Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Was muss man eigentlich anstellen, um aus den frisierten Medienberichten irgendeinen brauchbaren Informationsgehalt zu erheischen?

Nach kurzem surfen im Netz klinkte ich mich eben aus.
Letztmalig versuchte ich gestern Abend „Nachrichten“ einzuziehen. Weiß nicht so richtig, aber irgendwie geht mir die Art von dem grauköpfigen Moderator mächtig auf den Senkel. Weiß nicht warum, aber seine gesamte Art erinnert mich entweder an Vader Abraham, wobei mir die Rolle eines lauschenden Schlumpfes zufällt oder ich erkenne in ihm den auferstandenen Meister Nadelöhr…
Also die Glotze abgewürgt.
Gleichwohl ging es mir eben bei Hanni´s Mi-Ma nicht viel besser. Wie es da schon begann,  allerdings ging das anschließende Geschwätz von allen Seiten auch recht inhaltslos weiter. Am Besten fand ich die Tante aus Sydney, aus welchem Nähkästchen stammte eigentlich ihr Geplauder?
Nach mehr als 20 Minuten wurde es wenigsten mal etwas kurzweilig, als Prof. Rafael Behr etwas abließ zu einem einzelnen Einzelfall, offenkundig meinte er den gefilmten Vorgang, der war natürlich genau an der Stelle ein zufälliger Solo-Unfall
Da ich annahm, dass es nun nicht mehr lustiger werden konnte, reichte es mir und wendete mich meinem Elektrobriefkasten zu. Dort sorgte aber Mirjam Moll für eine weitere Erheiterung mit folgender Headline: „Wieso ausgerechnet Australien? Geiselnahme in Sydney zeigt: Terror hat den Westen erreicht.“
IMG_0590äDies kann ich aber so nicht stehen lassen, da jener kleine Kontinent sehr weit im Osten liegt!
Eine befriedigende Antwort konnte mir das Frolleinchen aber auch nicht geben, ja weshalb ausgerechnet Australien? Vielleicht sollte sie ihre Frage dem Talkshow-Hai aus Hannover stellen! Der kennt bestimmt jemand, der jemanden kennt und der darauf eine erschöpfende Antwort weiß!
Eigentlich ist ja schade, dass die Journaille es versäumte für Madame Buchela Nachwuchs heranzuzüchten, die als „Wahrsagerin von Bonn“ galt, sie hätte nur in ihren Kaffeesatz geschielt und sofort die entscheidende Antwort parat gehabt!
Was mir an der ganzen Angelegenheit sehr spanisch vorkam, von wegen schwerbewaffneter persischer Islamist! Auch nach Stunden sickerte noch nicht durch, aus welchiger Art seine Bewaffnung überhaupt bestand. In der Glotze zeigte sie bewegliche Bilder, da war der Typ sehr klar auszumachen und in solch einem Moment hätte ihn garantiert ein halbblinder Sniper der GSG9er ohne Probleme abgeknipst.
War doch bestimmt alles nur eine abgekartete Geschichte aus dem Haus von Rupert Murdoch oder? Weiterlesen

Bayern und Refugees wollen jetzt gemeinsam Hochdeutsch lernen!

