In Virus Veritas – Corona-Krise im Aufbruch

Anlässlich des dritten Frühstücks wurde die Glotze aktiviert, dort hatte ZDFinfo gerade eine Doku begonnen. Merkwürdigerweise lief sie etwas anders ab, als der ganze Scheiß von den letzten Wochen, deshalb blieb ich sogar hängen, fummelte nebenher aber auch am Laptop herum…
Fand dort einen Elektrobrief welcher mit „In Virus Verits“ endete. Wusste aber in dem Moment nicht, woher ich jenen Gruß hin stecken sollte, bemühte deshalb das digitale Bermudadreieck und stieß dabei auf einen Erinnerungsfetzen in der Schülerzeitung. Selbiger Artikel bezog sich auf das Jahr 1988, als die Welt noch in Ordnung war und die aufrechstehenden Autobahnteile UNS vor allen möglichen Viren bewahrten – vor allen Dingen, was das gewendete Stalinistenpack aus der Zone betraf.
Es ging um die damaligen HEIMATKLÄNGE im Tempodrom, als Flaco Jimenes – der absolut geniale Handzuginstrumentenspieler mit seiner beidseitigen Knopfquetschkommode – mit seinen Mannen auftauchte und meine grauen Zellen gerade begannen THC-geschwängerte Kapriolen zuschlagen. Hinzu kam, dass alles rund lief, auch von Zuschauerseite her…
Nicht nur im Sommer waren Tex-Mex und Mariachi die besten Hits, wo gab, nach einem guten Hörnchen, zumindest für mich…
Schaute gleich mal im Netz nach und musste feststellen, dass sie mächtig aufgeräumt haben und viel Sachen verschwunden sind. Ist sowieso ein nicht zu übersehender Trend, wie sich der Kulturbolschewismus überall breit macht.
Die Klimaveränderung scheint auch eine treibende Kraft zu sein, mit der eine multinationale Verblödung der gesamten Menschheit einhergeht. Den Rest erledigen die immer größer werden Transmitter überall und die Strahlung jeglicher Kommunikationsprothesen an allen Ecken und Enden auf UNSERER Erdenscheibe. Habe die Tage eine Beobachtung im Gärtchen und bei Thoben gemacht. Bei uns gibt es seit geraumer Zeit keine Kohlmeisen mehr, die Eichelhäher sind per-du. Die vorwitzigen deutschen Haussperlinge haben sich an der Bäckerei auch alle verpißt.
Dass wir für den Preis einer maßlos übertriebenen Kommunikation, seit Jahren bereits in einem hübschen sehr kurzwelligen Klingelofen vegetieren, scheint fast niemand zu registrieren.
Da bin ich momentan richtig froh, dass die Plebse zumindest für eine kurze Übergangszeit, ihre Finger aus ihren fetten Ärsche ziehen müssen, sei es nur, um witzlose Hamsterkäufen nachzugehen.
Der Rest erledigt sich anschließen vollkommen selbständig, niemand hat etwas gewusst, egal wie viele Blindfische in der nächsten Zeit den Abflug machen werden.
Alles wird anschließend ungefähr so bleiben, wie es irgendwann mal begonnen hat, dabei verschieben sich lediglich die Ebenen etwas und der Pöbel meint anschließend, er habe sich an einer friedlichen Revolution beteiligt.
Ganz nebenbei werden natürlich auch einige Deppen aus der alten Riege ausgewechselt, üblicherweise sind dann deren folgsamen Ziehkinder wieder in der ersten Reihe…
Was in solchen Momenten wiederholt abläuft, daran könnten sich sogar große Teile der Nachkriegsgenration aus der Deuschn Demokrastchen Reblik hoffnungsfroh erinnern.
Solche desaströsen Zwischenfälle wurden im Staatsbürgerkundeunterricht immer wieder durchgekaut, im Rahmen jener ellenlangen geisttötenden Thematisierungen: Der Negationen der Negationen…

Also: IN VIRUS VERITAS!

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