Archiv des Autors: ede

Debatte um Enteignung

Warum Sarrazin und Wowereit Berlins Wohnungen verkauften
Die BZ ist wahrlich nicht mein Leib und Magenblatt, aber…
Habe den Artikel gefunden und wegen der dazugehörigen Fressen (©Ronald Pofalla) verlinkt. Selbstverständlich gehört das einfach gestrickte, von schlichter Denkungsart geprägte Geschwätz beider Sozen dazu!
Albert Einstein würde es heute bestimmt so ausdrücken: «Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die Unfähigkeit dieser Probierpolitiker, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

Wütende Mieter spazierten durch Berlin

Mehr als 35.000 Menschen haben in Berlin gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert. In Kreuzberg wurde ein Laden besetzt.
Beim sonntäglichen Boulen ward eine Mitspielerin sehr euphorisch, wir waren 40 000 auf der Straße!
Was ich allerdings anders auf den Punkt brachte, denn auf die Quantität des Rudels auf der Straße ist doch wirklich geschissen! Entscheidend ist letztendlich jene Minderheit, welche bis zum Schluss ihr Ding durchzieht.
Ich weiß, wovon ich spreche, auf den Monat genau vor 30 Jahren, stand unsere „Mietergemeinschaft“ in der Nassauischen Straße vor dem gleichen Problem, wie wir heute in der Holzsteinischen...
Damals handelte es sich um die Instand- Modernisierungsankündigung der Herren Dr. Leibfried & Thomas Baumgarten, nun ist es eine GmbH Co. KG, die DeWAG Lux 5.Grundbesitz S.a r.|, 8 rue Marche-aux-Herbes
L-1728 Luxembourg.
(Muss zu dem Brieflein noch etwas ablassen. Schon witzig, heutzutage liefern die Verfasser immer gleich ihre Legenden mit. Ein begrüntes Dach kann man schon als ökologisch sinnvoll betrachten – aber – für ein traditionelles Berliner Dach war es damals die billigste Lösung, allerdings nie die beste! Was jene besondere Sorgfalt für die Kastanie angeht, da blieb ihm nichts anderes übrig bei ihrem Umfang, als sie zu pflegen und zu hegen, denn da hätte es ohne weiteres keine Fällgenehmigung gegeben. Die ganzen Jahre tätigte ich aber nach dem Fall ihres letzten Blattes immer die endgültige Feinharkung wegen der Miniermotte.
Ein Beobachtung muss ich in dem Zusammenhang noch bemerken. Seit ungefähr acht Jahren, klettern die Kohlmeisen wie Kleiber sogar kopfüber am Stamm herum. Scheinbar picken sie dort Gelege der Miniermotte aus der Borke?)
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Ist es wirklich nur ein Hauch Faschismus?

Justizministerin Ajelet Schaked besprüht sich in einem vermeintlich sarkastischen Spot mit “Faschismus”-Parfüm. Darf sie das?
Natürlich!
Schließlich ist der aufreizende Clip Kunst und Kunst darf alles!
Handelt es sich eigentlich um eine Folge des Klimawandels, wenn global gesehen, gerade Führungskräfte in sogenannten demokraturischen Gefilden, trotz erheblicher Laufmaschen an ihren Hirnwindungen, überall bedenkenlos und vollkommen frei schalten und walten dürfen.
Existiert eigentlich schon ein wissenschaftlich anerkanntes amerikanisches Gutachten, in dem Eksperten belegten, dass es sich dabei offenkundig um ein gefährliches und hoch ansteckendes, nicht therapierbares vermeintliches Trump-Syndrom handelt?
Nur auf ihn bezogen, stimmt diese Ansicht gar nicht, denn Leute mit solchen Aussetzern hat es seit Menschengedenken immer wieder gegeben, allerdings traten sie nie so häufig auf, wie in heutigen Zeiten. In diesen Tagen sogar ohne Unterschied von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Anschauung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand. Weiterlesen

