Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Deutschlandradio Kultur – Eine Lange Nacht über den Jazzmusiker Sidney Bechet

Vom Mississippi an die Seine
Hatte mir jene Sendung bereits in den Nachtstunden eingezogen – ein affenscharfer Beitrag, nicht nur wegen der Mucke. Es geht auch um die Betrachtungen seiner Lebensumstände und der gesamten musikalischen Sphäre, beginnend mit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts…
Auf D-Radio kann man alles nochmals anhören (die nächsten 7 Tage!), auf dem DLF beginnt die „Lange Nacht“ heute um 23:05.
Ansonsten den „Deutschlandradio-Recorder“ runter laden und mitschneiden…

Der echte Osten

Bemerkungen zu zwei Artikeln im heutigen TAGESSPITZEL, ein Tip und eine Frage…

Harald Hauswald – Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Pl. 1, 9. 5. bis 20. 6.; Di bis Sa 14 – 18 Uhr, Do 10 – 18 Uhr.

–  Unter dem Titel: „Bezirksamt bremst autofreien Kiez aus“ findet man nichts im Netz, dafür etwas ähnliches: „Die abgesagte Auto-Zwangspause provoziert Streit in Pankow“.
Jene Problematik geistert ja schon seit einigen Tage durch die Medien und die Hurerei um E-Vehikel hat recht skurrile Dimensionen angenommen. Schon lustig, wer und wie es alle mit ihr treiben möchten und was für ein Haufen Knete verballert werden kann.
Nebenher wurden auch noch die ältlichen Mammis vom Helmholtz-Kiez verprellt, die werdet nu während ihrer ausufernden Hocketsen viel zu schwätze haben…
Anfangs dachte ich noch, dass es sich lediglich um eine Indiskretion handelt, weil jemand das unausgegorene Öko-Planspiel publik machte, was während wochenlanger Therapiegespräche in jener großen Reinickendorfer Institution auf dem Stundenplan stand…
Scheint wohl doch nicht an dem gewesen zu sein.
Vielleicht finden sich aber in besagter Ranch noch freie Plätzchen für den Chlorophyllmarxisten Jens-Holger Kirchner und seine Fans. Wenn man allerdings diese Geschichte positiv betrachtet, wer solch einen Stadtentwicklungsstadtrat in seiner nächsten Umgebung hat, der muss keine Feinde fürchten!
Was ich noch nicht verstanden habe, wo steckt eigentlich der hochgelobte Wert eines „Öko“E-Mobils, wenn jener elektrische Kraftstoff lediglich aus einer x-beliebigen Steckdose kommt, aber der dafür verwendete Strom in Braunkohlendreckschleudern produziert wird – brüderliche Kampfesgrüße vom Genossen Sankt-Florian…
Ist ähnlich schizophren, wie das handling jenes Körnerfresserbäcker, der seine wahnwitzigen Ansprüche mit den krankhaften Vorgaben irgendwelcher „Ökonormierer“ zwanghaft unter den Hut bringen will und deshalb seinen „Ökohonig“ aus Chile anschippern lässt…

Am kommenden Donnerstag auf 3SAT, 10:25 PM

Vertrag mit meinem Killer – (I Hired a Contract Killer) – Spielfilm, Finnland/Schweden 1990
Regie: Aki Kaurismäki
Länge: 76 Minuten
In der Ankündigung vom Sender heißt es:
Der in London lebende Franzose Henri Boulanger bekommt nach 30 Berufsjahren von seiner Firma eine goldene Uhr als Treueprämie – und die Entlassung. Der schweigsame und kontaktarme Mann versucht, eine neue Anstellung zu finden, doch vergeblich. Allein in seiner Wohnung, beschließt er, seinem Leben ein Ende zu setzen. Nachdem mehrere Selbstmordversuche kläglich gescheitert sind, heuert Henri einen Berufskiller an, der ihm die Arbeit abnehmen soll. Doch dann lernt Henri in einer Bar die nette Margaret kennen und sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen. Henri will nicht mehr sterben. Aber im Vertrag mit dem Killer gibt es keine Rücktrittsklausel.
Aki Kaurismäki jongliert in seiner Verfilmung eines ungewöhnlichen Kriminalstoffes virtuos mit bekannten Konstellationen, Situationen, Typen und Kameraeinstellungen. Keine abgebrühten Supermänner, sondern durchweg Verletzliche und Verlierer stehen im Mittelpunkt der dicht gewebten Story mit Jean-Pierre Léaud in der Hauptrolle. Dabei stellt Kaurismäki alles auf den Kopf und löst die Spannung immer wieder gewaltlos in hintersinnigen, ironischen Pointen auf.

