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Sir Dracula geht nicht mehr einkaufen

Das hat er nun davon…
Hier eine GMX-Hommage auf Christopher Lee
Weiß nicht mehr, wo mir als Kind Bram Stokers Geschichte erstmals unterkam. Möglicherweise in einem der fetten Almanache für Knaben aus Kaiser- oder Weimarer Zeiten: „Der Gute Kamerad“ (?)
(Irgendwo befindet sich hier in meinem Wust von Büchern auch noch eine sehr alte Bram Stoker-Ausgabe und ein “Guter Kamerad”.)
Hatte ich damals wochenlang ein Bammel, wenn es im Dunkeln die letzten zweihundert Meter neben einem Hohlweg nach Hause ging, der auf der einen Seite von riesigen lebenden Hecken umsäumt war. Außerdem traute ich mich nachts auch nicht mal mit der zusätzlichen Taschenlampe auf das Herzhäuschen im Hof…
Ewig tauchten Ende der 1950er, auch später noch, in den Zonen-Illustrierten und Zeitungen herzzerreißende Beiträge auf, in denen die Story über den blutrünstigen Grafen als westliche „Schund- und Schmutzliteratur“ gebrandmarkt wurde und die Roten uns vor jenen Einflüssen schützen wollten. Ideologische verknüpfte dieses Pack alles auch noch mit Karikaturen, in denen westdeutsche Revanchisten angespitzte Pfähle, ähnlich des endgültigen Tötungsaktes bei einem Vampir, selbigen in Westberliner Gefilde rammten, um schließlich auf diese Art das erste sozialistische Schlaraffenland auf deutschem Boden, definitiv auszumerzen…

Zwei Angehörige der Dracula-Sippe treffen sich an einer Bar.
Der eine ordert ein Pint frisch gezapftes Blut, der andere lediglich ein Glas heißes Wasser.
„He Mann, was soll denn das, wir sind Vampire und du bestellst dir nur Wasser?“
„Immer mit der Ruhe! Ich habe ein Tampon einstecken, ich mach mir einen Grog!“

Letztmalig etwas zum vergangenen G-7

Beginne aber mit dem Hinweis zu einem witzigen Doku-Streifen von Klaus Stern und spanne von dort den Bogen zum Elmauer Gipfelchen.
Besagten Tipp erhielt ich kurzfristig vom Scheff, besser gesagt, der Zufall kam mir zur Hilfe, da ich mittags in seinen Blog reinschaute. Es handelte sich um eine Ankündigung: „Die erstaunliche Karriere des Mehmet Göker“ und wurde in der Groni50 gezeigt.
Also machte ich mich auf in den ehemaligen französischen Sektor, wer tauchte aber nicht auf? Der Scheff.
Er hatte wiedermal eine Kleinigkeit vergessen, dies geht aber vielen anderen so ähnlich. Die Leute schnallen es einfach nicht, dass nur ich bestimme, wie meine Kommunikationsprothese gehändelt wird und wann. Von jener Möhre versende ich nur digitale Rauchzeichen, wenn mir mal danach ist! Wer meine elektronische Kommunikationsprostituierte belästigt und dort etwas drauf quatscht oder eine SMS rein schiebt, der muss gewärtig sein, dass ich nach Tagen irgendwann mal zufällig rein schaue und ablausche, aber nur deshalb, weil ich dann auch teflonieren will.
Jedenfalls kam deshalb zu keinem Kontakt mit El F…
In der Ankündigung hieß es: Kapitalismus als äußerst unterhaltsame Realsatire, dem war aber nicht so! Über soviel gut verpackte Dummheit von allen Seiten, konnte ich noch nicht mal lachen. Wie heißt es immer, das Geld liegt auf der Straße, man muss sich nur danach bücken! Stimmt auch wieder nicht, die kleinen gierigen Leute, die aus ihren angesparten Ficksechsern noch mehr Kohle machen wollten, schoben es seinen Drückern einfach so in den Arsch und der größenwahnsinnige Effendi machte mit dieser Tour viele Millionen EURONEN, auf eine noch ausgebufftere und dusseligere Art als sein Vorbild C.M.
Und wie sieht es bei den G-7 aus, für was steht überhaupt das „G“?
Gier oder Gang (Meine damit aber nicht den deutschen Begriff für das „Gehen“.) sind noch harmlose Umschreibung, die mir gerade dazu einfielen!
Ist auch egal!
Will aber noch etwas zu zwei Photos ablassen, beide vor einer gewaltigen Kulisse abgelichtet. Um sich zu erhöhen wurde vorher noch ein Podest zusammengenagelt, was aber nicht viel bringt. Ohne den Hype der Medien könnte man auf dem TWITTER-Teil annehmen, dort am Hang tummeln sich lediglich mehrere kleine Kerbtiere und nicht Macht-Eleven, pardon: Machteliten! Weiterlesen

