Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Herr Bundes-Gauck nennt Massaker an Armeniern erstmals “Völkermord”

Diese merkwürdige Mediendarstellung klingt schon wieder so, als ob er jenes V-Wort (Könnte demnächst das „Unwort“ des Jahrzehnts werden!  – Weshalb wurde eigentlich das „Unwort“ noch nie als „Unwort“ geadelt?) gerade aus dem Hut zauberte.
Was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass niemand von den Staren auf die Idee kam und das Massenkillen einfach als Genozid bezeichnete? Klingt doch wesentlich abgehobener und irgendwie noch etwas brutaler, im Übrigen hätte die Mehrheit der Plepse noch nicht mal etwas mit der wahren Bedeutung des GWortes anfangen können und bitte jenen Begriff, beim überfliegen meines Geschreibsels, auf keinen Fall mit dem G-Punkt verwechseln!
Lange wurde um das V-Wort gerungen. Jetzt nennt Bundespräsident Gauck die Massaker an Armeniern vor 100 Jahren erstmals beim Namen: “Völkermord“. (Mutig, mutig! Wo jetzt wiedermal alles abgegessen ward, sprang er abermals aufs Trittbrett und die Medien werden sich die nächste Zeit überschlagen mit ihrer wohlwollenden Hofberichterstattung, wegen seiner furchtbar wichtigen geredeten Rede!) Am Freitag beschäftigt sich damit der Bundestag. Wie reagiert die Türkei? Weiterlesen

NS-Prozess in Lüneburg: Warum wird erst jetzt verhandelt?

Selbstverfreilich liegt es mir nicht allzu fern, auf jene Frage gehässig einzugehen, ansonsten müsste ich nämlich lachen.
Nun soll aber niemand versuchen, mir etwas zu unterstellen – Tobi B. begann mit seiner merkwürdigen Fragestellung.
Sofort ging es daraufhin ins Netz. Musste dabei feststellen, dass der Herr ganz schön kokettiert mit seinen Abschlüssen und dem daraus resultierenden Durchblick, es folgt auch noch der Hinweis, ein halbes Jahr in Istanbul gelebt zu haben. Ob er sich bei den Osmanen mit Arbeit über Wasser gehalten hat, geht aus der dürftigen Selbstdarstellung nicht hervor.
…die ersten Sporen scheint er als lokaler Volkskorrespondent verdient zuhaben.
Nun zu seiner Frage! Eigentlich wird sie schon beantwortet, wenn man unten rechts das Häkchen kontaktiert, da prangt plötzlich der folgende Satz: Erst die Neubewertung des Straftatbestandes der Beihilfe zum Mord machte eine Strafverfolgung von NS-Helfern möglich. Weshalb myriaden von §§-Heinzen dafür 70 Jahre benötigten, kann jeder in den digitalen Tiefen selbst herausfischen.
Sollte ja hinreichend bekannt sein, dass Gottes Mühlen sehr langsam mahlen und die der Justiz tun es mit einer Geschwindigkeit, da fegt ein Berner Blitz vergleichsweise mit mehr als einem Mach durch die Botanik.
2011 verurteilte das Landgericht München den damals 91-jährigen Demjanjuk zu fünf Jahren Haft wegen Beihilfe zum Mord in fast 30.000 Fällen im Vernichtungslager Sobibor – bereits ein Jahr später ging er nicht mehr einkaufen.
Und dieser Tage ist der 93-jährige Gröning in Lüneburg angeklagt – ebenfalls wegen Beihilfe zum Mord, hier in rund 300.000 Fällen im Konzentrationslager Auschwitz. Nun munkelt man, dass G. zu drei Jahren verknackt werden soll, was letztlich einer Farce gleich kommt, denn sie werden dieses halbtote Wrack noch nicht mal einfahren lassen. Weiterlesen