Nun kupfert sogar der Mini-Präs des zänkischen Bergvolkes nördlich der Alpen beim Scheffpräsidentenobermacker vom BER ab, präsentiert sich ewig in den Medien, redet viel und sagt nichts. Allerdings ist Meister Seehofers Problematik doch etwas anders gelagert, er bringt zwar seinen Verein in Misskredit, richtet ansonsten für die Gesamtbevölkerung keinen weiteren Schaden an.
Nun hat er mal wieder seinen Untertanen*INNERINNEN usw. u.ä. einen gutgemeinten populistischen Tacken zu viel zugemutet, deshalb summte es ringsherum mehrere Tage und nun ist alles wieder in Butter. War doch Klasse, wie sich Horstis Handlanger*INNERINNEN usw. u.ä. für ihn in die Bresche warfen, um den medialen Dolchstoß gegen das Scheffchen abzuwehren.
Will mal in der Reichsdeutschen Geschichte etwas zurückgehen. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch daran, dass unter Fürst Bismarck, 1871, auch im Königreich Bayern der aufrechte Gang eingeführt wurde, obwohl König Ludwig II., der damit verbundenen deutschen Einheit total ablehnend gegenüber stand. Vielleicht ging sein Gesülze gewissen Saupreißn so auf den Sack, dass sie veranlassten, den King am Pfingstsonntag des Jahres 1886, wie ein räudiges Miezekätzchen im Starnberger See zu ersäufen.
Abgesehen davon, wurde aber von den Lakaien des Kaisers total verschwitzt, nebenher her auch das Erlernen der deutschen Sprache besser zu überwachen. In Ermangelung einer speziellen bayerischen Schriftart, rächten sich süddeutsche Separatisten später, als sie nach dem letzten Krieg, dereinst Sütterlin wieder in den Schulen einführten, obwohl ein Zuàgroàsdà die „Schwabacher Judenlettern“ wenige Jahre vorher durch seine Reichsschrifttumskammer erst verbieten ließ…
Nun soll aber niemand auf die Idee kommen, dass es sich dabei um einen Protest gegen das zerschlagene III. Reich handelte. Mitnichten, denn im nächsten Jahr strebt der Freistaat sogar einen weiteren Prozess an, weil er auch in nächster Zeit nicht auf den zweistelligen Millionenbetrag an Tantiemen verzichten will, den das Machwerk jenes Wahlmüncheners immer noch ins Steuersäckel spült…
– Bis vor einigen Jahren lief die Geschichte mit der damals vermittelten lotrechten Lauferei recht gut ab. Neo-Monarchisten, wie Rollex-Kalle gingen letztlich dagegen an, entsprechende Aktionen kann man beim FC-Bayern recht gut beobachten. Da lässt KHR haufenweise jung/dynamische Menschurs im vollen Saft ihrer Jugendlichkeit (Meine damit aber nicht deren vermeintliche Kraft in ihren baumelden Drüsen im Oberschenkelbereich!) einkaufen und sie werden gezwungen die Lauferei beim Hocken auf der Ersatzbank wieder zu verlernen. Nebenher geht es einem ehemaligen Vereinsmanager sogar ähnlich (Habe seinen Namen vergessen.), der momentan auch versucht sich die Lauferei abzugewöhnen, weil er die nächste Zeit im Landsberger Wellnesscenter ebenso sitzen muss…
Pressestimmen zum Deutsch-Vorstoß der CSU: „Ein Schmarrn, zum Schreien komisch oder brandgefährlich?“, weshalb eigentlich?
Erinnere hier nur mal an „Die Rolle von Ellis Island bei der Immigration in die USA“! – Damals forderte die Einwanderungsbehörde auch Englischkenntnisse von den dort gestrandeten Leutchen…
Bereits seit Jahren finde ich es unerträglich, wie massenhaft hanebüchende Segnungen aus dem Amiland vollkommen kritiklos übernommen werden. Mittlerweile verblasst der vormalige Slogan aus Zonenzeiten: „Von der Sowjetunion lernen, heißt siegen lernen!“, in dunkler Unkenntlichkeit, dafür ersaufen WIR langsam an den demokratisch verbrämten Varianten aus der Neuen Welt…
Dabei könnte man es den Flüchtlingen auch in München relativ einfach machen!
Schwabing, im Zentrum liegend, könnte doch ein arabischer Slum werden, folglich bräuchte keiner der Ankömmlinge Deutsch zu lernen…
“Es muss jeder zu Hause sprechen können, wie er möchte”, sagte CSU-Vize Peter Gauweiler (Sein Einwand gültet nich! So wie der ausschaut, lehne ich ihn wegen Befangenheit ab, da sein Outfit an einen Muezzin erinnert.) am Montag vor der Sitzung des Parteivorstands in München. Der umstrittene Satz müsse umformuliert werden.
Auch Mutter Hasselfeldt (Handelt es sich bei ihr etwa um eine Quotenfrau? Weil dann ihr Ausspruch als Wertung nicht so Ernst genommen werden muss.), Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, durfte etwas nachschieben. Offenkundig wollte sie ihren Großen Vorsitzenden nicht ankratzen, deshalb besitzen ihre Worte einen mächtigen FDP-Touch…
Gleich zu Beginn der einsetzenden Debatte, fand ich es schon zum Piepen, dass ausgerechnet einige christ-sozialistische Bajuwaren von Ausländern hochdeutsches Parlieren verlangen wollten. Natürlich gehört zum Bayerischen Idiom auch das Jodeln! Hier zwei Varianten, die von noch Lernenden und eine vom absoluten Profi!
Vor etlichen Jahren bereits, ließ mal ein ganz großer Durchblicker etwas ähnliches in der hiesigen rbb-Abendschau ab: …wir müssen Grundlagen dafür schaffen, dass Menschen mit Migrationshintergrund auch zu Hause Deutsch sprechen…!“ Zur neben mir sitzenden Scheffin meinte ich daraufhin: Wiedermal typisch, da hocken solche Leute in ihren Elfenbeintürmchen, dürfen mit solch ausgesprochenem Blödsinn kokettieren und niemand widerspricht ihnen! Wer sich nur im reichen Südwesten von Berlin herumtreibt, ansonsten ewig mit einem Dienstwagen durch die Botanik kutschiert wird, so jemand kann sich folglich, in totaler Unkenntnis der vorherrschenden Gegebenheiten, nur mit solch hohlen Sprechblasen vor der Kamera interessant machen. Jemand mit solch ausgeprägter Phantasieresistenz wird sich niemals vorstellen können, was überhaupt in einer Zweieinhalbzimmerwohnung abgeht, in der drei Generationen hausen, wobei die Großeltern sogar oft noch Analphabeten sind.
Fast hätte ich vergessen, wer jenen Klops abgelassen hatte! Weiterlesen

