Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Kulturtipp >> Einmaliger Veranstaltungshinweis

Hier der Text eines Elektrobriefes aus der sächsischen Hauptstadt:
Liebe Freunde des guten Geschmacks, hier ein heißer Kulturtipp fürs WE, bis vielleicht Samstag herzliche Grüße Carola
Auch 2013 nicht vergessen:
Samstag 27. Juli, 19:30 Uhr, in der Trinitatiskirchruine am Trinitatisplatz in 01309 Dresden – Johannstadt.
Das T.S.O. mit viel Holz und wenig Strom (wie unplugged).

Kann leider jenen Termin in Dresden nicht wahrnehmen, werde aber die Woche drauf diese Scheißmeute mal wieder einziehen. Ist schon länger her, dass ich sie in Berlin hörte.
Irgendwo schwirrt noch ein Ticket von ihnen herum, auf dem irgendetwas Einlandendes drauf stand. So in der Richtung: „Ihr seht scheiße aus, ficken könnt Ihr auch nicht richtig, wollt aber unsere Musik hören…“
War aber letztendlich wieder „eene jude Mugge.“

Nächster Termin: Freitag 02.08.13, ca. 20 Uhr, 12439 Berlin, Sportcasino Bruno-Bürgel-Weg 99, -Sonnensommerbeatschmaus-
Die Adresse klingt zwar nach Arsch der Welt, ist aber sogar mit S-Bahn und einem kurzen Fußweg relativ gut zu erreichen, wenn kein Hochwasser angesagt ist!
Ach so, auf der Hausseite vom T.S.O. kann man auch etwas herum stöbern!
Dort findet man unter „SPEZIAL und >>GRÜNDUNGSMYTOS“ eine geflunkerte Variante über das Kürzel…

Partielle Wahrnehmungen

Wenn ein §§-Komiker für den glanzvoll-lyrischen Text des deutsch-tunesischen Muttersöhnchens einen Freibrief ausstellt und meint alles ist gut, wenn er mit dem Feigenblatt der künstlerischen Freiheit gedeckelt wird, dann hat doch für mich der Zynismus jenes Deutsch-Griechen die gleiche Wertigkeit.
Oder sehe ich jenen Auswuchs, eines recht merkwürdigen Demokratieverständnisses, wieder ganz falsch? Der Sänger Antonis Remos muss, im Gegensatz zu Bushido-Effendi, irgendetwas falsch gemacht haben, wenn bei ihm lediglich eine Schlagzeile in der BILD heraussprang, denn der Index-Werbegag hat sich doch wirklich gelohnt, denn die Blindfische kaufen, kaufen, kaufen…
Hier weise ich noch auf ein Interview hin, wo es um die Vorstellung eines Buches vom Jugendforscher Bernhard Heinzlmaier geht, der auch wieder aus einem Elfenbeinturm heraus, den Versuch startete, auf die zunehmende Verdummung der heranwachsenden Generation hinzuweisen.
Als ob dieses vorherrschende Phänomen etwas ganz neues ist, da liegen seit Jahrtausenden bereits, bestimmt auch klügere Leute als er weltweit auf Friedhöfen herum, die als genaue Beobachter und agile Symptombekämpfer einen gewissen Bekanntheitsgrad errangen, aber bleibend geändert hat sich dann doch nichts.
Zumindest gibt der martialische Titel etwas her: “Performer, Styler, Egoisten: Über eine Jugend, der die Alten die Ideale abgewöhnt haben” und der Umschlag erst, sein psychedelisch gestyltes Aussehen wird bei jedem linkslastigen IKEA-Spießer als besondere Zierde seines Billy Regals gelten können, neben Frauenliteratur und ähnlichen Erzeugnissen von Pädagochen, Pücho- und Soziolochen…
…der die Alten die Ideale abgewöhnt haben, wenn meine aufkommende Belustigung quietschen würde, müsste ich mir sofort eine Ölkanne holen.
Nix …DIE ALTEN…, bereits seit über hundert Jahren gehen die geistig-moralischen Ideale rasant den Berg hinab, weil niemals versucht wurde die Folgen der langwierigen Kolonialpolitik nebst derer von zwei Weltkriege aufzuarbeiten. Was außerdem niemals möglich gewesen wäre, da solches Verlangen lediglich ansatzweise, bloß sehr kurzfristig im Sinne des menschenmöglichen Tuns vorhanden ist und das auch immer nur bei Minderheiten…

