Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

wg. Abrechnung der Architekten

…Architekt von internationalem Rang…
Tagesspiegel 2.4.11: Wo heute noch der Wind über die 40 Hektar große Fläche fegt, die Natur sich zaghaft die verlassenen Verladestationen und Speditionsbauten zurückerobert, soll es in 20 Jahren zugehen wie am Potsdamer Platz oder in der Friedrichstraße. Das Gebiet an der Heidestraße gilt als das größte Entwicklungsgebiet der Stadt und soll für mehrere hundert Millionen Euro in ein lebendiges Quartier mit Wohnungen, Geschäften und Büros verwandelt werden.
…aus Zürich, weil sie sich in dortigem Städtebauamt „als fachlich kompetent bewiesen“ habe und einen „exzellenten Ruf“ erwarb.
Mit einem Füllhorn neuer Ideen war auch die Architekturschmiede…
…„wichtige Entscheidungen in Berlin im kleinen Kämmerlein getroffen“…
„Zu faul! Berliner Professor gefeuert!“

“…Großstädte sind heute Labore eines harten gesellschaftlichen Strukturwandels. Sie sind zum Stadtumbau gezwungen, um sich im weltweiten ökonomischen Wettbewerb behaupten zu können.”
“…politische Alleingänge nerven BVV und Mitstreiter zusehends.”

8-ung! Alles plagiatiert, gefunden im Netz und TAGESSPITZEL, diese Sätze betrafen irgendwelche Artikell über Bautätigkeiten in Berlin.

Momentan könnte man das jüngeren Zauberwort – „Sukzession“ – noch für die momentane Situation an der „Heidestraße“ benutzen, wegen der zaghaften Zurückeroberung der Natur. Wird nicht andersherum ein Schuh draus? Sind die 40 Hektar nur deshalb noch nicht verschleudert, weil Altlastentsorgung nebst Munitionssuche Unmengen an Knete verschlingen würden und bestimmte Kreise dementsprechend auf Zeit spielen? Ist zwar so, dass diese Brache kein Brot frisst, trotzdem Unmengen an Finanzen dort versickern. Irgendwann kommen deshalb Senat oder Bund für alle vorbereitenden Arbeiten auf und das Kapital, dieses „scheue Reh“, kann sich dann auf renaturierter Landschaft in Beton, Stahl und Glas ausscheißen, damit es dort in 20 Jahren so zugeht wie am Potsdamer Platz oder in der Friedrichstraße.
Hoffentlich nicht!
Zwar flackern nachts am Po-Platz bunte Lichtlein, aber was ist sonst dort angesagt, wenn keine gepuschten Events stattfinden?
Nun zur Friedrichstraße, ich durfte sie letztes Jahr mehrfach genießen. Leute, gegen 22 Uhr MEZ, ist in der Fußgängerzone von Neumünster wirklich mehr los…
Eigentlich wollte ich etwas zur: „A.d.A.“ loswerden. Weiterlesen

