Absolut zum Kotzen finde ich den Hinweis auf ihrer Heimatseite, der da lautet: Diese Webseite nutzt Cookies um das Nutzererlebnis zu verbessern. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich hiermit einverstanden.
Was ich wie folgt interpretieren soll. Mit meinem Einverständnis wollen deren Bit-Knechte mein Nutzererlebnis verbessern.
Um was soll es da bitte schön gehen? Scheinbar um den Appell an meinen latent vorhandenen Masochismus, der mir eventuell multiple Orgasmen verschaffen könnte, wenn sie mich mit dümmlicher Reklame zu scheißen dürfen, so als mieser Pornoersatz aus früheren Tagen vielleicht?
Auf der anderen Seite verstehe ich schon, dass es sich dabei um die Strafe handelt, weil ich für den Service keine Kohle abdrücke. Machen sie bekanntlich alle, z.B. genügt den Machern der Emil-Briefkästen auch nicht, wenn mir bereits dort die besonders grottenschlechte Reklame an die Äuglein klatscht, sobald ich mich nur in Richtung ihrer digitalen Postkästen pirsche.
Habe mal das INFO-Kästchen angeklickt, dann folgten 3500 Worte, mit deren Hilfe sie unbedingt an meine Knete wollen, wie toll ihre Dienstleistungen daherkommen und es deshalb zwingend notwendig erscheint, noch zusätzliches Bimbes einzureiben.
Vorhin hatten sie merkwürdige Tippppppppps zum Abnehmen. Warum soll ich eigentlich etwas gegen meine Wohlstandsschwangerschaft unternehmen, ist schließlich kein Kwashiorkor! Und immer schön hoffnungsfroh daran denken, dass UNSERE GOTTHEIT diese fetten Tage UNS noch ein Weilchen erhält.
Irgendwo kam auch noch die Erinnerung an jene Deppennetzwerke: Facebook Twitter Instagram Youtube Messenger WetterNews iOS Android Windows Mobil Desktop und nicht zu vergessen, den WetterOnline Newsletter zu abonnieren.
Einen Teufel werde ich tun!
Erinnerte mich gerade an eine ganz billige Wetterstation aus Kindheitstagen und alles ohne Reklame! Außen hing damals seitlich am Fenster ein Kiefernzapfen. Hinzu kam, dass ich von meinem Zimmer aus, zwischen Kyffhäusergebirge und den Harzausläufern, mindestens zwanzig Kilometer in westliche Richtung schauen konnte. Oftmals verbrachte ich Stunden damit, gigantische Sonnenuntergänge und ankommende Schlechtwetterfronten zu beobachten…
Ansonsten könnte man eine Wetterstation selber bauen, wie vor Jahren im Elbsandsteingebirge abgelichtet.
Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES
The Trashmen
Viele Jahrzehnte hatte ich meinen absoluten Lieblingshit, der Anfang der 1960er fast täglich auf einem der drei, bei uns zu empfangenen Programme von Radio Freies Europa dudelte, mal wieder vernommen. Wie damals irritierte er anwesende Leute auf den Gehsteigen und die Gäste des Café´s. Früher flippten dabei die Altnazis unisono mit den Kommunisten aus, was uns immer bannig erfreute.
– Da hockte ein Knabe in seinem kleinen Stinker, sämtliche Scheiben runter und wartete auf das Einbiegen in die Hauptstraße, wobei aus der Karre dieser Song dröhnte: Surfin Bird.
Drinnen waren, neben der heutige Hitze, sicherlich mehr als 150 Dezibel angesagt.
Sehr lang ist´s her, 1966 legte Napoleon XIV mit einem weiteren Sackstand-Song nach: ‘They’re coming to take me away‘…
ARTE – Radio Rock Revolution
Eigentlich wollte ich im Kabel nur „Classik Rock“ einstellen, wegen der Geräuschkulisse beim Nähen. Letzten Samstag war ich platt, da lief acht Stunden deren Mucke und nur zwei Titel die Scheiße waren, einer von den Beatles, der andere wurde vergessen. Nur ab und an mal ein Jingle in eigener Sache und keine Schlager von Grönemeyer, Blindenberg, Westernhagen und Konsorten – folglich alles ein audiophoner Labsal. Wird sich demnächst aber noch ändern.
Als dann aber das Fratzenradio hochfuhr, tauchte ARTE auf, lediglich 20 Minuten waren schon über den Sender gegangen.
Da ich mich immer noch nicht wieder entschließen kann, ab und an mal in eine Programmzeitung zuschauen, läuft der unterbelichtete Glotzenschmalz an mir vorbei. Was sollte man auch am Nachmittag einstellen?