Hier noch ein Beispiel neuerlicher Verblödung, ausgehend vom Bit-Knecht DER WELT, wobei ein Pücholoche bestimmt die Vorarbeit leistete. Wehrlos muss ich über mich ergehen lassen, dass sich die aufgerufene Seite nach einer halben Stunde bei mir bedankt, weil ich wieder bei ihr gelandet bin. Ähnlich der Sprüche jener Mägde an der Kasse von Feinkost-LIDL, wenn sie nach dem Kassieren herunterleiern müssen: “Ich bedanke mich für Ihren Einkauf, bitte beehren sie uns bald wieder!”

dradio – ORTSZEIT: INTERVIEW, 22.07.2013

“Wir brauchen die amerikanische Unterstützung” – Unions-Politiker Uhl verteidigt Zusammenarbeit mit NSA
Bei diesem Interview sollte man seine Lauscher einsetzen, denn das Geschreibsel gibt ein ganz anderes Bild wieder, da der Christsozialist zeitweise mächtig stottert und nebenher alles immer wieder mit seinen „ähhs“ und Päuschen garniert.
Schon lustig diese Notwahrheiten.
Leider hakt Hanns Ostermann nie penetrant nach, vielleicht durfte er ja auch nicht.
Frage: …Wurde die Spähsoftware… nun …bereits eingesetzt oder nur getestet?
Uhl weiß nichts, er glaubt lediglich! Obwohl der Mann momentan nicht in der Kirche hockt, weshalb hat ihn bisher niemand darauf aufmerksam gemacht?
Antwort: …dass dieses Tool nicht eingesetzt wurde, sondern nur getestet wurde.
Wie soll dies denn in der Praxis funktionieren? Da stelle ich mir gerade vor, dass man z.B. mit Sprechblasen aus Mickymausheftchen übt und dort vielleicht sämtliche Umlaute heraussucht.
Frage: „…Warum bekommen Sie scheibchenweise, wie auch wir, die Wahrheit mitgeteilt?“
Das mit der „Wahrheit“ will ich mal dahingestellt lassen, eins ist aber doch klar, jene Herangehensweise an unwiderlegbare Beweise macht doch ein Kleinkriminelle auch nicht anders.
Ich wäre ja bei meinen Verhören in der Hallenser Stasihaft auch blöde gewesen, dem Feldwebel Klopffleisch (Der fetter Vernehmer hieß wirklich so!) irgendetwas zu berichten wo letztlich weitere Haftjahre dranhingen…
Das war in meinem Fall allerdings etwas ganz anderes, denn mit der Zone hatte ich schon lange nichts mehr am Hut, außerdem handelte es sich bei diesem Staat um eine Drecksdiktatur!
Nun ist aber Herrn Uhl ein kleines rotierendes Teilchen – mit Schild und Schwert – im großen Räderwerk der wehrhaften Demokratie und von solchen Leuten erwartet die dröge Masse bekanntlich ganz andere moralische Maßstäbe als von mir, natürlich nur rein theoretisch gesehen.
Hinzu kommt, dass sich an meiner Einstellung betreffs heutiger Auslegungen von Demokratie nicht nur in diesem UNSEREM Lande, nichts geändert hat und sich mit Bestimmtheit auch nichts mehr ändern wird, ich empfinde sie auch weiterhin als eitrige Furunkel an feisten Ärschen von Industrienationen.
Weiter im Text
Ostermann: …Trotzdem steht der Vorwurf im Raum, dass Daten aus Deutschland an die NSA weitergegeben werden. Das bestreitet zwar der Bundesnachrichtendienst – aber stimmt das?
Uhl: Es werden die Daten weitergegeben, die weitergegeben werden dürfen nach deutschem Datenschutzrecht. Wenn es um die Überwachung von Gefährdern und Terroristen geht, dürfen dazu Daten weitergegeben werden. Aber wenn es um die Ausspähung von unbescholtenen Bürgern geht, dürfen diese natürlich nicht weitergegeben werden. Ich glaube dem Präsidenten, dass er sich an das deutsche Recht gehalten hat.
AHA! …Aber wenn es um die Ausspähung von unbescholtenen Bürgern geht, dürfen diese natürlich nicht weitergegeben werden.
Dieser Witzbold!
Natürlich kann er dem Präsidenten glauben, auch morgen noch und solange er auf seinem Sesselchen klebt, von mir aus bis zum Sankt Nimmerleins Tag. Was veranstalten aber seine Knechte, die im vorausgaloppierenden Gehorsam in ihren Startlöchern scharren, weil sie auf der Besoldungsleiter hinauf kriechen wollen?
Platons Spruch: „Alles bewegt sich fort und nichts bleibt“ – ist weit entfernt von der Allgemeingültigkeit, was den homo sapiens betrifft.
Zwar haben sich die Zeiten mächtig geändert aber nicht die Leute, lediglich die Ebenen ihrer Betrachtungs- und Handlungsweisen sind irreparabel durcheinander geraten.
Eigentlich sollte man ja davon ausgehen, dass ein Politiker, noch dazu ein Star, in der Position des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Innenpolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, nicht einfach so daherplappert, dem ist aber wohl doch nicht, wenn er von deutschem (Datenschutz)recht spricht.
Hinzu kommt jene Einsicht, dass die Ausspähung von unbescholtenen Bürgern in seinen Augen scheinbar legitim ist, wenn deren Erkenntnisse anschließend nicht weitergegeben werden. Weshalb wird aber dann überhaupt herumgeschnüffelt? Weiterlesen