CIA-Chef räumt “widerliche Verhörmethoden” ein

“Foltervorwürfe”
Weshalb echauffiert sich eigentlich der demokraturische Rest UNSERER Erdenscheibe so, obwohl in dem neuesten Bericht über “harsche Verhörmethoden” doch eigentlich nichts an Neuigkeiten veröffentlicht wurden?
Letztlich handelt es sich doch nur um ein Konvolut einer „the best of“ von “bedauerlichen”, “abstoßenden ” sowie “begrenzter Zahl von Einzelfällen“ bei denen “nicht genehmigte” und “widerliche” Verhörtechniken angewendet wurden, deren Praktiken immer mal wieder tröpfchenweise durchsickerten.
Der Geheimdienst habe “eine Reihe von Reformen umgesetzt, um sicherzustellen, dass diese Fehler nie wieder passieren”. Aha, ab nun werden scheinbar Pücholochen, seelischer Beistand und medizinisches Personal mit herangezogen. Dreht demnächst einer der Folterschergen durch, dann gibt es einen hinter die Löffel! Außerdem soll bestimmt überprüft werden, in welcher Form man örtliche Betäubungen in Betracht ziehen könnte, allerdings wird dafür noch eine neuerliche Uno-Konvention benötigt…
Schließlich muss alles seine Ordnung haben!
…Die Ausschuss-Vorsitzende Dianne Feinstein (81) erklärte, die Methoden der CIA hätten „nicht die unverzichtbaren und andernfalls nicht erhältlichen Erkenntnisse hervorgebracht“.
…Feinstein sagte, die Veröffentlichung des Berichts werde den „Makel” nicht beseitigen. Der Schritt zeige der Welt aber, „dass Amerika genug Größe hat, um Fehler einzugestehen” und daraus zu lernen.
Weshalb bekam überhaupt Democratic Senator Dianne Feinstein, chair of the Senate Intelligence Committee, jenen Posten? Aus politisch korrekten Erwägungen heraus, weil sie als Quotenfrau mehrere Voraussetzungen erfüllen kann, etwa der ethnischen Art, als demokratische Senatorin oder als Seniorin?
Vom Alter her, hätte man die ganze Angelegenheit bestimmt auch noch mit einer 100jährige Squaw toppen können…
Zumindest lassen sich die 81 Lenze von Dianne Goldman Berman Feinstein später entsprechend ausschlachte, wegen des Resultats unter der Ägide jener Ollen – war doch im Spätherbst ihres Lebens kein Wunder. Deshalb ist es leicht möglich, dass in der Alten Welt manch humanistischer Traumtänzer oder Gutmensch aufjault, da jene Erkenntnisse des Ausschusses die folgenden Generationen belasten werden und man deswegen nicht solch alte, vielleicht schon leicht senile Dame hätte damit beauftragen sollen.
Solche Zweifler kann ich vollends beruhigen, dafür streife ich aber die letzten vierhundert Jahre der nordamerikanischen bzw. US-Geschichte.
Weshalb werden eigentlich von der CIA immer wieder solch unsensiblen Kommunikationskatalysatoren zum Schutz ihrer demokratischen Errungenschaften eingesetzt?
