Archiv der Kategorie: BÜCHER

„DER SS-STAAT“

Dieses Buch von Eugen Kogon ist glaube ich die einzige Publikation, die damals gleichzeitig in allen vier Besatzungszonen erschien.
Nach dem „Genuss“ dieses Standartwerkes, wird so mancher die Bombardierung von Dresden auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten können.
Mein Großvater war bisweilen gnadenlos. Ich begann (muss so 11 oder 12 gewesen sein) ihn zu nerven wegen „Mein Kampf“. Er gestattete mir schließlich diese Lektüre unter bestimmten Voraussetzungen – zu niemanden ein Wort, auch nicht zu meiner Mutter, durfte nur in seinem Arbeitszimmer lesen und im Anschluss: Eugen Kogon.
Niemals wieder verfolgten mich nach einem Buch solche Alpträume, wie damals. Dabei war ich durch die Periodika: „Der Widerstandskämpfer“, herausgegeben von der FIR, schon lange einiges gewohnt

Wodka-Kur für Fortgeschrittene

Heute fand ich in der „FAZ” diesen Artikel – dauernd wärmt irgendwer das Thema Alkohol auf, trotzdem wird sich nichts ändern.
Nun behauptet Kerstin Holm in Moskau: Premier Putin hat einen Plan – kann er gar nicht, denn Pläne entwickelt seit dem letzten Jahrhundert nur „Egon Olsen“!
Wie will der kleine Владимир Владимирович П. das bewerkstelligen? Wo weiland Peter der Große neben seiner Reformfreudigkeit die Landleute zum Saufen animierte

Es soll immer noch Leute geben, die weder Hans Fallada noch Jack London als Schilderer ihrer Volksdrogenabhängigkeit kennen. Von HF stammt: „Der Trinker“, vom anderen: „König Alkohol

Fiese Bilder: Meisterwerke des schwarzen Humors

Endlich ist mal wieder ein Büchlein mit richtig guten Cartoons erschienen.
Den Inhalt finde ich für bundesgermanische Verhältnisse recht ungewöhnlich, da im deutschsprachigen Raum schon lange die Seuche der politischen Korrektheit grassiert. Außerdem gehört zur gezeichneten und erzählten Situationskomik eine gehörige Portion von Kreativität, ebenso der Sinn für überspitzte Kleinigkeiten. Nicht zu vergessen das Verständnis und die Einbringung von Phantasie, während der Umsetzung jener angesagten Kernaussagen. Heutzutage haben die meisten Leute nur noch den verschwommenen Blick für ganz große Dinge im Leben, es kann dabei nicht global genug hergehen…
Hinzu kommt, wer nicht in der Lage ist über sich zu lachen, ist eigentlich ein ganz armes Tierchen
Gehandicapt sind dabei jene Leute, die grundsätzlich für alles und jedes die Schuld bei anderen suchen. Deshalb können sie, bei eventuell auftretenden Risiken und Nebenwirkungen während der o.g. Lektüre sich auch nie hinterfragen, warum sie so scheiße drauf sind.

Lappan Verlag GmbH, Oldenburg
ISBN 978-3-8303-3237-4

Cartoons

Verlängerte Rücken

Via Lavalampe
Einige Photos von Sitzwangen aus meinem Archiv. Manchmal verstehe ich nicht so ganz, was mir die “Günstler” damit sagen wollen.

FORMENTERA, Espaňa: El viento lo lievó, …und weg ist er...

FORMENTERA, Espaňa: El viento lo lievó, …und weg ist er…

Pista de aterrizaja, Landebahn

Pista de aterrizaja, Landebahn

Diese Untertitelung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Da sich vorn rechts in dem Arsch keine Steuerbord-Positionsleuchte (grün) befindet, außerdem die Landeklappen nicht ausgefahren wurden, gehe ich von einer gewollten Wasserung der al-Qaida aus.

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Bei dieser Retusche kommen ihre hübschen Sitzwangen viel besser zur Geltung.

Bei dieser Retusche kommen ihre hübschen Sitzwangen viel besser zur Geltung.

 

 

 

 

 

Was Fälschungen von Politphotos angehen:     

 

 

wg. Bücher

Vor zwei Jahren gab eine alte Dame ihren Löffel ab und der Ableger lud mich zum Plündern ein. An Büchern fand sich nicht besonderes drunter, trotzdem habe ich aus einigen etwas abgelichtet.
Frau Dr. B. türmte 1956 aus Leipzig und beendete an der FU ihr Studium. Nach der Promotion fing sie an sich einzurichten, aus jener Zeit stammt das eine Werk.
Nebenbei, sie plapperte bis zum letzten Tag in ihrem Dialekt aus Connewitz…

von 1959

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JACK LONDON- “Der Seewolf”

Die erste Biographie die mich als Kind unwahrscheinlich fesselte, stammte aus der Feder des Schreibers von Goethe. Es handelte sich um die Übersetzung der Autobiographie Benvenuto Cellinis, die der Geheimrat seinem Knecht diktierte. Jener italienische Bildhauer war ein ähnlich verrückter Hund, wie der 300 Jahre später in San Francisco geborene John Griffith Chaney.
Unter seinem Pseudonym, Jack London, wurde er weltweit als Schriftsteller, Journalist und Sozialist bekannt.
Vor 70 Jahren gab Irving Stone in „Sailor on Horseback”, einen sehr spannenden Einblick in das Leben dieses ungewöhnlichen Mannes, von den Höhen und Tiefen seines Lebens.
– Wobei ich finde, dass die meisten Verfilmungen von Londons short stories recht gut gelangen, die größerer Werke aber am Thema vorbei schrammten.
Für meine Begriffe richtete Wolfgang Staudte seinen „Seewolf” (Fernsehvierteiler, 1971) zu sehr auf Raimund Harmstorf aus. Fragt man heute jemand nach dem Film, können sich alle nur noch an die Szene mit der zerquetschten Kartoffel erinnern. Dabei lebt das Buch von den gigantischen Dialogen zwischen Kapitän Larsen und dem Anschwemmling van Weyden…
Mal sehen, was die ZDF-Neuverfilmung mit Sebastian Koch zu bieten hat – sicher politische Korrektheit, Gutmenschelei und Bilder aus einem TUI-Katalog…

JL-Foundation

San Francisco Museum

Working Class Hero