Archiv für den Monat: Juli 2009

SANGERHAUSEN – etwas werbung für meine kalte heimat

ein blick zurück – für alle in der diaspora – dazu ein abgewandelter spruch von Meue, aus dem jahr 1964 –
er selbst wurde 1989 von seiner freundin mit einer schere perforiert, in deren folge er seinen löffel abgab…
…kennst du das nest, wo die sonne nie lacht?
wo man aus menschen idioten macht.
wo man verlernt – anstand und tugend,
das ist Sangerhausen, das grab meiner jugend…
Nils Heinrich, heute in einem Nest wohnend, welches auch mit „S“ anfängt, drückt es so aus: Zu Hause

Nebenher noch einige andere Schnippsel aus der Tube:
ohne kommentar
motocross
Schachthalde
King Erdmann

Zwei kurze Begebenheiten aus Schulzeiten in Sgh.
Eine betrifft Genossen E. – nicht den „King“
Micky G. hatten sie in der gleichen, neu eröffneten Kaufhalle beim Wegfinden ertappt, wie einige Tage vorher die Gattin vom Direktor der Thälmannschule.  In der großen Pause lieferten zwei Polizisten den Sünder, beim zufällig auf dem Schulhof umher laufenden Genossen Oberlehrer ab. Vor versammelter Meute schiss er ihn prompt zusammen,. Micky (damals in der fünften oder sechsten Klasse) wurde langsam knallrot und zitterte am ganzen Körper. Vergrub dabei seine Hände bis an die Ellenbogen in den Hosentaschen. Was den Direx fast zum Platzen brachte. Schließlich riss der Schreihals, dem Erdnuckel beide Arme aus der Versenkung. Im Gegenzug schubste Micky den Grobian von sich, wobei jener rückwärts strauchelte und brüllte dabei den verblüfften Lehrer an: „Was soll das denn überhaupt, ihre Frau klaut wie ein Rabe Schokoladentafeln…, aber mir wollen sie wegen einer Schachtel Zigaretten einen Strick drehen…“, und wollte verschwinden. Der sofortige Satz warme Ohren rettete ihn vor weiteren Bestrafungen. Den Rest regelte später sein Vater, der ihn mächtig malträtierte, allerdings auch den Pädagochen anzeigen wollte…

Wendelin W.

Diese bedauernswerte Kreatur, nun erhält er statt 100 Mio Euerchen, nur 50. Damit ihm die Knechte vom Steinbrück nicht all zu viel behelligen, will er von der Hälfte, der neuen Hälfte, eine Stiftung gründen. Bestimmt für notleidende Hoteliers auf den Cayman Islands. Ich wünsche ihm viel Erfolg dabei.
Nebenbei eine Frage, wo kann man eine Voodoo-Puppe mit der Larve dieses Herrn erstehen?

Der Weisheit letzter Schluss

Es ist eine lange Geschichte, wie es kam, dass ich nach dem Ableben meines Erzeugers, ´94, noch Fragmente aus seinem Leben erhielt. Aber darüber möchte ich hier nichts ablassen.
Fest steht, Kleinigkeiten die sein Leben betrafen, sammelte er akribisch und ich fand sie gut sortiert vor.
Heute segelte aus einem seiner wenigen Bücher diese Glückwunschkarte.

Sie gab mir mehrfache Rätsel auf. Galt sie ihm, so wäre sie zur Vollendung seines 44. Lebensjahres verzapft worden. Es scheint sich um die Handschrift einer älteren Person zu handeln. Könnte Mutti gewesen sein. Dann hatte die alte Frau scheinbar noch nicht alle Hoffnung aufgegeben, oder es handelte sich um einen leichten Dolchstoß. Denn zu jener Zeit lief der Alte nicht nur als rote Zecke rum, nee, mehr so als dunkelroter Zonenstalinist und der hatte bestimmt nichts mit Herrn „INRI“ am Hut. Weiterlesen

