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Eine Gebrauchsanweisung aus der „Mottenpost“

Wie man gebürtige Ostdeutsche zur Weißglut bringt
Umgedreht ist es aber nicht viel anders.
Wir haben im Kiez zwei spezifische Geschäfte, eine merkwürdige Bäckerei und gleich nebenan die „Metzgerei“ (auch eine Westvokabel, wo der gelernte Ossi ausflippt) – zu Beginn meiner Zonensozialisation, im anhaltinischen Sangersdorf, wurde der „Fleischer“ auch noch „Metzger“ genannt! Weshalb später der Wandel eintrat, weiß der Deibel. Sicher so eine deutsch/deutsche Abgrenzungsmasche aus dem Politbüro, hat bestimmt der gebürtige Neunkirchener Dachdecker mal initiiert.
(Wenn ich schon mal bei den sprachlichen Kleinigkeiten bin, Fleischverarbeiter der Freibank nannte man „Schlachter“ und Emil Harnisch war der „Hi-hi-Schlächter“! Wobei das „Hi-hi“ wiehernd klingen musste…)
Retour zu den beiden Läden, als sie vor Jahren öffneten, meinte kurz darauf ein Bekannter, „die Eigentümersäcke stellen dort immer nur Ostler ein, wegen der niedrigeren Bezahlung mit!“ Jene finanziellen Eigenheiten waren mir nicht bekannt, allerdings fand ich die Umgangsformen der Verkäuferinnen von Anbeginn recht merkwürdig – richtig, eben Ostler und das haben sie in der Bäckerei auch jetzt noch verinnerlicht.
Gerade am heutigen Tag fiel es mir wieder besonders auf, noch dazu als ich dieses digitale Rauchzeichen aus dem Prenzelgebirge eingezogen hatte. Es existieren nicht nur die Animositäten West gegen Ost, sondern auch umgekehrt.
Nun lasse ich ja nichts anbrennen, wenn jemand versucht mich anzuferzen. Allerdings rafft es die kleine dickbrüstige Trulla immer noch nicht – mir gegenüber schon. Wenn sich die anderen Kunden ihre Umgangsformen gefallen lassen, ist es deren Problem. Seit einigen Monaten schafft da nun noch eine neue Kollegin, die auch so merkwürdig drauf ist und momentan in der Lernphase steckt, zumindest hat sie begonnen ihre ekelhaft untertänige Art abzulegen. Ich will mir schließlich keinen blasen lassen, sondern mal ´nen Kaffee und gelegentlich ein Stück Kuchen dazu…
Dessen ungeachtet kamen ihr manchmal gewisse Anwandlungen hoch, die mich vor einigen Wochen zweimal veranlassten, sie zu fragen, ob ihr eigentlich klar sei, dass dies eine Bäckerei wäre und keine Anstandsschule.
Erschwerend kommt in dem Geschäft hinzu, dass es zwei Eingänge hat, längs und quer zum Verkaufstresen, wobei ganz rechts die Getränke verkauft werden. Nun ist den Kunden aber nicht klarzumachen, dass sie sich in einer Reihen anstellen könnten und dann entsprechend vortreten. Will jemand von ganz rechts nur ein Getränk, drängelt er sich durch die Massen an das andere Ende.
Nun lehnte ich heute mittig am Pfeiler, hatte aber vorher gecheckt, wer vor mir im Gewusel stand. Da tauchte plötzlich eine Bekannte auf, sofort kam bellend aus dem Off: „Können sie sich nicht anständig hinstellen?“ Alles verbunden mit beginnendem Durcheinander…
Nun erigieren bei den Unwörtern: „anständig“ und „nett“, sofort meine Nackenhaare. Ehe die ungehobelte Gesprächspartnerin irgendwie zum leichten Widerspruch neigte, erledigte ich die Angelegenheit auf meine Art…
Frau A. aus B., verließ daraufhin den Laden ruckartig, wobei sie nichts verstand. Allerdings brachte ich ihr einen Kaffee mit.