Weshalb verbreitete sich jenes Foto von Frau Bundes-Merkel und US-Obama wie ein Lauffeuer im Netz?

Eigentlich handelt es sich ja um ein völlig belanglosen Bildausschnitt, hinzu kommt, dass ich ihren Geschmack und ihren Schneider nicht verstehe. Außerdem kann sie sich scheinbar nicht von ihrem Faible für nostalgischen Zonen-Kostüm-Schick verabschieden. Oft kommt dabei auch ein leichter und nicht zu übersehender Hang zum wandelnden Rollschinken mit durch…
Ab der Schmidt-Schnauzen-Ära gab kein Kanzler mehr etwas rein äußerliches her, Birnes Anzüge warfen beim Sitzen ewig riesige Falten im Nacken und der Kleine vom Maschsee erinnerte trotz seiner Brioni-Anzüge, wenn er zusätzlich an Cohiba-Zigarren nuckelte, eher an einen Starkasten.
Hat außerdem auch alles mit der persönlichen Ausstrahlung zu tun und die hängt bekanntlich nicht nur von den Klamotten ab…
Schon recht merkwürdig was die gesamten Untertitellungen der Bilderserien vom G7-Gipfel betreffen.
Merkel&Obama-ääBeginne mal mit besagtem Bilchen, welches von mir ebenso mit Sprechblasen verziert wurde, muss mir dabei ja keinen Kopp machen, da Kunst bekanntlich alles darf – mit Charlie Hebdo wurde es ja vor einigen Monaten bewiesen.
Meine Phantasie geht in folgende Richtung…, der Rest bleibt jedem selbst überlassen!
Nun hat es sich mit dem G7-Gipfel!
Außer den ewigen Selbstdarstellungen aller Anwesenden nebst medienträchtigem Eiapopeia, wurde lediglich die neue Marschrichtungszahl vorgegeben → Klimakonferenz in Paris, für den kommenden Dezember.
In den letzten beiden Tagen passierte nichts weiter und trotzdem jubeln die Klimaschützer: G7 «überraschend stark», irgendwie merkwürdig.
Auf der nächsten Masturbationsperformance wird alles noch pompöser aufgezogen und die dort produzierte Luft landet auch wieder in Säcken, wird bis zum nächsten Gipfelchen irgendwo nachhaltig deponiert. Anschließend auf dem niemals endenden Pfad in Richtung des unbekannten Zwei-Grad-Ziels wiederholt aufgewärmt und alles geschieht, so wie gehabt.
Und wenn sie nicht gestorben sind, werden sie jenes Spielchen auch als Mumien noch weiter fortführen.
Da man/frau in Paris irgendetwas verbindlich festzurren und mit Inhalt füllen will, das Zwei-Grad-Ziel nämlich, selbige dusselige Anmerkung befindet sich im 9. Vers des Textes. Was damit gemeint ist, weiß der Deibel! Handelt es sich dabei vielleicht um eine unendlich tiefes Loch, dies könnte man zwar nicht festzurren aber irgendwie voll stopfen. Und was die Brösel betrifft, die vielen, aus dem Weg zu räumenden Steine, da werden französische Protestanten im kühlen Dezember bestimmt einen entsprechenden Weg finden und es selber in die Hand nehmen…
Bei den friedlichen Aktionen der Demonstranten vor Elmau kam mir das Gefühl, bei vielen dort anwesenden jungen Personen handelte es sich um die Ablegern von alleinerziehenden ehemaligen Lichterkettenmamis, die ihren Auftritt lediglich als bunten Event verstanden und mit rheinländischem Karnevalsfrohsinn verwechselten.
Länder wie China, Russland und Indien müssen dann mitspielen. Zumindest China lobte Merkel für seine Klimaanstrengungen: “China hat einen enormen Aufwuchs an Wind- und auch Wasserkraft.”
Mal sehen, was los ist, wenn demnächst mal das Epizentrum eines Erdbebens der Stärke 7 oder 8 in der Nähe des DreiSchluchtenStaudamm liegen sollte

