Archiv des Autors: ede

Legendärer Posträuber Ronnie Biggs geht nicht mehr einkaufen

Die Einnahmen von  2,6 Millionen Pfund waren damals ein Haufen Schotter…
Die Gentlemen bitten zur Kasse“, war 1966 eine ganz frühe Guido Knopp HISTORY oder sehe ich das falsch?
Ich erinnre mich noch, dass keiner meiner Kumpels in Warnemünde Westfernsehen empfangen konnte – Scheiße.
Später sah ich den Film dann doch und fand ihn gar nicht so prickelnd…

Tatanka JoWanka

Langsam geht es mir so, wie der verblödenden iPad-Generation, mein politisches Interesse neigt sich gegen minus unendlich…
Anfangs in den Morgenstunden, das ewige Gesülze aus dem Radio, später las ich im Netz: „Was dieser Regierung fehlt, ist der Widerspruch“, wollte noch sehen was der Schreiber darin ablässt. Letztlich auch nur etwas softe Artigkeiten im „Sowohl-als-auch-Stil“. Später im Café flog der TAGESSPITZEL, nach einem Blick auf die Titelseite, sofort wieder retour. Der Dicke als Quotenmännchen auf dem abgebildeten vierblättrigen Kleeblatt des Titelbildes (Ruckartig fiel mir Pofalla ein!) Wollen die nun Politik machen oder geht es so weiter? Nach der Abbildung zu urteilen, scheint ja alles in Richtung eines lustigen Kaffee oder Mineralwasserkränzchen abzugleiten.
Dann tauchte plötzlich Herr K. auf, „sag mal, was hältst du denn von UNSRER neuen Regierung?“ Daraufhin wollte mir noch nicht mal eine korrekte Erektion des Mittelfingers gelingen.
„…und die von der Leyen…“
Wir schwenkten um auf Pesto-Rezepte.
Kurz darauf, „…du musst doch zu dem Ganzen eine Meinung haben. Ich finde ja den Gabriel so gefährlich wie eine Klapperschlange…“
Im Laufe des späten Nachmittags wurde die Glotze nach wenigen Minuten entstromt. War das eine gegenseitige Lobhudelei, während der laufenden Ringelpietzvorstellung kamen mir Bedenken, dass bald Schleim aus dem Nachrichtenmöbel quillt.
Einen I-Punkt setzte dann die alte und brandneue Bildungs-Squaw Tatanka JoWanka – plappern kann sie ja.
Da mir die blonde Dame bisher nicht besonders aufgefallen war, gings kurz ins Netz. Was hat es eigentlich mit ihr auf sich? Bekam sie den Job verlängert, weil er ihr einigermaßen gefällt oder kann sie ihn händeln?
Was sagen die Quoten?
Zumindest scheint Frau Bundesministerin für Bildung und Forschung Prof. Dr. Johanna Wanka gern zureisen, aller Voraussicht nach hält sie sich auch für photogen…

Die schrecklich nette Koalition – Von der Leyen: “Ich bin bereit zu lernen”

Es existieren für mich Vokabeln, vernehme ich sie im täglichen Sprachgebrauch, dann platzt mir die Hutschnur, „nett“ und „anständig“ gehören dazu. Ebenso nervt mich jene Kombination die entsteht, wenn jemand etwas noch mehr hervorheben will und dazu „schrecklich“ benutzt.
Gut, in der Headline des Artikels ist es hoffentlich anders gemeint, denn „nette“ Leute verachte ich.
Hinzu kommt dieses Photo, Frau Kanzler grinst darauf wie ein „Erdalfrosch“ und die beiden anderen Figuren scheinen sich wie „Honigkuchenpferdchen“ zu amüsieren.
Haben ja alle auch Grund dazu, endlich können sie ja losgehen.
Dieses Potpourri der guten Laune wird recht schnell der Vergangenheit angehören, üblicherweise kommt bei den Sozen noch die innere Selbstzerfleischung hinzu.
Ansonsten die übliche Herangehensweise, die neue Crew der Probierpolitiker, will sich in den nächsten Monaten in ihre neuen „Aufgaben“ einfuchsen. Wobei es unisono überall echot, dass jeder alles sehr spannend findet und noch viel hinzulernen möchte.
Mein Großvater sagte immer: „Man wird alt wie eine Schinderkuh und lernt immer noch dazu!“ Allerdings ließ er im Zusammenhang mit Klugscheißern, Besserwissern und Fachidioten auch öfters ab: „Schuster, bleib bei deinem Leisten…“ Weiterlesen