Armutszeugnisse

Wie sagte Pinselheinrich bereits zu seinen Berliner Zeiten? „Mit einer Wohnung kann man einen Menschen erschlagen!“ (Ebenso hat der Karikaturist Paul Simmel diese Problematik mit seiner Feder aufgespießt.)
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Viele Jahrzehnte später belegt das Werk von Heinrich Kuhn Zilles Erkenntnis aus Kaiserzeiten.
Der kleine Photoband enthält beeindruckendes Bildmaterial. Gleichwohl habe ich ähnlich gelagerte Fälle bis weit in die 1980er bestaunen dürfen. Ganz vereinzelt findet man sie heute noch, zumindest, was die Fassaden von Innenhöfen betreffen, allerdings muss mit Armut nicht unbedingt Dreck einhergehen!
Ach so, für manche Ostberliner (Nicht nur dort!) sind die Aufnahmen ein Nostalgietrip in die letzten gesegneten Honecker-Jahre.
Boris von Brauchitsch streift mit seinen einführenden Worten, kurz und bündig, die historischen Sachverhalte zur Geschichte der Berliner Mietshäuser. Allerdings ist es schade, dass bei den Bildern die Ortsangaben fehlen…

“Los Rolling Stones“ im Amphitheater der Murellenschlucht*

Nichts hatte mich als Halbstarken mehr geprägt als Mucken von Robert Zimmermann und die der „Steine“.
Wobei letztgenannte großen Anteil daran hatten, dass die „schwarze Musik“, z. B. von Muddy Waters, John Lee Hooker (Wie z. B. die Weißbrote der J. Geils Band jenen grandiosen Hit von Hooker noch getoppt haben, lässt sich erste richtig nach dem Genuss eines guten Brösels Harz im Dreiblatt nachvollziehen!), Bo DidleyHowlin’ Wolf, Jimmy ReedChuck Berry und vielen anderen, endlich unter den Weißbroten in Europa den entsprechenden Stellenwert erhielt. Wer kannte denn Anfang der 1960er schon die vorher genannten Jungs?
Besonderes im ersten „Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern“ auf deutschem Boden, waren die Einflüsse der beginnenden „British Invasion“, eines der ersten Puzzel-Brösel, aus denen sich bei einer Minderheit, vom anfänglichen Unbehagen gegenüber den staatlichen Vorgaben, alles langsam auch zu einem Generationenkonflikt entwickelte – den es allerdings in der klassenlosen Gesellschaft der Zone gar nicht geben durfte.
Bereits als 14-jähriger hatten bei mir die senilen und impotenten Stare der Partei schon verspielt. Allerdings war ich in den folgenden sechs Jahren noch nicht vollends gegen deren Praktiken, das begann erst während der letzten Wochen meiner Dienstzeit bei der Arbeiterknüppelgarde (Bereitschaftspolizei in Halle/Saale), nach dem Einmarsch in die ČSSR. Als ich vor angetretener Meute jenen Akt verurteilte. Hinzu kam meine Weigerung, als einziger EK der Garnison, ein „freiwilliges Muss“ zu unterzeichnen, falls die Partei UNSERE Kraft weiterhin benötigte, um die westlichen Aggressoren in ihre Schranken zuweisen, was hieß, dann auch noch länger zu dienen
Dies steht aber alles auf einem ganz anderen Blatt.
Retour zu den Stones!
Wenn meine Erinnerungen mich nicht täuschen, habe ich sie bestimmt 12 mal in Berlin und im Wessiland eingezogen.
Wäre schon sehr gern auch heute hingegangen, aber vor ein paar Jahren war Schluss mit der Fahnenstange. Schließlich kann man nicht Verbindlichkeiten sein Eigen nennen, die einem ostelbischen Junker zu Bismarks Zeiten in nichts nachstehen und dann noch solche Summe für ein Ticket ansetzen. Deshalb ist bei 100 Euronen schlichtweg Pumpe!
Dabei fällt mir noch etwas ganz wichtiges ein.
Kurz nachdem die Tickets sich im Netz aufgelöst hatten, wurde mir aus gut unterrichteten Kreisen der wahre Grund jener Stones-Tour zugespielt.
Es ging dabei um das 20-järige Jubiläum von Helge Schneiders „Katzenklo(In dem Artikel erfolgt eine Einspielung von selbigem Hit, vorgestellt von dem dummschwätzenden Wuschelköpfchen – So manche Sachen von Helge finde ich ja nicht schlecht, aber dem Hit konnte ich noch nie etwas abgewinnen, egal nach welcher Droge…) in Betracht gezogen, ebenso der 85ste Geburtstag von Harald Juhnke (Dieses Liedchen kommt allerdings wesentlich besser, wenn man mit flüssigen Volksdrogen zugezogen ist.) und da wollte ich mich dann doch nicht reinziehen lassen…
*Murellenschlucht

