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Hertha stolpert hastig an die Bundesliga-Spitze

Ein blindes Huhn findet auch mal einen Ball.
Zufällig teilte sich Frankfurt seine Kräfte für den Rest der Saison recht ausgeglichen ein und offerierte der Springer-Elf freudig ihr Tor und die fielen darauf rein.
Hinten hat der Fuchs seine Eier!
…viele aber werden die Letzten sein, die die Ersten sind, und die Ersten sein, die die Letzten sind.

P.S.
Ich bin weder Bibelfest noch interessiert mich diese hektische Balltreterei, allerdings nervt das anschließende Gesülze in den Medien, besonders jene Worte der Intelligenzbestien aus den Teams…

Polizist liest SMS (Wirklich?!)

Wenn global gespitzelt wird, weshalb soll dann nicht auch der kleine Streifengendarm sein wachsames Auge mal auf einen Display werfen?
Mich wundert lediglich mit welcher affenartigen Geschwindigkeit die Staatsanwaltschaft in diesem Fall reagierte.
z.B., Herr Erwin Wirz (Wohnung eines Kranken ausgeräumt > googeln) hat mit seiner Geschichte, die im Jahre 2003 begann, bisher noch nicht soviel Glück gehabt. Bei ihm scheinen die Mühlen mit jener Geschwindigkeit zu mahlen, in der sich eine gedopte australische Beutelrennschnecke einem Salatblatt nähert.
Allerdings ist bereits Mitte November (Ist eine öffentliche Verhandlung, da kann jeder auftauchen. Vielleicht ist ja an dem Tag Scheißwetter und Gerichtssäle sind immer mollig warm…) der nächste Gerichtstermin anberaumt worden und dieser wird nicht der letzte sein…
Im Fall von Polit-Pirat Andreas Baum hat es ja ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf den Punkt gebracht: „Nicht alles, was unschön ist, muss strafbar sein“
Was kann man aus dieser halben Stunde schließen, nach der Baum sein Handy zurückbekam?
Zuerst kam mir, schon eine ansprechend Leistung von einem Mann, in dieser kurzen Zeit vielleicht drei/vier SMSsen von ca. 60 Worten (Stand mal irgendwo, eine wichtige Standart-SMS soll um die 20 Worte bzw. Kürzel enthalten.) zu lesen…
Da mit ein bisschen Tippen erkennbar wurde, welche Programme der Beamte benutzte, haben in dem Streifenwagen bestimmt mehrere Polizisten gesessen, die dann vermeintlich in Teamwork alles aufarbeiteten…

KULTURNACHRICHTEN – Britische Herrenmagazine sollen in Anstands-Verpackung

Donnerstag, 08. August 2013 11:30 Uhr
Merkwürdig, was manchmal bei d-radio über den Sender läuft, noch dazu unter der Rubrik „Kulturnachrichten“! (Text wurde auf der HP von d-radio redigiert.)
Dazu gehört die weltbewegende und recht merkwürdig verzapfte Neuigkeit, dass die Kette „Cooperative Group“ in ihren tausenden Filialen Herrenmagazine mit anstößigen (Noch nicht mal mit „Gänsefüßchen“ gerahmt.) Titelbildern, demnächst nur noch in sogenannten “Anstands-Tüten” verkaufen will, wegen der unanständigen Posen jener freizügige Damen – ein großer Sieg für frömmelnde Zeitgenossen und -Innen!
Versuche trotzdem mal diese prüde Aktion positiv zu betrachten, schließlich hätte es doch vollkommen genügt, leicht entfernbare Aufkleber über den unanständig präsentierten Milchdrüsen aller Modells zukleben.
Durch jene undurchsichtigen Verhüllungen bekommen aber die Herren Verbraucher richtiggehende Probleme, weil sie nun barbusige Katzen im Sack kaufen müssen oder werden gleichzeitig irgendwelche Möglichkeit geschaffen, wo gefoppte Konsumenten anschließend den unerwünschten Inhalt diskret tauschen können? Welcher Tittenfetischist möchte sich denn später lediglich mit einem ganz flachbrüstiges Covergirl amüsieren, umgedreht sieht es auch nicht anders aus.
Weshalb versucht denn niemand andere Wege aus der Misere einzuschlagen?
Man könnte doch Lebensmittel auch in Pornoshops verkaufen…
Mir fällt noch eine andere Gestaltungsoption ein, das Titelbild müsste dabei ähnlich der Rubbellose hergestellt werden, wobei das Modell dann in einer körperbetonten Burka steckt. Somit könnten Tittenheftchen weiterhin öffentlich in den Regalen zur Schau gestellt werden.
Nun der eigentliche sinnenfreudige Clou.
Daheim benötigt Mann zum Entkleiden lediglich eine Hand nebst Münze, mit deren Hilfe sich die Klamotte lustvoll entfernen lässt und jene Dame endlich in unanständiger Pose erscheint. Nebenher kann Herr Geilhuber sogar mit seiner zweiten Kralle anderswo rubbeln…
Fußnote: Beide Photos wurden vor ca. 5 Jahren im großen EDEKA von Wittingen (Celler Straße) geschossen
UnbenanntUnbenannt

Berlusconi wirklich rein? – Gustl Mollath gänzlich raus!