Mietenwahnsinn-Demo in Berlin

Zehntausende haben in Berlin gegen hohe Mieten protestiert. Unter den Demonstranten war Linken-Politikerin Lompscher genauso wie FDP-Generalsekretär Czaja
Dachte mir am Samstag, warst ja eine Woche vorher bei einem Spekulantenevent und bringst ohne einen Anflug von schlechtem Gewissen, alles wieder in die Waage.
Nun herrschte ja ein Wetter zum Heldenzeugen, also den Finger aus der Perforierung der Sitzwange gezogen und ab zum Protestspaziergang. Latschte allerdings nicht sehr weit mit, da alles über dem U-Bahntunnel ablief. Stand ein Weilchen auf einem Straßenbaufahrzeug, beobachtete von oben herab die farbigen Missfallensbekundungen. Waren teilweise sehr phantasievolle Darstellungen darunter.
Spätabends hätte ich dann kotzen können, denn TAGESSPITZEL online meldete, dass die Neobolschewistin Lompscher sich unter ihre Untertanen gemischt hatte, genauso wie der Neoliberaldemokrat der Quittenpartei, Herr Czaja.
Da tätigten solche Marionetten des Kapitals vorgezogenen Wahlkrampf und ich Idiot befinde mich im Rudel als ihr Mitläufer… Weiterlesen

arte – Musikdoku „Chuck Berry“, heute 21:45

Das Genie des Rock’n’Roll – die Doku ist noch bis 03/07/2019 in der Mediathek zu finden!
Über Chuck ist ja eigentlich alles schon gesagt, entweder man mochte ihn oder nicht, dazwischen gab es nüscht!
Hier noch ein Tippppp vom Schefffff über eine andere Größe seiner Zeit.
Leider geht der ja schon über 25 Jahre nicht mehr einkaufen…

Ukraine-Wahl: Komiker Selenski im Duell mit Amtsinhaber Poroschenko

Komiker Selenski liegt in erster Runde klar vorn
Am Fachgebiet eines Komikers ist ja erst mal nichts auszusetzen, wenn es sich dabei um die zeitgemäße Spezies eines Hofnarren handelt, der mit spitzer Zunge den täglichen Unbill aufspießt und entsprechend darstellt.
Wenngleich ich viele Politiker schlicht für Komiker halte, allerdings für sehr schlechte, die sich auch in beiden Metiers geradezu als niedrigste Luschen (Karo 7nen) präsentieren…
Allerdings bestätigen Ausnahmen auch wieder die Regel, siehe Präsidentenstichwahl in der Slowakei.
Zumindest haben die dortigen Wähler bei dieser Gelegenheit keine Quotentante mit Menstruationshintergrund auf den Schild der Macht gehievt. Allerdings wird sie in der nächsten Zeit beweisen müssen, ob sie auf dem schmierigen Regierungseis letztlich nicht ebenso ausglitscht, wegen der vielen Stolperdrähte aus Korruption und den optimal funktionierenden Machenschaften ihrer Vorgänge im dortigen System. Die natürlich ihre erworbenen Privilegien an den Koben der Macht auf keinen Fall aufgeben wollen…