Richards Auslandsblog

Immer wieder ein erhabenes Gefühl, wenn ich mitbekommen, dass junge Bonsais von Freunden und guten Bekannten ihren Urinstinkten, nach Unternehmungen auf UNSERER Erdenscheibe, freien Lauf lassen. Seinen ersten großen Trip unternahm Rich vor einigen Jahren, als junger Abiturient und düste viele Monate in Australien herum, bereits damals gab es einen Reiseblog von ihm…
Hat schon etwas mehr, wenn junge Menschen nicht mit Y-Tours und auf Panzern die Welt erkunden, weil sie irgendwelchen demokraturischen Flachzangen auf den Leim gehen und deren kleingeistiger Antrieb alleinig darin besteht, irgendwo UNSERE Freiheit zu verteidigen, sei es nur am Hindukusch!
Mir sind ein Haufen Reisende bekannt, die auf ihren Benzinböcken bis nach Afghanistan und Indien ritten. Dort Menschen kennen lernten, mit denen sie sich lediglich auf Esperanto mit den Händen verständigen konnten und trotzdem überall als gern gesehene Gäste willkommen geheißen wurden.
Unsereins hatte nur die kleine Fluchten drauf, zu finstersten Zonenzeiten jedes Wochenende ein paar hundert Kilometer in der Dunkel Deutschen Republik, per Daumen herumzuziehen. Mit zweiundzwanzig Jahren kam bei mir Polen hinzu, durch neue Bekannte vom Rest der Welt und damit verbunden ein Faible zum unerfüllbaren Drang nach noch viel mehr. Was laut Vorgaben der greisen, impotenten und hirnlosen Stalinisten erst 43 Jahre später in Erfüllung gehen sollte.
Da nützte einem die lotrechte unendliche Freiheit überhaupt nichts, wenn man keine Flittche besaß, man fühlte sich dann, wie jener gefiederte Freund, der allerdings ein ganz anderes Problem hat, dem aber seine Flügel auch nichts nützen! marabu2-ä(Zu dieser Zeichnung gehört auch eine ellenlange Geschichte, auf die ich aber hier nicht eingehen möchte.)
Seit März 1973, die Genossen ließen mich wegen meines Ausreiseantrages 8en laufen, hatte ich knapp anderthalb Jahre später die Schnauze voll und beschloss einen Wandertag gen Westen zu starten. Reisende kann man bekanntlich nicht aufhalten. (Mein PM12 war somit das kleinere Übel.) Der Trip führte mich durch merkwürdige Umstände erst mal gen Osten, über das Tschechland in die polnischen Urwälder an der ukrainischen Grenze und später an den Draht nach Jugoslawien…
Und im Sommer ´74 war ich dadurch mehr als drei Monate richtig frei! Auch später, dann im Westen, erfuhr ich diese Feeling niemals wieder und werde es bis in die Urne auch nie wieder erleben.
Unter Umständen kann man in seinem Leben unwiederbringliche Erfahrungen machen, allerdings nur in jungen Jahren, die ansonsten niemals reproduzierbar sind.
Mir fällt noch etwas ein, es existieren fast keine Grenzen die nicht übertretbar sind, meine damit allerdings nur ganz bestimmte, auf jeden Fall gehören dazu Ländergrenzen. Und dies wird auch keine Komiker dieser Regierung ändern können!
Hier noch ein Buchtip! Allerdings werden zum Schluss einige Sachen abgehandelt, die für mich nicht nachvollziehbar sind…
Verbotene Reise-äVerbotene Reise-2ä Fußnote: Bei Richie kam hinzu, dass es mit einem großen Vorteil behaftet war, als Heranwachsender ein optimales Kinderzimmer zu besitzen (das Schwesterlein natürlich nicht) – nicht nur die dunkle Ecke eines zugemüllten Stückchen Flures…
Die Tatsache, in einem offenen Elternhaus groß zu werden, trug seinen Teil dazu bei, bald die Welt über den Tellerrand hinaus zu betrachten. Mit Fug kann man deshalb behaupten, dass er wesentlich weiter denken kann, als ein Schwein scheißt, auch wenn sich jenes Borstenvieh in der Winddrift, oben auf dem Wachwitzer Fernsehturm, erleichtern würde…

