G. Walker Bush vollendet sein 70stes Lebensjahr…

Was hunderttausende von Irakern schon lange nicht mehr von sich behaupten können, weil sie seit 2003 kontinuierliche in das karge Gras ihrer malträtierten Heimat bissen…
Bei statista findet man The Best of der unterschiedlichsten Todesarten im Zusammenhang mit jenem Blitzkrieg und den anschließenden Folgen.
Heute kam nun in UK der sogenannte Chilcot-Bericht auf den Tisch, in dem an Ex-Premier Tony Blair sachte Maß genommen wird.
Er und sein Kumpel, Bush jun., kann man nach ihrer gemeinsamen Aktion sogar als die Geburtshelfer des IS bezeichnen. An der Tatsache ändert aber Blairs halbherzige Entschuldigung für den Irak-Krieg absolut nichts, auch wenn sie bereits vor einigen Jahren erfolgte.
Soll man nun im Angesicht des Kommissionsberichtes zum Irak-Krieg lachen oder Krokodilstränen herausquetschen?
Tony glaubte, das Richtige getan zuhaben!
Wo waren damals überhaupt die Stimmen der Wichtigtuer und Selbstdarsteller aus Brüssel??
Wer solche gläubigen Politikern in seiner Nähe hat, der braucht wirklich keine weiteren Feinde! Ganz schön bedenklich, denn dergestalt Abziehbilder irren auch auf der Eurasische Kontinentalplatten massenhaft herum!
Mal retour zu John Chilcot, der werkelte über sieben Jahre an dem Schriftwerk, das 12 Bände und 2,6 Millionen Wörter beinhaltet, rund dreimal so lang wie eine Shakespeare-Gesamtausgabe!
Wowww – vielleicht reicht es ja für den diesjährigen Literaturnobelpreis, zumindest für den alternd/naiven
Hier die eigentlichen Kernaussagen: Der Militär-Einsatz war demnach völkerrechtlich mindestens fragwürdig. Er basierte auf fehlerhaften Informationen der Geheimdienste über die angeblichen Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins, die niemand hinterfragte.
Jene Erkenntnis hätte der verantwortliche Butler und königlicher Mitternachtsvasenentleerer ebenso parat gehabt, den hat aber niemand darauf angesprochen.
Großbritannien ist im Jahr 2003 voreilig in den Irak einmarschiert, dies hätten sie nach dem Brexit erledigen sollen!
Nun noch O-Töne von TB: Ich werde an deiner Seite sein, egal (wenn) was kommt. Der Premier schrieb diese Zeilen im Juli 2002 an Bush – bereits acht Monate vor der Invasion. Blair, heißt es in dem Bericht, habe sein Land in eine diplomatische Lage geführt, aus der es kaum ein Zurück mehr gab.
Im Schrieb, vom 1. August 2012, ließ ich etwas über den verblichenen Gore Vidal ab, der in „The Day America Told the Truth“ äußerte: Offensichtlich gibt es für unsere verwirrten Massen nichts Aufregenderes…“
Dies wird es gewesen sein, Tony Blair war ins Amiland gedüst, hat sich in die Schlange der verwirrten Massen vor George und Barbara eingereiht und im Angesicht multipler Orgasmen gesagt, ich werde an deiner Seite sein, egal wann es Dir kommt! Der O-Ton wurde schließlich entstellt an die Medien weitergegeben.
„Die Entscheidung, in den Irak-Krieg zu ziehen, um Saddam Hussein zu entmachten, war die schwierigste, die folgenschwerste und die qualvollste, die ich in meinen zehn Amtsjahren getroffen habe. Für diese Entscheidung übernehme ich die volle Verantwortung – ohne Wenn und Aber.“
Es ist bekanntlich schon viel Wasser die Themse hinunter geflossen, nun sollte man seine Sprechblase voller Verantwortung – ohne Wenn und Aber, endlich mit irgendetwas füllen, schließlich ist das Leben ein Geben und Nehmen! Da haben UNS die beiden unterbelichteten Strategen den Terror der IS beschert, dafür sollten sie abschließend auch belohnt werden!
Für George W. Bush könnte es sogar wie ein verspätetes Geburtstagsgeschenk aussehen.
Ab mit beiden zur Erholung in die Guantánamo-Bucht, nebst sämtlicher Wellness-Therapien dortiger Spezialisten!
Was wird in der Perspektive mit dem John-Chilcot-Report geschehen?
Im Auftrag von UNO und EU wird er in sämtliche Sprachen und Dialekte der hiesigen Erdenscheibe übersetzt. Die kommenden Druckauflagen werden die produziert Menge von Mein Kampf und der Bibel um ein vielfaches übersteigen.
Jahrelang führt demnächst der J-C-R die Spiegelbestsellerliste an
Allerdings wird eine ganz bestimmte Clique voll auf den Text abfahren, weil sie ihn sofort auf bestimmte Reizworte abgrast. Hierfür in Frage kommend Passagen entsprechend verwurstet um sich daraus eine Art Kommunikations-Viagra anzurühren. Jene Placebos werden dann kurz vor Beginn jener armseligen Dummschwätzer-Shows eingepfiffen, um anschließend als präpotente Eksperten solche verbalen Bukkake-Runden überstehen zu können…
Ungeahnte Quoten dräuen bereits am Horizont

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