Silvio Berlusconi will in den Knast
Er will die Strafe einer Vertrauten zufolge absitzen.
Handelt es sich bei der Dame etwa um ein Plappermäulchen, die sich lediglich interessant machen wollte. Dann wäre Silvio eigentlich zu bedauern, denn wer auf solcherart Vertraute baut, der benötigt letzten Endes keine Feinde. Schätze aber, dass sie eher in seinem Auftrag handelte, so als Kommunikationskatalysator für die Medien.
Also, SB will in den Knast, aber an welchige Art denkt er dabei?
Guantanamo käme ja nicht in Betracht, obwohl ich eine klammheimlich Freude nicht verhehlen kann bei dem Gedanken, dass die dortigen Therapeuten ihm das gesamte Wellnessprogramm angedeihen lassen würden und diese sind bekanntlich sehr abwechslungsreich…
Sicher ein Grund mit, dass der große Demokrat Obama bisher auf eine Schließung jener Anlage verzichtete. Weiterlesen

Wahlkrampf

Seit über einer Woche ist wiedermal visuelle Politmüllzeit angebrochen. Habe gestern mal 100 Meter der Wilmersburger „Berliner Straße“ abgeleuchtet und einiges abgelichtet – wie üblich – alle Kleingartenverbände sind sich treu geblieben in ihren recht phantasielosen und bedepperten Selbstdarstellungen.
Aber Leute!
Man soll es ja immer positiv betrachten!
Wenigsten dort ist Kontinuität zu beobachten und das ist doch schon etwas!
Von Platz 1 der populistischen „Sprechblasen Hot Hundred“ haben sich die Neobolschewisten nicht verdrängen lassen. Über alle folgenden Plätze muss jeder selbst und ganz demokratisch entscheiden, wegen der persönlichen Feindbilder.
Mir fiel auf, dass momentan noch nicht so mit den Fressleisten gebleckt wird, lediglich ein zartes Clorodont/Kukidentlächeln ist anzutreffen – krampfhaftes Erdal-Frosch-Grinsen fehlt ganz.
Zu den Motiven möchte ich nur eine Kleinigkeit ablassen, denn oft gleicht jede Form der Auseinandersetzung damit, lediglich einer nicht begründeten Aufwertung jener Machwerke. Auf der anderen Seite ist mir etwas in Erinnerung haften geblieben, früher wollten doch alle Parteien mit ihrer Sichtpropaganda etwas ausdrücken – oder sehe ich das falsch?
Was will mir z.B. Herr Gröhler von der CDU sagen?
Der Mann blinzelt so unschuldig durch sein Schieleisen (Sicher von Fielmann!?), dass man Mitleid mit ihm bekommen könnte. Da mein Sarkasmus grenzenlos ist, fällt mir zu seiner Darstellung lediglich ein, dass Meister G. vielleicht als Schildknappe der Wilmersburger CDU oder besser noch, als eine Art Sancho Pansa von Änschie verstanden werden möchte.
Icke weeß nich!
Warum ziert ausgerechnet das „Kraftwerk Gottes“ sein Schutzschild? Sicher eine undurchschaubare Metapher christlich-abendländischer Kultur – der moderne Kreuzritter gegen die muselmanischen Terrorhorden von Al-Kaseltzer…
Auf der anderen Seite müssen christliche Werte endlich mal wieder Aufwertungen erfahren, zumindest für die breite Masse von Mitläufer in Kirche und Partei!
Bei den Staren wurden ja schon immer andere Maßstäbe gesetzt!
Als leuchtendes Beispiel kann da Seehofers Horsti herangezogen werden, der neben dem Bruch seiner ersten Ehe auch noch gegen das sexte Gebot verstieß*. In dem es wohl heißt: „Du sollst deinen elften Finger nicht in fremde Löcher stecken…“
Ganz wichtige Aussagen anderer Gruppierungen sind auch nur lala. Weiterlesen

arte – SUMMER OF SOUL

SUMMER OF SOUL

Eigentlich habe ich mit diesen beiden Dokus meinen statistischen Fernsehkonsum für dies Woche bereits eingezogen, nächsten Sonntag geht es weiter und beginnt 20:15 mit „The Blues Brothers“, allerdings Samstag bereits: Lou Reed

Detroit, Michigan
Motor City Music
Wiederholung: Sonntag, 18. August um 3:05 Uhr (55 Min.)
Memphis, Tennessee
Eine Stadt verändert die Welt
Wiederholung: Sonntag, 25. August um 2:50 Uhr (52 Min.)