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Laut “Sunday Times”: Weitere Korruptionsvorwürfe gegen Katar wegen Vergabe von WM

Kuriose Vorwürfe gegen das “Kaiserchen” Franzl
Umgedreht wird doch eher ein Schuh draus und sollte man deshalb jene Frage nach Bestechlichkeit nicht anders formulieren? Die Antwort darauf, wäre bestimmt wesentlich einfacher…
Wer ist denn in heutiger Zeit, auf den Ebenen von Bundes- und Kommunalpolitik nebst Wirtschaft, von den leitenden Sportorganisatoren der nationalen und internationalen Gremien, von den vielen Lobbyisten, den medien- und promigeilen Eksperten aller Lebenslagen, den menschenfreundlichen „Investoren“ und Bankern, noch nicht korrupt?
Wie sieht es eigentlich mit der unabhängigen Gerichtsbarkeit aus?
Bei so manchen Urteilen, da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich…

Alice Kachelmann kontra Jörg Schwarzer

Frei nach einer unbewiesenen Legende läuft man sich mindestens zweimal im Leben über den Weg. Sehr lustig kann so ein Zusammentreffen enden, wenn es Flachzangen betrifft.
Irgendwie kommt es mir so vor, als ob der Ex-Wetterfrosch auf irgendeine Weise aus dem gleichen Treibholz geschnitzt wurde wie Frollein Schwarzer. Meinetwegen könnten sie sich zerfleischen, aber nicht nur auf der verbalen Schiene, gönnen würde ich es beiden…
“Ich habe 2010 gelernt, dass sich jeder Idiot Gerichtsberichterstatter nennen darf. Also auch ich. Für wen darf ich zum Schwarzer-Prozess?”
Wie ist Jörgs Zitat eigentlich zu verstehen?
Hat es etwas mit seiner Selbsterkenntnis zu tun und ein Weg der Besserung dräut irgendwo am Horizont? Dann wäre er schon ein Schritt weiter als Alice, wenn er sich nach seiner Einschätzung für den Job als Gerichtsreporter prädestiniert fühlt, nur auf Grund der Tatsache, dass er meint auch ein Vollpfosten zu sein.
Was seine abschließende Frage betrifft, könnte ich ihm einige Presseerzeugnisse empfehlen, z. B. jenes berühmte „Isenhagener Kreisblatt“ oder die „Altmark Zeitung“. Wenn es etwas überregionales sein sollte, dann vielleicht doch „BILD“ oder das „Schorndorfer Nachrichten-Blättchen“.
Da WIR in UNSERER Republik schon auf eine große Artenvielfalt im Rahmen des hohen Gutes demokratischer Pressefreiheiten verweisen können, müsste dieser Schnacker aus der Eidgenossenschaft vielleicht doch vorher etwas üben! Vielleicht erst mal ein vierwöchiges Volontariat bei einer Kleingartenpostille in Gelsenkirchen oder Wuppertal absolvieren, sich vorsichtig in das Metier einarbeiten, als Gerichtsreporter mit folgendem Spezialgebiet: Karnickeldiebstähle und illegale Eigentumsverlagerungen von exotischen Gemüsesorten.
Auf der anderen Seite kann ich mir auch gut vorstellen, dass Herr Kachelmann zusätzliche Sporen auf der traditionsbehafteten BAB Köln-Aachen verdienen könnte, als rasender Staureporter…

