Archiv für den Monat: Mai 2011

Auch Tiere wieder als EHEC-Überträger im Gespräch

Münster (dpa) – Alles auf Anfang: Die spanischen Gurken sind offenbar unschuldig an der aktuellen EHEC-Erkrankungswelle. Jetzt suchen Forscher andere mögliche Verbreitungswege. Auch eine Ansteckung unter Menschen ist denkbar.

Ist doch Klasse, wie mit EHEC hysterisch von ganz anderen Problemen abgelenkt wird…
Täglich werden viel mehr Leute im Straßenverkehr flach gefahren, oder physische Einwirkungen der anderen Art raffen sie hinweg.
Sind doch alles nur lächerliche Kollateralschäden, die das Leben so mit sich bringen.
Mich wundert es auch nicht, bei dem Scheiß den Viecher verabreicht bekommen, wie Fressalien heutzutage gemixt werden und letztendlich in uns landen.
Seit Wochen stochern hochdotierte „Experten“ im Dunkeln herum, die sich anschließend mit Spekulationen in den Medien interessant machen, wobei fast täglich etwas anderes herauskommt.
Anfangs gaben alle noch der eingesetzten Gülle die Schuld. Wobei es sehr einleuchtend war, schließlich kurven Scheißetanker und Agrarbomber ewig durch Treibhäuser.
Otto Normalverbraucher nebst Gattin scheinen gar nicht zu wissen, dass solche Gewächse seit langer Zeit überhaupt nicht mehr mit Erdkrumen in Verbindung kommen. Jene „Gemüsesorten“ gedeihen in abenteuerlich gepanschten Flüssigkeiten, auf irgendwelchen künstlichen Bröseln. Landen schließlich verschiedenfarbig, mal als „Tomaten“, mal als „Gurken“ deklariert, missratene Reste als „Salate“ in den „Schnäppchen-Regalen“ riesiger Feinkostläden. Vor „geiziger Geilheit“ – ob „kleiner Preise“ – bekommen VerbraucherInnen seit Jahren schon multiple Orgasmen…
Mich beschäftigten auch Erklärungversuche betreffs der Ausbreitung von EHEC-Flippies.
Nina Hagen wollte ich aber nicht vorgreifen, die würde es sich wieder sehr einfach machen. Klar, alles von UFOS eingeschleppt.
Auf Taliban, Gaddafi, Al-Qaida und Geheimlabore vom CIA ist geschissen.
Der Verbreitung durch Schmierinfektion könnten doch Heinzelmännchen mit ihren Wichsgriffel Vorschub leisten!
Welche Einfluss hat der Fallout isländischer Vulkane?
Sind User von total überzüchteten Skunk anfälliger für die Keime, ebenso Alkies?
Wenn nun Viecher einbezogen werden, ist es da nicht möglich, dass Sackratte oder australische Beutelspringzecken die Erreger übertragen? Wie sieht es mit Steinläusen aus?
Schon klar, alle letztgenannten Möglichkeiten wird niemand in Betracht ziehen…

Man sollte die folgende Meldung auch positiv betrachten!

Da kommt ein Floß mit ca. 20 Knoten (diese Geschwindigkeit benötigt man zum Wasserski) angeprescht und die Werferin nebst Skipper konnten unerkannt entkommen.
Wegen der positiven Betrachtungsweise – die junge Frau benutzte nur „Wasserbomben“ und keine „Molotow-Cocktails“!
Erinnert mich leicht an das Pudding-Attentat
Wasserbombe in Richtung First Lady Störer kommen per Floß zu Party mit Bettina Wulff
\“First Lady\“ Bettina Wullf bei Charity-Event beinahe nass geworden
Fußnote:
Ein Hühnerei als optimales Wurfgeschoss sollte 100 Sekunden gekocht werden, damit das Eiweiß schon leicht gerinnt und die Hagelschnüre fest einbettet. Dieser Vorgang ermöglicht anschließend den zielgenauen Einsatz als „Öko-Handgranate“.
Dass rohe Eier beim Werfen extrem trudeln, ist eine Erfahrung die ich als 16-jähriger machen durfte – bei Eierschlachten im Bunker der Kühlhäuser von Rostock-Bramow…

Jenosse Jeneral Ratko Mladić (kyrillisch: Ратко Младић) wurde zufällij hopp jenommen.