Reportage, 20.07.2013 – Die ersten Tage auf dem Melt!-Festival

Kohlebagger und Supermarkt
– Will nur eine kurze Ergänzung einfügen, weil man „Ferropolis“ lediglich erwähnte – deren Entstehung ich nach dem Mauerfall verfolgte und öfters dort Photos machte.
Weiß noch, vor ca. 10 Jahren – für die „Toten Hosen“ wurde im Amphitheater gerade deren Equipment aufgebaut und ein umherbrüllender Securityknecht wollte mich nicht aufs Gelände lassen. Daraufhin wedelte ich mit irgendeinem Plastikkärtchen vor dessen Nase herum, verlangte seinen Dienstausweis und wollte sofort den Vorgesetzten sprechen, da es sich bei mir um den Manager der „Hosen“ handeln würde. Ganz kleinlaut öffnete er schließlich das provisorische Bauzauntor…

In der REPORTAGE findet man folgenden Satz: „Die Universität Chemnitz hat einmal ausgerechnet, dass allein in den Supermärkten, rund um das Festivalgelände, über eine halbe Million Euro von den Melt-Besuchern gelassen werden.“
Soll es etwa heißen, dass mindestens an 360 Tagen im Jahr solch ein Festival stattfinden muss, damit aus der ansonsten doch recht drögen Gegend endlich „blühende Landschaften“ werden?
Unbedingt sollte jeder auch dem „Silbersee“ einen Besuch abstatten. Selbiger liegt um die Ecke, ist aber nicht so richtig zum Baden geeignet!

Allerdings hat die weiträumige Umgebung Gräfenhainichens noch wesentlich mehr zu bieten als das entstandene, grandiose Amphitheater im ehemaligen Braunkohlenrevier.

Anfang der 60er hielt ich mich als Angehöriger einer AG-Junger Geologen, während eines dreiwöchigen Naturforscherlagers, erstmalig in dieser Gegend auf. Damals konnte man sogar noch in der Mulde baden, hinzukam, dass wir mehrere Stunden auf Viehweiden irgendwelche Krabben einsammeln mussten, die anschließend in tiefen Löchern landeten, vermischt mit ungelöschtem Kalk und hinterher alles mit einem Planierraupe zugeschoben wurde…
Ein paar Jahr später, war damals bei der Arbeiterknüppelgarde, schliffen sie uns die Eier auf den riesigen Arealen der Russen, in und am Rand der „Dübener Heide“. Die Mulde war bereits zu einer Kloake verkommen, sie stank genauso wie die ganze  Umgebung dort und sah auch entsprechend mistig aus.
Später registrierte ich den Verfall von vielen historischen Objekten, z. B. der Schlösser Oranienbaum, bis hin nach Mosigkau. Der Wörlitzer Park wurde nur aus devisentechnischen Gründen am Leben erhalten. Wenn Kirchens sich nicht um den Erhalt bestimmter Objekte in Wittenberg gekümmert hätten, na denn Prost Mahlzeit – den führenden Kulturbolschewisten war doch alles egal.
Ab der 90er floss in diese ehemalige Industrieregion viel Knete, deren Verwendung lang nun in den Händen des gewendeten Stalinistenpacks. So manche müde Mark wird deshalb irgendwo versickert sein – während Horden entlassener Prolls, sich bei teilweise witzlosen ABM-Maßnahmen amüsieren durften.
So wurde z.B, über der ehemaligen Turbinenhalle des Braunkohlenkraftwerkes Vockerode eine Aussichtsplattform errichtet, von dort hat man einen gigantischen Blick in die Umgebung. Manchem Besucher des Industriemuseums wird es auf dem Weg nach oben bestimmt recht mulmig, wenn er nicht schwindelfrei ist, weil die 40/50 Höhenmeter auf Gitterrosten überwunden werden müssen. Hinzu kommt, dass beim Aufstieg ewig Dreck von den Botten der Leute darüber auf einen herunter rieselt…
Unbedingt sollte jeder auch dem „Silbersee“ einen Besuch abstatten. Selbiger liegt um die Ecke, ist aber nicht so richtig zum Baden geeignet!
Noch ein Link!

