Zwei ganz unterschiedliche Gesöffe

Man wasche eine Hand voll Kurkuma und schnippele sie anschließend zu winzigen Würfel, mit einer ungefähren Kantenlänge von 5 Millimetern. Schmeiße alles in ein Behältnis, Plasteteile sind nicht zu empfehlen, da sie sich verfärben und der gelbliche Farbton ist hinterher nicht mehr zu entfernen!
Eine größere Priese Salz kommt noch hinzu und alles wird bearbeite unter Beigabe von etwas Mineralwasser, mit einem Pürierstab, mehrere Minuten, zu ganz winzigen matschigen Bröseln. In ein kleines Glas abgefüllt, hält sich alles mehrere Tage im Kühlschrank, wenn man später nicht mit einem abgeleckten Löffel darin herumfummelt!
Gehe nun vom einem Halbliterglas aus, einen leicht gehäuften Teelöffel mit Pampe darin versenken und anschließend zwei Drittel des Glases mit sehr saurem Mineralwasser auffüllen, alles leicht verquirlen und für den Rest guten Ayran zugeben.
Besser kommt der Geschmack, wenn man das Kurkuma mindestens eine halbe Stunde mit dem Mineralwasser ziehen lässt.
Bei größeren Mengen, welche in einer Kanne hergestellt werden, wieder entsprechend dritteln, muss die Menge der zu verwendenden Gelbwurzel von jedem selber festgelegt werden.
Die Wartezeit sollte dann aber unbedingt eingehalten werden!
Erst nach Zugabe des Ayrans wird etwas umgerührt.
In bestimmten Situationen machen sich anschließend Eiswürfel auch gut…

Etwas zum Ayran, man sollte aber nur den „7gün“ verwenden. Seit länger Zeit gibt es ihn, dem Himmel sei Dank, nun auch in 1Liter-Packs.
Meine Großmutter nahm zur Herstellung von Kartoffelbrei oftmals die saure Milch von Bergmannskühen, so startete ich den Versuch mit Ayran. Kartoffeln entsprechend weich kochen, dem Wasser etwas gekörnte Gemüsebrühe und eine Priese Salz beigeben.
Sind die Erdäppel dann entsprechend gegart, natürlich die Flüssigkeit abgießen. Vor dem Zerstampfen etwas Pfeffer, Muskatnuss und feine Petersilie zugeben. Anschließend genau soviel von dem köstlichen Joghurtgesöffchen beigeben, dass fast die angemessenen Konsistenz zum Mümmeln erreicht wird. Zum Schluss noch etwas Butter zugeben…
Das Verhältnis von Ayran und Butter muss man selber herausbekommen, bei mir soll die fertige Pampe immer sehr nach dem Joghurtzeug schmecken…

Noch etwas gedritteltes!
Der Cocktail wird gleich im Flachmann kreiert.
Zu einem Drittel Cassissée kommen dann zwei Drittel polnischer Sprit von 95 Umdrehungen.
Kommt sehr gut in Tee und süßen schwarzen Kaffee, da auf Milch verzichtet werden sollte, da sie durch den Johannisbeerenlikör stockt.
Nebenbei bemerkt, Cassissée ist ebenso ein geiler Zusatz in dunkelbraunen Fleischsoßen!!!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.