Blinkendes Mosquitofrollein – zonenklauS © 2013 – Handmade by eDe

Als vor Jahren LED´s aufkamen, registrierte ich bei meinem Volksdrogendealer, dass er den blinkenden Reklamescheiß irgendwann in die Tonne trat. Darauf angesprochen, begann er dieses Zeug für mich aufzuheben. Selbiges tat in einem anderen Laden die Scheffin ebenso, damals fing ich an elektronische Trash-Art zu kreieren. Eines Tages kam die Idee mit dem Mosquito, dies war Nummer 1.
Unbenannt
Später wurden die Insekten immer perfekter, mit Bewegungsmelder, akustischen Schaltern, einer sogar mit zusätzlichem Geräuschmodulator und Zeituhr…
Irgendwann ward mir alles aber zu blöde – stelle deshalb nur noch jene nachhaltige Spezies mit Lauflichtern nebst Bewegungsmelder her…
Wer nicht über eine gewisse Geschicklichkeit verfügt, sollte allerdings auf diese Werkelei verzichten!
Mein letztes Produkt führte ich während der Grillerei vor, um dem Nachbarn zu zeigen, wofür ich seine Trinkhalme benötigte. Sofort kam aus jener Runde die Idee mit der Vermarktung (Sollte es doch mal in Betracht ziehen, zumal meine Verbindlichkeiten oftmals denen eines ehemaligen ostelbischen Junkers gleichen…), was ich nun auf meine Art tue.
Stelle alles ins Netz, versehen mit entsprechenden Bildchen und einer groben Bauanleitung, von der sich mit etwas Phantasie alle Arbeitsgänge ableiten lassen.
Werkzeugliche Voraussetzungen sind Lötkolben, Heißklebe- und Siliconierpistole, sowie eine hölzerne Schablone für die Flittche. Selbige stellte ich aus einem Rest Proletenparkett (Ich hasse dieses Zeug abgrundtief.) her, versehen mit den entsprechenden Umrissen und an deren Enden zwei kleine Löcher.
Nun die entsprechenden Zutaten:

Ein 6 kanaliges Lauflichtmodul, zweierlei farbiges Silicon, Draht – 0,3/0,4 mm, kleine Kneifzange, Fliegengaze; wegen der Nachhaltigkeit die Verpackung für sex BIO-EIER, Flextrinkhalme und etwas Telefonverlegekabel; eine nostalgische Glühbirne, eine Tee-Ei-Zange 50 mm, wesentlich besser kommt die 150 Watt-Glühbirne und die 65 mm TEZ!
Wenn man eingefuchst ist, dauert die Bauphase etwa vier Stunden, allerdings auf zwei Tage verteilt.
Laxe Bauanleitung und Warnungen:
Da die flüssige Pampe aus der Heißklebepistole ungefähr 200 Grad Celsius hat, sollte man schon etwas Obacht geben! Tropfen von diesem Zeug hinterlassen sehr schmerzhafte tiefe Dellen auf der Haut!

1.) Beide Verpackungsdorne vom Deckel des Eierkistchens innen abschneiden und außen ankleben.
2.) Unter Zuhilfenahme eines Kugelschreibers (Mine ausgefahren!) 6 enge Löcher für die Beine bohren, mit der Nagelschere jene Öffnung für eine Glühbirne ausschneiden – auch knapp, damit die sich anschließend dort reindrehen lässt.
3.) Dann folgt die kreative Spielerei mit dem Silicon, dazu muss vorher die Schraubdüse der Kartusche entsprechend abgeschnitten werden, ein Öffnung von rund 8 Millimetern ist optimal. Handwerkliche Grottenolme müssen allerdings vorher die Kunst des Siliconierens ungedopt trainieren! Dabei sollte zumindest Lokuspapier immer griffbereit herumliegen!
Nach dem Mumpen muss anschließend eine rund 12-stündige Aushärtungszeit eingehalten werden!  Sollen kerzengerade „Stacheln“ entstehen, ist eine entsprechend hängende Möglichkeit für die Dauer der Vernetzungsreaktion zu schaffen. Weiterlesen