Einige Bemerkungen zu Sendungen von “dradio”

Kurz nach 3 Uhr weckte mich mein kleiner Eduscho-Transistor. In der „Tonart – Lounge“, spielte Uwe Golz fast eine Stunde Ry Cooder. Alles begann mit einem J. B. Lenoir-Stück, von dem es in den 60-er Zonenzeiten eine Scheibe als Bückware gab. Ab 1964 besaß ich alle Blues und Rockplatten, die von Westinterpreten raus gekommen waren, sogar die zwei Beatles-Singles mit Tony Sheridan und kurz darauf deren einzigen(?) LP, obwohl ich die Beatles nicht ab konnte, außerdem gar keinen Plattenspieler besaß…
Nein, es stimmt nicht ganz, weil mich 1967/68 die Kommunisten zwangsweise nicht nur von den Ätherklängen der westlichen Hemisphäre fernhielten – der ergiebigsten Zeit von englischer und amerikanischer Popmusik – war es mir auch nicht vergönnt, in jenen Monaten nach Platten Ausschau zu halten, weil ich vollkommen sinnlos meinen „Ehrendienst“ bei der Arbeiterknüppelgarde in Halle vergammelte…
Musik hat immer eine große Rolle in meinem Leben gespielt, nichts prägte mich mehr, als Bob Dylan und die Schdons, abgesehen von der unbändigen Lust auf Klänge, die irgendwo auf UNSERER Erdenscheibe intoniert wurden…
Wobei natürlich schwarzen Mucken und die ungemein breitgefächerte US-Folkszene mit einflossen.
Viel Jahre war ich sogar ein Fan von Joan Baez, was sich später ruckartig erledigte, als sie mit der Ex-Ostberliner „Betroffenheits-Bettina“ umher tingelte.
Dies wiederum fiel mir vergangenen Freitag ein, anlässlich des neuen Streifens der Coen-Brothers: “Inside Llewyn Davis“. Ein geiler Film, besonders muss ich die politische Unkorrektheit positiv hervorheben und die filmische Leistung des Katers! Für ihn sollte ein Katzenfutterhersteller eigentlich einen alternativen „Oskar“ ausloben, für die beste tierische Hauptrolle!
Etwas muss ich noch einfließen lassen, betreffs des 18-monatigen Vakuums von „westlich dekadenter Musik“. Es gab Kumpels, den ging es ähnlich wie mir, was die wenigen Urlaubsstunden im Heimatdorf betrafen. Kaum angekommen, wurde sofort eruiert, wer neue Platten aus dem Westen besaß oder vom Radio aufgenommen hatte – dabei besaß fast niemand ein eigenes Tonbandgerät. Was gab es deshalb in den meisten Elternhäusern immer wieder für Probleme…
Ein ganz anderer Umstand bereitete beiläufig noch zusätzlich ein Haufen Zoff. Man riss zwischendurch seine Käthe wie ein Westpaket auf, nicht etwa, weil man zu faul zum Wixen war, sondern, um gleich anschließend, irgendwo bei Kumpels, unbedingt die neueste Rockmusik hören wollte und sich dabei die Kante gab… Weiterlesen