♠ B Ä R L A U C H P E S T O ♠

►Werde jedes Jahr aufs Neue genervt, wie ich meine Bärlauchpampe herstelle, deshalb eine etwas umfangreichere Präskription – in dem Zusammenhang ein witziges Lehnwort!
Wobei viele Zeitgenossen ewig von Bammel gepeinigt werden, weil man der Legenden nach, Bärlauch mit Maiglöckchen verwechseln könnte.
Den Unterschied zwischen beiden Pflanzen kann sogar ein Blinder mit Krückstock auseinanderhalten!
Das Bärlauchblatt ist oberhalb wesentlich hellgrüner als die etwas dunklere Unterseite, der obere Teil ist auch wesentlich glatter als die entgegengesetzte Seite.
Bestehen immer noch Zweifel?
Dann ein Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger zerreiben, steigt währenddessen ein leichter Knoblauchduft auf, handelt es sich um besagtes Kraut!
Wer diesen Unterschied immer noch nicht rafft, sollte eine gesamte Pflanze herausreißen und anschauen, denn dort befinden sich kleine Zwiebelchen dran! Steht dieses Zeug massenhaft herum, reiße ich sowieso das komplette Gewächs heraus, was anschließend in Gänze verarbeitet wird.
Also, die Teile unten, entweder mit einer Schere abschneiden oder alles heraus rupfen, dann relativ locker in einem Körbchen stapeln. Sehr gut machen sie entsprechende Sträuße, die mit einem Schnipsgummie portioniert werden, was bei der anschließenden Verarbeitung sehr von Vorteil ist!
Nun geht es in der Küche weiter!
Die Sträuße unter einem recht derben Wasserstahl gut auswaschen – ha, ha, hier lauert für Dauerzweifler das nächste Ungemach nämlich Eiergelege vom Fuchsbandwurm, selbiger ist als Untermieter im Körper nicht nett!
Der Gourmet macht nach dem optimalen Waschgang nun folgendes: Wasser ausschütteln, dann alles aufhängen und zwar für zwei oder drei Tage, je nach vorhandener Umgebungswärme, dabei die Pflanzen unbedingt im Augenschein behalten! Sollte man deshalb machen, unterliegen die Blätter einer beginnenden Verwelkung, die sollte deshalb abgewartet werden, damit noch etliche Feuchtigkeit in den Strunken verdunstet, was anschließend einhergeht mit einer größeren Geschmacksintensität!
► Während der Zeit können die weiteren Ingredienzien besorgt werden, geschrotete Wal– oder Haselnüsse, anderes Zeug, wie z.B. ganze Pinien- und Kürbiskerne. Hier bietet sich eine weitere Verarbeitungsvariante an, das Rösten jener Zugaben. Bei letztgenannten Samenbröseln muss man allerdings sehr viel Obacht geben, weil sie sehr schnell verbrennen! Kerne dem siedenden Öl beigeben und laufend mit einem Holzlöffel umrühren, nach gleichbleibender Brünierung alles sofort auf einem Teller ausschütten! Weil sonst der Inhalt ganz schnell in der Pfanne schwarz wird, wegen der noch vorhanden Hitze.
Da wir ewig riesige Mengen an Walnüssen abstauben, nehme ich seit Jahren bereits nur diese einheimischen Nüsse. Weiterlesen

„Stadtentwicklung braucht einen langen Atem“

NEUE PLÄNE FÜR TEGEL
Aha, oller Wein in neuen Schläuchen oder soll man es anders sehen?
Es beginnt mit: Wenn der Flughafen Tegel schließt, beginnt ein neues Zeitalter auf dem Gelände. Der Chef der Tegel-Projekt GmbH verrät seine Pläne.
Philipp Bouteiller
find´ ich gut! – denn irgendwie kommt er mir wie ein Dercon-Verschnitt vor, meine damit aber lediglich seine wichtigtuerischen Schnackereien…
Während des Studierens jener geprinteten Gefälligkeit, kamen mir aber eine Haufen Fragen hoch, ähnlich eines sich andeutenden Erbrechens.
Alles begann bereits bei den kursiven Sätzchen, einige Zeilen höher.
Nein, stimmt gar nicht!
Wenn sein grinsendes Konterfei irgendwo auftaucht, denke ich sofort daran, wann VroniPlag sich endlich auch mal seinen Titel vornimmt, zumal er an einer neoliberalen Kaderschmiede erworben wurde…
Das lustigste am Job des Geschäftsführers der landeseigenen Tegel Projekt GmbH ist doch die Tatsache, dass er mit seiner Crew bereits seit sieben (7) Jahren das imaginäre Fell von einem Bären extensiv striegelt und toupiert, obwohl der sich noch bei bester Gesundheit und vollgefressen, auf Jahre hinaus, weiterhin im legendären Berliner Baufilz aalen darf…
In den Räumen der Tegel-Projekt an der Lietzenburger Straße erklärt Bouteiller, wie er und seine Mannschaft sich auf den Endspurt vorbereiten.
Kaum ein Entwicklungsvorhaben ist in Berlin derart lange vorbereitet worden wie die Urban Tech Republic, ein Wissenschafts- und Gewerbegebiet auf dem Noch-Flughafengelände.
Herr Bouteiller, die Arbeit der Tegel Projekt GmbH nimmt 18 Monate vor der geplanten Eröffnung des neuen Flughafens BER und der anschließenden Schließung Tegels an Fahrt auf. Ihr Etat wurde auf 24 Millionen Euro erhöht und sie wollen das Personal von 36 auf 47 Mitarbeiter erhöhen. Was planen Sie schon heute konkret in Tegel?

