Was den radelnden TAZ-Dealer betrifft, gibt es in meiner Stammpinte eine jahrelange Tradition. Taucht Rich nächtens während meiner Anwesenheit auf, trinken wir regelmäßig eine Medizin (Fernet-Branca) und die Zapferin kauft ihm dazu ewig ein Blättchen ab. Nun liest aber in der Kneipe niemand die Schülerzeitung, ich stecke sie dann immer ein und überfliege das Teil dann vor dem Einpennen. Im Februar gab es dort folgenden interessanten Artikel: Reparationszahlungen an Griechenland – Über deutsche Halbwahrheiten
Eigentlich war nicht viel Neues dabei, trotzdem gingen mir dann beim Lesen mehrere Flakscheinwerfern des Typs “Varta Volkssturm” an. Wegen der Verantwortung für jene, von den Altvorderen verzapfte Scheiße, werden nämlich anschließend jegliche nachfolgenden Generationen zur Kasse gebeten und müssen dafür viele Jahrzehnte mit Zins und Zinseszins blechen. Auf die damit verbundenen Reduzierung von Lebensqualität in alle Ewigkeit, möchte ich nicht weiter eingehen.
Gegenwärtig versuchen bestimmte Kreise in Hellas nun bereits die vierte bundesgermanische Nachkriegsgeneration miteinzubeziehen – allerdings nicht ungerechtfertigt.
Ansatzweise geht aus dem TAZ-Artikel auch hervor, wie man in dieser unserer demokraturischen Republik mit viel Trickserei immer wieder versuchte, sich den Folgen jenes verwonnenen Angriffskrieges zu entziehen. Zwar werden jene damaligen kriegerischen Auseinandersetzungen, schon lange nicht mehr nicht mehr mit dem Kampf gegen das global agierende Finanzjudentum begründet, aber niemals haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Politiker beider deutschen Staaten einer profunden Aufarbeitung der Nazizeit gestellt. Jedes System, als Nachfolger des III. Reiches, pickte sich bei der weichgespülten Aufarbeitung die entsprechenden Rechtfertigungen heraus. Im Osten wurde geklittert und verdrängt, im Westen machte man es sich noch einfacher und ignorierte die ganze Ära schlicht. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
Albert Maysles geht nicht mehr einkaufen
Nun hat es auch den amerikanische Dokumentarfilmer A. M. erwischt, der durch den Rolling-Stones-Konzertfilm “Gimme Shelter” bekannt wurde
DER ESC(nicht BSE)-FALL Andreas Kümmert
Eigentlich wollte ich zu dem Schmarren nix ablassen, meine Meinung änderte sich aber, da diese Geschichte in manchen „Nachrichten“ sogar die Top-Meldung war, dabei Putin und sonst wen verdrängte.
Unbedarft, wie ich nun mal bin was Highlights bundesgermanischer Unterhaltungskunst angeht, war mir noch nicht mal die „Siegerin“ des gestrigen Abends ein Begriff – TV-Moderatorin Barbara Schöneberger – schein aber auch noch nichts verpasst zuhaben.
Bei GMX ging es weiter, dort kam ich nicht umhin, klickte deshalb jene Wichtigkeit an und landete bei „top.de“, dort wurde alles studiert.
Es begann mit der Galerie: “Die schrägsten Vögel des ESC“, darunter befand sich niemand den ich jemals vollständig einzog, warum auch?
Weiter im Text: Augenzucker (So ein Blödsinn, wer will denn schon Fremdkörper in seinen Sehschlitzen haben?) „Das sind die schönsten TV-Moderatorinnen des Landes“, nun sind ja Schönheitsempfindungen relativ, auch was die Makulatur der abgelichteten Damen angeht. Allein so manche Blicke in Richtung Kamera erscheinen mir doch recht dümmlich getroffen, ganz abgesehen vom vielfach drögen Clorodontlächeln, da habe ich aber schon wesentlich ausgeprägtere Fressleisten gesehen.
Abschließend: Best of Moderatoren „Diese Gesichter prägen unser TV“ – (Finde ich eine Hinterfotzigkeit, mich mit „UNSER“ einzubeziehen bei dem gequirlten funkelnden Dünnschiss.)