Blieb natürlich dort hängen und fand den Streifen sehr amüsant, auch wegen der vielen Erinnerungen an jene Zeiten. Wer sich damals die Programme der Piratensender einzog, ward ewig vorab informiert über gerade erschienene Hits, die auf bundesgermanischen Sendern erst Wochen später liefen oder nie.
Gott sei Dank lag Sangerhausen nicht in einem Funkloch, wie fast das gesamte südöstliche Sachsen, dem resigen Tal der Ahnungslosen. Zur Not gab es hier noch zusätzlich rockige Abendsendungen von BFBS (wobei ich unbedingt John Peel erwähnen mruss) und nächtens AfN… Weiterlesen
Vor einem Jahr im „Olympia Einkaufszentrum“*
Attentat von München
Aufzeichnung unserer digitalen Kommunikationsprostituierten
*Nebenbei, das OE ist eine widerliche Konsumtempelanlage
Das bewegende “Geständnis” von Sahra Wagenknecht
Die Linken-Politikerin wäre gerne „Mutter“ geworden
Könnte einiges dazu ablassen, was einem als Kind widerfahren kann, wenn man unter der ideologischen Knute einer stalinistischen Erziehungsberechtigten geprägt werden sollte. Von einem sturen kommunistischen Muttertier, das ewig anderen Mitmenschen im Fressen rummährte und deshalb niemals den Versuch unternahm, ein entsprechendes Verständnis für ihre beiden Ableger aufzubringen. Dafür aber sehr eng mit den Organen zusammenarbeitete und über ihren missratenen Sohn auch noch laufend Berichte verzapfte. Mir war bekannt, dass sie mich seit meinem 15ten Lebensjahr verpfiff, was sie bis kurz vor der Akteneinsicht jedes Mal hysterisch abstritt. Weiterlesen
Nach schweren Krawallen in Schorndorf
16. Juli 2017: Mehrere 1000 Ungläubige zettelten Revolte gegen friedliche Lutheraner der evangelischen Enklave an und nächtens zogen sie dann in kleinen Gruppen marodierend durch die Stadt.
Polizei sichert Stadtfest mit mehr Einsatzkräften
17.Juli 2017: Randale und sexuelle Übergriffe bei Volksfest in Schorndorf.
Am gleichen Abend befasste sich die ARD ganz ausführlich mit den Massenunruhen.
Die Wahrheit über den “Einwanderermob” von Schorndorf!
Heute, vier Tage später, stellt sich plötzlich heraus, es waren scheinbar nur rund 100 Hanseln. Aus Erster-Hand-Information konnte ich entnehmen, es waren sogar weniger als das korrigierte Minimum.
Wie kamen eigentlich die verschiedenen Zahlen zustande?
Wer die betroffenen Fläche kennt, bei dem kam bestimmt Verwunderung auf, wegen der dort anstehenden Drängelei, so ging es wenigstens mir.
Nach der Rangelei gab es bei den Statistikern der Polizei bestimmt Probleme und die Einsparung bei den Ordnungskräften schlug wieder durch. Früher traten die Ordnungshüter permanent im Duo auf. Zu meinen Ostzeiten lautete die entsprechende Begründung, jene Maßnahme sei deshalb zwingend notwendig, weil der eine Schupo lesen und der andere schreiben konnte, wird wohl hier ähnlich gewesen sein…
Auf der anderen Seite, wie werden Flüchtlinge im Musterländle überhaupt mit den gesamtdeutschen Gepflogenheiten vertraut gemacht?
Stell ich mir sehr kompliziert vor.
Woas schwätzet die dortigen Eingeborenen immer? Weiterlesen
Uruguay startet staatlichen Marihuana-Verkauf
Ganz so neu ist es nun doch nicht.
Hier trotzdem der Hinweis: Weltweite Premiere
Ist man von GMX gar nicht gewohnt, denn der Artikel ist kurz, bündig und recht informativ. Allerdings hätten sie sich die letzten beiden Sätze sparen können.
Noch etwas: Kiffen – 7 Dinge, die Sie wissen sollten! – Der Marihuana-Boom
Und immer daran denken: Don’t Bogart That Joint!
Hier gleich noch der entsprechend Film dazu: Easy Rider! Den kann man sich ja mal wieder einziehen…

Gebe noch etwas zu bedenken. Auch die kommende Wespenarsch-Kolalition wird in Richtung Legalisierung nichts unternehmen!
*Weiß nicht, wo dieses Bildchen herstammt…
Sally Potters Filmchen: “Party” u.ä.