Merkel provoziert Erdogan und nennt das V-Wort

…und die Medien beteiligen sich brav an dieser unsäglichen Verbalhurerei. Dabei verstehen doch verklemmte und anständige Leutchen darunter die Votze, ab heute existiert nun auch noch das politische V-Wort
Halber-, Teil- oder „richtiger“ Völkermord?
Seit Jahrzehnten ist der 20. April bei mir ganz besonders belegt…
Heute war es mal etwas anderes.
Noch vier Tage können ins Land gehen, dann muss die Entscheidung auf den Tisch, wegen der armenisch/türkischen Geschichte. Man munkelte, dass Bundes-Gauck vorpreschen wollte und die SPD als geschulte Kompromisspartei wollte es ihm gleich tun.
Verstehe es wieder nicht, weshalb es diesen Definition-Hickhack um jene Interpretation überhaupt gab. Da man die Türkei immer als Nachfolgestaat des Osmanischen Reiches bezeichnet, könnte ich es ja ähnlich machen, schließlich wurde Restdeutschland auf den Trümmern des Deutschen Reiches kreiert und WIR müssten uns doch daran erinnern können, was Völkermord bedeutet. Meine damit nicht nur die theoretische Herangehensweise an diesen Akt, schließlich hingen damals irgendwie fast zwei Drittel der hiesigen Bevölkerung mit drin…
Letztens ließ irgendwer ab, die Türkei könnte ja von DEN Deutschen lernen, schließlich haben DIE sich mit ihrer jüngsten Vergangenheit auseinandergesetzt – da musste ich schmunzeln – wann und wo?
Wie es geht, siehe hier!
Letztens gab es eine Doku über Buchenwald, weshalb wurde dort eigentlich das Verwaltungsgebäude von Dachau mit hineinmontiert? Was das wieder gekostet hat, ehemalige Häftlinge zu den Trauerveranstaltungen heran zu karren und diese Opfer lassen sich für solch zweifelhaften Events auch noch missbrauchen. Man schaue doch mal auf die historische Darstellung in solchen Lagern, am Ende nur merkwürdige Alibiinstallationen. Letztens äußerte ein wichtiger Historien-Eksperte, dass solche Gedenkstätten gut besucht werden. Klar amüsieren sich da ein Haufen Leute, jeder auf seine Art. In Sachsenhausen überwiegend Rudel von jungen Ausländern, viel Spanier, Portugiesen und Franzosen. Habe mal gefragt, wie sie hierher gekommen sind, ob es sich um private Schulreisen handeln würde.
Eigentlich wie früher, wenn die Wessi-Kids ihre obligatorischen Trips in die Coca-Cola-Sektoren absolvierten, machen es Süd- und Mitteleuropäer durch EU-Finanzierung, billiger kann man besuchsweise nicht ins reiche Deutschland kommen.
Jedenfalls darf jeder bundesgermanische Politiker nun von Völkermord sprechen.
Bei Recep Tayyip Erdoğan kommt manchmal das Gefühl auf, der Mann hat so ein großes Maul, der kann ein Brot quer fressen, um das zu beweisen findet er ab dem 24. April genügend Zeit und dann kehrt bald wieder Ruhe ein. Allerdings soll Mr. President sich nicht so haben, klappern gehört halt bei Gutmenschen auch zum saisonalen Handwerk und wenn es dann zum zweihundertsten Jahrestag des Massakers wieder losgeht, da geht der Effendi schon lange nicht mehr einkaufen…