NIX NEUES AUS ALTEN ZEITEN

Diese billigen Plastikkästen verbreiten bestimmt den Sound der entsteht, wenn eine Ziege in den Melkeimer scheißt. Vom Designe auch nichts neues, war alles schon mal da, allerdings die mono Variante.
Trotzdem animierte mich jene besseren Volksempfänger (sicher aus China), endlich mal einige Titel von Vinylscheiben zu digitalisieren. War ja oft so, dass man nur wegen eines Hits solch Teil erstand. Meine LP´s sehen immer noch wie neu aus, knistern zwar leicht, aber sonst alles O.K.
Hatte was für sich, nur auserwählte Leute an die Geräte zulassen, vor allen Dingen keine bundesgermanischen Plattenschlampen. Wegen eines recht ungewöhnlichen Turntables kostete mich der Diamant jährlich einen Hunnie, dieses Winzteil konnte ich immer nur im „KdW“ erstehen.
Wichtiger waren neben den Boxen die häusliche Umgebung, da war mir das Glück ungemein hold.
Parterre ein Alki mit seiner sehr alten, schwerhörigen Mutti, die trotzdem immer noch die Hauswartstelle inne hatte.
Im ersten Stock ging der Vollblutalk manchmal des nachts, wenn er mal früher eintrudelte und nicht pennen konnte, vom Wohnzimmerfenster aus, mit dem Luftgewehr auf Rattenjagd im Hinterhof.
Frau P., die über mir lebte, kam immer erst gegen drei Uhr nach Hause. War es etwas zu „laut“, klingelte sie kurz auf dem Weg in die Wohnung. Für soviel Rücksichtnahme transportierte ich oft ihre schweren Sachen vom EDEKA nach oben.
Den Typen unterm Dach schienen nur seine Stricher zu interessieren.
Aus dem Vorderhaus kamen niemals Beschwerden.
Dies war meine Hinterhauswohnsituation im bürgerlichen Wilmersdorf – Ende der 70er.
In der Tube fand ich ein Haufen Hits von Platten, die ich mir als digitale Silberlinge nicht wieder zugelegt habe…

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DAS ZEBRANO-THEATER MACHT WEITER!

Liebe Zebranofreunde,
e
inige mag es überraschen, einige haben es schon munkeln hören, freuen tut es hoffentlich alle:
DAS ZEBRANO-THEATER MACHT WEITER!

I
n einer der letzten Theatervorstellungen, die eigentlich eine Abschiedsveranstaltung sein sollte, haben sich aus dem Publikum überraschend Gönner gemeldet, denen das Theater sehr am Herzen liegt und die bereit sind, in den nächsten drei Jahren die Mehrkosten der Mietsteigerung zu tragen. Aufgrund hoher Mietsteigerungen hätte das Zebrano-Theater schließen müssen.
D
ie großzügigen Spenden geben dem neugegründeten und nun eingetragenen Zebrano-Theater e. V. die Möglichkeit, bis auf Weiteres den Theaterbetrieb fortzuführen. Der Verein ist nun offiziell Betreiber des Theaters, wobei die künstlerische Leitung nach wie vor in Hans-Kaspar Aeblis und Sebastian Krämers Händen verbleibt. An der Programmgestaltung wird sich also nichts ändern, allein die Termindichte der letzten Monate wird erst allmählich wieder erreicht werden. Zu bemerken ist, dass alle Arbeiten zur Aufrechterhaltung des Theaterbetriebes ehrenamtlich erfolgen.
I
m außerplanmäßig verschobenen Club Genie und Wahnsinn wird eine Woche vor Ostern die Wiederauferstehung des Zebrano-Theaters gefeiert.
A
ußerdem freuen wir uns auf die Dienstagspropheten mit dem großen F.W. Bernstein als Gast und auf eine höchst explosive Kombination aus altem und neuem Showtalent am 29. April, außerdem schon einen Tag später auf den Jungkabarettisten Michael Feindler.
A
m meisten aber auf Euch,
Ihre Maike Mumm

Das Ende vom „ZEBRANO“ wäre ein weiterer Schritt in Richtung kultureller Sahelzone gewesen.
Ist mir schon klar, dass in der Perspektive ein „Flaterate-Puff“ oder eine “Spielhölle“ bedeutend mehr Knete abgeworfen hätten. Was auch verständlich scheint, denn im Rahmen der Gentrifizierung schlachten bekanntlich viele schwerreiche Kleingeister all jene Kühe, die andere Menschen lange Zeit nur gemolken haben.
Ein Hirnie wird deshalb ohne weiteres auf den Besuch eines winzigen Kabarett-Tempels verzichten können, um sich dann lieber im Freudenhaus einer Therapie hinzugeben, zumal, wenn er nur so weit denken kann, wie ein Schwein ejakuliert…
So sind nun mal die Zeiten – in die wir uns hineinlaviert haben und fast jeder hat seine Anteile daran…
Wer sich frei fühlt von jeder Schuld, der sollte aber auch Obacht geben auf seinen geschliffenen Proseccokelch, wenn er ihn als erster in einem steinernen Haus wegwerfen will.
…die nächsten (mehr als drei!) Jahre mögen so gelingen, wie Ihr es Euch vorstellt!
GLEITWORT DER WOCHE

