seine Art empfand nicht nur ich als verbale Folter. ZZ Top, das Highlight der damaligen Nacht, tauchte erst nach stundenlanger Verspätung auf und dann zum Schluss, keinen Brösel Harz mehr zum Einpicken…
Abschließend noch etwas zu solchen sportlichen Events, da spreche ich nicht von den Dauerwerbesendungen in der Glotze, mir reichen da nämlich schon immer die dusseligen Kommentare der Auguren vor den Mikrofonen, anlässlich der Nachrichtensendungen.
Tage- manchmal wochenlang liegt das hundeverschissenen Bundeshauptdorf dann verkehrstechnisch total am Boden, eine langanhaltende Freude für fahrendes Lohngesindel. Letztes Jahr erwischte es uns auch wiedermal, als wir von west- nach südöstlichster Richtung quer durch das Nest gurkten, allerdings nicht mit dem rollenden Stinker, sondern nur auf den Drahteseln.
Veranstalten die Narren etwas im Zentrum, gehen einem dann die permanent kreisenden Helikopter total auf die Senkel. Auf das gequetschte Reisefeeling in überfüllten S-und U-Bahnen will ich gar nicht weiter eingehen, allerdings ist man daran selber Schuld…

Eurovision Song Contest

Türkei boykottiert auch 2019 den Song Contest – wegen Conchita
Was haben Osmanen auf dem allergrößten Kulturereignis des christlichen Abendlandes auch zu suchen?
Kann sogar nachvollziehen, weshalb Muselmanen auf solch einen Ringelpiez mit Anfassen Nullbock verspüren. Mir genügt es schon, wenn für solch ein Flachzangen-Event meine GEZ-Euronen verbraten werden, deshalb möchte ich über Hans C. Wurst keinen Wort verlieren, denn es liegt mir sehr fern, das Mann auch noch in irgendeiner Form aufzuwerten.
Hätte nie in meinem Leben den ESC mitbekommen, wenn nicht Mediendumpfbacken ewig damit himmelhochjauchzend auf die Kacke hauten und jene Krönung des europäischen Tingeltangels im Fratzenradio so überschwänglich lobpreisten. In deren Gesamtheit diese aufgebauschten Banalitäten dann augenblicklich zu solch einer Wichtigkeit verkommen, dass man in dem Augenblick, existentielle Episoden auf UNSERER ERDENSCHEIBE schlicht unter Ulk verbucht, da sie den staatlich verordneten Schein auf Brot und Spiele beeinträchtigen könnten.
Grundsätzlich läuft es in der Türkei ebenso ab, nur auf etwas anderen Ebenen und es gelten andere Betrachtungsweisen…