Ganz einfach, selbige brutalen Methoden können auf eine lange Tradition verweisen – die haben sich nämlich bewährt! Ob es nun darum ging, im Zuge der Besiedelung des nordamerikanischen Kontinentes durch Immigranten, die Gesamtheit der Ureinwohner auf ein verträgliches Maß zu reduzieren oder bei wesentlich später angezettelten Putschen in irgendwelchen Ecken UNSERER Erdenscheibe, immer waren sofort die Folterknechte zu Stelle. In heutiger Zeit machen sich solche tragenden Säulen der weltweiten Demokratiemissionierung nur noch selten ihre Pfötchen dreckig, sie bilden in der Regel nur noch willfährige Lehrlinge für solche Unterfangen aus. Global gesehen, wollen immer noch zusätzliche Lustmolche an derartigen Quälereien teilhaben und es finden sich deshalb auch ganz in unserer Nähe solche Widerlinge, die dafür entsprechende Örtlichkeiten zur Verfügung gestellt bekommen, selbst kreativ Hand anlegen dürfen und dabei multiple Orgasmen erleben, es ist doch nur eine Frage der finanziellen Unterstützung, um irgendwo entsprechende Örtlichkeiten aufzutreiben.
Man muss solche bestialischen Perversionen doch auch mal positiv betrachten! Weiterlesen

TV-Kritik: Bewegte Republik Deutschland

Gegen das Gestern, gegen das Vergessen
Was mit der Headline gemeint ist, verstehe der Deibel! Egal wie ich sie auch drehe, mir will dazu nichts einfallen, um daraus etwas verständliches hinzubiegen.
Ab halb 9 PM, genau 41 Minuten, lief zufällig die Erstausstrahlung von „BRD“ (3/4) – Geteilter Himmel 1949-1989, ein Film von Herrn Steinacker.
Stillosigkeit ist ja schon lange die Art und Weise heutiger Aufmacher in allen Lebenslagen, an jener Kerbe versucht nun Steinecker auch sein Mütchen zu kühlen. Noch mehr Klitterung hätte in den von mir registrierten Ausschnitt wahrlich nicht reingepasst, dafür gibt es für Meister Steinmecker einen Blick zu Sonne!
Im Netz fand ich dann noch Ergänzungen. Als erster trällerte mich Franz Eugen Helmuth Manfred Nidl-Petz an, allerdings nicht mit meinem Lieblingshit von ihm, sondern etwas modifiziertes Liedgut aus alten Tagen, einem Zarah Leander der damals aber wesentlich besser rüberkam…
Warum traut sich eigentlich kein Schwein mal richtig hinter die Schokoladenseiten der Schoßhündchen von Ulbricht und Hocker zu blicken, beim Altstalinisten Hein Müller oder der Grande Dame deutscher Literatur? Schon klar, dann hätte Steinmacker nicht von ihr abkupfern können, ich meine das mit dem „Geteilten Himmel“. Dabei kennt jenen Schmachtfetzen sowieso niemand mehr, obwohl er in manchen Distrikten der Zone zur Pflichtliteratur gehörte. Ebenso wird die Stasi-Spitzelei beider Schreiber immer schön gedeckelt. Wie wäre es denn, auch mal nachzuschauen, wie es Masur gelang, seinen aufgehenden Stern als Repräsentant von Honnis Gnaden zum Leuchten zubringen und was damals alles vertuscht wurde…
Lustig empfand ich die Plappereien von vielen der arrivierten Kleingeister aus östlichen und westlichen Gefilden. Dabei kam mir wieder auf, mit welcher Leichtigkeit sie ihre Spießigkeit und piefig/provinzielle Art darstellten, muss bei manchen Leuten wohl an ureigenen teutschen Genen liegen, weil jene Gepflogenheiten ohne weitere politische Einflüsse in beiden Deutschen Staaten prächtig gediehen…
Scheinbar waren diese Untugenden eine der wichtigsten Beweggründe, als sie in der Heldenstadt Leipzig zu plärren begannen: „Wir sind ein Volk!“