Morgen: Dienstag 9. Juni, Bassekou Kouyate&Ngoni Band, um 20 Uhr im Waschhaus Potsdam – Blues & Afro-Beat aus Mali

Nun habe ich morgen keine Zeit, außerdem müsste ich mächtig in mich gehen, wenn Heroisch verwonnen-1--äausgerechnet Vertreter der Friedrich Naumann Stiftung vor dem Konzert mit Bassekou Kouyate über “Musik und Freiheit in Mali” diskutieren…
Gut, die Mucke soll dann 21 Uhr beginnen.
– Hier der Text zum Konzerthinweis (Er wurde mir zugesandt):
Der amerikanische Bluesgitarrist Taj Mahal beschreibt Bassekou Kouyate als “ein Genie und den lebenden Beweis dafür, dass der Blues aus der Region von Segou in Mali kommt”. Der Vater des westafrikanischen Blues, sein Landsmann Ali Farka Toure nannte ihn einst einen “rohen afrikanischen Diamanten” und ließ sich von ihm auf seiner letzten Tour begleiten. Youssou Ndour, Santana, Bono (U2) oder der britische Popstar Damon Albarn gehören zu seinen Fans. 2007 kürte die BBC Bassekou Kouyate zum “Best African Artist of the Year” und sein Debütalbum “Segu Blue” zum “Best World Music Album of the Year”. Der Independent schrieb nach dem Preisträgerkonzert in der Royal Albert Hall in London: “The Best Rock’n’Roll Band in the World”. Bassekou Kouyate gilt heute als der bekannteste Botschafter der Ngoni, eines Instruments, das lange ein Schattendasein hinter der Kora geführt hat. In der Tradition Malis spielt diese afrikanische Bogenharfe aber eine weit größere Rolle. Sein zweites Album “I speak Fula” erschien in den USA auf dem Rock-Label(!) Sub Pop und wurde für einen Grammy nominiert. Mit dem Album “Jama Ko”, welches auf Platz 1 der World Music Charts Europa landete und welches die Fachpresse als “Best Album World Music” feierte, wurde Bassekou Kouyate endgültig zu einem Star der “New World Music”. Sein neues Album “Ba Power” erscheint in diesem Frühjahr.
“Ein fantastisches Beispiel dafür, wie Musik Körper und Geist gleichzeitig ansprechen kann!” (Damon Alban, Blur)
Was will die britische Nase mit seinem Satz eigentlich sagen?
Möglicherweise betrifft es nur seine kleingeistige Ansicht zum Musik-Business, dann scheinen ihn aber die ganzen Malaisen in Mali und Westafrika nicht weiter zu interessieren. Warum sollte DA auch eine andersartige Sprechblase implodieren lassen, wenn sie ebenso von x-beliebigen, mit dem G-7-Bazillus infizierten Politikern stammen könnte, deren Unterbelichtung sich mittlerweile nicht nur als sprichwörtlich bezeichnen ließe…

Deutsche-Bank-Co-Chefs Jürgen Fitschen und Anshu Jain wollen ihren Rückzug antreten