Crazy Hambones spielen mit neuem Gitarristen bei Euch um die Ecke

Henry Heggen **New Jersey
Brian Barnett **London
Micha Maass **New Bundesländer
www.hambones.de/
Gewinner Jazz & Blues Award 2009

Freitag 08.04. ** 20:00 Uhr
Schöneiche
Kulturgießerei
An der Reihe 5

www.kulturgiesserei.de Nach einer unbestätigten Meldung soll am 30.4.2011 “Gregor Gysi – One Man Trip” proletarisches Liedgut zum Besten geben.

Samstag 09.04. ** 20:00 Uhr
Bernau
Audimax
Hans-Wittwer-Str. 7
www.jazz-nights.de

Zum Abschluss der “Welcome Tour” nach Nordkorea

Während der gestrigen Nachrichten hätte ich mal wieder richtig abkotzen können, das Gelaber von Roth und Zwanziger zum Abschluss der “Welcome Tour” nach Nordkorea war der Auslöser. Nun halte ich beide nicht gerade für die Hellsten, deshalb grenzten ihre getragenen „Statements“ an bodenlose Dummheit. Eigentlich brachten mich ihre Sprechblasen nicht in Rage, wesentlich schlimmer fand ich die Tatsache, dass alles auch noch über die Sender ging. Wenngleich beide unterschiedliche Herangehensweisen für ihre „Rechtfertigungen“ fanden, wurde es auf den gleichen Punkt gebracht. Frollein „Gaga“ tat es mit ihrem sonnigen Gemüt, DFB-Präsident (Dr.) Theo Zwanziger auf ähnliche Art und Weise, aber nebenbei weltmännisch politisierend. Was mir überhaupt nicht in die Birne wollte, für den Herrn haben doch sportliche Milliardengeschäfte nichts mit Politik zu tun, diese Erkenntnis leiern andere Sportfunktionäre auch permanent daher.
Schon recht merkwürdig, wen der Herr (Dr.) Z. außerdem noch im Gepäck führte. Neben der Hellgrünen, (Dr.) Thomas Feist (CDU), Patrick Kurth (FDP) für den Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, sowie (Dr.) Johannes Pflug (SPD), Mitglied des Auswärtigen Ausschusses und Katrin Kunert (Die Linke), Mitglied des Sportausschusses.
Ist denn Trine Kunert wieder zurückgekehrt, oder hat sie in dem Arbeiter-und Bauern-Schlaraffenland um politisches Asyl nachgesucht?
Für mich ist diese Tour nur der Ausdruck einer großen Respektlosigkeit gegenüber den vielen eingebuchteten Menschen in diesem Teilstaat.
Warum muss man eigentlich seine Eitelkeit kultivieren, indem man Stalinisten in den Arsch kriecht und ihnen eine solch riesige Steilvorlage für ihre billige Propagandamaschinerie geben?  Weiterlesen