Hurrikane sollen nicht mehr “Isis” heißen

Vielleicht erklärt mir irgendwann mal jemand, um was für eine merkwürdige Organisation es sich bei der UNO eigentlich handelt, über welche geistigen Voraussetzungen und Qualifikationen die Jungs und Mädels dort überhaupt verfügen müssen, wenn sie bei dem Haufen einen lebenslangen gut dotierten Job abgreifen.
Als frühreifes altkluges Bürschchen schnappte ich etwas in der Runde meines Großvaters auf und wollte eine Erklärung dafür. Es ging darum, Opa vertrat die Meinung, gebildete Menschen sollten aus Respekt gegenüber anderen Völkern und um Missverständnissen vorzubeugen, bei sehr wichtigen Definitionen nicht alltäglicher Darstellungen, deren landesübliche Begriffe benutzen.
{Ein Beispiel wie es in der Praxis funktioniert: Seit mehreren Jahren wird die Kooperation von Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und Europäischer Kommission, Troika genannt. (Selbiges Wort sollte man schleunigst aus dem EU-Sprachgebrauch tilgen, schließlich stammt es aus dem Russischen und das spricht bekanntlich Herr Putin!) Noch nicht mal die Deppen in Funk und Fernsehen, nebst ganz vieler und sehr wichtiger Eksperten, sind in der Lage dieses Wort korrekt auszusprechen.}
Komme kurz zur UN retour, wenn mal wirklicher Einsatz gefragt ist, da halten sich die Blauhelme raus, so geschehen in den 1990ern bei Сребреница. Als die Helden in voller Kriegsbemalung bis an die Halskrause bewaffnet, während eines kleinen Teilvölkermordes tatenlos dort herumlungerten. Dafür andere sich an Frauen und Mädchen vergingen…
Gestern schlugen nun Angehörige eines anderen Kommando zu, von der World Meteorological Organization, kurz WMO genannt. Scheinbar viele politisch korrekte Leutchen darunter, besser gesagt, ungebildete Gutmenschen. Bin mir sicher, wenn diese Angestellten für halben Lohn doppelt soviel arbeiten müssten, kämen sie nicht auf solche Schnapsideen! Da hätte nur einer einen Joint einpicken sollen und mal etwas in WIKI stöbern müssen, da wäre die Zeit auch vergangen und noch etwas Allgemeinbildung bei herausgesprungen.
Nun mache ich es halt, komme aber nicht umhin, den WMO-Knechten eine gewisse Unterbelichtung anzuhängen, wegen des sehr schrägen Gedankenblitzes. Nehme mal an, als die dortigen Leute – da waren bestimmt auch Volksdrogen im Spiel – eine Liste mit Hurrikan-Namen erstellten, war bestimmt kein U-Boot der Dschihadisten anwesend und es sollte lediglich an die Göttin der Geburt, der Wiedergeburt, der Magie und an die Totengöttin erinnert werden. Sie galt vor fast 5000 Jahren bereits als Multifunktions-Quoten-Tussi! Da waren die alten Ägypter ihrer Zeit sehr weit voraus, denn bei den germanischen Stämmen, die damals noch ganz woanders herumirrten, spielte sich das Leben nach wie vor auf Bäumen und in Höhlen ab…
Hinzu kommt, ich bin mir überhaupt nicht sicher, dass bei der blumigen Sprache der Araber, dies lernte man schon bei Karl May (Nicht Karl Marx!), الدولة الإسلامية‎ – ad-daula al-islāmiyya, laut Umschrift des arabischen Alphabets der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft (DMG), letztlich Islamische Staat bei herauskommt.
Jedenfalls haben irgendwelche Banausen durch geschulte Unkenntnis wiedermal ein Stück Kultur in die Tonne getreten und einen riesigen Bückling vor den militanten Muselmanen getätigt!
Wie der neue Name zustande kam, wird bestimmt nie kundgetan. Da war bestimmt einer in jener Auswahlrunde, der bestand zur Erinnerung an das verflossenes Teil seiner sexuellen Notgemeinschaft – auf Ivette und holte sich dabei einen runter…
Wer weiß, was Ivy in anderen Sprachen bedeutet?
Vor vielen Jahren nahm ich ein Chilenisches Pärchen mit nach Nürnberg, die flippten bei den Mitsubishis „Pajero“ regelmäßig aus…

USA: Video zeigt Polizeigewalt aus der Luft

Taser und Prügel
Einige Gedanken zu dem Artikel.
Beginne mal mit dem Teil, welches man Taser nennt und was man nicht mit einem Dazer verwechseln sollte. Jenes Ding, welches mit harden „D“ geschrieben wird, ist eine Distanz-Elektroimpulswaffe, ein recht schweinisches Gerät. Mit dem Dazer kann man sich unter Umständen Teppichratten und größere bissige Kälber vom Hals halten, in der kleinen Box werden Töne im Ultraschallbereich zwischen 20 und 25 kHz erzeugt. Dazer gehören seit vielen Jahrzehnten bereits zum Standartarbeitsgerät amerikanischer Briefträger. Vielleicht sollten die Verantwortlichen Stare in Washington mal darüber nachdenken, ob sie nicht lieber die dortigen Posthörnchen mit Tasern ausrüsten sollten!
Seit fast dreißig Jahren besitze ich solch speziellen Tonproduzenten, dessen Frequenzen Katzen und Pferden genauso auf den Keks gehen. Allerdings oxidiert die Membran irgendwann leicht und dabei geht die Wirkung etwas flöten.
Auch handelt es sich um einen absoluter Trugschluss, wenn man sich absolut auf den Dazer verlässt, denn viele Köter sind nämlich schwerhörig, was bei ihnen bereits zu merkwürdigen und aggressiven Verhalten führen kann. Außerdem erkennt solch lieber Vierbeiner, der nach häufigen Aussagen von Herrchen oder Frauchen lediglich spielen will, wenn jemand Angst vor ihm hat.
Bin mir auch nie ganz sicher, ob der nette Gefährte als Geschlechtspartner oder lediglich als Statussymbol eines psychisch gehandicapten Zeitgenossen herhalten muss. Eine weitere Erfahrung sagt mir zu vielen Besitzern, dass letztere in der Regel oft unsozial und respektlos daherkommen, dabei jegliche Kritik am Verhalten ihres Stiefkindes sofort als persönlichen Angriff auffassen, wenn man äußert, dass so manches Verhalten ihres Lieblings einem mächtig auf den Zünder gehen kann. Werden sie fair und freundlich darauf aufmerksam gemacht, legen Hundebesitzer das häufig auch noch als Schwäche aus und reagieren pampig. Mir passiert es immer wieder, da ich ganzjährig in Schlappen herumlaufe, mir diese Viecher ewig an meinen strupflosen Hufen herum lecken. Nach zweifacher Verwarnung und Appell an den Halter, kommt jene elektronische Pfeife zum Einsatz, da kam es schon vor, dass selbiges Tier anschließend auf Nimmerwiedersehen entfleuchte. Mir ist schon klar, jene Aktion ist auch nur eine Symptombekämpfung, denn eigentlich müsste ich den Besitzern einen Satz warme Ohren verpassen, wie in längst vergangenen alten Zeiten…
Im Gegensatz zum Homo Sapiens besitzen Hunde ein ausgezeichnetes Langzeitgedächtnis, will man später weiteren Kontakt pflegen, nähern sie sich mit Unterwerfungsgeste, diese ist an der Ohrenstellung und Körperhaltung zuerkennen.
Irgendwo las ich, allein der Besitz eines Dazers würde das Selbstbewusstsein des Besitzers fördern, da er ja für den Ernstfall gewappnet sei.
Wiedermal ein typischer Fall von denkste!
Schließlich hat keiner das Teil ewig in der Hand!
Sämtliche iPhone-Kommunikationsprothesen entsprechend nachzurüsten, entspräche vielleicht der Schließung einer riesigen Marktlücke… Weiterlesen