Spionageabwehr ist keine Privatsache

Wer in einem Staat leben darf, in dem solch ein „Innenminister“, solch eine Frau Kanzler derartig sprachlos „Schaden vom deutschen Volk abwenden“, die versuchen so selbstherrlich mit unsereins umzuspringen, der muss nun wirklich keine Feinde fürchten, dem können auch die Aktionen sämtlicher Schnüffler auf dieser Erdenscheibe scheißegal sein…
Christian Rabhansl drückt es auf „Deutschlandradio Kultur“ etwas (hyperdemokratisch) anders aus! (An sonsten pennen die Medien ja.)

Fußnote:
Man könnte annehmen, dass Christsozialist Hans-Peter Friedrich neuerdings als Interessenvertreter der Computerbranche unterwegs ist und deshalb Werbung für Hardware macht…

Bei diesem kranken „Sicherheitsverständnis“ krepiert auch noch das letzte bisschen „Scheinfreiheit“

Wie aus gutunterrichteten Kreisen verlautet, haben Informationen des US-Geheimdienstes NSÄ sieben Terroranschläge in Deutschland vereitelt, dies meldeten ehemalige Volkskorrespondenten der “Mitteldeutschen Zeitung“. (Hier noch etwas von einem Spaßvogel.)
Weshalb es aber zur Nennung von zwei unterschiedliche Erfolgsaufzählungen kam, ist nicht bekannt. Schätze mal, in beiden Fällen scheint es sich wohl nur um Tatarenmeldungen zu handeln.
...Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte zunächst von fünf vereitelten Anschlägen gesprochen. Sein Sprecher hatte dies später relativiert und gesagt, es könnten auch weniger gewesen sein…
…Diese Zahl habe Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen am Mittwoch dem Innenausschuss des Bundestages genannt, berichtete das in Halle erscheinende Blatt unter Berufung auf Sitzungsteilnehmer. Maaßen habe diese Fälle im Detail erläutert. Zwei Hinweise hätten demnach auf dieselbe Spur geführt.

