Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

News aus der gestrigen BZ

Hier etwas vom reinkarnierten „Knut“. *
Unser wiedergeborene Meister, jetzt etwas eingelaufen, latscht momentan im Frack von „Cheap&Awful“ oder in Teilen der Baby-Kollektion von dieser ehemaligen Spinat-Wachtelkönigin herum.
Wer ´s nich jloobt, siehe dort: “Farewell, Happy Feet”

*Allerdings behaupten ganz böse Zungen, dass es sich bei „Heidi“ um die einzige und ganz wahre Reinkarnation vom niedlichen „Knuti“ handeln würde…

Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern

Die Wespenarsch-Koaliton in Berlin verharrt nach Wahlschlappe im Tief
Ist das ein Gelaber seit gestern Abend.
Natürlich sind alle großen und kleinen Politgrößen nur Gewinner. Genau betrachtet haben allerdings die GelbenInnen etwas verwonnen, da kann man es drehen wie man will, die SonstigenInnen natürlich eingeschlossen.
Endlich ist mir klar, warum die SPD-Nasen überall insistierten und in ihren Saisonreichen die Mengenlehre einführten. Deshalb hat heute jeder den Begriff „Schnittmengen“ auf der Zunge.
Es lassen sich deshalb auch andersartige Überschneidungen finden, z. B. CDU, LINKE und NPD, dieses Gemenge käme auf gut 47,5%, das wäre sogar ein nostalgischer Trip in Richtung Nationale Front.
Außerdem gab es vor rund 80 Jahren bereits einen Schmusekurs zwischen den Roten und Braunen, später artete alles sogar zum H&S-Pakt aus, jener Basis für den letzten Weltkrieg…
Die andere Kombination von CDU, LINKEN und Grünen hätten sogar 49,9%, bräuchten allerdings keine Angst zu haben, dass sie anschließend in einen Zonentopf geschmissen würden.
Lustig finde ich alle Spekulationen über die ehemalige gelb/blaue Pünktchen-Partei.
Bernhard-Victor Christoph Carl von Bülow brachte es zu seinen Lebzeiten bereits auf den Punkt. Man lausche unbedingt den kämpferischen Aussagen vom Herrn C.- H. Wöllner, F.D.P.!
Heute lässt sich jene perpetuierende Abwanderungsbewegung bestimmt viel simpler erklären.
F.D.P wählende Jungs und Mädels scheinen wohl doch nicht so liberal zu sein, wie sie immer versuchen den Anschein zu erwecken.
Macht sich an der Basis etwa schleichender Rassismus und Homophobie breit – jene „irrationale, weil sachlich durch nichts zu begründende Angst vor homosexuellen Menschen und ihren Lebensweisen“. (WIKI…)
Ist es ihnen nicht Recht, dass ein gebürtiger Vietnamese sich anmaßt, die von Genschman und Mümmelmann geprägte Partei zu führen? Oder störte viele Mitläufer plötzlich die lauwarme Ader ihres großen „Vorsitzenden“?
Auf der anderen Seite, er hatte ja nun lange genug seinen Spaß gehabt…
Gebt ihm ein noch größeres „Guidomobil“ und schickt ihn nach Libyen, die hätten bestimmt ein Haufen fun mit ihm

Der warme Abriss vom wtc

Heute, gegen 23:30, folgt in vorausgaloppierendem Gehorsam der zweite Teil: Zum 11. September – Nine Eleven – Der Tag, der die Welt veränderte (2/2)
Ein Teil des Titels kommt recht Größenwahnsinnig daher – …der DIE WELT (das eigentliche Nichts im Universum) veränderte“ . Abgesehen davon, hätte ich Meister Thevessen nicht zugetraut, dass er sich in dieser Form jener total zerfeldderten Thematik nähert. Sogar mit Denkansätzen jongliert, die es für jeden offen lassen, eigene Schlussfolgerungen zuziehen.
Weiß unser Gottseibeiuns oder der Schaitan (wie in die Konkurrenz ihn bezeichnet) warum dieser Streifen zerteilt wurde und kurz vor der Geisterstunde über den Sender läuft. Ist es aus Gründen der Gutmenschelei geschehen? Hat die ganze Chose lediglich Alibicharakter? Soll die humanistische Gefühlsdus(s)elei nicht allzu viel Schrammen bekommen oder handelt es sich lediglich um ein Feigenblatt für Fernsehkonsumenten mit Einschlafstörungen?
Was ich den Machern hoch anrechne, sie verzichteten auf Knopp’sche Geschichtsinterpretationen!
Hätte noch gefehlt, Jürgen Vogel als Osama Bin Laden, ein tief gebräunter Till Schweiger in der Rolle von Barak Obama und Katja Riemann als Hillary Diane Rodham Clinton…

Noch etwas zum gleichen Thema.
Sollte es wirklich Leute geben, die begierig vor ihrem HDTV-Bildschirm hocken und wissen wollen, was all jene Leutchen dort ablassen?
Dieser recht merkwürdige Schnipsel beginnt mit dem ehemaligen Polit-Napolen aus NS.
Da fehlt eine Fußnote!
Wer weiß denn schon, welche seiner vielen Frauen damals ihre Tränendrüsen ausquetschte.
Weder das eine noch das andere interessierten mich.
Weiß nur noch, dass ich damals wochenlang weder Radion hörte, noch vor der Glotze hing.