Die Zeit war reif für dit Bauernopfer, wejen ´nem EU-Beitritt in janz entfernten Zeiten.
Dit habt ihr Rest-Yugos euch so jedacht! Eenen Scheintoten zum Tausch anzubieten, nix is!
Alle juten Dinge sin DREI! Wir müssen erst mal Griechen-, Irland und Portugal wieda uff die Beene helfen.
Spanien hockt ooch schon inne Startlöcher, also wat soll´n dit?
Stellt euch janz hinten an!
Globt mir, eher jeht een Türke durch een Nadelöhr, als dit wir euch mit geschlossenen Armen empfangen werden

Diese janzen Atikel vom jestrijen un heutijen „Tarespiejel“ sind eijentlich dit Papier nich wert, auf dit sie jedruckt wurden…
Wer sie trotz der Warnung einziehen will, soll se sich jefällichst selber aus dit Netz ziehen!

16 Jahre nach Srebrenica – Mladic (Mladić) verhaftet…
Dit is ja´n Ding – un sooo schnell! Weiterlesen

Ob es jemand bemerkt hat? Heute ist Robert Zimmermanns 71ster Geburtstag!

BOBs-RADIO
Seit Tagen gab es in d-Radio den Countdown zum heutigen Tage.
– Gestern zog man bereits einen „Experten“ heran – Klaus Theweleit – der sich vor wenigen Jahren bereits an Hendrix verging. Zu einer damaligen Lesung (im Brecht-Haus) verkrümelte ich mich noch vor der Pause.
Seine „Männerphantasien“ hätten mir als Warnung dienen sollen. Wäre heute bestimmt interessant, selbigen Schmöker auf Plagiatierungen abzuklopfen, fand damals, dass er scheinbar sehr viel von Hirschfeld abgekupfert hatte…
Nun muss Bob als Opfer herhalten, darf er ja, wenn man mich nicht dazu zwingt, dieses neuerliche Machwerk einzuziehen.
Natürlich war Dylan auch eine feste Größe für meine Wenigkeit als Heranwachsender, sah ihn aber nie als den Allerweltprotestler, dies taten andere wesentlich besser und überzeugender – siehe z. B Woody Guthrie.
Fand lediglich, als ungehorsames Zonenkind meiner Zeit, dass er mit seinen Texten auch für mich die Dinge auf den Punkt brachte.
Später verblasste seine Aura zunehmend, als Ende der Fahnenstange galt seine bekehrende Art in Richtung des Herrn INRI.
„Like a Rolling Stone“ war damals der Aufbruch in eine neue Zeit, denn ich hatte mich bereits vom Mississippi-Blues, den stampfenden Rhythmen aus Chicago zugewandt (Dank der nächtlichen Sendungen von Wolfman Jack auf AFN.) und der sich daraus entwickelnden Musik der Stones und ähnlicher Gruppen.
Irgendwann wurde auch klar, Dylan war zum Geschäftsmann geworden und konnte einmalig sogar in der Zone erstanden werden. Weiß gar nicht mehr wann, glaube ´65. Ebenso ist mir total entfallen, wie ich in den Besitz einer dieser fünf Scheiben für Sangerhausen gelangte… Weiterlesen

In Potsdam ward der „Salzburger Stier“ losgelassen

Mit Wehmut gedachte ich mal wieder jener Jahre, als noch Salons in unserer bescheidenen Hütte stattfanden. Leider ergab es sich nicht, dass der erste Preisträger des gestrigen Abends auch mal dort auftrat – leider!
Zumal er aus meiner kalten Heimat stammt und Lichtjahre entfernt vom Sangerhäuser JammerOssiKai Niemann – agiert…
Na ja, selektive Wahrnehmung ist halt sehr unterschiedlich ausgeprägt…
Schon möglich, dass dieser Kai nicht aus der Kiste kroch, aber schon als Jungpionier ein Brett von selbiger vor seinen Sehschlitzen trug.
Betreffs Nicole K. und Olga T., muss ich dem Schilderer des Programmheftchens allerdings widersprechen, der da meint, dass sie bereits „alle Absurditäten des 21. Jahrhunderts karikiert“ haben. So alt können die beiden gar nicht werden, um in den kommenden Jahren nur einen Bruchteil der Dummheit, Ignoranz und dem Dilettantismus von irgendwelchen Flachzangen aufzuspießen. Bekanntlich ist gegen jene „Tugenden“ des Homo vulgaris kein Kraut gewachsen.
Leider kommt auch hinzu, egal in welcher Form man solche Individuen parodiert, dass alles mit einer ungeahnten Aufwertung der „elitären“ Pfeifen gepaart ist und Pointen vielmals im Nichts verpuffen.
Als Ventile „unserer“ makaberen Gesellschaft fiepsen doch Politkabarettisten bereits auf dem letzten Loch…
Trotzdem bleibt zu hoffen, dass die Mädels auf ihre Art so weiter machen.
Cordoba“ fiel für meine Begriffe etwas aus dem Rahmen, aber der Ösie brachte die Problematik geil rüber, obwohl ich mit mancher ostmärkischen Redewendung haderte.
Kabarettpreis „Salzburger Stier“