Jain will bereits am 30. Juni 2015 seinen Hut nehmen, Fitschen lässt sich dazu noch 11 Monate mehr Zeit – so es Behörden und Medien wollen…
Ob die beiden Jungs zusätzlich noch an Seppel Blatters Glücksrad drehten?
Egal, nun schiebt man John Cryan (54) aus UK zum 1. Juli 2015 auf den Posten eines neuerlichen Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, später soll er schließlich alleiniges Vorstandsscheffchen der Bank werden. Scheinbar um millionenschwere Abfindungen einzusparen, falls sie ihn auch vorzeitig in die Wüste schicken müssen.
„Na, denn man tau!“
Hoffentlich besitzt er wenigstens etwas von der Mentalität seines Ex-Kollegen Nick Leeson, den fand ich damals sehr lustig. Hinzu käme, dass anschließend DIE großmäuligen Deutschen, sich dann endlich auf Augenhöhe mit DEN Griechen wiederfinden würden.
Momentan spielt FDP-Chef Lindner auch eine sehr witzige Rolle, indem er einen unbelasteten Neuanfang fordert, wie soll der denn aussehen? Bei der Masse von Probierpolitikern, Rücktretern und sonst was für schräge Typen und Typinnen in Politik und Wirtschaft, da ist wohl nur ein ganz frommen Wunsch der Vater seines absurden Gedankenblitzes. Nehme mal an, der gelbe Kleingartenvorständler irrt deshalb schon mit einer Wünschelrute durch die deutschen Landen.
Ich hätte da Herrn Mehdorn im Angebot, den kann ich mir nämlich nicht als Rentier vorstellen…

Pierre Louis Baron „Winnetou“ Le Bris (Brice) geht nicht mehr einkaufen, nun ist er endlich in die ewigen Jagdgründe entfleucht

Das in Brest geborene Weißbrot machte Karl Mays edle Rothaut weltberühmt. Dies ging in den damaligen Zeiten nur, weil jene gutmenschelde Verbalseuche der politischen Korrektheit noch unbekannt war. Sein Ruhm verdankte PB nicht zuletzt der Arbeit vieler Maskenbildner, welche Anleihe nahmen beim Blackfacing aus Amiland, sie tätigten folglich das „Redfacing“.
Muss bemerken, jene Filme waren für mich wegen den gigantischen Landschaften immer wesentlich interessanter, trotz der damals üblichen Farbreduzierung in der Glotze. Schließlich konnte der gelernte Ossi, mit der ihm eigenen Bahnsteigkarte für den Rest der Welt, noch nicht mal ins Jugoland, geschweige denn nach Franco-Spanien und er durfte sich lediglich mit Phantasieren bis ins Mumienalter trösten.
Nachdem man im Osten mit Гојко Митић farbfilmmäßig hinterherhinkte, ethnologisch zwar ausgeklügelter, empfand ich alle dortigen Streifen ausnahmslos als miesen Abklatsch. Wie alles, wozu sich irgendwann die sozialistischen Kultureliten entschlossen, wenn sie nicht umhinkamen, irgendetwas aus dem Westen zweit- und drittklassig abzukupfern.