SPD-Basis stimmt mit großer Mehrheit großer Koalition zu

Schule ist zwar schon etwas länger her, einiges ist trotzdem hängengeblieben
Komme mal zur prozentualen Endlösung.
Es wird gemunkelt, dass 474.820 Mit- und ohne Glieder, der zukünftigen Mehrheitsbeschaffer, wahlberechtigt waren. Vom Stimmrecht machten möglicherweise 369.680 (77,856872%) Sozen und Sozinnen Gebrauch. Nun stellten sich aber 31.800 eingesandte Stimmzettel wegen diverser Formfehler als ungültig heraus. Da blieben 337.880 übrig, von denen weitere 316 als ungültig disqualifiziert wurden. (Wer hat das überhaupt kontrolliert?)
Also blieben für die Statistik 337.564 Wahlaussagen übrig, dies entspräche allerdings einem verwertbaren Stimmenanteil von ca.71% und nicht 77,856872…%
Insgesamt fielen dann 256.643 (75,956848%) Markierungen auf Jasager und 80.921 (23,972046%) votierten mit “Nee“…
So kam schließlich die „ großer Mehrheit“ zustande, weil gerade mal so 76% mit „JA“ stimmten (Die wussten vielleicht gar nicht was sie taten!?), von noch nicht mal dreiviertel der eingetragenen aktiven Mitläufer aus dem hellroten Verein…
Hoffentlich verbindet mancher Sozi das „NEIN“ gleichzeitig mit dem gewissen Schlussstrich! Sollte mich bei der Riege nicht wundern, da finde ich niemanden darunter, der sich in der Vergangenheit mal als Visionär outete, geschweige denn, ein Macher wäre.
Zum Piepen, wer in der kommenden Allianz für höhere Weihen vorgesehen ist, schon richtig, mit den entsprechenden Leuten kann Politik ungemein Fun bereiten und ein neuer Posten hat auch etwas, denn der ewige Trott ist auf Dauer doch recht langweilig…
Die Abschlusszeremonie der Genossen erinnerte mich verdammt an jene Events der Tischler, Dachdecker und Schneidersöhne in der Zone, fehlte nur der folgende Hit. Aber dafür fühlen sie sich scheinbar noch zu jung. Bei Sigmar kam mir zwischendurch der Gedanke, ob Sigmar jener etwas abgewandelte Spruch durch den Kopf ging: Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Genossen helft mir…
Allerdings schien Andrea bereits über sich hinausgewachsen zu sein oder trug sie nur Highheels?
Vorhin hörte ich kurz Nachrichten und dass es das Arbeitsblondchen demnächst mal als brandneue Kriegsverteidigungsministerin probieren darf, da kam mir der Gedanke, wie soll denn zu ganz bestimmten Gelegenheiten die Hurratüte aussehen, unter die sie dann ihre Haarpracht stopfen muss? Weiterlesen

Große Koalition wird teuer für die Bundesbürger

Logisch, denn hinten hat der Fuchs seine Eier.
Obwohl das amtliche Endergebnis bei den Sozen noch nicht feststeht, wurden die Ministerposten bereits verschachert.
Weshalb findet diese Auszählung eigentlich an einem geheimen Ort statt und weshalb kam niemand auf die Idee während des Auswertungsvorganges Beobachter von UNO und EU heranzuziehen?

Normalität in Nordkorea

Weshalb regt man sich im Westen überhaupt darüber auf, wenn das große rote Schefffchen seine Familie dezimiert?
Andere Länder, andere Sitten!
Kann doch jeder Blinde mit Krückstock sehen, die Genossen interpretieren ihre demokratische Staatsform halt etwas anders als es hier der Fall ist.
Solches Verhalten wird schlicht unter Familienplanung abgebucht oder hätte die Bundesrepublik Deutschland den beiden Leutchen – natürlich zu deren Lebzeiten – politisches Asyl gewährt?

Haben Bushido und Herr Thamsanqa Jantjie etwas gemeinsam?

Nach dem Durchblättern von „BZ“ und „TAGESPITZEL“ kam mir beiläufig, eigentlich sind Klienten in einer Klappsmühle doch zu beneiden. Die haben für ihr Leben eine dauerhafte Richtschnur und davon entfernt sich keine Seite auch nur ein Deut.
Was nun das normalen Dasein betrifft, bin ich mir schon länger nicht mehr sicher, denn die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie in der Vergangenheit mal war, von der Gegenwart ganz zu schweigen.
Heraklits Formel „panta rhei“ (griechisch πάντα ῥεῖ, „Alles fließt“) ist scheinbar in der Form nicht mehr allgemeingültig, lediglich der Stillstand wird verschoben – mal nach der Seite, urplötzlich und ohne tieferen Grund plötzlich nach der anderen Seite. Dadurch ist es fast nicht mehr möglich, sich längerfristig an irgendwelchen althergebrachten Werten zu orientieren, ich meine damit historisch verbürgte Richtschnüren der humanistischen Art, die letztlich bis zu Urne eine gewisse Allgemeingültigkeit besaßen und mit denen sich das gesellschaftliche Zusammenleben erst einigermaßen erträglich gestalten ließ. Gut, durch die mühelose Formbarkeit der drögen Masse lief  vieles trotzdem aus dem Ruder, wobei es hinterher immer wieder möglich schien, sich damit herauszureden, man war vollkommen unbedarft und daher auch unwissend. Zumindest wird es später nicht mehr so einfach gehen, sich auf jene Mentalität zu berufen, da WIR rund um die Uhr und von allen Seiten mit Informationen zugeschissen werden. Bei meinen positiven Betrachtungsweisen bleibt folglich nur das Abgleiten in den Sarkas- bzw. Zynismus übrig. Weiterlesen