Anne Will – Hoeneß in Haft

Eigentlich hatte ich auch heute keine Lust etwas in die Tasten zu masturbieren, dann kam aber alles ganz anders.
…als ich das Wohnzimmer enterte, hing die Schefffin noch vor dem nostalgischem Bildschirm, „musst mich gar nicht fragen, was hier läuft, werde dir sowieso keine Antwort geben… Dann doch, es ist ein Tatort in den letzten Zügen.“
Nach einer Kippenpause erfolgte der Stellungswechsel und die Glotze wurde von mir wieder hochgefahren, gerade in dem Moment erfolgte ein Kameraschwenk.
Aha, Anne Will – Statler and Waldorf usw. nebst dem wasserstoffblonden Quotenweibchen.
Über den nicht anwesenden Uli H. plapperte die Runde und dies sicher noch länger. Ab 11:35 PM (Central European Summer Time) bis ca. 11: 51 (immer noch CEST) konnte ich alles ertragen, weil es so witzig war, was aber weniger mit dem weltbewegenden Thema zu tun hatte, sondern mehr mit der Komikerrunde und ihrem Publikum.
Wo fange ich nun an?
Natürlich mit Ännchen.
Der Rotstich unserer Flimmerkiste gab ihr ein attraktiveres Erscheinungsbild, denn ihr Busen (Für all jene Leute die immer wieder dem gewissen Trugschluss aufsitzen, damit sind nicht die Möpse gemeint! Sonder das Tal dazwischen, wo nichts ist! Als Eselsbrücke gebe ich den Hinweis auf den Finnischen Meerbusen, da ist nämlich nur Wasser und nix Finnland! Der FMB ist zwar sehr groß, mächtig feucht und noch dazu auch vollkommen unerotisch.) denn die beidseitigen Hügel kamen dadurch noch besser zur Geltung. Nach einer Regieanweisung hatte Anne den Ausschnitt dann mächtig verzuppelt, was ihr Gesamtbild anschließend sehr unvorteilhaft beeinflusste. Weiterlesen

wg. dauerhafter Hurerei mit Dokus über den Beginn des vorletzten Weltkrieges

Letztens wurde etwas von Arno Schmidt gesucht, fand sogar mehrere Exemplare von ihm, dabei fiel mir nebenher auch „Die Mission des Luftballons“ in die Krallen. Vor über zwanzig Jahren hatte ich begonnen mir dieses Teil auf einer 8-stündigen Wochenendticket-Heimreise, kreuz und quer aus der kalten Heimat gen Berlin (Luftlinie keine 200 km), zu Gemüte zuführen. Obwohl damals gegen 6 Uhr 30 noch leicht angesoffen die Tour begann, faszinierte mich der Inhalt so, dass an Einpennen nicht zudenken war. Weiterlesen

Karlheinz Böhm geht nicht mehr einkaufen

Nachdem Anfang der 1960er zu Weihnachten „Sissi“ im Westfernsehen lief, verpasste mir Zwiebel den Kosenamen der Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn, was ich zum Kotzen fand. Aber je mehr ich mich ärgerte, um so mehr hänselten die anderen in der Schule, darum Kopf runter und durch. Letztlich blieb nur mein Kumpel übrig, der mich die ganze Zeit über „Sissi“ nannte.
Letztmalig vernahm ich diesen Spitznamen im Frühsommer 1990 in der berühmten Sangerhäuser „Klemme“ zum Frühstück, als wir uns dort zufällig im Gedrängel am Tresen trafen. Jürgen war nicht gerade amused wegen meiner Reaktion, als unser ehemaliger Deutschlehrer, nun Knecht, die Bestellung aufnahm und mich dabei anquatschte. Worauf ich gut vernehmlich entgegnete, „wenn du rote Sau noch einen Ton ablässt, dann haue ich dir eine in die Fresse!“ Allerdings gab es ringsumher sehr wohlwollende Kommentare in meine Richtung.
„Sissi, hör auf, der ist doch jetzt ein alter Mann!“ Und dies ist auch schon wieder ein viertel Jahrhundert her…
Später sah ich nur zwei Filme mit Kalle Böhm, „Augen der Angst” (Peeping Tom) und „Martha“ von Fassbinder. Beides herausragende Streifen! Sicher werden sie, ob seines Ablebens, bestimmt nur die „Sissi“-Kamellen in der Glotze bringen. Weiterlesen