ARTE + 3sat – zwei Filme

Albert Einstein ließ mal folgenden Satz ab: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Es wird wohl so sein, was die Dummheit angeht. Aber ist es wirklich nur Dummheit oder sind jene Geschöpfe richtiggehend krank, ich meine damit nicht nur all die Leute, die mit den gezeigten Schweinereien ihre Kohle machen, sondern auch selbige aktiven Dummschwätzer.
Was ich absolut nicht verstehe, welche Triebfedern besitzen solche gewissenlosen Kreaturen überhaupt ein ganzes Leben lang und woher nehmen sie die Energie für ihre perversen Handlungen?
Sogar diese Subjekt reproduzieren sich regelmäßig, dabei kann aber auch die eigene Brut über kurz oder lang zu den Opfern gehören – der Aspekt scheint sie aber, komme was da wolle, überhaupt nicht zu tangieren…
Eventuell ist es ja genetisch bedingt und alles liegt an den noch vorhandenen animalischen Trieben aus grauer Vorzeit. Kann freilich auch an althergebrachten Traditionen liegen, die sind aber jüngeren Datums, dass sich halt ein Weib geschnappt wird, wenn man zu faul zum Wixen ist.
Schließlich bleiben die folgenreichen Produkte aus solch kurzweiligen Fusionen hernach am Gespons hängen, ist alles möglich…
Jedenfalls sind beide Dokus nicht gerade lustig, wobei ich: „We Feed the World“ bereits kannte und mich deshalb dem anderen Streifen widmete.
Mir fällt in dem Zusammenhang eine Schnurre aus älteren Tagen ein.
In einer überschaubar Runde von frauenbewegten Frolleins, wollten mir die Mädels nach dem entsprechenden Stichwort verständlich machen, weshalb Typen so gern mit Knarren spielen. Klar, schließlich würde es sich um ein Penissymbol handeln.
Auf meinen Einwurf – „Lang und schmal der Frauen Qual!“, outete man mich sofort als Scheiß-Chauvinisten. Nach einem sofort gekonterten Einwand – „Lang kann er ja sein. Hauptsache er ist dick genug!“ – danach war natürlich alles zu spät…

Nazi-Vorwürfe gegen Altkanzler Helmut Schmidt

Neues Buch mit bisher unbekannten Beurteilungen

Kurz vor seinem 96sten Geburtstag wird Schmidt-Schnauze von der Buch-Autorin Dr!? Sabine Pamperrien mit einer schrägen Nazi-Humoreske beglückt, in dem sie einen der wenigen wirklich profilierten Altkanzler mit brisanten Verdächtigungen konfrontiert.

Ihr bisher wichtiges Quoten-Werk lautet: „Helmut Schmidt und der Scheißkrieg“, dabei nahm die Dame vom Titel her, mit Sicherheit eine Anleihe bei Doris Dörrie und deren phantastischen Film: DIESES SCHÖNE SCHEISSLEBEN…

So ganz nebenbei sprang der Autor BILD für Intellektuelle, Dr!? Klaus Wiegrefe, auch noch auf den fahrenden Zug.

