Archiv für den Monat: Mai 2011

Ganz neuer Wein in uralten Schläuchen

Schon eine merkwürdige Zeit, wenn Weicheier und Luschen mit dem Großen Zapfenstreich entlassen werden…
Eigentlich ist Guida in den vergangenen 10 Jahren beständig ins Abseits gesegelt, statt einer verbalen Kielholung wird der Versager mit „stehenden Ovationen“ verabschiedet.
Schwesterwelle hatte es ja immer mit Wasserfahrzeugen und den daraus resultierenden Funktionen. Wieso bekam er denn keine Kapitänsmütze zum Weggang?
Beseelt vom vielen Friede, Freude, Eierkuchen setzte Guida den Schlusspunkt in Reimform.
Als 1989 der Saarländische Dachdecker begann Verse zu schmieden, waren seine Tage bereits gezählt.
Schade, dass sie ihn als Außenminister nicht in die Wüste geschickt haben, als Großer Vorsitzender war er doch köstlich.
Nun ist der Neue dran und will als politischer Heimwerker alles richten in jener Partei, bei der man sich fragt, warum sie überhaupt noch existiert. Eigentlich gehört sie dahin, wo in den letzten 160 Jahren (Ab dem zaghaften Versuch von Parlamentarismus in der Paulskirche) bereits viele Parteien und Ähnliches landeten, als Fußnote in Geschichtsbüchern.
Vermutlich barschelte Herr Rösler gleich zu Beginn seiner Amtsperiode, wie sollte es auch anders sein. Schließlich konnte jeder die Mauscheleien der letzten Tage beobachten und er regelte den Hickhack als Politprofi.

Überall sind „Experten“ am Werk

Heute Abend lag mal nichts an und was tat ich?
Hockte 19 Uhr bereits vor der Glotze, pennte dabei ein, bekam von „Kulturzeit“ nur partiell etwas mit. War dann viertel nach 8 hell wach.
Fragte mich nach kurzer Zeit, weshalb man Folterprotokolle archiviert und nach 50 Jahren „freigibt“. Allerdings war auch nichts neues dabei, vielleicht der Nebensatz, dass unter „demokratischen Verhältnissen“ öfters mit Narkose „gearbeitet“ wird.
„Nicht immer, aber immer öfters“ (Ein Plagiat, ich verrate nicht, wo dieser dämliche Satz herstammt.) werden in sämtlichen Medien solche Abartigkeiten breitgelatscht. Welcher Sinn verbirgt sich dahinter? Erhöhung der Einschaltquoten, Steigerung der Verkaufszahlen?
Ist bestimmt alles ganz banal, nichts weiter als die sachte Gewöhnung an Perversionen dieser Art.
Vielleicht mit der Intention, dass „zufällig“ misshandelte Opfer in der Öffentlichkeit  endlich mal daran denken sollten – wenn sie jene Action halbwegs überlebten – welch Glück ihnen eigentlich widerfuhr.
Der Filmschnipsel belegt es schließlich, unzählige Menschen müssen solche Willkür sehr lange Zeit ertragen und dies unter den Augen der gesamten Weltöffentlichkeit
3SAT
Folterexperten – Die geheimen Methoden der CIA – So geheim finde ich ihre Methoden nun wirklich nicht

Hillary Clinton versucht ihre Schreck-Geste zu erklären

Wieso war in jener Situation überhaupt ein Paparazzo anwesend?
Nun vermarktet man dieses Photo unter Pressefreiheit und ein Haufen Pücholochen werden sämtliche Larven deuten wollen…
Was ich aber überhaupt nicht verstehe, wieso Hillary jetzt solche merkwürdigen Statements ablässt.
Auf der anderen Seite handelt es sich um ein gefundenes Fressen für Cartoonisten und Leute vom Kabarett.
Als „Schreck-Geste“ würde ich ihren Gesichtsausdruck aber nicht bezeichnen.
Vielleicht wurde die dpa-Meldung lediglich falsch übersetzt, möglicherweise klingt es im Original so:  „Ich fürchte fast, dass ich einen filmbedingten allergischen Lachanfall unterdrücken wollte. Es könnte also überhaupt keine Bedeutung haben.“
Erklärungsnöte haben in der Familie Clinton auch eine etwas längere Tradition.
Wenn ich an Bills Zigarre und Mo Lewinskys Hilfestellung denke, oder die Geschichte mit dem Joint der nicht inhalliert wurde, den er lediglich“bogarte“…