WM 2014: Millionen-Mission für die deutsche Nationalmannschaft

Was unsere Organisation angeht, ist das die aufwändigste WM, die wir je hatten”, sagte Bierhoff dem Magazin “Capital”, musste er doch achtmal nach Brasilien jetten. Ihm folgten mehrfach Ekspertenteams auf dem Fuß, besser gesagt auf den Flügeln…
Irgendwo steht noch, das für die 23 Sensibelchen 40 Betreuer aufgeboten werden. Glaube ich nicht, wenn sie schon die Zahl 40 freiwillig angeben, dann sind es mindestens doppelt soviel. Ähnlich wird es sich mit sämtlichen Summen verhalten, die irgendwie im Text auftauchen. Was sich die Funktionäre vom DFB nebenbei in die Tasche stecken, wird ebenso wenig erwähnt, wie die gesamten Werbeeinnahmen.
Um Trainingslager, Flüge, Unterkünfte und Prämien zu finanzieren, wurde extra ein Sonderhaushalt aufgestellt. Ist doch selbstverständlich, da wurde irgendwie ein Dreh gefunden um zusätzlich noch Steuern zu sparen…
…sowie die Angehörigen der Mannschaft werden in Hotels in der Nähe untergebracht – auch die wollen bezahlt sein.
Wenigsten der Posten für alle mitreisenden Spielerfrauen schont das Geldsäckel etwas. Nicht auszudenken, der DFB hätte auch noch für eventuelle Besuche von Luxusbordells bluten müssen. Schließlich ist seit der VW-Affäre hinreichend bekannt, was brasilianische Prostituierte für ihre Dienste aufrufen. (Fand ich damals gar nicht gut, die verantwortlichen Gewerkschaftler hätten bei der damaligen Aktion wenigsten mit etwas Contenance auf einheimische Huren zurückgreifen sollen, schon aus Gründen des Erhaltes ihrer Arbeitsplätze…)
Abschließen fällt mir noch ein, weshalb jettete Team-Manager Oliver Bierhoff eigentlich achtmal nach Brasilien?
Da kommt es wieder, was Herr Jauch letztens bemängelte, dass viele Leute keine allgemeingültigen Wertvorstellungen mehr besitzen. Da hätten doch höchstens zwei Aufenthalte genügen müssen, wenn er so was nicht auf die Reihe bekommt, sollte man ihn besser canceln.
Verstehe schon, in solchen Sphären werden andere Maßstäbe angelegt, so langsam lerne ich ebendiese Gepflogenheiten auch, da bin ich Herrn Mehdorn sehr dankbar.
Möglicherweise gibt es ja noch ganz andere Gründe für mehrfache Dienstreisen, beginnt damit, dass man z.B. die Wichtigkeit seiner eigenen Person den anderen Neidern präsentiert…
Ein Bekannter düste auch ewig geschäftlich nach Brasilien, dort ließen sich viele abhandengekommene Kleinigkeiten außerordentlich tiefgreifend genießen, zumal er sehr unter dem Coolidge-Effekt litt.
Aber welchen Schnick-Schnack kann man denn im Handgepäck aus Brasilien eigentlich mitnehmen, wenn man sich bei der Einreise geschickt anstellt?
Uran oder Tantal. Quatsch, ist alles viel zu schwer. Außerdem, wo sollte man es später mit geringem Aufwand verklickern? Diamanten vielleicht…
Letztlich bleiben wieder nur Luxuszeiteisen übrig