Das kleine Zypern hat es dem kranken Resteuropa gezeigt

Da haben haben Experten hin und her probiert und morgen soll es endlich so weit sein, die Wucherer wollen ihre Spardosen und Banken wieder öffnen, alles beginnt mit 300 Euronen.
Das ist ja wie ein dauerhaftes Begrüßungsgeld (Erinnert mich mächtig gewaltig an die Ficksechser mit denen die armen Brüder und Schwestern der Ostzone geködert wurden.), nebenher werden griechische und türkische Zyprioten auf die gleich Ebene gezerrt und das ist auch gut so!
Endlich ist der freiheitliche Gedanke vom geeinigten Europa auch bei allen Plepsen angekommen.
Möchte nur ganz kurz daran erinnern, dass die ursprüngliche Idee eines geeinten Europas lediglich auf dem Mist des Kapitals gedieh, welches auch bei den folgenden Geburten als Hebamme fungierte. Alles begann mit der MONTANUNION (1951-1967), was der Begriff schon belegte, sollte etwas ganz soziales entstehen…
Letztlich war damit nur eine Wirtschaftspolitik im Rahmen der europäischen Integration gemeint.
Am 25. März 1957 wurde die EWG (Es Wird Grausam) gegründet, auf Grundlage der „Römischen Verträge“. Zur Unterzeichnung erschienen die Marionetten des Kapitals aus Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlande und der Bundesrepublik Deutschland – zu damaligen Zeiten auf einer recht ausgeglichenen wirtschaftlichen Basis. Walter Hallstein wurde 1958 erster Präsident der EWG-Kommission, vorher machte er sich bereits einen Namen als Stratege der bundesdeutschen Außenpolitik in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren. (Die nach ihm benannte Hallstein-Doktrin, lehnte damals der Opa des Freiherrn Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Kater Sylvester von und zu Guttenberg als schweren Fehler ab.)

Was mich in den letzten Tagen etwas verwunderte, ist die Tatsache, dass Änschie recht ruhig geworden ist.
Ach so, zu der collagierten Darstellung von ihr muss ich noch etwas ablassen.
Man kann Frau Kanzler ja viel nachsagen und anhängen, aber jene Bildmontage mit dem Hakenkreuz ist mehr als nur grenzenlose Dummheit! Statt dessen ein Sowjetstern, Hammer&Sichel oder das FDJ-Emblem – O.K. – sie als Nazi abzustempeln, das geht aber wirklich zu weit.
Dabei hat seit geraumer Zeit bereits ihr griesgrämiges rollendes Faktotum jegliche Aktionen an sich gerissen, wobei er vermutlich meinte, in der Pole-Position zu stehen.
Was für meine Begriffe aber einem Trugschluss gleichkam, denn der Herr scheint in einem riesigen Schlagloch gelandet zu sein, wo man bestimmt die meisten seiner Mitkämpfer auch bald  wiederfinden wird…
In der momentanen Situation brauchen wir für Europa nur noch eine neue italienische Regierung unter gran signore Silvio und alles würde sich wie von selbst erledigen. Dann ist nichts mehr mit diesem Ringelpietz mit Anfassen und ewigen Probieren auf Kosten der kleinen Leute, da käme es bestimmt zu einem gewaltigen Bunga-Bunga-Event, wobei sich alle in die Knie ficken werden…
Zur aktuellen Rolle von Jeroen Dijsselbloem möchte ich nicht viel ablassen, finde aber, dass er zum Verheizen der richtige Mann am richtigen Platz ist und wir werden bestimmt noch einige lustige Sachen mit ihm erleben.
Mir fiel noch etwas auf, je vertrackter alles erscheint, desto vollmundiger werden Sonntagsreden und je mehr wird gelobhudelt.
Herausragend waren die „Perspektiven der europäischen Idee“ von einem arrivierten Trittbrettfahrer der ostdeutschen Bürgerrechtsbewegung.
Fand im Netz den gesamten Text nebst Vijos seiner theatralischen Aura…
Die Schülerzeitung titelte dazu: „Eine seltsame Leere“, in seltener Einigkeit mit dem Blättchen füge ich nicht weiter hinzu

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