Als „Schreck-Geste“ würde ich ihren Gesichtsausdruck aber nicht bezeichnen.

Ossi b. L., Nr. 31416349

Jene ganze Angelegenheit hat das Scheffchen aus dem Amiland wiedermal genial geschaukelt.
Nun ist er auch bei den Jungs und Mädels angekommen, die lieber ein Weißbrot als Präsidenten gehabt hätten. Über Nacht wurde er einer der Ihren – aber nicht für lange.
Noch während der Nebel dieser trügerischen Glückseligkeit überall wabert, werden bereits die ersten Leute auf ihre Fresse fallen.
Mir ist nicht bekannt ob jemand John Wayne: „shoot first then think“, nur in den Mund legte.
Klingt aber mehr nach einer bewährten, amerikanischen Lebensphilosophie. General Curtis LeMay brachte es irgendwann auf den Punkt, als er „Vietnam in die Steinzeit zurückbomben“ wollte und dann…
Jedenfalls ist Mr. Obama zu „Mr. any old“ mutiert, was für kommende Zeiten nichts Gutes bedeutet.
In vielen Landstrichen ließen Politiker bereits recht merkwürdige Reaktionen ab. Am weitesten lehnte sich dabei Änschie aus dem Fenster und konnte hinterher noch nicht mal ihren „RegSprecher“ bemühen, da er gestern auch einen Bock schoss. Dafür musste heute Ulli Deppendorf herhalten, er durfte in den Nachrichten herumstottern…
Eben noch meckerten viele „Experten“ über die Verschleierungstaktiken der Japaner, nun machen die Amis lückenlos weiter.
Über ein Dutzend Leute schauen im trauten Kreis gebannt auf die bewegten Bilder der Killerorgie und niemand hat dabei registriert wie Ossi b. L. abgeknipst wurde. Den blechbehangene Krieger neben dem Präsidenten schien alles nicht zu interessieren, der spielte bestimmt „Super Mario“…
Wegen der langatmigen Salamitaktik habe ich mir selber einen Reim auf die gesamte Angelegenheit gemacht.
Vielleicht ist es ja so abgelaufen.
Mehrere Airforce-Taxis stehen mit laufenden Rotoren in der Gegend herum, wie bei einem Bankraub. Spezialisten im Hightechwams stürmen wild um sich ballernd die Hütte. In besagtem Zimmer hockt neben seiner Lieblingsfrau unser Star-Terrorist und er beginnt sofort Artikel der „Genfer Kriegsgefangenen-Konvention von 1929“ herzubeten, in dieser stressigen Situation aber auf arabisch. Was alle Kämpfer noch mehr in Rage bringt, da sie annehmen, Ossi betet Suren daher.
Nun gerät alles total aus den Fugen.
Das Weib springt hysterisch kreischend auf und wird sofort wieder zum Sitzen genötigt, mit Hilfe einer Garbe aus der Knarre in die unteren Extremitäten…
O.b.L. schreit genau in der Sekunde: „Allah o Akbar!“
Nun sind bekanntermaßen Spezialkiller keine Intelligenzbestien.
Jede zusätzliche Gehirnwindung wäre bei solchen Einsätzen doch nur unnützer Ballast, deshalb dachte der junge Kerl vor ihm – Ohh Fuck! – jetzt brüllt der nach den Leibwächtern.
In seiner Not fiel Herr Laden auf die Knie mit einer Drehung nach Mekka und riss dabei seine Arme hoch. Was der bewaffnete Knabe als Angriff ansah, in putativer Notwehr kam es vielleicht zum unausweichlichen Genickschuss…
Den Rest wissen wir bereits aus den Meldungsbröseln.
Seebestattung, auf welche Art?
Ist mir schon klar, natürlich ohne großen Zapfenstreich.
Eher wie eine räudige Katze in Sackleinen…