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Verflucht, Andre Williams geht nun auch nicht mehr einkaufen

Andre Williams: 10 Essential Tracks From the Soul Great…
Wenn ich daran denke, wie viele Größen, die mich mein ganzes Leben begleitet haben, noch auf der Liste das sympathischen Herren mit der Sense stehen, wird mir ganz schlecht!
Zumal die Einschläge in unmittelbaren Umgebung, zeitweise einem Dauerbombardement glei­chen…
Und dann muss ich zwischen der Mucke von Andre Williams, auf Dlf-Kultur auch noch vernehmen, was zwischendurch das süße Wuschelköpfchen ablässt, da ist autogenes Training angesagt, um nicht sofort rückwärts zu essen,,,
Wohin sind wir eigentlich abgeglitten, wenn Radio und Fernsehen diesem hartnäckigen Dauerschwätzer die Quotenstange halten, damit die hören- und sehenden Plebse auch wirklich nachhaltig verblöden können. Nebenher habe ich Otto nun auch abgehakt(Dachte bisher immer, dass für die Vokabel „bestürzt“, Politiker auf das Copyright bestehen können, wenn sie nach irgendwelchen Attentaten usw. ihr Mitgefühl ausquetschen müssen.)
Abschließend noch etwas vom verbalisierenden Maschinengewehr hiesiger Kulturredakteure: Mir ist so oft das Ende angekündigt worden, mein eigenes, und das Ende des Fernsehens im Allgemeinen, dass ich inzwischen an meine Unsterblichkeit glaube.
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Twang-Gitarren-Linksfotsch Dick Dale, König der Surfmusik, geht nicht mehr einkaufen

Nehme jenes Ereignis zum Anlass, mal wieder etwas in die Tasten zu masturbieren…
Las vorhin im TAGESSPITZEL den entsprechenden Artikel – dem ist nichts weiter hinzuzufügen, lediglich die Tatsache, der verblichene Typ wird bei heutigen Zeitgenossen *INNEN usw. relativ unbe­kannt sein. Wusste allerdings auch nicht, dass er in den letzten Jahren immer noch herum tourte.
Nur gut, der Artikel stammte von Christian Schröder!
H. P. Daniels hätte sich bestimmt wieder in Nebensächlichkeiten verstrickt, jenen Part nehme ich Ätsch Pi mal ab.
Im Laufe des Tages wollte ich Stingray Music lauschen und machte dafür die Glotze an, dort lief gerade ein Programmhinweis für heute Abend: Plattgemacht, Wenn ein Stadtteil verschwindet – bekam mit, wie toll alles mal war!
Unter der Prämisse, die in Jahrzehnten gewachsenen Strukturen abzuleuchten, ist beliebig. Wäre in einem Slum auch nicht anders! Um wie viel besser das Leben von großen Bevölkerungsteilen vorher ablief, wenn plötzlich gewohnte Rahmenbedingung wegbrechen, registrierte ich 1966 in einer Rostocker Heinkel-Siedlung. Eine Ische von mir lebte dort mit ihren Eltern, diese schwärmten genauso, wie deren Altvorderen, von den tollen Lebensverhältnisse unter Adolf damals… Weiterlesen