Maschinen, Muff und viel Musike

Dem himmlischen Scheffchen sei Dank, meine Bitmöhre funktioniert wieder!
Womit beginne ich nun?
Als ich eben die Glotze anschaltete, wurde mir fast schlecht, es lief Talkschutt mit Dorfschulpauker Frank Lämpel-Plasberg, dort beharkten sich gerade eine vollkommen respektlose Runde – dies geschah auf einem hohen kulturlosen Niveau.
Dank an die ARD! Ich unternahm keinen Versuch der Zapperei, schalte die Kiste nach wenigen Minuten ganz aus.
Zog mir lieber den Rest TAGESSPITZEL ein.
Zum Artikel „Leben in West-Berlin“ fiel mir für die Leute etwas ein, die sich diesen arschteuren Folianten nicht in ihr „Billy-Regal“ stellen wollen – Im „Haus am Kleistpark“ gibt es nach wie vor tolle Photoausstellungen! Will in dem Zusammenhang auch auf die abgelichteten Serien von Berlin in den vielen lokalen Heimatmuseen hinweisen.
Retour zum Artikel, was will uns Bernd Matthies in den beiden Sätzen der Anfütterung da eigentlich vorflunkern? Ich dachte immer, dass seine Zeit als Restaurantkritiker der Vergangenheit angehört.
West-Berlin, die eingemauerte Stadt, Symbol der Freiheit. Ein neuer Fotoband zeigt das Leben hinter der Mauer – und erklärt den Mythos eines verschwundenen Lebensstils.
Oh Gott – Symbol der Freiheit!?
Hinzu kommt, der eigentliche „Mythos“ lässt sich nämlich nicht erklären, außer, man hat ihn erlebt…
Auf Anhieb war der Text nicht im Netz zu entdecken, fand nebenher etwas ganz anderes: Püchoanalütische Kaffeesatzleser deuten das Phänomen Angela Merkel! Weiterlesen

DAS KUNDEN-BUCH

Blues in Thüringen, von Michael Rauhut, ist bei meiner Vorstellung im letzten Jahr etwas zu kurz geraten…
Hier noch ein winziger Nachtrag!
Vergaß letztens auch noch den Hinweis auf eine Mucke vom Sommer 2010, da gab es ein Revival*, des in jener Dokumentation erwähnten Tanzmusikorchesters aus Weimar, der berühmten KNUFF-Band. Wegen ihres unstillbaren Dranges nach westlich/dekadentem R´n´B, landeten einige schließlich auf der anderen Seite von Mauer und Zaun. Während ihrer großen Zeit im Osten, war es mir Gott sei Dank schon lange vergönnt, die Originale zu genießen.
Ach so, werde demnächst endlich mal beginnen meine vielen Bootlegs auf jener Wolke zu platzieren, angefangen von den vielen Blues&Rock-Sessions in unserer Wohnung…

Sharp(Mit dieser kleinen Möhre wurde der Gig aufgenommen. Erstanden hatte ich jenes Teil mal in MG, zwei Tage nachdem die Twin Towers abgebust wurden. Getreu einer sowjetrussischen Reparatur läuft dieser Digi-Aufnahmeautomat immer noch…)