Ossi b. L. – „Auf der Flucht erschossen?“

Sollte mir etwas zum „Hinscheiden“ des Star-Terroristen einfallen?
Nicht so richtig.
Da sorgt der maximal pigmentierte Friedensnobelpreisträger und erster „Demokrat“ des US-Amilandes dafür, dass Ossi bin L. unfreiwillig sein Leben zurückgeben muss und er zieht sich auch noch alles live ein. Tätigt auf diese Art Wahlkampf in der Weißen Hütte, vor der Glotze hockend.
Bestimmt haben sie den ehemaligen Vasallen auf der Flucht erschossen und Milliarden Leute freuen sich darüber, Frau Kanzler eingeschlossen.
In diesem Augenblick kommt mir noch nicht mal „klammheimlich Freude“ auf.
Nun soll aber niemand annehmen, dass ich ein humanistischer Traumtänzer sei.
Weit gefehlt!
Hier muss ich mal noch etwas dazwischenquetschen.
Es betrifft die kurze Diskussion während einer Fete am letzten Samstag – Stichwörter: Krieg und Demokratie.
Beim Abhandeln des ersten Begriffes waren wir schnell einig, weil keiner von uns je einen militärischen Konflikt live erleben mussten und es bis zur Urne eigentlich so bleiben sollte.
Was Demokratie betraf, kamen wir auf keinen Nenner. Sie sind für mich immer noch eitrige Furunkel an  Ärschen der Industrienationen, was sich bestimmt auch nie ändern wird, nun schon gar nicht mehr.
Dabei konnte ich dieser politischen Lebensform einen winzigen Aspekt abgewinnen. Rechte und Gesetze garantierten in unseren Breiten mehrere Jahrzehnte, dass latent vorhandene, faschistoide Auffassungen beim homo vulgaris nicht zum Tragen kamen.
Seit zwei Tagen gehen nun die selbsternannten „Eliten“ in Politik und Medien mit gutem Beispiel voran und scheißen auch auf das letzte Quentchen Verantwortungsgefühl, falls dies überhaupt vorhanden war…
Was in der nächsten Zeit für Lebensqualität flöten gehen wird, kann man nicht mehr in Zahlen oder Prozenten ausdrücken.
Als Ex-Zoni muss ich hier einen Vergleich aus alten Tagen anstellen.
Der gesamte verbale Dünnschiss weniger Stunden entspricht einer Planübererfüllung für die nächsten Jahre.
Im Netz ist man auch sehr agil, sieh folgenden Artikel!
Blanke Kaffesatzleserei, gepaart mit kranken Spekulationen.
Wer von den jungdynamischen Möchtegernnachfolgern bereits in den Startlöchern hockt und schließlich das Rennen macht, werden wir in der nächsten Zeit zu hören bekommen und nicht immer nur durch die Medien.
Es wird auch nichts nützen, wenn alle Leute beginnen Sankt Florian anzubeten…
Da kommt das digitale Fernsehen auch zur richtigen Zeit…
Habe mich bei heutigen „Nachrichten“ öfters gefragt, welchen Informationsgehalt eigentlich immer wiederkehrende Zoomereien auf rötliche Flecken haben?
Scheinbar fehlte die Werbeeinblendung: „Diese Sendung präsentierte ihn HEINZ Ketchup!“

Hier etwas witziges: Verblüffende Bar-Akrobatik