Muntadar al-Zaidi Effendi

Muntadar al-Zaidi Effendi! Respekt!
Eine gewisse klammheimliche Freude kann ich nicht verhehlen, nach dieser wütenden Geste von Dir, wegen seiner ideellen Wirkung für viele Geschöpfe auf UNSERER Erdenscheibe.
Hatte sich doch in den vergangenen Jahren niemand gefunden, der diesem Psychopaten eine Stange Dynamit in die Öffnung seiner Sitzwangen schob und an die Lunte ein funktionierendes Zippo hielt.
Dieses respektlose Wesen, vom Klapperstorch zufällig einer Familie zugestellt, die es ihm später ermöglichte, sich über Geld und Macht zu definieren, allerdings mit der Mentalität eines schlichtdenkenden texanischen Kuhjungens…
Falls es den Schöpfer geben sollte, wie ist der denn drauf? Wenn er, nach George W´s eigener Überzeugung, ihn als Volksdrogenabhängigen läuterte, damit etwas „ganZ groooooßeS“ aus ihm werde? (Nach diesem Witz begann Korsakow in seinen Grab bestimmt, wie ein Ventilator zu rotieren.) Für mich dient Bushs Ansicht lediglich als Beleg, dass “Gott“, wie er in der Bibel beschrieben wird, nicht existent sein kann.
Wahrscheinlich hat der Junge in seinem Wahn, wie andere es in ähnlichen Situationen mit weißen Mäusen tun, einfach nur ´ne Runde mit E.T. geklönt und in seiner Euphorie nahm er an, es handelte sich um Iwan Gottowitsch…

Auf den Punkt gebracht, schien es sich beim Aufstieg von G. Walker Bush nur um die Präsentation einer abnorm geschmeidigen Marionette zu handeln, erschaffen von Seilschaften einer Meute, die den US-amerikanischen Steinzeitkapitalismus manifestieren. Jenen Leuten, die vor wenigen Wochen plötzlich mit nostalgischen, vom Bolschewismus abgekupferten Masken durch die Gegend torkelten. Permanent rumhurten mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen und dafür Klinken putzen gingen, um „Hilfe“ zu erheischen. Sich nun weltweit wie Hafennutten hofieren lassen, mit witzlosen, tugendhaft „demokratischen“  Konzepten, die an ausgeknautschte Wrigleys erinnern und mit Judasküssen weiter gereicht werden…
Keynes schrammte für solch einen Kaugummi am Nobelpreis vorbei
Adolf der Gütige „ließ in ähnlicher Situation Autobahnen bauen“
Einzig in Chile boomte nach NineEleven (1973), kurzfristig, mit frischgedruckter Knete die Wirtschaft. Wie es ausging, könnte jeder wissen
Effendi, Deinen Fingerzeig wird weltweit keiner dieser Halb- oder Parademokraten verstehen können, schon gar nicht in Gods own country. Wo alle guten Durchschnittsamerikaner „moralische  Werte“ schon mit der Muttermilch einsaugen zumindest was Weißbrote angeht, die es sich noch vor 40 nicht zumuten wollten, z. B. in einem Bus neben einem „Nigger“ Platz zu nehmen.
Wo die schweigende Mehrheit seit Jahren akzeptiert, dass auf Guantanamo Bay ein Luxus-KL existiert, da es viele sicher nur für ein besseres Pfadfinderlager halten. Da wäre es auch nicht verwunderlich, wenn auf dem Festland Leute annehmen, dass dort Einsitzende, die Wochen, ja monatelang mit übergestülpten Säcken in der Sonne ausharren müssen, auf Kosten der Steuerzahler ewig blinde Kuh spielen dürfen. Und die „Waterboarding“ (Die frühe Variante – den „Schwedentrunk“ – beschrieb schon 1669 Grimmelshausen in seinem „Simplicissimus“) scheinbar für eine lustige Form von feucht-fröhlichem Frage- und Antwortspiel halten.
Scheinbar verbinde ich mit Volksherrschaft etwas anders, für mich ist die heute erlebbare Demokratie schon seit geraumer Zeit lediglich große eitriger Furunkel an fetten Ärschen der Industrienationen.
Sicher liegt es auch daran, dass sich seit Etablierung jener Staatsform bei den alten Hellenen zwar die Zeiten, aber nicht die Menschen geändert haben. Identisch geblieben sind doch auch die Machenschaften von sog. „Führungseliten“, die Wasser predigen, aber selber Prosecco saufen.
Wie ging denn „Demokratie“ in der Antike ab? Eine Handvoll kinderfickender  Senatoren (Damals war es“ in“, hübsche Lustknaben vom Bodensatz der Gesellschaft aufzuklauben, sie zu vernaschen und ihnen dafür etwas Bildung angedeihen zu lassen.) waren durch Seilschaften an der Macht, ihren Mäzenen und sich genehmigten sie ein buntes Leben und sorgten dafür, dass es so blieb, auf Kosten der malträtierten, rechtlosen Massen.
Modifiziert wurde das Ganze sehr viel später im UK mit Hilfe einer schweinischen Kolonialpolitik: Rosa Luxemburg z. B. hat eine kurze Analyse dazu abgelassen, wie Indien unterjocht wurde.
Irgendwann schwappte alles über in die „Neue Welt“, wo man erstmal Jahrzehnte Völkermord praktiziert und scheinbar aus nostalgischen Überlegungen heraus, die Altgriechische Demokratievariante einführte in Form eines Sklavenhalterstaates.
Schließlich erreichte die Bewegung Frankreich (Postwendend ließ man dort, einige Jahre medizinisch korrekt Hirnkugeln rollen) und breitete sich pestilenzartig auf dem hiesigen Kontinent aus.
In Deutschland, ab Januar 1933, herrschte nach der Inthronisierung eines Führers (alles demokratisch vonstatten gegangen) für „1000 Jahre“ erstmal Ruhe.
Anschließend durfte sich das zerteilte Restreich Deutscher Nation 40 Jahre getrennter „demokratischer Freuden“ hingeben, wobei die westliche sich als pekuniär stabiler herausstellte und die andere auffraß…
Seit geraumer Zeit dürfen wir endlich gesamtdeutsch mithelfen, den Rest der Welt, politisch korrekt und demokratisch zu knechten, mit Tausenden von Mandaten vor Augen, ähnlich einer riesigen Bohle vor der Birne. Onkel Sam, als Scheffchen immer vornweg, und wie beim Rattenfänger von Hameln, der Rest hinterher…
Schade, die Galosche erreichte ja ihr Ziel nicht. Bei einem Treffer hätte sich eine Holzpantine aus holländischer Produktion besser gemacht, als Steigerung, jene eines Tauchers. Ein winziger Brösel aus letztgenanntem wäre die Krönung gewesen, allerdings nur mit großer V0

PS. Grüße ins Zweistromland! Verbunden mit der Hoffnung, dass die Kreaturen, die Dich folterten, beim Scheißen von Blitzen getroffen werden!

Puschen an die Birne von Bush!

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