Was mir aus Literatur und eigener Erfahrungen bekannt ist, sollen viele Schlapphüte bekanntlich nicht die hellsten Köpfchen haben. Es sei, sie haben in der Schule immer am Fenster gesessen und auf jenen Platz auch bei den neuen Mitschülern im darauffolgenden Schuljahr bestanden. So gesehen, durften manche bereits ab der sechsten Klasse die Raucherecke auf dem Schulhof aufsuchen…
Vielleicht ist gerade deshalb davon auszugehen, dass es sich bei Ziffer „7“ bereits um höhere Mathematik handelt, weil man da zum Abzählen auch die zweite Hand benötigt.
Ist schon eine erwähnenswerte Posse, dass man über „fünf“, bzw. „sieben“ verhinderte und aufgeklärte Terroranschläge seit dem zweiten Prager Fenstersturz, vom  23. Mai 1618, mutmaßen darf. Da kann ich doch sämtliche „Schnüffelergebnisse“ aus Reichszeiten und der dunkel-deutschen Ära glatt unter den Tisch fallen lassen…
Vorhin fielen mir beim Durchblättern der „BZ“ zwei Kommentare zum Thema auf, einer vom populistischen Nörgler und der andere vom Ex-Zoni Georg Gafron.
Finde es seit Monaten sehr lustig, wie UNSERE Medien fast geschlossen Änschie und ihren Trupp behüten, diese Frömmelei geht mir ganz schön auf den Zünder, weil sie vollkommen unnötig ist, da die anderen Freier sich doch permanent selbst demontieren…
Alle reden nur von den anderen Seiten, wobei die Amis immer recht gut bei wegkommen, in dem Kanon flöten sogar die Sozis mit, statt mal den eigenen Teppich anzulüpfen.
Ausgerechnet ein SPD-Sicherheitsexperte forderte gestern von Frau Kanzler Aufklärung. Die Genossen waren doch vor nicht allzu langer Zeit selbst am Ruder, scheinbar haben sie es bereits vergessen. Was soll sich denn da geändert haben, die haben doch ebenso auf den Service der Geheimen gesetzt…
Jedenfalls muss Gunnar S. in der Lage sein, noch andere Kanäle anzuzapfen, denn sonnst könnte er nicht zu folgendem Schluss kommen, Nach dieser Auskunft des Senats weiß ich, vor welchen Staaten wir uns wirklich fürchten müssen.
So lange hier immer mehr verschleiert wird, nur wegen der schadlosen Überbrückung jener kommenden zwei Monate bis zur „Wahl“, gehen mir nämlich die Aktivitäten von Russen und Rotchinesen schlicht an meinem verlängerten Rücken vorbei, da sie mich nicht unmittelbar betreffen.
Bei der ganz schrägen heimischen Umtriebigkeit geht es letztlich aber um weitere Einschränkungen von Lebensqualität, die zwar ohnehin schon lange perpetuiert und sich wie eine gefährliche Pandemie unter einem „demokratischen“ Mäntelchen überall breit macht.
Schorsch G. hat es in dem Fünfzeiler auch auf seinen Punkt gebracht – Freiheit ohne Sicherheit gibt es nicht.
Verstehe allerdings nicht, weshalb er damals nicht in der Zone geblieben ist, da gab es doch „Sicherheit“ bis zum Abkotzen…

Ein paar Tage in den USA* mäandert

*Unterster Südlicher Abschnitt

Es folgen einige Sätze im Telegrammstil. Heutige Nachkommenschaft weiß ja gar nicht mehr, um was es sich dabei handelt – allerdings ohne das ewige „Stop“ dazwischen.
Letzten Mittwoch rasteten wir in Detwang, ein netter fränkischer Flecken und logierten im „Schwarzen Lamm“ – Hotel O.K., bis auf die Tatsache – mit Teppichrattenlogis und dazu kann ich pauschal nur ablassen, für Herrchen/Frauchen (Hundepapi/Mami) schienen diese lieben Tierchen regelrecht Statussymbole ihrer angeknackste psychische Konstitution zu sein (Kann nur hoffen, dass niemand von denen auch noch Gören in die Welt gesetzt hat) – Frühstück sehr reichhaltig – bei warmen Speisen, bis 20 Uhr, ein reduziertes Speiseangebot, heimische Küche – Menge, Qualität und Preis ohne ein meckerndes Wort – allerorten elephantöse Altäre von Tilman Riemenschneider (Was seine Arbeiten angingen, wird sie nur vom gigantischen Altar in der Krakauer Marienkirche des Herrn Veit Stoß übertroffen!) – letztes Werk von Riemenschneider schauten wir uns in der „Herrgottskirche“ in Creglingen an – jene Schnitzerei, wegen der Marienverehrung, fiel fast der Bilderstürmerei in der Reformationszeit anheim (Also Leute, solche vadalierenden Arschkekse hat es immer schon gegeben, sie sind keine Erfindung heutiger Muselmanen!) – durch Zufall sahen wir am Ortseingang eine Hinweistafel auf das „Fingerhutmuseum“ der Familie Greif – klein, aber sehr fein! – der Aufenthalt in der heimliche Hauptstadt war auch toll – dann noch ein Abstecher in Gefilde südlich von Nürnberg – der Mais steht vielleicht 60 cm hoch, Weizen ist ganz gut, aber bei den anderen Getreidesorten, die teilweise schon in Notreife übergehen, müssen die kleinen gefiederten Freunde beim Picken noch nicht mal ihre Hälse strecken – kein Schwanz ist so hart und steht so stramm in der Weltgeschichte herum, wie die tausenden von Windrädern, hinzu kommen ringsum auf den Hügeln die Transmitter (In Norwegen ist es noch schlimmer, nächtens sieht man überall blinkende Positionslampen über jeder Anhöhe.) für Kommunikationsprothesen und den technischen Einrichtungen für Horchfotzen der Geheimdienste…
Ging es Montagmorgen noch zähfließend aus München weg, war ich ab Leipzig bar erstaunt, die Verkehrsdichte erinnerte mich dann bis zum Funkturm (Um 08:14 PM fuhren wird dort vorbei.), an jenen gewissen September vor 40 Jahren, als an den Wochenenden keine Westautos durch die Korridore nach Berlin peesten. Mit meiner Möhre fuhr ich durchgängig runde 140 Sachen auf der rechten Seite, allerdings überholten uns links außen Geschosse und wir deshalb öfters annahmen, dass wir lediglich parkten…
UnbenanntSonnenuntergang an einer ganz besonderen Stelle Weiterlesen