„In Concert“

Gestern gab es wiedermal eine affenscharfe Mittwochsmucke auf d-radio, nebenbei wurde gelesen.
Über die Jungs brauche ich nichts abzulassen, wer damals als Kind seiner Zeit auf der richtigen Seite stand, wird mich auch so verstehen. Leider war unsereins ja in den Arsch gekniffen, wegen der Bahnsteigkarte als Passersatz.
Ein halbes Jahr nach dieser Konzertaufnahme verabschiedete sich Jimi, einen Monat später auch noch Janis und zum Jahresende wurde alle in der „Villa Bajeczka“ mit den Doors genervt. Unsere Gastgeber, wieder auf einem längeren Depri-Trip, spielten ab nachmittags, den 29., bis gegen 20 Uhr an Silvester – nur „The end“…
Nächst Woche gibt es Robert Zimmermann!
Anschließend folgte ein recht ungewöhnliches Hörspiel. Nix mit sozialistischen Heroen. Eine chronisch untervögelte Beziehungswitwe, auch noch im Schichtdienst tätig, drangsaliert mit ewigen Generve ihren halbstarken Ableger und Töchterchen opponiert gegen alles.
Das Thema war und ist immer wieder aktuell, kann ich täglich live erleben. Im Nachbarhaus besitzt eine tragende Säule der hiesigen Gesellschaft auch zwei Blagen, noch nicht ganz im Alter von „Suse“…

Café Lyrik – „klein, aber fein“

Chanson, Klassik, Tango, Jazz … in Prenzlauer Berg
Veranstaltungsort: „Café Lyrik“, Kollwitzstr. 97, 10435 Berlin
Inhaberin: Gerwine Sinapius
Telefon: (030) 44 31 71 91, www.cafe-lyrik.de
geöffnet zu den Konzerten Do-So ab 19 Uhr
Oktober bis März: So ab 16 Uhr

Sommerpause vom 19. Juni 2011 bis zum 18. August 2011
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
im Juni 2011 gibt es im Café Lyrik folgende Veranstaltungen:

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Konzert (Blues): Donnerstag 02.06.2011, 20:00 Uhr
„Blueberry Junction“
Wummernde Bässe und wildes Techno-Schlagzeug gibt es bei Blueberry Junction nicht zu hören. Dafür aber alles wozu 2 Gitarren, 1 Ukulele, Cajones und Percussion, 1 Kazoo, 1 Glockenspiel und 2 Stimmen in allen möglichen Kombinationen fähig sind. Hierfür verantwortlich sind Ines Cagle und Jan Hirte, die ihre Liebe zu selbstgemachter, ehrlicher Musik hörbar zelebrieren. Songs aus dem Blues & Jazz, Covers sowie eigene Stücke und viel Phantasie sind der Schlüssel zu dem angenehmen Sound von Blueberry Junction. Beide Musiker haben in den verschiedensten Projekten viel Erfahrung gesammelt und konzentrieren sich hier gemeinsam auf das Wesentliche: GUTE MUSIK!!
Gitarre, Gesang, Cajon, Percussion, Kazoo, Glockenspiel: Ines Cagle und Jan Hirte
www.myspace.com/blueberryjunction
www.josie-music.com
www.janhirte.de

(Dr.) Oliver Welke gibt sich die Ehre

Vom Kanal der Einäugigen.
„Mit dem Zweiten sieht man besser“ – aber nicht unbedingt klarer.
Manchmal doch – nur mit der „heute show“ – allerdings von gestern

13 Minuten eine albernde Claudia Roth waren schon gewöhnungsbedürftig. Mit ihr verbinde ich immer folgende Tatsache, dass sie als erste Mitglied_in bei den Grünen daherkam und sogar in der Öffentlichkeit lautstark lachen konnte.
Clorophyll-Marxisten bevorzugen in der Regel jene verwegene Mimik eines Buster Keaton. Bei Cemmy Ö. lässt sich diese Eigenart besonders gut beobachten. Wenn in unkontrollierten Momenten ganz bestimmte Muskelpartien in seinem Antlitz erwachen und man annehmen könnte, jetzt rafft er es, wird aus dem ganz sachten Anflug des Lächelns sofort eine steinerne Maske. (Herr Fischtaler legte sich in diesen Situationen immer die verbissene Beckenbauer-Maske zu.) Bei Jupp F. kam es mir dann immer vor, als ob ihm jemand einen stinkenden Harzer unter den Gesichtserker hielt…
Warum kam O.W. nicht auf die Idee seine Gast_in als Nummerngirl einzusetzen? Statt quergestreiftem T-Shirt, nur mit Watte in den Ohren?
Vielleicht auch nicht so lustig