In der großen Schwesternzeitung aus der Berliner Kochstrasse hört es sich dann so an: KW stellte prompt die Frage, ob die alte Bundesrepublik neben dem NSDAP-Mitglied Kurt-Georg Kiesinger (CDU), der von 1966 bis 1969 regierte, einen „zweiten Kanzler mit brauner Vergangenheit“ gehabt habe. Er kommt zu dem Schluss, Buchautorin Pamperrien lege das nahe, wenn sie schreibe, Schmidts Denken sei zeitweise „von Nazi-Ideologie kontaminiert“ gewesen.(*)

Bin mir wiedermal nicht sicher, ob es unseriös ist, wenn ich Autor und -In in die Nähe von vermeintlich unwissenden Komikern der jüngeren Historikerbranche stelle?

Da sich beide Schreiber sehr weit entfernt von der im III. Reich vorherrschenden Alltäglichkeit entfernt bewegen. Vielleicht sind beide ja Parteigänger ihres dicken Dr?!-Kollegen aus Oggersheim, der zog ja sogar immer seine Gnade der späten Nachgeburt mit heran, bei seinen Betrachtungen zur Deutchen Gechichte während der Nazizeit. Seine Doktorarbeit hätte von mir noch nicht mal die Kriterien eines Schülers vom PW-Leistungskurs erfüllt. (Anfang der 1980er kam ein Paperbackbüchlein heraus und unsere bekiffte Runde amüsierte sich köstlich, als ich daraus rezitierte. Nur mit Heiner Geisleins Schrift konnte man etwas anfangen, bei ihm ging es um Wehrdienstverweigerung…)

DR!? Sabine Pamperriens Werk enthält ein Bericht des Magazins „Der Spiegel“, auch drei bislang unbekannte politische Beurteilungen aus Schmidts Wehrmachtsakte im Freiburger Militärarchiv. Die Autorin habe die Dokumente ausgewertet.(!?!)

Jene Triole ist vollkommen nichtssagend, die Einschätzung spricht lediglich für Schmidts Vorgesetzten und für ihn selbst.

Da jeder, egal in welchem System er mehr oder weniger zufällig aufwächst, bestrebt ist ohne größere Blessuren schließlich in der Urne zu landen, ist es vollkommen legitim für die breite Masse, wie tote Fische im Strom zutreiben. Dann existieren noch die jung-dynamisch erfolglosen Individuen mit ausgeprägter Machiavelli-Mentalität, obwohl viele dieser Flachzangen seine Thesen überhaupt nicht kennen, für Politiker und Manager die eigentlichen Lebensmaxime bedeuten, um brillant durch die unterschiedlichsten staatlichen Gebilde zu schlittern. Der größte Lebenskünstler in jener Richtung war Conny Hermann Joseph Adenauer…

Außerdem schwirren noch lustige Vögel herum, auf deren Festplatte irgendwann ein ganz bestimmter Virus landet, die wollen dann aber weder das eine noch das andere…

Wenn ich mir vorstelle wie viele ehemalige Nazis aus Politik, Wirtschaft und Militär in beiden deutschen Staaten zu hohen Ehren gelangten und deren Kids auch wieder in den vorgelebten Positionen landeten, natürlich gewendet! Für die entsprechenden Ostler ging es sogar weiter, allerdings mussten die noch 44 Jahre warten…

Im Westen war man da nicht so schamhaft, in der Zone wurde für weichgespülte braune Herrschaften extra eine Partei gegründet, schon vergessen?

Zurück zum greisen Obernazi! Weiterlesen

Am heutigen Advent „feiert“ die Christenheit das erste Viertel vom größten Konsumfest des Jahres

Oma Schulzewski war noch empört über den Vorschlag von Günter Grass, als es gestern bei ihr klingelte.

Vor der Tür stand ein Herr aus der hiesige Kirchengemeinde.

„Liebe Frau Schulzewski! In vier Wochen ist Weihnachten, das Fest der Liebe und Zuneigung.

Was halten sie davon, dieses Weihnachten einen Flüchtling zu sich zunehmen?“

„Nee, nee! Denn dieses Jahr nehmen wir wieder einen Truthahn!“

Siehe auch hier rein!

