Warum (uns) freiwilliger Verzicht so schwerfällt

Aus der Berliner Zeitung, von Robert Kaltenbrunner (Bei seinem Familiennamen fiel prompt der DER Ösi ein…) die gesamte Seite 19, vom 9.9.22, der bestimmt vielen gutmenschelnden Genderisten und politischen Korrektoren gefallen hat…
Nach dem dritten Absatz hatte sich für mich alles erledigt!
Bemühte nun auch mal wieder WIKI, um wen es sich bei dem Schreiberling eigentlich handelte. Der Knabe wurde dort mächtig gehypt, macht sich ja ausgesprochen gut für den „Aufbau Verlag“ und die Postille, wo ich seinen Schrieb fand.
Im Netz wurde sehr viel Wert auf ein Hinweis gelegt, der gleich mehrfach zitiert wurde: …Architekt und Stadtplaner, hat es einst aus der tiefsten ostbayrischen Provinz nach Berlin verschlagen, wo er das Großstadtleben mühsam, aber von der Pike auf lernen musste – also ein neigschmecktes Landei!

Mache mir jetzt keine Rübe, zu welcher Droge der berühmte Schreiber möglicherweise vorher gegriffen hatte, oder wer vielleicht als Ghostwriter fungierte. Allerdings sollte der Name: Milton Keynes (Milton Keynes ist eine Großstadt in England) , wohl doch kein Fake darstellen, sonst hätten sich sog. Gänsefüßchen auch gut gemacht!
So wurde daraus ein Mix von Milton Friedman und John Maynhard Keynes. Wobei letztgenannter Ökonom nach dem Ersten Weltkrieg als Vertreter des britischen Schatzamtes Mitglied der briti­schen Delegation bei den Versailler Vertragsverhandlungen. Er trat kurz vor Abschluss der Ver­handlungen unter Protest gegen die Vertragsbedingungen, die Deutschland auferlegt werden soll­ten, von seinem Posten in der Delegation zurück und schrieb 1919 das Aufsehen erregende Buch Die wirtschaftlichen Folgen des Friedensvertrages (The Economic Consequences of the Peace), mit dem er die Deutschland auferlegten Reparationszahlungen als ökonomisch widersinnig kritisierte. Sie würden sowohl die internationalen Wirtschaftsbeziehungen destabilisieren als auch größeren sozialen Sprengstoff für Deutschland mit sich führen. (WIKI, stimmt aber!)
Seine Vorahnung verwirklichte sich später auch. Die entsprechenden Steigbügel offerierten später das katholischen Zentrum dem Herrn Hitler, dazu gesellte sich anschließend noch die unsägli­che Appeasement-Politik von Chamberlain und Daladier
Was waren das damals eigentlich für Kompetenzsimulanten, frei von jeglichen Visionen, die den Versailler-Schandvertrag (Jahrzehntelang lediglich ein Begriff der rechten Ecke!) aus ihren Ärmeln zauberten. Hinzu kam bekanntlich später noch die legendäre Blindheit der französischen und britischen Eksperten. Welche man eigentlich unter Dummheit und totalem Versagen abbuchen muss. Trotzdem werden beide Politiker, in ihren Ländern, auch heutzutage noch gefeiert…
Nebenbei bemerkt, irgendwann ging Friedman, Keynes mächtig an die Kandare, wegen seiner Makrotheorie und zerrupfte sie entsprechend, sogar mit einer gewissen Berechtigung. Was dabei herauskam, war nachhaltig gesehen, auch nicht das Gelbe vom Ei! Trotzdem erhielt Friedman,1976, dafür den Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften.
PS.
Unter Appeasement-Politik verstehe ich sog. demokratische Handlungsweisen, wel­che x-beliebige unterbelichtete Kompetenzsimulanten auf UNSERER ERDEN­SCHEI­BE lediglich dazu benutzen, um irgendwelche aberwitzig Geschäftigkeit vor­zutäuschen, die letzten Endes nur etwas mit schemenhaften Selbstdarstel­lun­gen sol­cher Probierpolitiker zu tun haben. In letzter Konsequenz läuft alles nur immer wie­der auf kurzfristige Scheißkompromisse hinaus!
Für kommende Zeiten dräuen solche abartigen Vorgehensweisen bereits am Horizont, wenn die rotchinesische Eingemeindung der Insel Formosa endlich konkrete Formen angenommen hat…

 PS. In dieser Rubrik stellen Autor/innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ihre Positionen zur Diskussion.

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