Auch Wasser wird zum edlen Tropfen, mischt man es mit Malz und Hopfen

Gestern sah es im Springerblättchen noch so aus.
…heute (31.8.11, BZ) bringt es BVG-Sprecher Klaus Waziak auf den Punkt: Saufen ist Lifestyle!
Ich wusste es schon immer!
Ob sich Klaus W. und Klaus W. manchmal im Darkroom auch die Kante geben?
Also Leute, ihr könnt euch die Gerstenkaltschale in die Birne drücken, bis ihr quiekt!
Denn – des kleinen Mannes Sonnenschein ist Ficken und Besoffensein!
Wat sacht der Berliner über jene armen Schweine, die den janzen Tach off ´m Fenstabrett rumlungern?
„Nix su saufen, nix su ficken, deshalb aus d´Fensta kiecken.“
Prost und immer daran denken – ………………!

Ruff un runger in nen Harz

Bin letztes Wochenende zweimal quer durch den Ostharz gedüst.
Anlass war ein Klassentreffen im Marktflecken Stolberg. Deshalb „MF“, weil den dortigen Eingeborenen etwas widerfuhr, was sich noch nicht mal die Kommunisten trauten, ihnen wurden unter mysteriösen Umständen die Stadtrechte entzogen.
Werde irgendwann noch etwas anderes verzapfen, wo ich Bezug nehme auf unser Treffen, heute stelle ich nur noch etwas Stolberger Gehsteig-Pop-Art auf meine Seite. Wunderte mich später, dass ich trotz meiner Pilsvergiftung, die gleich zu Beginn mit „Schierker Feuerstein“ bekämpft wurde, auf dem Heimweg in der Lage war, recht unverwackelte Bilde zu kreieren.
Ansonsten noch ein Abbild eines Stahlgusses, den mein Großvater anlässlich eines Firmenjubiläums erhielt, etwas Spezifisches aus der Gegend. Erkennbar an der Banderole auf der jemand eingeschnitzte: „Es grünet die Tanne, es wachse das Erz, Gott schenk uns allen ein fröhliches Herz.“
Jenes Relief schmiss ´62 die Mutter meiner Schwester auf den Schrotthaufen, mein Freund Datsch fischte es sich heraus und nach dem Mauerfall schenkte es mir sein Bruder wieder.
Allerdings hatte Männe, der ale Suffschäddel, das eine Geweih versaubeutelt, ich machte daraus ein Objekt mit einer Antenne, in Angedenken der Zeiten, wo mir Leute pro UHF-Teil + Halterung nebst Koax-Kabel 200 Eier in die Flossen drücken mussten. Weiterlesen

Guida Westervave, Die Unendliche Geschichte – Ein Schrecken Ohne Ende…

Meine transistorisierte Möhre, mit CD-Player, Tapedeck und mehreren Wellenbereichen, spinnt immer öfters. Momentan kann ich fast nur noch auf Mittelwelle zurückgreifen. Das Angebot ist dort  nicht gerade prickelnd – lediglich Radio Moskau und d-Radio sind tagsüber zu empfangen. Auf den Russenfunk greife ich nur zurück, wenn die deutsche Station aus dem Bundestag oder mit lokalpatriotischen Luftnummern vom „Roten Rathaus“ nervt. Das Gelaber UNSERER Volkstreter ist durch die Bank weg schwerverdauliche Kost, sie erinnert an leicht gammeligen Schiffszwieback. Den würgt man bekanntlich auch nicht runter, wenn sich irgendwo noch andere Krümel finden lassen. Jene winzigen Brösel hat dann Radio Moskau für mich…
Zweimal gab es in diesem Jahr schon kleine Highlights – Obertongesänge der Tuva!
Klar, diese Musi ist nicht jedermanns/fraus Sache, ich liebe sie aber. Weiterlesen

Guida dem…demenz…dezment…demenztiert… dementiert das Wummern der Buschtrommeln

Hoffentlich schießen sie Frau Schwesterwelle nicht ab – die kommt immer so lustig rüber!
Da Harald Juhnke nicht mehr greifbar ist, käme es als Krönung noch Meister Oettinger in Frage, der is ooch immer lustich. Seine Durchläuchtigst der Herr Beckenbauer wäre noch viel, viel lustiger,  auf einem Schlag könnten mit ihm sogar beide getoppt werden…
Aber niemand wird uns den Gefallen tun.

Ich muss mal wieder etwas über Musiker ablassen.

Zufälligerweise ist aber heute auch noch der Todestag von Jimmy Reed.
Jener machte sich bereits vor 35 Jahren über den Acker, mit 51 Jahren wurde er ein Opfer seiner Volksdrogensucht. Viele der recht schnörkellosen Hits waren sehr beliebt bei jungen Weißbroten in den beginnenden 60-er Jahren, als sie schwarze Musik abkupferten.
Hier Beispiele:
Honest I Do – J.R.
Los Rolling Stones
Big Boss Man – J.R.
Greatfull Dead, schon eine recht merkwürdige Interpretation, wer weiß was Jerry García+ da für einen Dope eingepickt hatte.
Sleepy LaBeef – diesen ollen Rockabilly-Barden kennt hier wieder keiner…
Es ist ein ewiges Kommen und Gehen! Momentan machen sich aber mehr Leute über den Jordan als umgekehrt, zumindest in meiner Umgebung.
Gestern Nacht trug man mir in er Pinte zu, dass Francis Serafini vor wenigen Tagen auch das Zeitliche segnet haben soll. Da ich nichts darüber im Netz fand, ist es vielleicht nur eine Ente – hoffe ich wenigstens.
Francis gehörte ja zu der Berühmten „Hagelberger Street Gang“, in den letzten Jahren fuhr er leider mehr Taxi und mir lief er nur immer mal in der Kneipe über den Weg…
Nachtrag: Es entspricht der traurigen Tatsache – Francis hat sich doch auf den Weg in die Unendlichkeit gemacht…