Berlins früherer Regierender Bürgermeister fordert unkonventionelle Lösungen für das Flüchtlingsproblem.

So lange er noch zwei Straßen weiter seinen Lebensmittelpunkt hat, werden wohl im östlichen Wilmersdorf nicht allzu viel Flüchtlinge angesiedelt werden. Viele haben es noch gar nicht geschnallt, dass in solchen prekären Situationen Politiker fast immer nach dem Prinzip des Sankt-Florians handeln. Wem es nichts sagen sollte, DIE Engländer drücken es viel lakonischer aus und das bringt die ganze Angelegenheit wesentlich besser auf den Punkt. Sie nennen es kurz und knapp Nimby, was soviel bedeutet wie „Not in my backyard“. Dies wird die Allgemeinheit sicher verstehen.

(Zu Ebis Lieblingsgeschäften scheint der 1Euroshop zugehören, wenige 100 Meter von seiner Behausung weg. Habe mich schon gewundert weshalb ich ihn die letzte Zeit nicht mehr dort hineinschlüpfen sah – Frauchen harrt dann immer davor aus, seine Shopping-Touren sind ihr vielleicht peinlich – klar, wo er wieder in die große Politik einsteigen darf…

In seiner Nähe angesiedelte Flüchtlinge würden diese Mini-Schopping-Mall bestimmt auch liebend gern frequentieren.)

Auf der einen Seite mauserte sich das Flüchtlingsproblem in Westeuropa, was die letzten Jahrzehnte angehen, zu einem lukrativen Milliardengeschäft. Was sogar der oberste Himmelkomiker erkannte, als er letztens seine merkwürdige Rede im Straßburger Parlament abspulte. Denn mit keinem Wort erwähnte der alte Knabe das längst überfällige Gebot der Stunde, nach Jahrhunderten kolonialer Ausbeutung den Afrikanern endlich in ihren Heimatländern eine lebenswerte Basis zu schaffen, da letztlich UNSER Wohlstand von deren „Blut, Schweiß und Tränen“ herrührt.

Obwohl das Deutsche Reich nicht unbedingt zu den 100%igen Nutznießern gezählt werden kann, weil sie immer zu spät antanzten, dafür anschließend ihre Bedürfnisse auf eine ganz spezifische Art regelten…

Auch nach über 50 Jahren des Abzuges der Kolonialmächte, die nur Chaos und regelrecht verbrannte Erde hinterließen, hat sich nämlich für die dortige Bevölkerung recht wenig verändert. Im Gegenteil, durch anschließende Stellvertreterkriege der Machtblöcke ging alles noch mehr den Bach hinunter, parallel dazu, lief es in Asien keinen Deut anders ab.

Für jene Hinterlassenschaft müssen nachfolgende Generationen auf beiden Seiten heute noch bluten, allerdings betrifft das wiederum nur die Plebse. Wobei in den reichen Industrienationen überhaupt kein nachhaltiges Interesse für irgendeine Form des Wandels, auch nur annähernd besteht. Bis auf Minderheiten scheint auch niemand zu registrieren, dass WIR uns dabei gegenseitig herunterziehen und selbiges Dilemma geschieht nun wirklich nachhaltig!

Jeglicher, auch nur angedachte vernünftige Impuls stellt sich in der heutigen Zeit als sehr problematisch dar, ruft er doch bei global agierenden neoliberalen Wachstumsfetischisten sofort heftige Koliken auf ihren Konten hervor – weil ein dauerhafter Wandel natürlich mit einschneidendem Verzicht verbunden wäre und dies sogar für kommende Generationen.

Nun sind größere (0:50 AM MEW, läuft jetzt auf Dylan-Radio gerade „Masters of War“.) und kleinere Völkerwanderungen seit Menschengedenken bekannt, wobei es aber letztlich ums blanke Überleben von Völkerstämmen ging. Heutzutage sieht es aber ganz anders aus, denn jene kontinentalen Bevölkerungsverschiebungen sind hausgemacht…

Scheiße, wieder abgedriftet! Weiterlesen

Tugçe soll an ihrem Geburtstag sterben

Es handelt sich um eine Pietätlosigkeit sondergleichen, auf welche Art und Weise Medien und Politiker aus dem Hinscheiden dieser couragierten jungen Frau, für Quoten und Selbstdarstellungen ihren Nutzen ziehen! Einfach abstoßend, wie so manche Trittbrettfahrer ihre Anteilnahme bekunden und sie unters Volk bringen.