„Laß dich verwöhnen“

Frisco’s ‚gay‘ penguins go straight
Ob es dem Negierenden Dorfschulzen von Spree-Athen so ähnlich geht, wie Pinguin „Harry“ aus San Franzisko? Scheinbar bekommt Wowi deshalb seit Monaten nichts auf die Reihe, weil er auf verschlungenen Heteropfaden umher irrt. Sollte sich denn wirklich nicht etwas, wie „Linda“ in Berlin auftreiben lassen?
Für den Anfang kann ich ihm ein Sachbuch empfehlen, von Tamara Domentat (Nicht Domina!). Vielleicht doch, denn solch gestrenge Therapeutin könnte sicher mit einigen, gut gezielten Rutenstreichen auf sein Popöchen, ihn wieder an gewisse Sätze erinnern, die er vor seiner Amtseinführung gabeln musste. Wenn ich mich richtig erinnere kommt doch so etwas ähnliches drin vor, wie: Bei seinem gesamten Trachten sollte er doch das Wohlergehen aller Untertanen im Auge haben. Weiterhin dafür eintreten, uns vor Schaden an Leib und Seele zu bewahren…
Ich glaube, bei diesem Schmus muss man sogar den Herrgott als Berufszeuge mit heranziehen, oder? Weiterlesen

alles was recht ist – Die Bewegung 2.Juni / Die vergessen Freiheit

Beim Einsortieren meiner tausenden von Büchern kam mir gestern so, was für eine Masse an Wäldern weltweit dran glauben mussten, seit Johannes Gensfleisch das gedruckte Wort für die Meute salonfähig machte. Es wurde ja mal als Fortschritt verkauft, dabei hat Lesen fast nichts mit Bildung zu tun. Jederzeit sitzen trotzdem viele diesem Trugschluss auf. Wenn ich mich reflektiere, hat mir dieses Lexikonwissen nicht das gebracht, was die Köppe (diese Jaköbbe) der Gesellschaft auf beiden Seiten des Zauns von mir erwartet haben. Zu einer Zeit, als meine Schulkameraden die „Mosaikhefte“ als außerschulische Literatur verstanden, begann ich mit neun Jahren „Tolstoi“ zu verschlingen. „Mosas“ durfte ich laut eines Ukas´ von „Mutti“ nicht lesen, für sie waren diese „Schmöker“ nur eine weich gespülte Variante der „Schmutz- und Schundliteratur“ aus dem Westen.
Schließlich sollte ich auf eine Kadettenanstalt und später als Pilot bei der Volksarmee mein Leben fristen.
Eigentlich hat diese kranke Funktionärstucke, mit ihren ewigen Stubenarrest, den wahren Grundstein für mein weiteres Leben gelegt. In Folge dessen begann ich sehr früh, die erworbene Theorie in die Praxis umzusetzen und wählte dadurch einen sehr eigenständigen Weg. Ohne eine permanente Gefallsucht auszuleben und während meiner weiteren Entwicklung war ich auch nicht bereit, sogenannten „Autoritäten“ verbal die Schwänze zu lutschen… Weiterlesen

Urteil: Polizei darf Mails beschlagnahmen

Heute bei GMX gefunden – schleichend wird das Netzt aufgeweicht
Wenn die Polizei E-Mails eines Verdächtigen direkt vom Server des E-Mail-Anbieters kopiert, ist dies eine Beschlagnahmung und damit ein erlaubter Eingriff in das Fernmeldegeheimnis.
E-Mails dürfen in schweren Verdachtsfällen auch dann von der Polizei beschlagnahmt werden, wenn sie beim Provider gespeichert sind.
Laut einer aktuellen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes kann es in Einzelfällen erlaubt sein, dass Ermittler E-Mails eines Verdächtigen direkt vom Server eines E-Mail-Providers „beschlagnahmen“. Diese sind grundsätzlich vom Fernmeldegeheimnis geschützt. In Einzelfällen sieht das höchste deutsche Gericht dies aber als sekundär an. Weiterlesen