Teil 1: 68 er und ich

Die unendlichen Legenden der 68er, erleuchtet durch eine frömmelnde ML-Gottesfurcht

Seit einigen Jahren bemerke ich an mir bereits eine tiefgreifendere Wesensveränderung, beim Umgang mit jenen teilweise hochgradig selbstverliebten Angehörigen dieser linkslastigen Rudel.
Die damit einhergehende Wut hindert mich momentan, etwas entsprechendes zu verzapfen.
Also lasse ich es jetzt sein……………….

Nach einer längeren Diskussion, nebenbei bemerkt, der Herr K. aus B., verfügt über Streitkultur!
Zwanzig Stunden später ereilte mich ein Emil mit dem unteren Text:

Lieber Klaus,
danke für den leckeren Kaffee, dass anregende Gespräch und das Birnchen für meine Schreibtischlampe.
Bezüglich der Bedenken, dass ein erheblicher Teil der heutige Jugend z. Z. nicht das erforderliche Rückgrat und Geist besitzt, die aktuellen gesellschaftlichen Problemen zu erkennen und dem blinden Wirken der geistlosen Politiker etwas konstruktives entgegen zu setzen, stimmen wir überein.
Hier den 68 er die Schuld zuzuweisen ist nicht gerechtfertigt.
Die aus der 68 er Generation hervorgegangenen Eltern haben sicherlich ihren Sprösslingen nicht die ausreichend Erziehung- und Charakterbildung zukommen lassen, aber dies war angesichts der Laborbedingungen des damaligen Bildungs- und Erziehungssystems auch nur bedingt möglich.
Das aktuelle Hinterfragen der “Leistungen” der 68er in div. Medien ist sicherlich historisch erforderlich/sinnvoll, der Versuch aber, diese Bewegung der 68 er zu diskreditieren, geht aber weit an den politischen und gesellschaftlichen Ereignisse der Vergangenheit vorbei.
Ohne die 68 er wäre Vietnam der 51. Staat der USA, der Rest der Welt würde konserviert in einer Cola-Flasche vor sich hin vegetieren und satt Rockmusik würde ausschließlich der Schuhplattler im Radio gespielt.
Sofern es darum geht humboldtsche/konservative Bildungsideal zu beleben bin ich dabei; aber das Vorantreiben menschliche Neugier nach Veränderung und der Kampf gegen kriegstreibende Reaktionäre wurde weltweit im letzten Jahrhundert von keiner Bewegung mutiger und erfolgreicher praktiziert als von den 68ern.
LG
K.

 

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