Man glaubt es mir bestimmt nicht, aber fast zwei Drittel der in den letzten beiden Kategorien gezeigten Fressen* (©Dr? Ronald Pofalla!), sind für mich totale Unbekannte…
Wegen Andys Stimme wurde gerade das Netz bemüht.
Holla die Waldfee, der könnte ja wirklich als Reinkarnation des gerade verblichenen Installateurs aus Sheffield durchgehen. Seinen Rückzieher muss ich dadurch noch mehr aufwerten, verbunden auch mit der Hoffnung, dass ihn jetzt nicht irgend so ein durchgeknallter und enttäuschter Fan aus dem Fernsehstudio abknipst, heutzutage leicht möglich.
Also Leute!
Rockröhren-Maestro Kümmert unter den europäischen Schlagerfuzzies in der Donaumetropole, das wäre so ähnlich gewesen, wie Eulen vor die Säue schmeißen* (©Herbert Knebel!)…
Stockhiebe für deutsche Graffiti-Sprayer
Beim Überfliegen des Artikels kam mir die Frage auf, OH FUCK, was sucht man als Tourie eigentlich in dem sterilen Singapur?
Da muss man ja auf solche Ideen kommen!
Außerdem hätten diese unterbelichteten Jungs alles wesentlich billiger haben können und dafür genügte es bereits einen Kaugummis vor die Füßen eines Gendarmen zu spucken…
Da hilft im Nachhinein kein Jammern und kein Klagen, ihre exorbitante Dummheit müssen sie wohl oder übel unter Lehrgeld verbuchen, zumindest die momentan Angst.
Einen Trost habe ich ja für sie, Papst Franziskus steht wie ein Fels in der Brandung zu ihnen, hier seine aufmunternden Worte: „Schläge ja, aber nur in Würde!“
Nun verkaufen sich die Singapuritaner ja weltweit als die zivilisiertesten Eingeborenen vom ostasiatischen Kontinent, deshalb wird alles nicht so schlimm ausgehen! Schließlich kann dort jedes Übel mit dem entsprechenden Bakschisch bereinigt werden, mich sollte es doch sehr wundern, wenn es anders gehandhabt würde.
Wie sähe nun der Ernstfall aus?
Es stehen bekanntlich die Worte vom Pontifex im Raum, was kann das heißen?
Zunächst werden mehrere ganz wichtige Eksperten mit ihren Teams anreisen. Der Vatikan lässt sich vielleicht, schon wegen der Leipziger Delinquenten, durch die bundesgermanischen Botschafterin, Frau nix-mehr-Dr. Schavan vertreten. Abordnungen von EU, UNO und verschiedensten Menschenrechtsorganisationen, aus Genf, Den Haag und Schaprode werden erwartet, Mitglieder vom Roten Kreuz reisen gesondert an.
Meister Ban Ki-moon hat bestimmt auch schon reagiert mit einem Protestschreiben voller Betroffenheit nebst der üblichen Floskeln.
Wie aus gut unterrichten Kreisen verlautet, erhielten zwei anonyme Alkoholiker der Sektion Wilmersdorf, eine Gruppe jung alternativer Öko-Bauern aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg und ein Graffiti-Sprayer-Kollektiv aus Friedrichshain/K-Berg keine Einreisegenehmigung. Weiterlesen
arte – Terrorismus: In der Falle?
„Square Idee“
Fast hätte ich vergessen noch etwas abzulassen, über eine Doku von gerade mal 27 Minuten, die letzten Sonntag auf „arte“ lief – eine Empfehlung von Hajo aus meiner kalten Heimat…
Schon erstaunlich, welcher Informationsgehalt in der kurzen Zeit da verbraten wurde.
