…ehe umgeschaltet wurde, kam etwas über Magdeburg und von dem Anschlag hatte ich bisher noch nichts vernommen.
Vielleicht 5 Minuten ertrug ich das dortige Gesülze. Wegen der gerade abgespulten Spekulationen, ohne brauchbaren Sinngehalt, reichte es dann auch schon.
Denn seit mehreren Jahren hat sich in mir bereits wieder ein Gewöhnungsprozess breit gemacht, was meine Handhabung mit jenen fortlaufenden Perversionen betreffen, da ich sowieso nichts ändern kann.
Denen irgendwann mal Einhalt zu gebieten, wären ja allerdings Aufgaben für irgendwie demokraturisch beauftragte Volksvertreter, die sich aber ewig nur in langatmigen Verbalwixereien ergehen und dafür von einer Masturbationsperformance zur anderen jetten…
Ähnlich verhielt es sich schon vor über 60 Jahren, hätte damals bei den schwarz/weiß bebilderten Aufnahmen aus Vietnam immer nur kotzen können. Nun häufen sich fortlaufend ähnlich gelagerte Vorfälle, vornweg besonders spektakuläre Soloaktionen, die heutzutage das Fratzenradio in bombastischer Farbgebung und Supersound präsentiert.
(Dolby Surround ist ein analoges Mehrkanal-Tonsystem im Heimbereich, das mit Hilfe einer Matrixkodierung vier Tonkanäle in zwei Tonspuren unterbringt. Beim Abspielen werden aus den zwei Kanälen wieder vier Kanäle dekodiert. Dolby Surround ist technisch verwandt mit dem im Kino benutzten Dolby Stereo..).
Auf solche Erscheinungsformen der Unterhaltung, einhergehend mit Überfrachtung von realitätsfernen Quotenbasteleien der Medien, selbstverfreilich gendernd dargeboten, natürlich entsprechend pücholochisch betreut zur abgefeimt nachhaltigen Volksverblödung, kann + will ich dankend ganz problemlos verzichten!
Als Labsal stellte sich heraus, dass die Möhre dann The Jack von AC/DC ausspuckte!
Der Hit stellte irgendwie einen Zusammenhang ungleicher Art dar, denn mit Tripper, ähnlich einer leichten Verschnupfung, kann man ohne Weiteres richtiggehend überleben…
Fummelte nachher etwas in der Behausung herum und bemühte anschließend den Laptop. Bei Google quoll alles vollstängig über, was man irgendwie mit der Anhaltinischen Kapitale in Verbindung bringen konnte.
Schaute querlesend in mehrere Ankündigungen rein, fast sämtliche Artikel waren mit Spekulationen überfrachtet und abschließend immer wieder gespickt mit seltsamen Theorien…
Dabei fiel mir noch nicht mal mehr ein, was es ansonsten mit der Johanniskirche, in deren Nähe sich der Tatort befand, auf sich hatte. Irgendwann wollten wir während eines Besuches mal auf einen ihrer dortigen Türme steigen, wegen angesagtem Scheißwetter, wurde der Aufstieg dann Gott sei Dank abgesagt.
Dabei kannte ich Magdeburg von früher recht gut, allerdings waren wir nach dem Mauerfall mehrfach in dem Nest. Mir fielen auch einige Trips als Eintagsfliegen wieder ein. Sie betrafen u.a. gigantische Ausstellungen, alles begann 1999 mit dem Besuch der fantastisch aufgebrezelten BUGA.
Gleich 2001 folgte die Europaratsausstellung „Otto der Große, Magdeburg und Europa“. Innerhalb von 99 Tage besuchten 301.590 Individuen diese überwältigende Ausstellung und wir Idioten schlugen erst am allerletzten Tag dort auf!
Für mich hat Ottchen ja eine ganz andere Bedeutung, schließlich wurde er ein Paar Jahrhunderte früher als ich, in Wallhausen (Memleben), dem 7 km westlich entfernten Nest von Sangerhausen geboren…
5 Jahre später folgte die Ausstellung “Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation“.
Zum HRRDN gibt es zu jenem Imperium auch eine besondere Verbindung. Jobte ich doch ein Jahr in Tangermünde, etwas nördlich von Magdeburg. Jene Ansiedlung ließ Kaiser Karl der IV. sogar als kommende Reichshauptstadt ausbauen, was sie schließlich nie wurde, weil er in jener Phase die Perforierung seines verlängerten Rückens für ewig zukniff!
Besuchte allerdings mehrfach sein bescheidenes Anwesen, die Burg Karlštejn!
Seinen Einfluss zum damaligen Ausbau von Tangermünde, lässt sich gut registrieren, beim Sonnenuntergang von der östlichen Elbseite aus, bei Fischbeck. Die Skyline erinnert einen sofort an die Art der vielen Türme in Prag.
2012 feierte Otti seinen 1100. Geburtstag, man inszenierte dazu die Ausstellung: „Otto der Große und das Römische Reich. Kaisertum von der Antike bis zum Mittelalter“.
Irgendwann gab es im Dom eine größere Exhibitión zu Taufbecken, dazu schauten wir uns das Hundertwasserhaus an.
Außerdem landete ich öfters in Magdeburg, da ich jene unsägliche Nase kannte, die ein Weilchen Landesvorsitzender der Chlorophyllmarxisten spielen durfte…
Bin wieder mächtig abgeschwichen, mir fällt noch etwas ein.
Großmutter stammte aus großbürgerlichen Verhältnissen der dortigen Ansiedlung. Als etwas älteres Kind verließ sie nach der Scheidung ihrer Eltern, mit Mutti jenes Nest, besaß aber immer ein inniges Verhältnis zu ihrer Geburtsstadt. Als junge Frau zog sie mit ihrem Gatten dann nach Halle/Saale, weil er dort mehrere Jahre studierte. So lernte Oma beide Städte kennen, deshalb gab sie öfters einen entsprechenden Kommentar ab, der die Nachkriegszeit betraf. Dann verfluchte sie immer wieder die Einsätze der anglo/amerikanischen Luftwaffeneinheiten, weil sie ihre wunderschöne Geburtsstadt so gnadenlos platt gemacht hatten. Ihrer Ansicht nach, hätten die Alliierten es mit Halle tun sollen… Weiterlesen