Ist es wirklich nur ein Hauch Faschismus?

Justizministerin Ajelet Schaked besprüht sich in einem vermeintlich sarkastischen Spot mit „Faschismus“-Parfüm. Darf sie das?
Natürlich!
Schließlich ist der aufreizende Clip Kunst und Kunst darf alles!
Handelt es sich eigentlich um eine Folge des Klimawandels, wenn global gesehen, gerade Führungskräfte in sogenannten demokraturischen Gefilden, trotz erheblicher Laufmaschen an ihren Hirnwindungen, überall bedenkenlos und vollkommen frei schalten und walten dürfen.
Existiert eigentlich schon ein wissenschaftlich anerkanntes amerikanisches Gutachten, in dem Eksperten belegten, dass es sich dabei offenkundig um ein gefährliches und hoch ansteckendes, nicht therapierbares vermeintliches Trump-Syndrom handelt?
Nur auf ihn bezogen, stimmt diese Ansicht gar nicht, denn Leute mit solchen Aussetzern hat es seit Menschengedenken immer wieder gegeben, allerdings traten sie nie so häufig auf, wie in heutigen Zeiten. In diesen Tagen sogar ohne Unterschied von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.
Wie soll man ansonsten jene schräge Selbstdarstellung von Justizministerin Ajelet Schaked verstehen, wenn sie sich lasziv räkelt und dabei einsprüht?
Allerdings bekomme ich den Zusammenhang nicht richtig mit, schließlich sind Namen lediglich Schall und Rauch! Ob nun jenes Aerosol unter dem Jargon Bloody Bullshit oder Fascism firmieren würde, ginge mir trotzdem alles ganz kalt an meinem verlängerten Rücken vorbei. Wenn ich allerdings tagtäglich beobachte, was weltweit unter dem siffigen Deckmantel der Demokratie überall veranstalte wird, will ich ihr zwar nicht recht geben, kann allerdings den Spruch sogar etwas nachempfinden, wenn sie dazu ablässt: „Für mich riecht das mehr nach Demokratie.“
Irgendwann lässt Inge Günther im Text ab: Man muss kein Verfechter von „political correctness“ sein, um diesen Flirt mit einem Hauch Fa­schismus geschmacklos zu finden. Ein Begriff, der sich un­weigerlich mit dem von Nazi-Deutschland begangenen Massenmord an sechs Millionen euro­pä­ischer Juden verknüpft. Entsprechend fas­sungslos reagierten viele in Israel.
In der geschilderten Verknüpfung wiedermal die vollkommen ausgelutschte Vokabel – fassungslos – zu benutzen, spricht Bände. Jene Betroffenheitsverbalhurerei erscheint dann immer als spottbillige Quintessenz vom moralischen Schnäppchentisch, wenn man schon im Verlauf der sich anbahnenden Vorkommnisse, die letztlich zu solchen Auswüchsen führen, niemals den aufkeimenden Anfängen die Stirn bot. Im Verlauf der Entwicklungsphase sämtliche ahnungslosen Beobachter lediglich ein bisschen scheel in der Umgebung herumblinzeln.

Währenddessen sie von einer drögen Hoffnung beseelt, darauf warten, dass endlich jemand die Initiative ergreift. Dazu alle auch noch in der Pose jener drei chinesischen Äffchen verharren…

Demnächst wird sich garantiert jemand finden, der diese unsägliche Parfüm-Chose noch toppt und dann auch eine politisch korrekte Bezeichnung für seine Kreation auswählt: Cyanwasserstoff!
Allerdings wird er oder sie niemals den Produktionsnamen der IG-Farben benutzen dürfen. Wegen des Copyrights, da jene Flüssigkeit, welche nach dem Degussa-BMA-Verfahren entsteht, bereits in den beginnenden 1920­ern, von der Degesch, unter der Nummer DE 438818 zum Patent angemeldet wurde…

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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