Gerüchte in der FDP um Amt des Außenministers

Einen Rücktritt von Guida würde ich sehr schade finden.
Mal ehrlich, das war doch bisher immer sehr lustig mit ihm, schließlich ist seine Persönlichkeit nicht so einfach zu toppen.
Oh Gott, Chrissi hat die Ausgelassenheit einer Schlaftablette, mehr noch die Placebo-Variante. Aber damit müssten seiner Mitstreiter klarkommen…
Allerdings käme Meister Brüderle der Sache schon sehr nahe –
Herr Rösler hätte auch nicht das Zeug Guida adäquat zu ersetzen, er grinst zwar ewig, ansonsten, na ja…
Soll verstehen wer will, warum versuchen es eigentlich manche Leute permanent als Multifunktionsfuzzies? Ich würde ja Don Philippus viele andere Aufgaben gönnen, auch wesentlich mehr Knete. Aber warum reicht ihm plötzlich sein Ministerrang nicht mehr? Richtig ausgeführt, ist der Job doch sehr verantwortungsvoll, ohne Pause könnte der oberste Gesundheits-Ressortchef täglich 25 Stunden für das „Wohl“ der Bevölkerung kämpfen.
Wenn ihn das Gefühl der Unauslastung quält, sollte er in seinem Kleingartenverein noch andere Pöstchen übernehmen! Alles in einem – Generalsekretär, Bundesgeschäftsführer, Schatzmeister, Ehrenvorsitzender und sein eigener Stellvertreter in allen genannten Funktionen!
Dort angerichteter Schaden ginge mir ganz schlicht am Arsch vorbei.
Klar, ich habe die Zeichen der Zeit immer noch nicht kapiert, denn heute darf wirklich jeder in der Politik ausprobieren, wonach ihm gerade beliebt. Bereits längere Zeit werden ja auch Fahnenflüchtlinge, Luschen und andere Versager mit großem Brimborium in den „verdienten“ Ruhestand verabschiedet. Amtsrücktreter sind bekanntlich eine neue Gruppe von Politstaren, jene Spezies ist bekanntlich in allen Parteien und „verantwortungsvollen“ Ebenen des öffentliche Lebens anzutreffen.
Auf dem Photo schaut Herr Schwesterwelle recht merkwürdig drein.
Liegt es vielleicht am Jetlag oder überlegt Ihmchen gerade, ob er auf die Schnelle noch einen Fallschirmsprungkurs absolvieren sollte…

“Unser täglich Brot” (2005) – aus Ösiland

Hier der Hinweis für einen recht unappetitliche Film, der im Kino wesentlich besser rüber kommt…
Alles dreht sich um die Fresserei, besser gesagt, um jene vorherigen Abläufe, ehe der Dreck in den Kühlregalen landet. Dieser Streifen ist mittlerweile sechs Jahre alt, an den dort geschilderten Zuständen hat sich absolut nichts geändert. Ganz im Gegenteil, weltweit wird nun alles auch noch radioaktiv gewürzt…
Wer in der Dokumentation Sprachlaute vermisst, der kann sich ja auf der folgenden Seite Hörspiele einziehen oder runter laden.

Nachtrag zum 18. März – Nein zu Gentechnik im Saatgut!

Hier endlich einige Bilder.
Bei einer Geschichte, die ähnlich viel Brisanz beinhaltet, wie der atomare Scheiß, waren ja die 60 000 Unterschriften und wir hundert Hanseln der Lacher für die GEN-FOOD-Konzerne. Wenn man den verantwortlichen Politikern die Listen mit den Unterschriften wenigstens um die Ohren hauen könnte…
http://www.ruhr-guide.de

Aber sie haben am gleichen Tag aus wahlpolitischen Erwägungen erst mal gegen das Gesetz gestimmt. Das heißt, es muss mehr Lobbyarbeit geleistet werden. Wo richten denn heutzutage die Konzerne ihre Schwarzgeldkonten ein? In Nordkorea?
Letztlich erinnerte mich der Winzprotest an Aktionen aus antiautoritären Kinderladenzeiten. Zumindest war dort kein Rudel schweigsamer Lichterkettenmammis, dafür überwiegend junge Leute, die mir zwar die Lauscher verbogen, aber nicht gegen den unbändigen Verkehrslärm anstinken konnten. Zumal die kleine Beschallungsanlage gerade mal ausreichend für eine Speisekammer gewesen wäre.
Von den Politikern erklomm nur olle Kutte, der rote Kugelblitz aus Rheinland-Pfalz die Bühne, alle anderen schickte dritte Garnitur…