Urteil im Fall Trayvon Martin

Da hat wohl jemand zeit seines Lebens versucht den angeborenen lateinamerikanischen Makel permanent zu kaschieren und mutierte deshalb zu einem noch amerikanischeren Amerikaner.
Solche Lebenseinstellungen benötigen Kleingeister zwangsläufig zu ihrer eigenen seelischen Erhöhung, um irgendwann nicht mehr nur die Schuhe von anderen zu lecken, sondern mit ihren eigenen Latschen endlich vermeintlich unter ihnen stehenden, gnadenlos mit physischer Gewalt zur Räson zu bringen.
Solcherlei Deppen können auch nie nachvollziehen, dass sie mit solcher Lebenseinstellung keinem in ihrer Umgebung einen Gefallen tun, natürlich ist auch Zimmermans Werdegang nie losgelöst von der verinnerlichten Sozialisation zu verstehen.
Bin mir sehr sicher, während seines Aufstieges hat er sich immer nur an schwächeren Individuen schadlos gehalten, jetzt ist aber die Zeit gekommen, wo er alles Cent für Cent zurückbekommen wird. Wobei nun wiederum Leute mit ähnlicher Lebenseinstellung auch an seiner Familie und anderen Latinos Maßnehmen werden, weil er letztlich eine perpetuierende Schraube in Gang setzte…
Das US-amerikanische Rechtsverständnis ist schon recht merkwürdig, noch unverständlicher deren Umsetzung unter demokratischen Feigenblättern.
Will nicht allzu sehr auf die Kacke hauen, eben sowenig die Vergangenheit, beginnend im zweiten Drittel des letzten Jahrhunderts an den Haaren herbeiziehen.
Abgesehen davon, dass bestimmte Ebenen in UNSEREN Sphären, hinsichtlich derer zum Amiland, noch immer als verschoben anmuten (besonders in hiesigen Regierungskreisen), kann man sie aber schon seit Jahrzehnten nicht nur unterschwellig, sondern getrost, als Deckungsgleich bezeichnen. Auf die gegenwärtigen Missverständnisse unter „befreundeten Partnern“, will ich weiter gar nicht eingehen…
Allerdings kotzen einem sehr oft, jene fast unbemerkt einsickernden Segnungen aus der Neuen Welt mächtig an, dazu zählen gewisse Interpretationen von Rechtsauslegungen aus urkapitalistischen Steinzeiten und der entsprechende Rattenschwanz von Gesetzeskreationen die sämtlichen Lebenslagen tangieren, nebenher Lebensqualität killen und dies permanent unter einem demokratischen Mäntelchen…
Man betrachte nur mal einige Richtersprüche aus deutschen Landen, entstanden in den letzten Wochen…
Heute Abend wurden die Tagesthemen gleich nach dem Sommerinterview der Frau Kanzler abgewürgt, weil ich mich fragte, ob die beiden alten Herren mittlerweile auch auf Bioleks Masche umgestiegen sind und sämtliche Fragen vorher einreichen. Alle produzierten nur lauwarme Luft, auch die Riege der Quotenkritikerinnen…
Nebenbei kam mir Änschie vor, wie ein schlechtes Abziehbild der Göttin Kali, die mit Hilfe ihrer vielen Händchen den Part der drei chinesischen Äffchen gleichzeitig übernehmen kann – Ohren, Augen und Mund zuhalten – nebenher auch noch in der Nase bohren…