*Hier die damalige Besetzung: Stefan Meier (dr), Wolfram „Wolle“ Schröter (g, harm, viol, mando), Dieter „Ditschek“ Tzschentke (g, voc), Micha Roetsch (g), Robert Boddin (b)

Kneipenkultur in Berlin

Unbenannt

Das “Alt Berlin” schließt nach 121 Jahren
Hier noch ein Beitrag* von Freya Reiß: Vor der Umsiedlung – Letzter Frühschoppen in der Bierstube “Alt Berlin”

* Wobei der DF aus irgendwelchen Gründen auf die politisch korrekte Verbalhurerei verzichtet und deshalb bei den Mitarbeiterinnen auch nur „Autor“ steht! Was journalistisch vorbelasteten Damen heutzutage sicher mit Gelassenheit ertragen, da sie ein ganz anderes Selbstbewusstsein an den Tag legen, im Gegensatz zu den älteren „Klassenkämpferinnen“, denen dieser „unerträgliche“ Fauxpas noch nicht aufgefallen ist! Ich meine damit jene Tanten, die damals in lila Latzhosen und mit fettigen Haaren in der Gegend herumsterzelten…

BIERSTUBE – Alt Berlin

„Das schönste aller Dinge, ein schneller Schluck bei Heinz & Inge
Nun ist Sense!
121 Jahre haben sich hier Leute die Kante gegeben. Jene Pinte hat den Kaiser überlebt, Weimarer Zeiten, Adolf, sogar Ulbricht und Honecker fast schadlos überstanden aber nach einem viertel Jahrhundert „Demokratie“ ist nun alles im Arsch…
Dennoch ist Radek guter Dinge.
Es bleibt dem jungen Mann auch nichts anderes übrig, schließlich stirbt die Hoffnung zuletzt!
Allerdings gehen trotzdem sämtliche ideellen Werte den Bach hinunter.
Am kommenden Sonntag besteht die Chance, sich bei einem letztmaligen großen Beißen noch einmal den Ranzen vollzuschlagen…
Vielleicht sollte jemand zu dem Event eine entsprechende Voo-Doo-Puppe mit dem Konterfei von HM-S mitbringen…

PS.
Die meisten Photos meines heutigen Stream sind fast alle von den S-Bahnbögen in der Dircksenstraße, ab Liebknecht- in westlicher Richtung und der unmittelbaren Umgebung

Diskussion um Ehrentitel

Bitte keinen Dr. Dankeschön, doch!
Für Nettchen Schavan aber gleich in doppelter Ausführung, falls ihr der eine auch wieder abhandenkommt!
Leute! Lasst uns zusätzlich noch etwas Knete sammeln und ihr einen weiteren Dr.!? h.c. von der University of the South Pacific in Tonga kaufen!
…möglicherweise ist solch ein Para-Doktor-Titel ja wesentlich billiger bei Ebay zu ersteigern, wir sollten es versuchen!

Möbelhaus ruft Hitler-Tasse zurück (Warum eigentlich?)

Aus den Höhen des hundeverschissenen Bundeshauptdorf, dem Prenzelgebirge, erreichte mich vor einigen Stunden jener Hinweis (Danke!) den das HANDELBLATT wie folgt titelte: „Peinliche Panne“.
In meiner mir eigenen Art sehe ich jenen Import-Gag noch nicht mal als Witz oder Faux pas an!
Da es sich bestimmt um eine, dem Zeitgeist entsprechende Form von proletarischen Internationalismus handelt! Jener gewendete Maoist (der Produzent!) agiert vielleicht irgendwo im Reich der roten Mitte schon länger als Gauleiter im Untergrund und deshalb nun brüderliche Kampfesgrüße an die schwarzen Langnasen in Europa – rechtzeitig zu den vollkommen demokratischen (!) Wahlerfolgen der “Front National” in Frokreisch und dem neuerlichen Sieg des weichgespülten Abziehbildes von Admiral Miklós Horthy im Reich der Magyaren…
Na denne mal: „Suff Heil!“