Wenn ich mir z.B. die Headline der FR anschaue, allein jene Aussage ist doch zum 23sten Geburtstag eine vollkommen miese Sichtweise, da fehlen lediglich noch mehrere Pünktchen am Halbsatzende.

Wie soll man selbige Aussage eigentlich deuten?

Wenn der geschundene Körper des Prügelopfers diesem Geburtstagsgeschenk nun aber die Zustimmung versagt?

OPFER?! – für was eigentlich?

Dargeboten auf dem Altar UNSERES schlechten Gewissens der hiesigen kaputten Konsumgesellschaft etwa, wo heutzutage die Massen gar nicht mehr wegschauen müssen, denn solche gewalttätigen Orgien registrieren viele Leute überhaupt nicht mehr! Wie auch, wenn ihnen bedeutsame Apps ihrer Kommunikationsprothesen über alles gehen?

Hänge hier noch einige Medienaussagen an, wobei ich manchmal wirklich nicht weiß, ob ich vor Wut weinen oder lachen soll.

Beginne mit folgenden Textauszügen: FR

In den sozialen Netzwerken bringen weiterhin Tausende ihre Trauer und Fassungslosigkeit über die Tat zum Ausdruck. In einer Internet-Petition fordern Zehntausende Menschen nach dem Hirntod der Studentin das Bundesverdienstkreuz für die junge Frau. Bis zum Freitagvormittag hatten 35.000 Menschen die Petition unterzeichnet.

Aha, ganz wichtig ist die anonyme Quantität, mittlerweile haben sich bereits wesentlich mehr Trauernde zu Wort gemeldet.

Hier etwas anderes: StZ

Kommentare auf Facebook oder über Twitter geben den Menschen die Möglichkeit, etwas zu tun.“ Zudem sei die Solidaritätsbekundung in sozialen Netzwerken einfach: „Die Kosten sind gering, die Wirkung ist groß.“

Wie heißt es dort abschließend ungefähr so: „Geiz ist geil, schon wegen der großen Wirkung!“

Es ist schlimm, eine Tochter zu verlieren, die ihr ganzes Leben noch vor sich hatte“, teilten Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und sein Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Grüne) in Wiesbaden mit. „Wir sind tief betroffen von der Gewalttat und dem sinnlosen Ende dieser jungen Frau.“ Gewalt als Mittel der Auseinandersetzung dürfe in der Gesellschaft keinen Platz haben, betonten beide Politiker. Der Rechtsstaat müsse mit allen Mitteln dagegen vorgehen. Für die Landesregierung wird der Bevollmächtigte für Integration und Antidiskriminierung, Sozialstaatssekretär Jo Dreiseitel (Grüne), an der Mahnwache vor dem Klinikum Offenbach teilnehmen.

Aber schön warm anziehen!

Hier folgen noch zwei Bildchen, da sie bestimmt bald verschwinden werden. Meldungen in der Art sind sonst auf Flyern zu finden, wenn es um Schnäppchen auf einem Wühltisch im Supermarkt geht: Aus unserem Angebot!

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Das Schicksal von Tugçe (In dem Artikel schreiben sie noch nicht mal ihren Namen richtig!) bewegt Zehntausende im Netz. Vor dem Krankenhaus der hirntoten Studentin in Offenbach stehen Kerzen, dort versammeln sich Freunde, Angehörige und wildfremde Menschen. Eine völlig verständliche Reaktion, findet die Berliner Notfallpsychologin Corina Hausdorf. „Jeder hat schon mal Ungerechtigkeit erlebt und kann sich damit identifizieren“, sagt sie. „Außerdem wünscht man sich in Gefahrensituationen eine Person wie Tugçe, die eingreift. Weiterlesen