#FacesofProstitution – “Mein Körper, meine Entscheidung”

Weiß der Teufel, weshalb ich mit 9 Jahren ausgerechnet Lew Tolstois „Auferstehung“ griff, jene ellenlange Geschichte, um endlich die Kursivschrift zu erlernen. Mein Großvater schüttelte den Kopf, ließ aber verlauten, dass er jederzeit auf meine Fragen eingehen würde…
Dies geschah, als ich gerade in die vierte Klasse gekommen war und die Mutter meiner Schwester es vehement ablehnte, auf den Vorschlag der alten Frau Teichmann hin, jenes Schuljahr versuchsweise zu überspringen. Dies würde nicht gehen, weil in der 5. Klasse Russischunterricht hinzukam und mein weiteres Fortkommen dann in der Naumburger Kadettenanstalt weitergehen sollte. Es war Fügung des Schicksals, dass diese Einrichtung geschlossen wurde, hinzu kam, dass ich eine kleine Lehrerin (Fräulein W.) auf dem Schulhof zusammengefaltet hatte. Daraufhin meine Erziehungsberechtigte sofort vom Amt der „Elternbeiratsvorsitzenden“ (Zum großen Glück für alle Schüler, Lehrer der Thälmannschule und den Eltern!) zurücktrat und mir wochenlangen Stubenarrest aufbrummte. Scheinbar kompensierte ich mit dem Wälzer ebenso die vorangegangenen Schuljahre. Hatte doch die leerende Pädagochen-Mumie von Anbeginn des ersten Schultages (Dritte Reihe ganz rechts meine Wenigkeit und hinten links die alte Maulsolff.), statt gegen meine dauerhafte Unterforderung anzugehen, mit Hilfe des Mobbings vieler meiner Mitschüler, aus mir innerhalb eines Vierteljahres den Rechtshänder heraus geprügelt. Eigentlich hätte ich nach dem Heimaufenthalt von Alt Töplitz, sofort im 2. Schuljahr landen müssen.
Opa Lesebetreuung war ausgiebig, irgendwann gab es bei aufkommenden Fragen nur noch die Hinweise auf andere Literatur. Später fand seine Tochter, dass die permanente Leserei schädlich für mich sei, wegen der daraus resultierenden falschen Schlussfolgerungen meinerseits.
In jenen Tagen registrierte ich auch, dass es bei meinem Urgroßvater, einem Goldschmied und Juwelier, Parallelen zur Handlung in Tolstois Roman gab. Denn er kümmerte sich rührend um ein gefallenes Mädchen, deren gewisse Dienstleistungen man finanziell entlohnte – daran zerbrach schließlich seine Ehe…
Nun prangt heute in allen erreichbaren Printmedien jener Artikel, muss aber ablassen, den dort erwähnten Film mit Julia Roberts und Richard Gere kenne ich nicht. Außerdem gehen mir solche kleinbürgerlich/spießigen Handlungen des kranken Mittelstandes aus Amiland sowieso mächtig auf den Sack.
Da wird sich ja Gail Dines, die mopplige Aktivistin der Anti-Porno und anderer Bewegungen auch mal wieder melden… Weiterlesen

