Werner Knake-Heidi verlässt das angeschlagene Boot…

…und Wowi grinst selbstgefällig dazu, siehe “BZ online”. Allerdings will sich die ehemalige DKPistin, für ihren Abgang noch drei Monate Zeit lassen, was ihr die Chance gibt, noch einen Haufen Scheiße zu verzapfen.
Verstehe ich nicht, warum tritt ihr Scheffchen sie nicht gleich in die Tonne?
Na ja, Entscheidungsfreudigkeit ist nicht das große Ding der Sozis, noch nie gewesen. Hier nun mein kurzer Sprung zum ganz großen, roten Häuptling. Jener grient heute im Kleinformat, auf Seite 8 des „Tagesspiegels”, nebenstehend: ein echter „Münte”.
Diesen Nadelsteifenproll fand ich ewig zum Piepen. Schon von Anbeginn, als er, wie ein Schatten zum treuen Adlatus vom Schröder aufstieg, dabei immer etwas von einem Brutus durchschimmerte.
Dann folgte sein eigener trudelnder Aufstieg und öfters mal Auszeiten. Aber ständig tauchte er plötzlich wieder auf, wie dieses Teufelchen aus dem Karton. Mit einem großen Mundwerk, dass man annehmen muss, der ist in der Lage ein Brot quer zu fressen.
Keine besonders gut Show, die er manchmal dabei ab ließ. Da fällt mir ein – wie er für meine Begriffe – medienträchtig seine todkranke Frau instrumentalisierte. Hat ihm sicher bei alten Omas viele Punkte eingebracht.
Nun, infiziert vom Johannistrieb, scheint er durchzudrehen und sogar größenwahnsinnig zu werden.
Anders kann ich mir dieses Zitat aus dem „Spiegel” nicht erklären: „Frau Merkel kann schon mal die Umzugskisten packen.” – etwa für die machthungrigen “Grünen”? Sie überrunden im September bestimmt die gelben Mehrheitsbeschaffer, würde ich Ananas gönnen

P.S. Das mit dem Johannistrieb kann ich sogar nachempfinden

André Gorz – Nachtrag zum 27. Juno 2009

Es war gar nicht so einfach, sein letztes Büchlein („Auswege aus dem Kapitalismus”) zu erstehen, welches er kurz vor seinem Freitod noch verzapfte.
Bis auf zwei Kapitel, wo sich G. über den Marxismus aus lässt, ist alles lesenswert.
Freilich wird, was die Umsetzung seiner Thesen angeht nichts weiter bei herauskommen, als dass sich bezechte Linxwixer am Tresen verbale Luftkämpfe liefern werden und Neoliberale vielleicht etwas Sodbrennen kriegen…

Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!

Die Party bei den Russen ist besser

Beim kleinen Herrn Pflüger, fast vergessen – einen doktortitel hat er ja auch noch – scheint es sich um einen absoluten Spätzünder zu handeln, noch dazu einem, der die Zeichen der Zeit nicht versteht. Hört der Mann denn nicht das monotone Geräusch über sich? Es wird erzeugt von einer riesigen Bartwickelmaschine. Seine heutige Erkenntnis hätte ihm jeder gelernte Ossi schon vor über 50 Jahren auf einen Spieckzettel notieren können. (Was natürlich meinerseits Unsinn ist, denn zu dieser Zeit war das Doktörchen ja noch flüssig.)
Allerdings brachten es die Bolschewiken in der Zone viel kürzer auf den Punkt. Onkel WU betete es mit seiner Fistelstimme immer wieder vor: „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!” , da ging es seinem politischen Stiefsohn, dem Dachdecker, ähnlich wie mir, ich konnte mit diesem Spruch auch nie etwas anfangen.
Und nun kommt Friedbert mit diesem ausgeknautschten Kaugummi daher, nebenbei outet er sich als Fetenhai bei den Russen…
Na denne, na starowje towarischtsch Pfluger!

