Theaterkomödie „Extrawurst“
Kulturkampf am Grillbuffet
War heute in den Kiezlichtspielen, anwesend vielleicht ca. 50 Zuschauer*INNERINNEN usw. u.ä., welche sich die ganze Zeit wie Bolle amüsierten!
Hab solche fröhliche Ausgelassenheit schon lange nicht mehr vor einer Leinwand erlebt und das gesamte Rudel bestand nicht nur aus Ü70 und mehr. Fast alle blieben auch beim Abspann noch hocken, der gemächlich in gut lesbarer großer Schrift von unten nach oben entfleuchte…
Etwas möchte ich noch bemerken, vom Aussehen her war Melanie leicht deplatziert, denn eine Blondine hätte mehr hergegeben!
In der Gesamtgestaltung vielleicht von der Marke einer Bärbel Bas oder Flintenuschi. Nee, nee, die letztgenannte wirklich nicht, da sie während ihrer ewigen Küsschenparaden immer so gequält lächelt.
Eigentlich schade, dass man in der gesamten Handlung wesentlich üppiger aufgetragen hätte. Will nichts überhasten, zumal nun endlich solcherart Problematik mal auf´s Trapez kam, sogar ohne gegenderte Verbalhurerei!
Lustig fand ich immer wieder den Einsatz von landläufigen Begriffen, welche ansonsten bei rammdösigen Gutmenschen, prompt zu multiplen Orgasmen führen. Wenn sie ihre politisch korrekten Pirouetten drehen, während der Anwendung von infantil voran gesetzter einzelner Glyphen bei entsprechend getarnten Wortkonstruktionen – z.B. das N–Wort vornweg und anderweitig alphabetisch verzierter Satzpartikel…
Hier etwas älteres Geschreibsel