F L O R E N T I N E R

Florentiner

8-ung! Bei der Ablichtung handelt es sich nicht um eine Vergrößerung von Orangenhaut (Cellulite), sondern um besagte Backware mit Walnüssen!
In diesem Jahr gibt es massenhaft W-Nüsse, was nach dem tausendjährigen Kalender heißt, der Winter wird arschkalt!
Zutaten:
250 g Butter 3 Eßl. Honig
200 g Zucker
100 ml Sahne
50 g feingehacktes Zitronat und Orangeat
150 g grob gehackte Walnussbrösel
1OO g Mehl
eventuell Belegkirschen, Rosinen
möglicherweise 200g zartbittere Schokolade

Butter, Honig, Sahne und Zucker bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren zum Köcheln bringen.
Zitronat, Orangeat und die Nussteilchen einrühren, 2,35 Minuten kochen lassen.
Pampe vom Herd nehmen, Mehl untermischen und die Masse abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200° vorheizen.
Das Blech (Mitteleuropäisches Format) mit Backpapier auslegen und nun die Matsche gleichmäßig verteilen.
Auf mittlerer Schiene rund 11 Minuten backen, Blech aus dem Ofen nehmen und das Zeug etwas abkühlen lassen.
Solange alles noch warm ist, das Backwerk irgendwie mit dem einem Pizzarollschneidwerkzeug in entsprechend große viereckige Stückchen (Etwa anderthalb Zoll) zerteilen.
Ist man sich vorher bereits im Klaren, wie groß die die Teilchen später werden sollen, kann man vor dem Backen entsprechend Belegkirschen oder Rosinen platzieren…
Ach so, natürlich das Papier irgendwie entfernen, vor oder nach dem Schneiden, besser vorher.
Sind die Plättchen abgekühlt und langsam ausgehärtet, kann zusätzlich noch geschmolzene Schokolade (Sie schmilzt man im Wasserbad!) aufgetragen werden…
Gut kommt es, wenn dem Schoko-Brei eine winzige(!) Prise Habanero-Pfeffer (100.000 – 350.000 Scoville) zugegeben wird, man könnte dazu auch Bhut-Jolokia-Chili (Rund 1.000.000 Scoville) benutzen…

Herr Gauck könnte ja mal seinen Blick nach Südamerika richten

Am heutigen Morgen gab es auf „dradio“ einen Bericht über jene singenden Großmütter in Buenos Aires, die seit dem 30. April 1977, als „Madres de Plaza de Mayo“, dort jeden Donnerstag für eine halbe Stunde stumm den Platz umrunden. Ihre weißen Kopftücher wurden zum Symbol der Bewegung.
Die Regimegegner von damals sind tot.
Aber auch nach 36 Jahren ist die momentane Regierung ebenso nicht gewillt, darüber Auskunft zu erteilen, wo ihre Kinder eventuell leben und die gleichfalls verschwundenen Enkel.
Nicht nur bei den genannten Frauen würde Herr Gauck ein großes Betätigungsfeld vorfinden, er könnte es gleich mit einer Rundreise durch verschiedene Mittel- und Südamerikanische Staaten verbinden. Schließlich haben besonders viele Regierungen, unter Führung von „C“-Parteien, immer rührig dortige Diktatoren hofiert, ihnen auch reichlich finanzielle und wirtschaftliche Hilfe angedeihen lassen.
FJS fand zu seiner Zeit, in jenen fernen Gefilden, immer sehr viel Freunde und ward bei den klammen Potentaten ein sehr beliebter Gast.
Als legendär galten damals auch seine Flugkünste, da er auf den weitläufigen Touren die Düsenklipper meistens selber flog…