Die deadline der Bundesdrogenbeauftragten

Frau Biene Bätzing meint

Mit was befasst sich eine Drogenbeauftragte eigentlich? Heute hat sich die Genossin B. mal wieder eingebracht, sie fordert ein schärferes Rauchverbot für alle dampfenden Volksdrogenabhängigen in Bundesgermanien.
Auf der Mattscheibe finde ich dieses Blondchen immer köstlich, scheinbar übt sie vor so einem Auftritt zu Hause ihr gewichtiges Mienenspiel und Körpersprache, allerdings hilft dies nicht viel, bei den Belanglosigkeiten die sie anschließend ablassen darf.
Ihr traue ich zu, dass sie eine „deadline”, für ´n Art „Goldenen Schuss” bei einem Kokser hält.
Der Legende nach, ist sie nach ihrem Abi, erst der SPD beigetreten und hat dann ihn Studium begonnen.
Naja, jeder muss später irgendwie seine Schrippen verdienen…
Außerdem birgt die große Politik einen Vorteil, man brauch sich dauerhaft auf nichts festlegen und lebt gut dabei

Zum Stichwort „Dead” fand ich in der Tube noch etwas: Dead Ahmed

Piratenpartei

Zur letzten Wahl schlamperte ich gar nicht erst hin.
Bei den drei vorherigen, wurden meine Unterlagen ganz klein zusammengefaltet und anschließend sofort durch den Schlitz der Urne gepresst. Jedes mal erfolgte ein Aufschrei, da es sich um eine geheime Wahl handeln würde.
Nebenbei hätte man sofort, alle dort Anwesenden von dem weiteren „demokratischen” Akt ausschließen müssen. Jemand äußerte hinterher, mein schändliches Tun wäre sogar ein Grund gewesen, das Wahllokal prompt zuschließen.
Zu Zeiten der KPD/RZ erhielten die Genossen meine Stimme, verbunden mit brüderlichen Kampfesgrüssen aus dem verschlafenen Wilmersburg nach +berg. (Waren das noch Zeiten, als während eines Talks im Dritten, beim Aufeinandertreffen vom damaligen KPD-Parteivorsitzenden Hansi Grimm und Landowski, der Moderator die CDU-Flachzange voll ins Messer laufen ließ.)
Zur nächsten Stimmabgabe bekommen die „Piraten” meine Markierung. Mal was anderes. Außerdem hat es für mich, in meinem Alter, etwas von Seniorenklassenkampf. Hinzu kam folgendes, meine letzten drei Gänge galten nur noch der Wahlbeteiligung.
Dabei insistierte mein Nachbar Nobbe schon seit Jahren, endlich die PdNW (Partei der Nichtwähler) aus der Taufe zu heben, mir schlug er dabei vor, als Scheffpräsident-Oberführer zu agieren. War mir alles zu viel Demokratie. (Hier folgt ein alter Spruch von mir: Ich halte jenes volksherrschaftliche Gehabe schon lange für eitrige Furunkel an Ärschen der Industrienationen)
Viele meiner Bekannten haben den Wahlgang schon aufgegeben, bei der Wahl zwischen Pest oder Cholera will sich keiner mehr infizieren.
Für die heutige Zeit muss ich noch einen drauf geben.
Mir geht es schon länger folgendermaßen: Bei allen Parteien und ihren Programmen komme ich mir vor, wie ein Vegetarier, der nur noch die Wahl hat, zwischen Gammelfleisch aus Bayern, BSEhaltiger Rinderkost, kranken Hybridputen, ausgelutschtem Hühnervieh und andersartigen, gedopten, fressbaren Kreaturen…