Mein Gott, diese Fressen (©Pofalla)*

*Will mich nun wirklich nicht hinter Herrn Pofalter (cdusw.) verstecken, aber…
Meine damit aber auch nicht jeden Heinz in den Medien, z.B. bekam ich gestern noch die letzten 20 Minuten vom „Tatort“ mit, da ich Prahl sowie Liefers recht gut finde – allerdings gehen mir endlose Serien recht kühl an meinem verlängerten Rücken vorbei.
Verzichte deshalb auf den Terrassen-Glimmer und erwartete anschließend noch den Beginn von Teuschlants allerwichtigster Schwawelschau. Günni-Jo kündigte mit der üblichen Dorfschullehrermentalität seine Jauche aus dem Gasometer an. Logo – FIFA ward angekündigt!
Dann gings zum Schmoken nach draußen, dabei lief die Glotze noch.
Auf dem Rückweg gewahrte ich noch die illustre Runde, natürlich alles Eksperten!
Das Scheffchen hockte total verkrampft in seinem Sitzmöbel, seine Hufen übereinandergeschlagen, scheinbar haben sie die Ausmaße von Mikadostäbchen, dafür an seiner rosigen Seite, sicher als Quotentante, die dralle Chlorophüllmarxistin in Stützstrümpfen(?)…
Frage mich nur, weshalb sind eigentlich alle gegen die FIFA?
Habe nämlich meine Meinung dazu auch kurzfristig geändert.
Dabei handelt es sich doch um den einzigen Verein, der global wirklich erfolgreich agiert. Da könnte sich die UNO wirklich mal eine riesige Scheibe von abschneiden!!!
Was heißt denn da eigentlich: Korruption?
Ist doch eine sehr alte und von Erfolg gekrönt Geschichte – „Wer gut schmiert, der gut fährt!“
Und wenn das Seppel nicht mitbekommt wie sein Laden läuft, dann entspricht es auch nur dem Lifestyle, da befindet er sich außerdem in wirklich guter Gesellschaft!
Muss dazu nicht allzu weit über den Tellerrand blicken. Heutzutage ist es doch zwingend angesagt, dass Galionsfiguren absolut keinen blauen Dunst haben, was das unter ihnen agierende Lohngesindel überhaupt anstellt, siehe nur mal in hiesige Ministerien!
Hier bremse ich mich, es existieren bekanntlich noch viel wichtigere Geflechte, EU, UNO und weiß der Teufel noch…
Den elementarste Fingerzeig des heutigen Tages gab mir der grauhaarige Kiezwolf morgens im Café. Selbiger verwies mich auf ein Kaufangebot in der „BILD“, bekundete aber kein Interesse, auch wenn er mir die Knete dafür geliehen hätte.
Eva Brauns Pumper - KopieIm Amiland steht ein blütenreiner Pumper zum Verkauf an.
Wertmindernd ist bestimmt die Tatsache, dass sich keine Landkarte darauf befindet, deren DNA vielleicht auf Goebbels oder Adolf dem Gütigen hinweist. Bei Letzterem wäre es sowieso unwahrscheinlich gewesen, der Legende nach besaß er sowieso nur ein Ei.

Gehen Sie in sich Herr Blatter!

Irgendwie erinnert mich das Fifa-Scheffchen an den größten hiesige Macher, den Herrn Mehdorn. Nicht etwa, weil man dem auch einen unstillbaren Hang zu irgendwelchen dunklen Gestalten, der ihn umgebenden Seilschaftsgeflechten, nachsagen könnte. Meine damit lediglich beider Mentalität, wenn sie so unbeirrt darauf bestehen, ihren eingeschlagenen Weg zu vollenden. Alles verbunden mit einer bewundernswerten Resistenz gegenüber den immer mal wieder aufkommenden Zweifel- und zarten Kritikchen vom Rest der Welt.
Herr Blatter, geben Sie Ihren Marschallsstab endlich an einen würdigen Nachfolger weiter!
Ich denke dabei z.B. an Uli Hoeneß, der besitzt zwar nicht jene staatliche Pappe, die ihn als Helvetier ausweist, trotzdem kann er auf Erfahrung mit gewissen eidgenössischen Charakteristika verweisen.
Rolex-Kalle fällt mir da auch noch ein oder UNSER Medienkaiser, der im heutigen Politischen Feuilleton von DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, wiedermal eine ungeahnte Aufwertung erfuhr. Seinen Beitrag hing der Journalist Stephan Hebel an der sehr fundierten sozialen Analyse jenes weltgewandten Ex-Kickers auf. Den Rest des Beitrages, vom Betrachtungsbogen der Arbeitsverhältnisse in Katar, hin zum angeblichen Land der sozialen Marktwirtschaft, würde Branz Feckenbauer sicherlich noch nicht mal ansatzweise schnallen.
Habe mich schon oft gefragt, weshalb Journalisten seine implodierenden Sprechblasen überhaupt unter die Plebse bringen. Schon OK, die machen es lediglich wegen seines unsäglichen Promi-Bonuses und der damit verbundenen Quoten für Flachzangen. Lustig finde ich es schon, wenn das Herr Kaiser durch seine randlosen Gläser (Wenn Brille, dann nicht Fielmann!) in die Kameras blinzelt, er mir dann immer wie eine intellektuelle Eichkatze vorkommt und seine weisen Sprüche alles noch toppen.
Als Branzel damals den Begriff „Sklave“ verwendete, kam mir auch, in welchen Zusammenhang hat er selbige Bezeichnung überhaupt aufgeschnappt, sicher aus Werken von Goscinny/Uderzo. Aber auch dies scheint eine gewagte Prognose von mir zu sein.
Bin mir sicher, noch nicht mal eine Scheibe Knäckebrot hätte in dem Zusammenhang jene Verknüpfung hergestellt…
Dafür hat es Stephan Hebel aber auf den Punkt gebracht!