Bei Historiker und Nahost-Experten Pierre-Jean Luizard sowie der in Istanbul geborenen deutschen Soziologin Nécia Kelek konnte man davon ausgehen, im Gegensatz zu John Kerry, dass beiden klar war, über was sie da redeten. Gut, für meine Begriffe schienen Frau Keleks Betrachtungen zeitweise recht geschlechtsspezifisch abzugleiten, trotzdem ergab alles, nebst der Moderation, ein abgerundetes Bild. Ein bisschen störte mich aber, dass die Soziologin recht häufig mit dem Begriff „Freiheit“ jonglierte und selbiger betraf faktisch nur die westliche Sichtweise der letzten Jahrzehnte. Da half auch eine Anleihe aus den Tagen der beginnenden Aufklärung nichts! Wo sind eigentlich jene visionären Grundprinzipien abgeblieben, mit denen zu Unzeiten irgendwelche humanistischen Traumtänzer ewig kokettieren?
Zumindest enthielt die Sendung auch gewisse Denkanstöße für interessierte Zeitgenossen, denen die historischen Hintergründe vor hundert Jahre nicht so geläufig erschienen, was das Schachern um riesiger Landmassen angeht. Hier noch der Link zum erwähnten „Sykes-Picot-Abkommen“. Weiterlesen
Fokus Fotorecht: Neues Gesetz für Straßenfotografen
Vom Berliner ×berg erhielt ich eben ein digitales Rauchzeichen, welches ich auf keinen Fall für mich behalten möchte!
Nun werden demnächst massenhaft §§-Heinze das Netz nach Verstößen ausspionieren, damit sie anschließend ihre vielen leicht verdienten Scherflein ins Trockne bringen können. Unterstürzung werden solche Individuen durch Bit-Knechte erhalten, die entsprechende Software liefern damit alles noch wesentlich schneller geht – solche IM-ähnlichen Aktionen gleichen bekanntlich einer Lizenz zum Gelddrucken…
– Unsere Kolumne um das Thema Fotografie & Recht
Ab nun dürfen einzig und allein Heerscharen visueller Auftragsspitzel ihre gesamte Umgebung ohne Probleme ablichten…
n-tv, „The Sixties“
Obwohl gestern Abend mein Blut recht verdünnt von Alkohol war, registrierte ich in der Glotze noch etwas, nämliche den Programmhinweis auf eine Doku von Tom Hanks – für Montag, 10:15 PM.
Wobei ich sonst geflissentlich n-tv übersehe, da er wegen Dauerreklame zu meiner Sammlung von Schweinesendern gehört und deshalb nicht eingeschaltet wird, aber in dem Werbeschnipsel schafften sich gerade „Beatles“, „Stones“ und Erich Burdon. Notierte mir daraufhin noch den Sendetermin – mehr schlecht als recht – am linken Handrücken und schaltete anschließend das Verblödungsgerät sofort aus, da es beim Zappen auf einen anderen Kanal sowieso nichts weiter gebracht hätte, wegen anhaltender und verschwommener Stereobilder…
Ach so, sämtliche Fortsetzungen werden auch irgendwie nachmittags wiederholt.
Im Nebel – arte
Jener, von den Herstellungskosten sehr preiswerte Streifen wurde innerhalb der östlich verschobenen Grenzen des Deutschen Reiches, im Jahre 1942, angesiedelt – nämlich in der Белорусская Советская Социалистическая Республика und nicht wie es die Erläuterung zum Film weismachen will – in Weißrussland!
Schon klar: Besetzung durch Deutschen Wehrmacht. Sabotageakte von Partisanen verkaufen sich immer noch besser, als Handlungsstränge irgendwo auf UNSERER Erdenscheibe angesiedelt.
Warum eigentlich in der Vergangenheit herumstochern, besser gesagt, „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah…“ (Wegen der Bildung verrate ich den Autor nicht! Es könnte sich nämlich um „Die-Eine-Million-Pfund-Note”n-Frage von Mark Twain handeln.)
Schätze mal, keine 1000 Kilometer südöstlich von Minsk (Zur Erinnerung! In dem Nest fand vor wenigen Tagen ein Event statt! Handelte es sich dabei lediglich mal wieder um eine Masturbationsperformance mit vielen orgasmusresistenten Luftnummern oder einer Politswingerfete? Scheint so, denn eine blutleere Wendung ist bisher nicht in Sicht, sonst hätte die Besatzung der ISS (Nicht IS!) schon Meldung gemacht!) wäre solche ein Geschehen auch heute möglich! Allerdings wird darüber erst in 70 Jahren ein Film gedreht und dieses Drama bekäme dann 2085 in Eberswalde den Preis der Internationalen Filmkritik!