die ideen der anderen, piratenpartei, Paul Tiger

Mal wieder etwas von der Muselmani(schen)nnen Front der Freitod-ICH-AGs

Knackärscheä

Aus: “Hurra, die Krise ist vorbei”, Antje Kunstmann Verlag, www.inkognito.de

Diese Grußkarte fand ich letztens bei einem kleinbürgerlichen, pädagogisch anspruchsvollen Spieledealer, im verschlafenen Wilmersburg.
Counter Strike führten sie nicht, aber u.a. Riesenmengen von säuisch teuren, langweiligen Spielen für ganzen Halbfamilien, mit politisch korrektem touch und oft ökologisch angehaucht.
Dieses Kärtchen fand ich nicht weg – löhnte dafür sogar einen EU, weil ich es sehr witzig fand.
Muss freilich etwas dazu ablassen.
Natürlich finde ich die Produktion von Asphaltgyros nicht prickelnd. Wenn aber auf der einen Seite mit Milliarden Aufwand “demokratisch” gehobelt wird und dabei menschliche Späne fallen, ist es da nicht legitim, mit der preiswerten Variante zu kontern?
Letztendlich trifft es auf beiden Seiten massenhaft “Unschuldige”, viele werden dabei nur mit dem ewige Frieden gesegnet, nebenher bürdet man Überlebenden und den nachfolgenden Generationen lodernder Hass auf…
Zu der zynischen Karikatur retour, wenn man alles emanzipatorisch betrachtet, eine berechtigte Frage dieses Mädels.
Was erhalten aber Angehörige anderer bombender Minderheiten als Belohnung, wie Lesben, Schwule, Päderasten, Sodomisten, Onanisten beider Geschlechter oder sonstige?

Wider jeglicher PC und Gutmenschelei meine abschließende Fußnote:
Es wird sich nie etwas ändern! Da weltweit immer wieder Flachzangen aller Couleur heranwachsen, die mit folgendem Spruch lediglich herumhuren und ihn als Schwanzlutscher des Kapitals nur als Feigenblatt für ihre Zwecke missbrauchen: „Jeder Mensch hat Anspruch auf die hiermit garantierten Menschenrechte und Freiheiten, ohne irgendeine Unterscheidung, wie etwa nach Rasse, Farbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.” (Mir ist nicht bekannt, wo er herstammt und wer ihn verzapft hat.)

Zufällig fand ich vorhin dieses Video: „The giants of rock´n roll”, aufgezeichnet von RAI uno, Rom, 1990.
Diese Minderheit von musizierenden Dachpappen und Weißbroten, haben in den letzten Jahrzehnten mehr für die Völkerverständigung auf diesem Planeten getan, als die meisten “demokratischen” Politnarzissten mit ihren explosiven Argumenten, die es immer wieder fertig bekommen, Heerscharen für ihr Zwecke zu instrumentalisieren…
Black&White

André Gorz

Warum 3SAT am letzten Dienstag, fast zwei Jahre nach dem André Gorz, gemeinsam mit Ehefrau Dorine, freiwillig sein Leben zurückgab, ein kurz vorher mit ihm aufgezeichnetes Interview in „Kulturzeit” brachte, war mir nicht ganz klar, hänge es aber als Fußnote zum gestrigen Beitrag an.
Seine, vor vielen Jahren schon eingebrachten Prognosen wurden ja permanent vom fauchen der warmen Luft, aller regierungsbestellten Wirtschaftsweis(s)linge übertönt…

Auswege aus dem Kapitalismus

Grundeinkommen – Ein Filmessay von Daniel Häni und Enno Schmidt

Meine Großvater ließ mal gegenüber seiner Tochter, einem stalinistischen Rotkäppchen ab: Sie solle aufhören mich zu indoktrinieren, denn jeder müsse seine Feindbilder selber entwickeln, dafür hätte man schließlich sein ganzes Leben Zeit…
Deshalb lasse ich zu dem entsprechenden Link nichts groß ab.
Will aber einen Seitentritt nicht auslassen, gegen die Großmäuligkeit von Ananas nach der Euro-Wahl.
Jener ließ ab: Wenn „wir“ nach der Wahl im September wieder Regierungsverantwortung übernehmen, wird sich vieles ändern.
Benutzte das Scheffchen der Mehrheitsbeschafferriege den „Pluralis majestatis“, oder ging wieder sein neo liberalistischer Größenwahn mit ihm durch?
Wie tief soll denn die Wirtschaftskarre noch in die Scheiße geschoben werden?
Schwesterwelle möchte dann sicher, scheeldreinblickend, hoch droben auf dem gelben Wagen hocken…

daniel haene – enno schmidt