Archiv für den Tag: 24. Mai 2014

Auftritt in Deutschland: Kölner OB nennt Erdogan-Besuch „Provokation“…

schon merkwürdig, da lag das Kind aber bereits im Brunnen!
Zwei Dinge verstehe ich gar nicht, weshalb Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) scharfe Kritik an dem konservativen Regierungschef übte und weshalb auch er die politische Situation in der Türkei, die nicht nur mit der Person Edogan in Verbindung steht, lediglich mit den Auseinandersetzungen nach dem schweren Grubenunglück kaschierte und nun dessen Auftritt als eine gewisse Provokation bezeichnete…
Letztlich hängt wohl alles mit gelebter bundesgermanischen Demokratie zusammen, dass man diesem demagogisch angehauchten Herrn aus Ankara hier kostenlos eine Spielwiese bot. Da konnte der Wolf sogar seinen Schafspelz zu Hause hängen lassen. Noch billiger ging es überhaupt nicht, dass die latent bereits vorhandene Polarisation zwischen Anhängern und Gegnern des türkischen Ministerpräsidenten eine ganz neue Qualität erhalten durfte und beide Gruppierungen nun ihren Stenz auch auf deutschem Boden ausfechten dürfen.
WIR müssen UNS allerdings keine Sorgen machen, schließlich leben WIR doch in einer wehrhaften Demokratur. UNSER taffer Innenminister, der in seiner vorherigen Position scheiterte, wird mit großer Wahrscheinlichkeit Mittel und Wege finden und zu UNSERER Zufriedenheit alles nachhaltig regeln. Üblicherweise werden gut ausgerüstete Polizeieinheiten wieder damit beginnen und die heißen Kartoffeln aus dem Feuer holen müssen, als Folge jener irrwitzigen Entscheidung, dass man diesem Politstar (Weiß nicht woher es kommt, aber der Typ erinnert mich irgendwie an „Chevalier Berlusconi“…) hier die Landeerlaubnis erteilte.
Und wiedermal scheinen sich gewisse Kreise hiesiger Christenheit in der Rolle zugefallen, um als Wegbereiter für weitere schleichende Missionierungen im Sinne des Propheten in die Annalen einzugehen, wie sie es bereit vor Jahren im Koran-Gürtel von Nordafrika taten…
Schließlich ist es heutzutage schon lange Usus, dass weltweit Stellvertreterkriege fast immer unter dem Deckmäntelchen von konfessionellen Auseinandersetzungen geführt werden