Nicht nur für meinen Scheff-Follower aus der kalten Heimat

Er rief mich nämlich vorhin an und wollte wissen, weshalb ich eine Woche nichts abließ.
Dabei hatte ich jeden Tag etwas verzapft, allerdings nur mit irgendwelchem Scheiß begonnen, positive Betrachtungen waren natürlich keine darunter und nichts wurde fertiggestellt.
ErdbeerwocheBeginne mal mit einer ganz wichtigen und sogar weltbewegenden Meldung aus der montäglichen BZ.
Who the fuck ist eigentlich Diane Kruger?
Mir auch egal, allerdings fand ich den Paparazzo vollkommen respektlos, wegen seiner Kommentierung.
…kam ihr roter Slip zum Vorschein.
Möglicherweise hatte die junge Frau gerade ihre Erdbeerwoche, vielleicht wäre ein diskreten Hinweis wesentlich hilfreicher gewesen…

Mal kurz zu GMX-News!
Bahnstreik: GDL beendet den Streik – Schlichtung abgekaspert
Einen Gewerkschaftsboss, wie den kämpferischen Sachsen, hätte die Republik vor 30/40 Jahren gebraucht.
Nun ist aber alles zu spät, der endgültige Todesstoß für die Gewerkschaften wird gegenwärtig und beabsichtigterweise ausgerechnet von einer Sozen vorbereitet – mit ihrem Einschreiten in die Tarifautonomie zu Gunsten des Kapitals.
Ein rötlicher Jenosse und ein dunkelroter sollen das Kind also schaukeln. Matthias Platzeck (SPD) (Jenen Kleingartenverband zu erwähnen, ist eigentlich peinlich!) für die Deutsche Bahn und der thüringische Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) für die GDL.
Witzig, ich dachte immer, dass die vorgesehene Marionette für den Aktionärsverein sterbenselend seinen Lebensabend verbringt, nun dies!
Nebenbei finde ich, man könnte das Agieren von Claus Weselsky auch als verspätete Rache sehen, dass man beim Zusammenschluss beider Teilbahnen, die Ossis nicht in den Genuss der Beamtenschaft kommen lassen wollte, außerdem dräute in der Ferne die Umwandlung in eine AG.
Es ist schon so weit gekommen, dass ich dem Neobolschewisten Ramelow nichts entgegensetzen kann, wenn er kritisiert Bahn und Bund kritisiert.
Begonnen hat ja alles bereits mit Dürr, der kleine Mehdorn toppte anschließend alles noch. Nach 10 Jahren DB versuchte er sich mit ähnlichem Elan bei „Air Berlin“ und sein I-Punkt war dann BER und das Ende seiner glorreichen Karriere ist nicht abzusehen…
Man sollte ihn beim nächsten mal als Bundespräsident wählen, da kann er wenigstens nicht mehr allzu viel an die Wand fahren…
“Osama bin Ladens Bücherregal”: USA veröffentlichen Dokumente
DIE Amis sind richtige Komiker. Auf DF kam heute morgen, dass lediglich ein Teil der „Akten“ aus Osamas Laden aufgearbeitet wurden. Wie soll man die verstehen, schließlich ist er seit geraumer Zeit bereits abgeraucht worden, was medienmäßig dem Rest der Welt kundgetan wurde.
Zur Erinnerung, sein Anwesen schien nicht gerade luxuriös gewesen sein. Außerdem, wie sollten die GI´s in der kurzen Zeit alles verstaut haben und wer glaubt überhaupt die Story von den vielen schriftlichen Aufzeichnungen in seinem bescheidenen Anwesen.
Seit Monaten, warten viele Leute auf Veröffentlichungen von ganz anderen Dokumenten aus den USA.
Sehe es mal so, UNS werden in den nächsten Monaten haufenweise getürkte, phantastische und spinnerte Veröffentlichungen untergejubelt, damit die angeschlagenen Ami-Geheimdienste endlich wieder in einem anderen Licht erscheinen können und in allen demokraturischen Ländereien verschaffen sich anschließend Myriaden von Eksperten irre viele Medien-Orgasmen, indem sie sich unaufhörlich einen von ihren Palmen wedeln, Ekspertinnen holen sich ihren geschlechtsspezifischen Lustgewinn natürlich auf etwas andere Art…
Wir werden letztlich nur eine, dem Zeitgeist entsprechende Neufassung von „Geschichten aus 1000 und mehren Nächten“ erhalten, wobei dann die CIA den Part von „Aladin mit seiner Wunderlampe“ übernehmen wird…