Tsipras’ Moskaubesuch ist ein erigierter Mittelfinger in Richtung EU

Was Alexis Tsipras gerade treibt, erinnert mächtig an vergangene Zeiten!
In den Mit50ern des letzten Jahrhunderts, trieb eine unsägliche Koalition aus USA, Großbritannien, Israel und der Weltbank, den bekennenden Antikommunisten Gamal Abdel Nasser in die Fänge der Sowjetunion, u.a. wegen seines Bauvorhabens vom Assuan Staudamm
8ung!
WIKIPEDIA ist bekanntlich mit Vorsicht zu genießen, aber der Artikel über Nasser&Nagib enthält sehr viele Fakten! Wer nun überhaupt keine Ahnung vom damaligen Geschehen hat und noch über ein wenig Politikinteresse verfügt, der sollte sich allerdings die schweinische Arbeit machen und auch wirklich alle Verlinkungen einziehen!

Heißblütig in den Rücken geschossen

Schreiberling Marc Pitzke haut aber auf die Kacke, wenn er meint: Walter Scott war kein unbeschriebenes Blatt. Mit den Alimenten im Rückstand, verpasste Gerichtstermine, Waffenbesitz, Körperverletzung: Der 50-Jährige hatte eine lange Justizakte. Gott nochmal, der Knabe war doch anhand der angegebenen „Delikte“ in guter Gesellschaft, würde fast sagen, er entsprach damit einer größeren Minderheit von Durchschnittsamerikanern, wobei seine Pigmentierung keine weitere Rolle spielen sollte…
Deshalb von einer langen Justizakte zusprechen, ist vermessen.
Erneut ist in den USA ein unbewaffneter Schwarzer von einem weißen Polizisten erschossen worden. Doch diesmal existiert ein Video der Szene – und es widerspricht den Aussagen des Polizisten. Er wurde wegen Mordes angeklagt.
Ob jenes Vijo letztlich zur Strafbemessung wirklich verschärfend beiträgt steht auf einem ganz anderen Blatt.
Vor mehr als anderthalb Jahren kam es am Berliner Neptunbrunnen ebenso zu einem Todesschuss und was passierte anschließend?!?
Wie rechtmäßig war eigentlich jener Polizeieinsatz vor der eigenen Haustür?
Bei den Bildern wäre auch ich in der Lage eine putative Notwehrsituation zu konstruieren, schließlich hatte der nackte Angreifer nebenbei mit dem verkeimten Wasser aus Bassin herumgespritzt. Da die Schussentfernung vielleicht vier Meter betrug, kann ich mir nur vorstellen, dass der Ordnungshüter keine Gleitsichtbrille trug und jeder kann erkennen, für den armen Mann blieb wirklich keine Zeit noch seine Lesebrille aus der Brusttasche seines Uniformhemdes zu klauben…
Auf der anderen Seite, ich könnte um eine Flasche Gehacktes wetten, aus dieser Entfernung hätte ein Blinder mit Krückstock, lediglich anhand der Geräuschkulissen, den Messer bewehrten FKK-Freund ohne weiteres die Kniescheibe perforiert…
In Nord Charleston sah die Situation allerdings etwas anders aus, natürlich musste sich der Cop angegriffen vorkommen, denn bei der Geschwindigkeit, die der Boy drauf hatte, als er sich rasant verpissen wollte, da flogen schon ein Haufen Dreckbrösel aus den Profilen seiner Markenschuhe in Richtung des Ordnungshüters. Da kann das achtfache Abfeuern auf ein sich bewegendes Ziel und letztlich der „Kammerschuss“ als herausragende Leistung abgebucht werden.
Allerdings wird die plötzlich aufgetauchte Fälschung einer Filmsequenz noch ganz schön für Wirbel sorgen.
Hinzu kommt, die momentan angesagte Mordanklage und eine Verurteilung in jene Richtung, sind letztlich zwei ganz unterschiedliche Schuhe …
Nehme ja stark an, so wie MTS in die Runde schaut, wird er sich demnächst bestimmt selbst richten. Weiterlesen