Heutige Tagesendbetrachtung – nachdem ich den Göttern dieser Welt wieder nur die Zeit gestohlen habe und einmal mehr zu falschen Schlussfolgerungen gelangte
Eigentlich kam es fast 24 Stunden vorher bereits zu einem leichten Knacks, mache dafür Die Lange Nacht über Walter Benjamin verantwortlich. Bruchstücke deren Auffrischung schwirrten mir noch den nächsten Tag durch die Birne.
Den nächsten Gong verpasste mir Malte Lehming mit seiner rechtsseitigen Spalte, die er Heldenverehrung nannte. Der Titel fehlt in der Netzausgabe, dort heißte es: Liu Xiaobo und andere Helden, alles zusätzlich mit einem Bildchen versehen und drüber stehen außerdem noch zwei zusätzliche Zeilen. Eigentlich sein spezielles vorangesetztes Fazit des Artikels, alles doppelt gemoppelt, schwammig gutmenschelnd, weil er nirgendwo mal einen I-Punkt setzte…
Da gab jener flachschürfende und äußerst wichtige Hinweis für lebensunfähige Grottenolme von Dr. Elisabeth Binder, Redakteurin für besondere Aufgaben, wesentlich mehr her. Bin allerdings nicht dahinter gestiegen, was man aus ihrer Analyse brauchbares umsetzen könnte.
Will es damit bewenden lasse, als mir ein weiteres Konterfei vom regieren Oberdorfschulzen vor meine entzündeten Sehschlitze kam, widmete ich mich dem Sudoku. Weiterlesen
Ohne Gnade und Barmherzigkeit predigte Herr Luther Loblieder auf willenloses Untertanentum
Einfach nur widerlich, wie sie den sog. „Reformator“ hypen.
Der Knabe schuf vor 500 Jahren in Mitteleuropa letztlich jene Basis, in deren Folge nach den Inquisitionsjahren lückenlos alle großen Schweinereien gegen die Menschheit ausarteten.
Selbst Wein saufen und dem Pöbel Wasser empfehlen…
War heute nachmittag mal kurz beim Sommerfest der „Auen-Kichen-Gemeinde“, da letztes Jahr dort eine recht passable Rock-Band aufspielte. Heute existierte noch nicht mal ein Programm und alles drehte sich irgendwie um den seligen „Reformator“.
Auf einer Stelltafel wurde natürlich alles auf St. Martins nette Sprüche reduziert
Beim „Luther-Schmalz“, was hervorragend mundet, fiel mir etwas von Georges Bataille ein die Gedanken drifteten in ähnliche Richtung ab.
Wg. „L-S“: meine Assoziation dazu.
Hatte der Witzbold oder die Witzboldin dabei etwa an sein Ohrenschmalz gedacht oder an seinen Nillenkäse?
Tut mir ja fast leid!
Aber den dusseligen „Werbegag“ musste ich leider noch unterbieten, der Rest steht ja in den älteren Geschriebseln von mir…
„Howgh“ – das rote Zwangsnordlicht, Genosse Schulz mit „O“, hat gesprochen!
Fand einige Artikel im Netz, die sogar mit bewegten, nicht bewegenden! Bildern versehen wurden. Die neuzeitlichen Fy og Bi, der eine mit „O“, der andere mit „U“ im Nachnamen. Beide durchliefen in den prägenden Jahren zwar vollkommene unterschiedlicher Sozialisation – über den Rest decke ich den Mantel des Schweigens, denn jeder Außenstehende sollte für seine ureigenen Feindbilder persönlich sorgen. Wozu natürlich die private politische Zuordnungsbeschreibung mit herangezogen werden darf. Wem nicht einleuchten sollte, was ich damit meine, dazu einige Beispiele: extrem oben und unten oder links, rechts usw.
Gemeinsam im Bunde der fast 3,5 Millionen Berliner, mit und ohne Migrationshintergrund, bin ich nämlich sehr froh, weil Mutti die flehentlichen Rufe unseres führenden Druckers an der Spitze vom hiesigen Senat, schlicht ignorierte.
Dafür hat Hamburg nun den Salat!
Wusste doch jeder Abgängers eines Schwachstromkollegs, wie letztlich solche witzlosen Masturbationsperformances ablaufen. Schließlich ist doch bereits seit Zeiten vom Kartätschenprinz hinreichend bekannt, dass sog. demokratische Proteste von den gerade Herrschenden immer als Schwächen ausgelegt wurden…
Ein Spottlied jener Tage lautete:
Komme doch, komme doch
Prinz von Preußen
komme doch, komme doch
nach Berlin
wir woll´n dir mit
Steine schmeißen
und das Fell
über die Ohren ziehn
Schlächtermeister,
Prinz von Preußen
Komme doch, komme doch
nach Berlin
Wir woll´n dir
mit Steine schmeißen
und auf die
Barrikaden ziehn Weiterlesen