Die Blues-Legende B.B. King geht nicht mehr einkaufen

Tschüss denne!
War ja leider abzusehen, dass es The black slowhand auch bald hinrafft, hatte er doch mittlerweile ein biblisches Alter im Showgeschäft erreicht und war trotzdem, bis fast zum Schluß, noch fit wie ein Turnschuh.
Die beiden schönsten Konzerte von ihm erlebte ich im kleineren Kreis, während dicker Mauerzeiten, einmal im Wessiland und im hiesigen Metropol. Zu einer Zeit als klugscheißende Eksperten ewig verkündeten: Der Blues ist tot!
In jenen Tagen kostete eine Konzertkarte im dortige Etablissement keine zehn Märker. Da lebte Erich Bourdon gerade im Coca-Cola-Sektor, Tina Turner hockte in dem Saal am Bühnenrand, ließ ihre gigantischen Hufe baumeln und erkundigte sich bei uns, was wir hören wollten.
Damals tauchte auch der Schefff dort auf, keine 200 Fans im Carré, natürlich immer eine riesige Gemeinde von ehemaligen Zonies in Shellies und Clarks anwesend, wobei ich die meisten Leute noch von der anderen Seite des „antifaschistischen Schutzwalls“ (Der uns nun, im wahrsten Sinn des Wortes, von dem Pack abschirmte, wegen denen wir abgehauen waren!) und des Zaunes kannte.
Nach der Pause brachte er dann einige Knechte mächtig ins Schwitzen. B.B. wandelte längere Zeit unter seinen Fans und die Roadies mussten das ellenlange Kabel seiner Klampfe über die Köpfe des Publikums halten.
In jenen Runden waren damals keine unterbelichteten Leibgardisten notwendig, ehrfurchtsvoll wurde dem King eine entsprechende Schneise freigehalten, wobei er sich lachend und witzig mit uns unterhielt. War schon ein Erlebnis, wenn der sympathische Blues Buddy ab und zu die Augen schloss und wie im Trance zärtlich seine Lucille quälte…
Mir fällt dazu noch ein, bei der Urform einer Gitarre handelt es sich um ein wahrhaft erotisches Instrument für Könner! Man nimmt es in den Arm, streichelt behutsam den Hals und fummelt gedankenverloren an ihrem Loch herum…