In diesem ungewöhnlichen Movie kommen menschliche Schwächen nebst ihrer perversen Abgründe auf beiden Seiten zur Geltung, frei von Zivilcourage, Geradlinigkeit, Vertrauen, Aufrichtigkeit und Hoffnung…
Alles verschwindet “Im Nebel” – letztlich sind alle nur Verlierer!
Trotzdem ein sehenswerter Film.
Nach Alaska soll auch die Hauptstadt Marihuana legalisieren
USA im Rausch – endlich mal ein positives Rauchzeichen aus dem Amiland!
Deppen aller Länder, vereinigt euch!
Eines Plagiates möchte ich nicht bezichtigt werden, deshalb der Hinweis, die abgewandelte Headline ist noch nicht mal ansatzweise auf meinem Mist gewachsen – 80% davon stammt von Charly Marx-Engels.
Beginne jetzt mal mit dem Anfang.
Nicht nur meine Möhre ist immer noch leicht im Arsch, ich hatte auch keine große Lust verspürt irgendetwas abzulassen. Erstens ist in den letzten Wochen nichts weltbewegendes passiert, nirgends stand eine vernünftige Panikmeldung. Außerdem war ich noch angegnatzt von der vielen Klitterung, was den † Staatsakt für Seine Heiligkeit König Richard I., genannt der Unvergleichliche, von Weizsäcker (Ach so, die kursiven Sätze stammen von „einartysken – Für Freiheit und Gerechtigkeit“, wer sich dahinter verbirgt, weiß ich nicht.) So geht es weiter: Das gemeine Volk war rund um den Berliner Dom großräumig ausgesperrt. Die Berliner, sogenannte Staats(ä)lite wollte mal wieder ganz in sich gekehrt unter sich sein. Vor der aufdringlichen Nähe des Volkes unbelästigt. Wie es in einer Demokratie so Usus ist. Ohne Beisein des Volkes kann man sich und die Seinen sehr viel besser inszenieren, als ständig durch despektierliche Pfeifkonzerte an die eigene Sterblichkeit schon zu Lebzeiten erinnert zu werden. Da hört es sich doch sehr viel schöner an, einem Verblichenen seine Unsterblichkeit zu attestieren und ihm ein “Du bleibst unvergessen und lebst in unseren Herzen weiter” nachzurufen, während der Leichnam unter Polizeischutz und getragenem Trompetenspiel, “Ich hatte einen Kameraden,” zur letzten, nasskalten Ruhestätte gefahren wird. Das Laufen fällt einem im Tod ja auch nicht mehr so leicht wie zu Lebzeiten ← Könnte auch von mir stammen.
Weshalb hat sich überhaupt niemand gefunden, der mal recherchierte, was Richy so als Wehrmachtstourist trieben. Er wurde bekanntlich sehr schnell zum Hauptmann befördert, nebenbei baumelten sie ihm das EK II und EK I um…
Zu solchen Anlässen gibt es bekanntlich nicht nur ein Blick zur Sonne, da wird immer noch irgendein Stuss abgelassen, alles garniert mit Friede, Freude, Eierkuchen, verbunden mit viel Ruhm und ganz viel Ehre!
Ist auch egal, da er jetzt ja die Radieschen von unten beguckt…
Zwischendurch lud der letzte europäische Diktator (Wie er von UNSEREN Medien immer lobend erwähnt wird – ist er das wirklich?) zu einer Audienz nach Minsk und alle ganz wichtigen Leutchen folgten in Scharen seinem Ruf. Mir fiel doch in dem Moment der olle Jeheimrat ein: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir wer du bist!
Gott sei Dank, muss ich es gar nicht, weil sich nämlich nichts geändert hat und nix ändern wird – da wird doch eher am Stadtrand der BER-Feldfluchplatz fertig.
Was haben die Leute dort überhaupt angestellt, bevor sie sich ewig zu Phototerminen trafen und Sprechblasen implodieren ließen? Offenkundig sind sie Genossen Петро Олексійович Порошенко aus medienträchtigen Erwägungen lediglich in seinen Arsch gekrochen… Weiterlesen
